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Marktgeflüster (Video): Die Trump-Illusion schwindet

Die Trump-Illusion schwindet – dafür gibt es zwei gute Anzeichen! Erstens sind Put-Optionen auf den S&P500, mittels derer man sich gegen größere Einbrüche des Index absichern kann, derzeit extrem teuer sind (die Nachfrage ist also groß). Das zweite Anzeichen ist, dass die heutige Verbraucherstimmung Uni Michigan zeigt, dass die Anhänger der Republikaner pessimistischer werden..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Trump-Illusion schwindet – dafür gibt es zwei gute Anzeichen: erstens sind Put-Optionen auf den S&P500, mittels derer man sich gegen größere Einbrüche des Index absichern kann, derzeit extrem teuer sind (die Nachfrage ist also groß), während Calls sehr billig sind – als die Trump-Rally intakt war, hatte kaum jemand das Bedürfnis nach Absicherung. Das zweite Anzeichen ist, dass die heutige Verbraucherstimmung Uni Michigan zeigt, dass die Anhänger der Republikaner pessimistischer werden (die Demokraten optimistischer). Da zeigt sich die zunehmende Enttäuschung der Stammwähler Trumps, nachdem dieser ein Wahlversprechen nach dem anderen bricht. Die US-Märkte halten sich heute jedoch zunächst passabel, nachdem die Zahlen von JP Morgan und Citigroup sehr ordentlich waren, der Dax kann sich jedoch nicht von der 12100er-Marke lösen..

https://youtube.com/watch?v=7Ak8Okq-Oqk%3Fecver%3D1

54 Kommentare

54 Comments

  1. Avatar

    Robert14021984

    13. April 2017 18:49 at 18:49

    Es gibt 2 Dinge die ich vermisse..
    1) Das der McWolfi mir erklärt wie die Börse läuft..
    2) Was macht eigentlich der Major Rüttig.. wir haben ihn schon lang nicht mehr gesehen…

    Frohe Ostern und dicke Eier wünsch ich den Mitarbeiter der FMW :-)

    • Avatar

      Hans Marlow

      13. April 2017 21:17 at 21:17

      …den Mitarbeitern !!!
      deutsche Sprache, schwere Sprache

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      m.d

      15. April 2017 02:14 at 02:14

      hätte da mal ne frage.
      heute gabs ja einige besorgniserregende nachrichten ( megabombe attacke in afghanistan und einige andere ). nun ich habe einen dow jones buy und wollte fragen wie ihr die eröffnung sieht. mega gap oder ?
      eurusd, gold und yen kommentare wäre auch interessant zu wissen was ihr denkt.
      danke vorab
      mfg

  2. Avatar

    Flachwitz

    13. April 2017 18:54 at 18:54

    Hier noch der Gag des Tages:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charging-bull-gegen-fearless-girl-kampf-der-skulpturen-a-1143276.html

    Sie hätten statt des Mädchens lieber ein Abbild von Herrn Fugmann nehmen sollen!
    Schöne Ostern!

    • Avatar

      m.d

      13. April 2017 19:54 at 19:54

      @ Flachwitz – Der ist gut :)
      @wolfganng – trump trump trump man müsste die Wall Street in Trump Street umbenennen :))
      wünsche auch dem Hr Fugmann der Redaktion und den geilsten Usern ( wirklich super kommentare ) von FMW „Frohe Ostern“ halt euch munter.

