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Marktgefl√ľster (Video): Die Schw√§che des Dax

Der Dax zeigt weiter Schwäche: trotz starker Daten aus China und einer Wall Street, die auf Allzeithoch handelt, schafft der Dax nicht einmal annähernd das Anlaufen des Widerstandsbereichs bei 12730/35 Punkten. Was ist die Ursache der relativen Schwäche?

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax zeigt weiter Schw√§che: trotz starker Daten aus China und einer Wall Street, die auf Allzeithoch handelt, schafft der Dax nicht einmal ann√§hernd das Anlaufen des Widerstandsbereichs bei 12730/35 Punkten. Was ist die Ursache der Schw√§che? Der Euro heute wenig bewegt, aber es scheint doch so zu sein, dass man das Tapering der EZB f√ľrchtet. Mit anderen Worten: es ist wohl nur Mario Draghi, der mit erneut dovishen Kommentaren am Donnerstag dieses Damoklesschwert vom Dax nehmen kann. Immerhin konnte der Dax das Ausbruchsniveau bei 12530 halten und damit Schlimmeres verh√ľten. Heute ziemlich ruhige M√§rkte, man merkt schon den Beginn der Urlaubssaison..

12 Kommentare

12 Comments

  1. leo

    17. Juli 2017 18:40 at 18:40

    Ich kann mich noch an den Nikkei erinnern als dieser bei 40000 stand.
    Nach dem anschließenden Crash hat der Nikkei sich nicht mehr erholt.
    Der jap. Notenbank fällt seit dem auch nix mehr ein. Hoffentlich erleben
    wir in Europa (EU) nicht das selbe.

  2. Jana

    17. Juli 2017 19:51 at 19:51

    Auch wieder ein komischer Tod im Umfeld von den Clintons. ….da gab es ja schon einige……

    https://youtu.be/HWdFtSZj9BA

  3. Pingback: Marktgefl√ľster (Video): Die Schw√§che des Dax - Das Presseb√ľro

  4. walter

    17. Juli 2017 22:57 at 22:57

    Herr Fugmann,
    vielen Dank fuer meine zahlreichen Posts,die Sie heute eingestellt haben!
    Aber jetzt ist Feierabend,denn ich bin Dicht,wie ein Brauereipferd nach dem Wiesneinzug….
    Wir lesen uns in ca.9std…….
    VG
    walter….

    • Michael

      17. Juli 2017 23:54 at 23:54

      @Fugmann, @walter
      W√§re es m√∂glich, die Lesergemeinschaft der FMW von dieser Flut an unreflektierten, teilweise beleidigenden, auf alle F√§lle zumindest pers√∂nlich kompromittierenden Kommentaren zu bewahren? Quasi eine Promille- und THC-Grenze einzuf√ľhren, ab der eine gelbe Karte und bei weiteren Fouls eine rote Karte verteilt wird?
      Was @walter heute und auch schon die letzten Tage abgeliefert hat, war in Qualität und Quantität einfach echt zuviel. Und das nicht zum ersten Mal.
      Ich persönlich muss folgendes nicht morgen wiederholt haben: Aber jetzt ist Feierabend,denn ich bin Dicht,wie ein Brauereipferd nach dem Wiesneinzug….
      Wir lesen uns in ca.9std…….

      • berti

        18. Juli 2017 08:16 at 08:16

        Ich finde walter und gerd sind wie Waldorf und Statler

        LOL

      • Gixxer

        18. Juli 2017 11:43 at 11:43

        Walter ist wie bauer.
        Dieser User hat hier auch eine Zeit lang täglich geschrieben mit dem immer wieder gleichen Fazit: Geht rein in Gold, alles andere bricht zusammen.
        Als dann mal Gold in die Knie ging, war er pl√∂tzlich weg. Jetzt ist Walter da. Vielleicht ist es ja auch der „Nachfolger“ von bauer und auch hier wird es irgendwann so kommen, dass er weg ist.
        Also nur die Ruhe.

