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Marktgeflüster (Video): Die rote Linie

In der Türkei überschreitet Erdogan die rote Linie – und der Dax wird einmal mehr vor dem Schlimmsten durch die Amerikaner bewahrt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

In der Türkei überschreitet Erdogan die rote Linie: Tausende Lehrer und Uni-Dekane werden entlassen, die Lira bricht ein, die Destabilisierung des Landes geht weiter – und das geht aus vielerlei Gründen auch uns etwas an.
Auch der Dax hat heute die rote Linie überschritten und fällt unter die 10.000er-Marke: unter Druck einmal mehr der europäische Banken-Sektor nach einem Urteil eines EU-Gerichts, das bestätigt, dass zur Rettung von Banken erst einmal Anleihegläubiger und Aktionäre herangezogen werden müssen. Aber da gibt es ja noch die Amerikaner – und die leben komplett in einer anderen Welt und bewahren so Dax und Co. vor Schlimmerem. Aber auch jenseits des Atlantiks wird die Nervosität größer..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    m.d

    19. Juli 2016 18:55 at 18:55

    ich glaube eher, das der Erdogan den Notstandsgesetz ausrufen wird.

  2. Avatar

    Demokrat

    19. Juli 2016 19:13 at 19:13

    Mainstream Erdogan Bashing und Hetze wird genau das Gegenteil erreichen, was sich so einige Sydo-Türkei-Experten vortsellen.

    Fakt ist:
    – Erdogan hat nun man das türkische Volk hinter sich
    – Er ist demokratisch gewählter Staatspräsident
    – Alle Personen, die irgendwie mit den Putschisten zusammen gearbeitet haben oder sie unterstützt haben, müssen von allen Ämtern und Positionen entfernt werden!
    – Die Türkei wird diese kritische Phase in kürzester Zeit überwinden, genauso wie die türkische Bevölkerung die Putschisten überwunden hat.

    Die Türkei hat schon einige Putschs hinter sich aber bisher keine, die vom Volk unterbunden wurde. Diesmal ist es anders! Sogar die Opposition und Erdogan-Gegner haben den Putsch verhindern. Das wird die Türkei mehr vereinen als splitten!

    Türkei EU-Beitritt: Ehrlich – auf DEUTSCH gesagt : Geschissen auf die maroden, korrupten und untergehenden EU! Die Engländer sind nicht verblödet und haben das sinkende EU-Titanik schon verlassen. Als nächstes wird höchstwahrscheinlich Italien oder Ungarn die EU verlassen und am Ende wird Deutschland zum dritten mal die Zeche zahlen! 1. Zeche nach dem ersten und die 2. Zeche nach dem zweiten Weltkrieg bezahlt – Deshalb ja jetzt nicht BRD, sondern Deutschland GmbH!!!
    Anstatt Erdogan-Bashing zu betreiben, sollte Deutschland lieber mal für seine Bürger einsetzen und nicht die Interessen seines Besitzers agieren!
    In diesem Sinne ein Zitat vom Volker Pispers: Was denken sie was in diesem Land los wäre, wenn mehr Menschen wüssten was in diesem Land los ist!

    • Avatar

      Aposiken

      19. Juli 2016 19:56 at 19:56

      Demokrat du hast mir die Worte ausem Mund genommen
      So sieht es aus und nicht anders

    • Avatar

      Mulinski

      19. Juli 2016 20:09 at 20:09

      Ungarn verlässt sicher nicht die EU, Ungarn ist viel zu verzahnt mit der deutschen/österreichischen Wirtschaft und Ungarn bekommt dazu noch genug Geld aus der EU. Bei den neuen Mitgliedstaaten wären als Erstes die Tschechen die einen Austritt wagen würden, was ich aber auch bezweifle, es gehen wenn dann die Dänen und die Niederländer, und eventuell die Franzosen, wenn Marine Le Pen die Wahl gewinnen sollte.

    • Avatar

      Tt

      19. Juli 2016 20:14 at 20:14

      Hahahaha für alles wird der Erdogan beschuldigt und jetzt auch noch wenn der Dax fällt???
      Das ist doch ein Witz.

    • Avatar

      Tt

      19. Juli 2016 20:16 at 20:16

      Demokrat ich stehe zu dem was du sagst.
      Besser hätte man es nicht sagen können.

  3. Avatar

    JOE

    19. Juli 2016 19:58 at 19:58

    @ Demokrat(ur)
    Da gibt´s gerade viele freie Arbeitsplätze. Gute Reise und Tschüüs ;)

    • Avatar

      Demokrat

      21. Juli 2016 14:42 at 14:42

      …wenigsten habe ich ein Land wohin ich gehen kann… und was ist mit euch wenn es hier in EU alles um die Ohren fliegt….dann viel Spass JOE beim Zeche zahlen… die Demütigung nach dem 1. und 2. Weltkrieg hat euch wohl nicht ausgereicht und viel Spass weiterhin an der Leine der Feudalherren von Deutschland-GMBH zu sein!

  4. Avatar

    Mulinski

    19. Juli 2016 20:04 at 20:04

    Bairische Herkunft, hört sich aber gar nicht so an, wohl ein Stadterer?

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SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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