    • Avatar

      Michael

      13. April 2017 21:33 at 21:33

      „Drei Tonnen schwer, fünf Meter lang, meist von fotografierenden Touristen umringt:

      Was schon damit beginnt, dass beide Skulpturen ursprünglich illegal waren. Di Modica stellte seinen Bullen 1989 über Nacht ohne Genehmigung nahe der New Yorker Börse auf.“

      Wie soll das den gehen, ein drei Tonnen schweres Monster bzw. die neue Statue des Mädchens (gefällt mir übrigens sehr gut) mit Lkw und Kran illegalerweise an der Wall Street aufzustellen, ohne gleich als Terrorist verhaftet zu werden????
      Der Bulle sieht übrigens aus, als hätte er den Gandenschuss erhalten und würde gerade umfallen und sich so schnell nicht wieder erheben.
      Oder er wendet sich nach links (aus seiner Sicht), weil er rechts selbst als hodengesteuertes Wesen mit winzigem Gehirn nicht mehr ertragen kann ;)

      @fugmann Hallo Markus, die Links in Kommentaren sollten auf ein neues Browserfenster bzw. einen neuen Tab verlinken, weil man ansonsten von Eurer Seite weggeführt wird (im schlimmsten Fall auf rechtspopulistische Propagandaseiten)

    • Avatar

      Michael

      13. April 2017 22:07 at 22:07

      Warum man sich ausgerechnet ein blödes Rindvieh mit vergoldeten Eiern als Symbol ausgesucht hat, das dumme und unattraktive Milchkühe begatten darf, hat sich mir noch nicht zur Gänze erschlossen.
      Es scheint aber stellvertretend dennoch sehr gut zu passen, wenn man den Markt in den letzten Jahren genauer betrachtet.

      • Avatar

        Lars

        14. April 2017 00:08 at 00:08

        Ich wünsche allen Tradern ein fröhliches Osterfest und gebe vor allem den Bullen einen wichtigen Tipp: Die goldenenEier finden sich in maximaler Entfernung vom Gehirn, ganz hinten unter dem eingezogenen Schwanz ;)

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    Wolfgang M.

    13. April 2017 18:55 at 18:55

    Frohe Ostern Herr Fugmann. Jetzt haben Sie ein paar Tage Ruhe vor Donald Trump. Gestern fiel der Dollar und die US-Zinsen, heute steigen sie wieder – Trump, Trump, Trump, fast könnte man glauben, es gäbe nur noch eines, was die Wirtschaftswelt bewegt. Dass die US-Profis sich absichern ist doch eine gute Nachricht, denn dann kommt kein überraschender Crash. Gewinnmitnahmen -Auflösung der Shortpositionen – Eindeckung Short Squeeze und der Kleine zahlt die Zeche. Weil es dann wieder hoch geht, denn das Zinsniveau ist nach wie vor nicht auskömmlich für alle, die Rendite brauchen. Also, Ruhe bewahren, gerade bei Trump gilt der Akte Spruch: „Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“

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    Marko

    13. April 2017 19:46 at 19:46

    Na ja, wenn man sich den USD/YEN anschaut, und den im Kursverlauf mit dem Dax gleich setzt, sieht man schon ,dass wir (in Europa) wohl im April 2015 das Top gesehen haben.

    Ein Problem gibt es : Der Nikkei ! Das nächste Problem, der Rentenmarkt !
    Deswegen wird es keinen Crash geben, es sei denn, der Donald greift Nordkorea an usw…

    Sollte die Fed weitermachen mit den Zinserhöhungen, so werden wir neue ATH in Europa sehen – und , so schaut es aus.

  5. Avatar

    vlim

    13. April 2017 19:51 at 19:51

    Verkehrte Welt, „faschistoide Kreise“ der US-Wählerschaft gegen kriegerisch expansive Außenpolitik. Fällt euch was auf?

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    Pit

    13. April 2017 20:02 at 20:02

    Es ist so weit liebe DAXIANER
    Megabaisse hat begonnen.
    Nächste Woche erste grössere Verluste
    einplanen.
    Natürlich auch die anderen Indizes
    DOW usw.

    • Avatar

      Uwe

      13. April 2017 20:29 at 20:29

      Da gib ich dir Recht.!

  7. Avatar

    Marko

    13. April 2017 20:10 at 20:10

    Der Nikkei hängt (derzeit) viel zuweit hinterher.
    Sollte es zu weiteren Zinserhöhungen kommen, so ist davon auszugehen, dass der EUR/USD die siginfikante 1,04-Marke nach unten durchbricht (die Zeit wäre reif). Was wiederum „gut“ wäre für Europa. Der Donald, hingegen, wäre nicht gerade begeistert… :D

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    Emm wie Meikel

    13. April 2017 20:26 at 20:26

    Ab 231.6 im SPY wirds interessant. Ist ein „neuralgischer“ Punkt.

