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Marktgeflüster (Video): Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

In der laufenden Woche wurden massive Mittel aus US-Aktien abgezogen – vor allem aus Blue Chips, aber eben nicht aus amerikanischen Tech-Aktien! Und das ist kein sehr gutes Zeichen, denn die US-Tech-Werte sind dijeneigen US-Aktien, bei denen die Investoren die größte „exposure“ haben. Damit die US-Indizes wieder steigen können, braucht es jedoch noch eine Kapitulation vor allem der in den Tech-Werten investierten US-Privatinvestoren!

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

In der laufenden Woche wurden massive Mittel aus US-Aktien abgezogen – vor allem aus Blue Chips, aber eben nicht aus amerikanischen Tech-Aktien! Und das ist kein sehr gutes Zeichen, denn die US-Tech-Werte sind dijeneigen US-Aktien, bei denen die Investoren die größte „exposure“ haben. Damit die US-Indizes wieder steigen können, braucht es jedoch noch eine Kapitulation vor allem der in den Tech-Werten investierten US-Privatinvestoren! Heute im Fokus ds IPO von Dropbox – kaum war die Aktie am Markt zu einem deutlich höheren Kurs, sackten die US-Indizes ab. Und Donald Trump droht ein Veto einzulegen gegen den zwischen Republikanern und Demokraten verienbarten Deal – es droht ein government shutdown heute Mitternacht Washington Ortszeit. Der Dax blebt weiter unter Druck..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Michael

    23. März 2018 19:50 at 19:50

    Nicht nur in Amerika, auch hier unter den Kommentatoren auf FMW gab es richtig coole Typen, welche den Abverkauf Anfang Februar ausgesessen haben. Nicht nur das, die haben diesen sogar präzise vorhergesehen, sind natürlich rechtzeitig optimal mit maximalem Gewinn aus ihren ATH-Longs ausgestiegen, um die damaligen Tiefs punktgenau als neuen Einstiegspunkt für neue Longs zu nutzen. Seit gestern war zwar noch nichts zu hören bzw. zu lesen, aber ich gehe davon aus, dass man auch dieses Mal in ähnlich chirurgischer Präzision operiert hat und nun erneut versucht … Grüßt hier das Murmeltier?

    • vogel

      23. März 2018 21:00 at 21:00

      @ Michael:
      ab 29.1.18 wurden große Leerverkaufspositionen zwischen 0,5-1% auf alle großen DAX-Unternehmen aufgebaut, wie man hier nachlesen kann:
      https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_nlp_start

      • Michael

        23. März 2018 21:17 at 21:17

        @vogel, entschuldigen Sie meine Ignoranz, aber was soll mir dieser Link bezüglich meines Kommentars jetzt genau sagen?
        Einstiegspunkte, Ausstiegspunkte, Long, Short, Warnung erkannt oder weitermachen, wie bisher?

        • vogel

          24. März 2018 12:49 at 12:49

          @ Michael
          Keine Ignoranz, sondern eine berechtigte Frage Ihrerseits.
          Beispiel:
          Im Bundesanzeiger wird am 01.02. der Aufbau einer 0,5 % Leerverkaufsposition auf DTElekom durch den weltgrößten Hedgefonds Bridgewater angezeigt.
          Die meist volatilitätsarme DTE wird wegen ihrer großen Aktienmenge (ca. 4,7 MRD Aktien) normalerweise selten geshortet. Wenn dies passiert, ist das ein Hinweis auf eine größere a l l g e m e i n e Abwärtsbewegung, zumal auch bei den anderen großen DAX-Unternehmen zeitgleich Leerpositionen von Bridgewater aufgebaut wurden, die bis jetzt bestehen.