        Was aber vielleicht ein M√∂glichkeit w√§re, w√§re eine Ignorierfunktion f√ľr bestimmte User. Dann k√∂nnte man solche Leute einfach ausblenden.

        • Gerd

          18. Juli 2017 13:23 at 13:23

          „Walter ist wie bauer.“
          Sehr aufmerksam beobachtet.

          Und Weissbier-walter ist wie Walter! Hohoho.

          • berti

            18. Juli 2017 14:15 at 14:15

            Muppet-Show…..

  5. Weissbier-walter

    18. Juli 2017 07:11 at 07:11

    Netflix after hour +ca.10%…
    Nikkei – 0,69%
    Hang Seng – 0,16%
    Asian Stocks fall from 9 Year-High!!

  6. Weissbier-walter

    18. Juli 2017 07:19 at 07:19

    Dax leuchtet vorab,schon mal in roter Farbe…das wird heute wieder ein feucht froehlicher Tag.

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Deutsche Bank: Eine kleine gute, und eine große schlechte Nachricht

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am

Die Deutsche Bank hat endlich mal eine winzige kleine positive Nachricht produziert. Im ersten weniger wichtigen Teil es Banken-Stresstests der US-Notenbank Federal Reserve hat die Deutsche Bank bestanden. Es ging darum zu testen wie sich die R√ľcklagen der Bank entwickeln bei einer Wirtschaftskrise in den USA mit einer Arbeitslosenquote von 10%.

Alle gepr√ľften 35 Banken haben den Test bestanden, auch die Tochtergesellschaft „DB USA“. Sie habe genug Kapitalreserven. F√ľr die Jahre 2015 und 2016 war die US-Tochter noch durchgefallen und musste nachbessern. N√§chst Woche ver√∂ffentlicht die Fed den zweiten Teil des Stresstests, wo es um Risikomanagement und interne Kontrollen der Banken geht. Und genau auf¬† diesem Themenfeld gab es bei der DB in den USA immer wieder Probleme.

Deutsche Bank mit verschlechterter Aussicht durch Ratingagentur

Das ist nicht gut. Die Ratingagentur Fitch hat die Deutsche Bank zwar offiziell nicht herabgestuft (Rating weiterhin bei BBB+). Aber man hat den Ausblick der Bank von zuletzt „Stabil“ auf jetzt „Negativ“ gesenkt. Es gehe um das substanzielle Risiko bei der Durchf√ľhrung der Bank-Restrukturierung. Gehe bei der St√§rkung des Gesch√§ftsmodells irgendwas schief, w√ľrde das auch zu einer Abstufung des Ratings f√ľhren.

Vor Fitch gab es schon Anpassungen bei S&P. Dort hatte man vor drei Wochen das Rating der DB von A- auf BBB+ gesenkt. Moodys hatte im April seinen Ausblick f√ľr das langfristige Einlagenrating gesenkt von „Stabil“ auf „Negativ“. Aber gut – der neue Mann Christian Sewing ist seit Kurzem am Ruder. Kriegt er endlich mal eine substanzielle Verbesserung im Alltagsgesch√§ft der Bank hin? Von heute auf morgen ist das wohl unm√∂glich.

Die Deutsche Bank-T√ľrme in Frankfurt
Die Deutsche Bank-T√ľrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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Apothekenkette ersetzt General Electric im Dow-Index – der sinnbildliche Wandel der US-Volkswirtschaft

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Es ist ein Erdbeben! Wer h√§tte das jemals gedacht. Der US-Industriekonzern Nummer 1 „General Electric“ wird vom Indexanbieter S&P Dow Jones Indices aus dem Dow Jones 30-Index gestrichen. Der Dow ist zwar nicht ganz so wichtig wie der S&P 500-Index, aber der Dow wird in der breiten √Ėffentlichkeit als die globale Richtlinie des Aktienmarktes betrachtet. Seit dem Jahr 1907 war General Electric stetig Mitglied im Dow Jones Index – so lange wie kein anderes US-Unternehmen! Der Dow Jones ohne General Electric – das ist doch eigentlich gar nicht vorstellbar!