    Siehe auch: https://picload.org/image/rcaagpiw/spydaily13.april.jpg

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    Dickbär

    13. April 2017 20:31 at 20:31

    @Marko,wir haben jetzt mehrere Jahre steigende Börsen wegen fallenden Zinsen gehabt u.jetzt sollten die EU Börsen abkoppeln von USA u. wegen steigenden Zinsen weitere Hochs machen, wie kann man auf diese Logik kommen? Hat ev. Ostern einen Einfluss, GLAUB WEITER AN DEN OSTERHASEN, dieses Jahr kommt nämlich der Osterbär u.nich der Osterhase!!

    • Avatar

      Marko

      13. April 2017 20:53 at 20:53

      Die Zinserhöhungen werden zu einem schwächeren EUR führen, Zinserhöhungen stärkerer Dollar, schwächerer EUR ?
      Die EU-Börsen haben im April/2015 ihre ATHs geshen, wärhend die US Börsen …? Ausserdem haben die Amis ihre Zinsen erhöht, und der Ami-laden ist uberproportial gestiegen ? Wissen Sie , was Lehman ist ? Ich habe keine Lust , sowas x-Mal „vorzubeten“, wikipedia hilft…

      Wie kann man nicht ohne oder mit Ostern auf so eine Logik kommen, Herr Bär ?

      • Avatar

        Marko

        13. April 2017 21:15 at 21:15

        Wenn man ehrlich ist, ja die Amis sind überwertet, der DAX nebst dem Yen zeigten bisher die ATHs.

        Nur leben wir eben nicht im Jahr 2000 ! Die Randbedingungen, die gilt es zu beachten. Megabaisse hin oder her, das siehts ( immer noch) duster aus für die Bären.

  10. Avatar

    Marko

    13. April 2017 20:46 at 20:46

    „Dafür gibt es zwei gute Anzeichen: erstens sind Put-Optionen auf den S&P500, mittels derer man sich gegen größere Einbrüche des Index absichern kann, derzeit extrem teuer sind (die Nachfrage ist also groß), während Calls sehr billig sind – als die Trump-Rally intakt war, hatte kaum jemand das Bedürfnis nach Absicherung.“

    Aber genau wegen jenem “ Bedürfnis nach Absicherung“ fällt der Ami-Schuppen nicht !
    Bedüfrnis nach Absicherung = Angst ? :D
    Ja, und wen sehr viele Angst haben, dann ist das doch das Gegenteil von Euphorie ? Der Donald ist schon ein cooler el Präsidente :D

    Erst wars die Trump-Ralley , die den Amiladen nach oben schiessen hat lassen, jetzt sind wir „oben“, (obwohl der Donald gar nix „geliefert hat“) aber der Herr Immobilienmakler kriegt es hin, dass die Märkte „oben“ bleiben…

    Super ! :D

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      14. April 2017 01:40 at 01:40

      Ich warte ab und halte etwas Cash bereit. Ein Crash ist das nicht, weder charttechnisch noch vom Sentiment her, zumindest für den Moment. Es wäre selbst dann noch keiner, wenn die 2320 im S&P gerissen werden. Erst unterhalb 2220 wirds langsam gefährlich (das zieht dann auch den DAX mit runter). Es ist noch genug Raum nach unten für eine völlig gesunde Korrektur.

  11. Avatar

    Beobachter

    14. April 2017 03:49 at 03:49

    @Marko, Ihre Kommentare tönen sehr nach Verzweiflung,Sie wollen die ganze Welt immer noch überzeugen ,dass die Börse nur steigen kann.Sie haben einige Jahre ( zu lange ) Recht gehabt, aber schauen Sie mal einige Langfristig -Charts an,dann werden Sie sehen,dass alle Produkte Auf u.Ab haben.Ich bin gespannt wie Sie bei einer grösseren Korrektur reagieren, aber die gibts ja sowieso nie !