          Ich bin der Überzeugung, dass die Kurse von Bridgewater&Co „gemacht“ werden:
          Um sich für deren Aktivitäten zu sensibilisieren, empfiehlt sich im kleinen Rahmen der durchgehende Handel mit den am meisten geshorteten (kleineren) Aktien, wie z.B. Aixtron oder bis vor kurzem K+S (Marshall-Wace). Weil bei diesen Aktien die Short-Attacken mit hoher Frequenz erfolgen, sind sie ein gutes „Training“, um das Vorgehen von Shortsellern und die zeitlichen Abläufe vom Kurssturz bis hin zu kurstreibenden Shortseller-Eindeckungen zu analysieren.
          Das Vorgehen der einzelnen SSeller ähnelt sich und plötzlich werden „nachrichtenlose Crashs“ und „Kursraketen“ erklärbar und für den eigenen Gewinn nutzbar.
          Zur Analyse von Shortattacken nützlich sind neben dem Bundesanzeiger auch folgende Links:
          http://shortsell.nl/universes/Duitsland
          und die Änderung der betreffenden Aktienumsätze an solchen Tagen:
          https://www.boerse.de/times-and-sales/Deutsche-Telekom/DE0005557508_boerse,6
          Nachteil ist hier die Latenz bis zur Veröffentlichung der Info.

          Mit diesen Hinweisen muss jeder seine eigenen Erfahrungen selbst machen und wird dabei auch Lehrgeld zahlen – am Ende werden Sie eine beginnende Shortattacke meist schon vorbörslich erkennen können. 😉
          Wünsche Ihnen viel Erfolg!

  2. Amadeo Mena Vicente

    23. März 2018 20:38 at 20:38

    Fugmann ist spitze. Ich habe bereits eine gewisse Abhängigkeit von seinen Analysen entwickelt….

  3. Andreas

    23. März 2018 21:06 at 21:06

    Wo bleibt der Marko oder wie der Typ nochmal heißt, der meinte Börsen können nur noch hoch gehen…strong long und so…

  4. leftutti

    23. März 2018 22:56 at 22:56

    Zum Thema „Trump gilt nicht unbedingt als literarisch veranlagt“ bzw. liest nicht gerne: Trotz seiner Androhung eines Vetos hat US-Präsident Donald Trump das vom Kongress verabschiedete Haushaltsgesetz doch unterzeichnet. Das sagte Trump in Washington. Zugleich kritisierte er das Gesetz scharf. Es sei so umfangreich, niemand könne das komplett lesen.
    AHA!
    Niemand könne das komplett lesen (ich erinnere mich an die etwa 3750 Seiten AGB’s und Datenschutzerklärung von Facebook, die jeder einfache, nicht-präsidiale mündige Bürger lesen, verstehen und akzeptieren muss)?
    Reicht es also aus, die paar erlaubten Zeilen eines Twitter-Kommentares zu überschreiten, um Trump literarisch-intellektuell in die Knie zu zwingen? 😀

  5. Wolfgang M.

    24. März 2018 07:42 at 07:42

    Die Marktreaktionen am Freitag haben meine Ansicht noch verstärkt. Wenn Donald Trump in seiner Zollstrategie nicht diplomatischer wird und der Fall der Aktienmärkte nicht gestoppt werden kann („Wirtschaftskriege sind leicht zu gewinnen!“), stürzt die US-Wirtschaft in die Rezession. Aus folgenden Gründen: Die Marktkapitalisierung der US-Aktien betrug vor der Februarkorrektur gut 25 Bio US-$. Davon haben sich in den letzten 7 Wochen (insbesondere Do und Frei) gut 2,5 Bio in Luft aufgelöst. Da die Hälfte der Amerikaner Aktien besitzen, wird der Einbruch – falls er sich fortsetzt – unmittelbar zum Konsumvezicht führen müssen, auch angesichts der astronomischen Kreditkartenverschuldung. Hinzu kommt noch, dass die Altersvorsorge der USA sehr stark am Aktienmarkt hängt. Da kommt es zu Problemen, die bisher kaum angesprochen wurden. Der größte US-Pensionsfonds, CalPERS, steht, wie auch andere Pensionsinvestmenthäuser, vor der Pleite, und muss mit Steuergelder aufgefangen werden. Das hat dazu geführt, dass er vor ein paar Monaten seine Aktienquote erhöht hat, um die 7% Rendite zu bekommen, die er zum Überleben braucht. Dies zeigt, dass die USA sich keinen großen Aktieneinbruch erlauben können. 3,4 oder 5 Bio $ Verlust an Aktienkapitalisierung, nur um das Außenhandelsdefizit um 100 Mrd $ zu reduzieren? Diese Problemstellungen kennen auch US-Finanzminister Mnuchin und Fed-Chef Powell. Deshalb bin ich auf die Reaktionen am Wochenende gespannt, wenn Trump die Börsenreaktionen auf seinem Lieblingssender realisiert. Jedenfalls war es sehr verstörend, als Trump am Donnerstag triumphierend sein unterschriebenes Dekret mit den Chinazöllen in die Kamera hielt und triumphierend (2-mal) sagte: „This is the first of many!“