Aber es wird dennoch Realit√§t. Mit Wirkung zum 26. Juni wird die GE-Aktie aus dem Index gestrichen. Da hat zwei Gr√ľnde. Der Indexanbieter spricht ganz klar an, dass der Dow Jones 30 ein preisorientierter Index ist. Hat eine Aktie also einen optisch niedrigen Preis, ist auch ihre Gewichtung im Index gering – ihr Aktienkurs-Verlauf kann den Gesamtindex also immer weniger beeinflussen, je niedriger der Kurs notiert.

Der Indexanbieter schreibt, dass der Aktienkurs von General Electric (aktuell 12,95 Dollar) durch seinen stetigen R√ľckgang (-55% in den letzten 12 Monaten) inzwischen sehr niedrig sei. Die Gewichtung von GE im Dow l√§ge inzwischen unter 0,5%. Und wer ersetzt GE? Man m√∂chte fast lachen: Es ist die gr√∂√üte Apothekenkette der USA „Walgreens“ (K√ľrzel WBA). GE hat einen Marktwert von 112 Milliarden Dollar, Walgreens von 64 Milliarden Dollar. Aber wie gesagt, entscheidend ist auf der einen Seite der rein optische Aktienpreis (eigentlich Quatsch, aber so wird der Dow nun mal berechnet). Und die Aktie von Walgreens notiert bei 64,61 Dollar.

Als zweite Begr√ľndung f√ľr diesen Tausch im Dow-Index f√ľhrt man an, dass mit der Ersetzung von General Electric durch Walgreens eine bessere Abbildung der US-Volkswirtschaft im Dow Jones 30-Index gew√§hrleistet sei. Die Wirtschaft der USA habe sich ge√§ndert, mehr hin zu Finanzen, Pflege, Konsum und Technologie. Die Bedeutung der Industrie habe in den USA abgenommen. Daher sei es sinnvoll der Pflegebranche mit dieser Apothekenkette mehr Gewichtung zu geben. Der Wechsel mache den Dow zu einem besseren Gradmesser f√ľr die US-Volkswirtschaft. Gibt es einen eindeutigeren Hinweis, dass sich die USA immer weiter entfernen von einer Volkswirtschaft, in der in gro√üem Umfang Industrieproduktion stattfindet? Zitat aus der Ver√∂ffentlichung:

“Since then the U.S. economy has changed: consumer, finance, health care and technology
companies are more prominent today and the relative importance of industrial companies is less. Walgreens is a national retail drug store chain offering prescription and non-prescription drugs, related health services and general goods. With its addition, the DJIA will be more representative of the consumer and health care sectors of the U.S. economy. Today’s change to the DJIA will make the
index a better measure of the economy and the stock market.‚ÄĚ

General Electic existiert seit √ľber 125 Jahren und war seit 110 Jahren im Dow enthalten. Als der Dow 1896 an den Start ging, war GE auch schon dabei. Ein Dow ohne GE, das ist ein Schock und eigentlich unglaublich. Aber es ist ein Sinnbild f√ľr den Wandel der US-Volkswirtschaft.

General Electric nicht mehr im Dow gelistet

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Deutsche Bank-Aktie: Florian Homm mit d√ľsterem Gesamtbild

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Ist die Deutsche Bank-Aktie inzwischen ein Kauf? Vielleicht f√ľr kurzfristige Zocker, aber wohl kaum im gro√üem Bild, so sagt es Florian Homm. Im folgenden Video bespricht er die aktuellen und strukturellen Probleme der Bank. Da w√§re die technologische R√ľckst√§ndigkeit, die rechtlichen Probleme, das Zinstief, die Herabstufung durch Ratingagenturen, Zombie-Kredite etc. Es gebe keine klare Strategie, und das Momentum laufe gegen die Bank. Die letzte Kapitalerh√∂hung sei wohl schon verpulvert worden.


Die Deutsche Bank-T√ľrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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