    • Avatar

      PK

      14. April 2017 10:56 at 10:56

      ich habs hier schon mehrfach geschrieben.
      Es gibt keine wie auch immer geartete statistische Evidenz dafür, daß die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur mit der Dauer eines Trends steigen würde.
      Das gilt für jedes Zeitfenster.
      Natürlich kann man es im 5m Chart noch besser untersuchen, weil da mehr Daten vorliegen als im monthly. Demnach ist nach einem langen Trend die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung sogar etwas größer (fat tails der Gausskurve).
      Anfänger verhalten sich aber eben genau gegenteilig. Abweichungen von langjährigen Durchschnittskursen (z.B. Dax) werden jeweils gegengetradet. Deshalb setzen Anfänger auch fast immer auf reversion to the mean und gegen den Trend.
      Das ganze nennt man auch Ankerheuristik (man gewöhnt sich an bestimmte Daxwerte und hält davon abweichende einfach für „falsch“).
      Fast alle Heuristiken, die einem im normalen Leben weiterhelfen und die wir genetisch einprogrammiert haben, sind an der Börse falsch.
      Es verdienen nur diejenigen Geld, die sich diesen Denkfehlern entziehen können. Sowas geht nur, wenn man sich dieser Fehler bewusst ist.

      • Avatar

        Kenguru

        14. April 2017 13:37 at 13:37

        „Es gibt keine wie auch immer geartete statistische Evidenz dafür, daß die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur mit der Dauer eines Trends steigen würde.“

        Doch gibt es :

        http://www.zyklische-aktienkursprognose.de/diplomarbeit-4-5-2-us-praesidentschaftszyklus.html

        @PK : Den „Klugscheisser“ Modus habe ich übrigens speziell für Sie aktiviert.
        Frohe Ostern und dicke Eier !
        Speziell für Sie den „Klugscheisser Modus“ aktiviert

        • Avatar

          PK

          14. April 2017 15:36 at 15:36

          und was genau hat der Präsidentenzyklus mit dem zu tun was ich geschrieben habe ?

          • Avatar

            gerd

            14. April 2017 17:36 at 17:36

            Die Frage stelle ich mir – oder besser dem Kenguru – ebenfalls.

            Zu ihrem eigentlichen Kommentar:
            ich für meinen Teil erkenne mich bzw. meine falsche Denkweise in Ihrer Beschreibung sehr gut wieder.

          • Avatar

            Kenguru

            14. April 2017 19:34 at 19:34

            @PK : Einiges verruscht in meinem Beitrag, wie ich gerade feststelle . Beispielsweise hätte ein KS Modus ausgereicht . Die Diplomarbeit ist als Download erhältlich . Ich bin zuversichtlich Sie werden dort genügend statistische Evidenzen vorfinden , die Ihre These widerlegen ( Bitte bis Dienstag durcharbeiten ! ) .
            Alternativ dazu können Sie auch irgendeinen beliebigen Chart verwenden oder den Beitrag des Beobachters studieren .
            P.S. Mir ist kein erfolgreicher Trader bekannt , der einen solch herablassenden Oberlehrerduktus verwenden würde .

        • Avatar

          Marko

          17. April 2017 16:07 at 16:07

          Schon wieder ein Denkfehler :

          Der Donald ist kein Politiker, also allein deshalb ist der „Präsidentschaftszyklus“ für die Füße… :D

          Wenn man sich die Fehler/Fettnäpfchen Donalds und seinem höchstqualifizierten Beratergremium anschaut, so bleibt nur die Frage :

          Was muss der Donald machen, damit der Markt (endlich!) fällt ? :D

          Oder hat das andere Gründe… ? ;)

        • Avatar

          Marko

          17. April 2017 16:54 at 16:54

          Hallo Kenguru,

          in der Diplomarbeit steht folgendes :