  6. Beobachter

    24. März 2018 09:42 at 09:42

    @Wolfgang M. Ich bin immer wieder von ihren treffenden,
    realistischen, mit viel Fachwissen untermauerten Posts
    beeindruckt.Da können mir die von einigen bedauerten fehlenden Posts von P.K u. vom Segler gestohlen bleiben.
    Hat doch gerade der sonst gut informierte P.K immer behauptet der FED -Put werde nie enden, was der neue FED -Chef mindestens dementiert hat.
    Zu ihrem heutigen Kommentar möchte ich noch beifügen,
    dass auch eine sehr grosse Gefahr von den Margin-Calls
    ausgeht, da auf Kredit gekaufte Aktien auch auf historischem Höchststand sind.Dies war auch kürzlich ein
    Thema bei FMW ( 7.2 von Investor Icahn).
    Marc Faber hat auch eben wieder darauf hingewiesen.
    Bis jetzt wurden Korrekturen bis 10% wieder gekauft u.die Rechnung ist immer aufgegangen.Wenn die Korrektur einmal über 15% geht u.die DICKFISCHE in den Margin -Call laufen wirds dann lustig.
    FRAGE? WER KAUFT WENN DIE GROSSEN VERKAUFEN MÜSSEN ODER WOLLEN ????????

  7. Altbär

    24. März 2018 09:59 at 09:59

    @Andreas, ja dieser “ aufregendeTyp“ hat noch am 21.3.
    den letzten bärenkritischen Kommentar abgeschwafelt.
    In welcher Welt lebt dieser Typ?

  8. joah

    24. März 2018 13:44 at 13:44

    Und andere Ratten schäffeln großzügig in die eigene Tasche: Die GEHEIMEN Millionen-Spenden deutscher Richter

  9. Marko

    25. März 2018 18:33 at 18:33

    Ja, das mag ja alles sein, nur das Problem und bleibt : Die EZB.

    Handelskrieg hin oder her, wenn der Aktienmarkt signifikant fallen sollte (d.h. mindestens 25 % oder noch tiefer), so sollte der Anleihenmarkt tebenso reagieren !

    Und das macht keinen Sinn ! – Warum ? Na darum, weil der Anleihenmarkt eben nicht der Markt ist !

    Eben weil das, was die EZB „veranstaltet“, nichts mit dem Markt zu tun hat !
    Deshalb und genau deshalb, wird der Aktienmarkt nicht signifikant fallen !

    Eine Frage an Euch, was wäre wenn, die Notenbanken anstatt Anleihen Aktien gekauft hätten, da wäre schon seit x-Jahren das „Geschrei“ groß gewesen, bzgl, eventuellen Marktmanipulationen… ? 😀

  10. Marko

    25. März 2018 18:50 at 18:50

    Um es ganz offen und ehrlich zu sagen, diese Notenbaken sollten sich endlich (!!!) aus dem Markt heraushalten, Lehman ist lange vorbei !!! Und das sage ich,als Marko, nicht gerade seit gestern ?

    Dann wäre das auch ein „faires Spiel“ am Markt ? Wenn mir einer erzählen will, der Anleihenmarkt sei fair bewertet… 😉 😀

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Deutsche Bank mit Bad Bank? Eher eine Sinnestäuschung

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Die Deutsche Bank plant eine Bad Bank. So schreibt es die Financial Times, und so übernehmen es auch aktuell zahlreiche Medien. Die Deutsche Bank selbst hat dazu noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Bankchef Sewing soll angeblich im Juli dazu etwas sagen. Aber worum geht es hier wirklich?

Wäre dies wirklich eine Bad Bank? Hauptsächlich sollen lang laufende Derivate in diese Sondereinheit der Bank umgebucht werden. Warum gerade Derivate? Nun, die scheinen offenbar wenig ertragreich für die Deutsche Bank zu sein. Und noch wichtiger: Durch neue Regulierungen in den letzten Jahren sind die Kapitalanforderungen für Hochrisiko-Positionen gestiegen, und von daher verlangen sie nach mehr Kapitalunterlegung. Also will die Bank wenig profitable und einengende Assets los werden?

Wirklich eine „Bad Bank“ für die Deutsche Bank?

Tja, doch was macht eine Bad Bank? Sie ist eigentlich dafür da, dass eine kurz vor dem Kollaps stehende Bank Schrott auslagert, damit zukünftig eine gesunde Kernbank weiter arbeiten kann. Und damit das Konstrukt überhaupt arbeiten kann, muss der Staat in die Bad Bank einsteigen und mit Steuergeldern die kaputten Vermögenswerte aus der gesunden Bank heraus kaufen (hier ein gutes Beispiel von der HSH Nordbank). Aber es ist kaum vorstellbar, dass der deutsche Staat Geld bereit stellt, nur damit die Deutsche Bank ihre Profitabilität und Kapitalbasis ein klein wenig aufhübschen kann.

Tja, den Namen Bad Bank hat die FT ins Spiel gebracht, und nicht die Deutsche Bank selbst. Man sollte es wohl eher so bezeichnen. Die Deutsche Bank wird wohl (wenn der Bericht stimmt) Derivate in eine gesonderte Geschäftseinheit umbuchen, wo sie im Laufe der Jahre abgewickelt werden. Man kann sie noch so oft in externe Gesellschaften umbuchen. Solange keine externen Gelder fließen, bleibt es ein hausinternes Problem für die Deutsche Bank.

Oder sollen externe Profi-Investoren für Werte unter dem offiziellen Marktwert die Derivate aus der DB herauskaufen? Dann hätte die DB ja Verluste hinzunehmen. Also, egal wie man es dreht und wendet. Solange die Bank nicht gerade vor dem totalen Kollaps steht, ist das bevorstehende Konstrukt wohl eher eine Ausgliederung in eine hausinterne gesonderte Geschäftseinheit, damit ungeliebte Assets optisch klarer vom zukünftigen Kerngeschäft getrennt und abgewickelt werden können. Aber eine „Bad Bank“ im klassischen Sinne wird dies wohl kaum sein.

Ob das der Bank wirklich weiter hilft? Es wäre wohl für die hausinternen Abläufe eine gewisse optische Hilfe, weil klar ersichtlich ist, welches Geschäft nur noch verwaltet und abgewickelt wird, und welches weiter aktiv betrieben wird.

Deutsche Bank
Die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Thomas Wolf (Der Wolf im Wald) CC BY-SA 3.0

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Lufthansa mit Gewinnwarnung – Aktie -7%

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Die Lufthansa-Aktie notiert aktuell vorbörslich mit -7%. Das liegt an der gestern veröffentlichten Gewinnwarnung. Der operative Gewinn für 2019 solle statt bisher 2,4-3,0 jetzt bei 2,0-2,4 Milliarden Euro liegen. Gravierend: Offenbar ist der Preisdruck bei den Billigfliegern so stark, dass die Lufthansa-Billigtochter Eurowings kräftig in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hier die Lufthansa im Wortlaut:

Der Preisverfall im Europaverkehr, der durch marktweite Überkapazitäten und aggressiv wachsende Billigkonkurrenten ausgelöst wurde, übt Druck auf die Durchschnittserlöse auf der Kurzstrecke aus. Der Konzern passt deshalb seinen Finanzausblick für das Jahr 2019 an. Die Netzwerk Airlines werden im Jahr 2019 voraussichtlich eine Adjusted EBIT1 Marge zwischen 7 und 9 Prozent erreichen. Bei Eurowings geht der Konzern von einer Adjusted EBIT Marge zwischen -4 und -6 Prozent aus. Unter der Annahme eines Umsatzwachstums im niedrigen einstelligen Prozentbereich wird die Adjusted EBIT Marge des Konzerns damit zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen. Dies entspricht voraussichtlich einem Adjusted EBIT für den Konzern zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro. Der Konzern wird außerdem wegen einer Änderung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 eine Rückstellung für ein steuerrechtliches Risiko in Höhe von 340 Millionen Euro bilden.

Lufthansa
Foto: Lufthansa AG

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Giovanni Cicivelli: Vorschau auf Euro, Pfund, Lufthansa uvm

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