          „…Außerdem erfasst die Technische Analyse im Gegensatz zur Fundamentalanalyse nicht quantifizierbare Faktoren, wie die psychologisch bedingten Erwartungen und subjektiven Annahmen der Marktteilnehmer.[136]…“

          Die technische Analyse : Chart hoch, runter,seitwärts. MAs,Pivot Punkte, irgendwelche Bollinger Bänder, usw…

          Die Fundamentalanalyse, das Unternehmen an sich : Markt, Wettbewerbsbedingungen, KGV, PEG, KCV ?

          Wie sehe an einem Chart (!!!) – nur an einem Chart – die psychologische Einstellungen/Erwartungen der Martteilnehmer ? – „Klugscheisser Modus an“ ? :D

          Wenn ich das tue, gehe ich doch fundamental an die (derzetige) Situation der Märkte heran ? D.h. , dann analysiere ich fundamental, warum die Märkte nicht/steigen fallen ? Eben weil, Börse Pyschologie ist ? Was hat das mit der technischen Analyse zu tun ?

          VG

          Marko

    • Avatar

      Marko

      17. April 2017 15:16 at 15:16

      Hallo „Herr Beobachter“,

      gerade beim Eurostoxx, sieht man doch einen glasklaren Aufwärtstrend ?

      Ich habe seit langer Zeit gesagt, die Ams sind zu teuer, oder ?

      Eine größere Korrektur – wir reden jetzt von 1500 – 2000 Punkten beim Daxerl, ist derzeit nicht zusehen. Ich habe begründet, warum. Oder soll ich es Ihnen nochmal „vorbeten“ ? ;)

      Klar, einen „schwarzen Schwan“ kann es immer geben, wer aber bsp. in Sachen „Nordkorea“ aufmerksam „hinter die Kulisseen schaut,…

      VG

      Marko

    • Avatar

      Marko

      17. April 2017 17:24 at 17:24

      Aber genau (das „zu lange“) , Ihre Denke : „was zu lange gestiegen ist, muss auch fallen !“ , greift (derzeit) nicht !

      Welche Verzweiflung meinen Sie, Ihre ? :D

      Erst wenn der letzte Bär aufgibt, fällt der Laden… :D

  12. Avatar

    Beobachter

    14. April 2017 17:05 at 17:05

    @ PK,Wenn man die Dummheit des Menschen auf einem Chart abbilden würde,dann hätten Sie recht ,der ist immer aufwärts gerichtet ! Zur Erinnerung ,die letzte grosse Krise entstand doch weil ALLE GLAUBTEN IN USA ,HÄUSERPREISE KÖNNEN IMMER NUR STEIGEN zudem es gibt Beweise genug ,dass es immer Korrekturen gibt, mindestens auf den 200 Tages Durchscnitt, schauen Sie mal wo der ist bei verschiedenen Indices. Zudem hoffe ich ,dass Sie mit Ihren Ansichten nur Ihr eigenes Geld riskieren u.nicht mit fremdem Geld das nächste Desaster anrichten ! ! Ob Sie dann in den nächsten 6 Monaten ALS SELBSTERNANNTER NICHTANFÄNGER richtig liegen werden wir dann sehen.

    • Avatar

      gerd

      14. April 2017 17:38 at 17:38

      Ich habe PK so verstanden, dass er das, was Sie benennen mitnichten ausschließt.
      Es geht hauptsächlich darum, dass man allein aus der Dauer einer Auf- oder Abwärtsbewegung noch keine Schlüsse ziehen darf, dass es unbedingt zu einer Umkehr kommen muss.
      Technische Reaktion jederzeit, ganz klar.
      Reaktionen auf unerwartete Ereignisse, ganz klar.

  13. Avatar

    PK

    14. April 2017 18:34 at 18:34

    „Zudem hoffe ich ,dass Sie mit Ihren Ansichten nur Ihr eigenes Geld riskieren u.nicht mit fremdem Geld das nächste Desaster “
    hab momentan keine Ansicht zum Markt und bin eher neutral (nach mehreren Tausend Punkten Gewinn, wie hier jeder lesen konnte, war ich bis vor kurzem optimistisch und hatte recht).
    Ich sehe aber auch keinen sinnvollen Grund für short. Dazu gibt es einfach zu viele bekannte Negativnews, ohne daß der Markt wirklich einbricht. Jeder hat sich teuer abgesichert (und das wird den Markt richtig treiben wenn die aufgelöst werden). Short macht in der Euphorie Sinn, wir haben aktuell das Gegenteil. Ganz nahe den ATH und absolut miese Stimmung.
    Werde eher wieder auf long gehen wenn der Markt es schafft in der aktuellen Nachrichtenlage wieder einen schönen Aufwärtstag einzulegen.

    Allen frohe Ostern !

    • Avatar

      Wolfgang M.

      14. April 2017 20:00 at 20:00

      Es gibt derzeit wahrlich genug Gründe, die auf einen deutlichen Kursrückgang schließen lassen. Aber ebenso viele, die, nach Korrektur oder Querphase, auf einen finalen Anstieg hindeuten. Um über das Tagesgeschäft hinauszugehen, habe ich mir den 25-Jahreschart des Dax angesehen (dem Zeitraum, in dem ich aktiv am Markt bin) und mir bewusst gemacht, dass es in Phasen, in denen der Dax mehr als 10% über seinem 200-Tagesdurchschnitt stand, es in absehbarer Zeit stets zu einer Korrektur kam. Unabhängig davon, ob es in eine lange Abschwungphase (Rezession) oder in einen Abbau der Übertreibungsphase mündete. Derzeit haben wir wieder so eine Situation, aber gleichzeitig eine besondere Lage. Es herrscht keine Euphorie, wie in vorherigen Topbildungen (Absicherung) und die Zinsen befinden sich auf einem für die noch lebenden Börsianern noch nie gesehenen niedrigen Niveau (dank Draghi und der EU-Südstaaten). Sollte es zu keiner Rezession kommen, werden die großen (zumindest deutschen Kapitalsammelstellen) nach einer Korrektur wieder in den Dividendenmarkt einsteigen, sie brauchen Rendite. Klingt für mich relativ plausibel und im Einklang mit den Ausführungen von PK. Die Märkte sind sehr, sehr reif, anderseits haben wir von April 2015 an auch schon eine heftige Jahreskorrektur hin uns. Frohe Ostern und danke für die Meinungsvielfalt.

  14. Avatar

    Beobachter

    14. April 2017 21:13 at 21:13

    @ gerd ,der Satz, DASS MAN AUF DIE DAUER EINES AUFSCHWUNGS KEINE SCHLÜSSE ZIEHEN KANN, ist eben nur teilweise richtig, ( Achtung Gehirn einschalten) Wenn ein Trend sehr lange ohne Korrektur steigt,ist es ziemlich sicher ,dass der Preis eben sehr hoch ist,u. etwas was sehr teuer ist könnte eben auch deswegen fallen ( Schon etwas gehört von “ SCHWEINEBAUCHEFFEKT “ Übrigens wenn man jetzt streitet über Börsen auf oder runter, ich habe mal gelesen,dass Börsen die meiste ZEIT IN EINER QUERBEWEGUNG VERBRINGEN. Angenommen wir hätten jetzt nach langer Hausse eine Querbewegung,würde ich eher am oberen Band Short gehen um dann bei einer Baisse schön dabei zu sein.Für diejenigen ,die meinen jede Absicherung ende mit einem SHORT SQUEEZE liegen falsch, wenn es wirklich mal rumpelt u. die Absicherungs -Verkäufer falsch liegen,. dann passiert dann genau das Gegenteil .DAS MOTTO IMMER KAUFEN U.NACH UNTEN SICHERN WIRD IRGENDWANN SCHIFFBRUCH ERLEIDEN.

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    PK

    14. April 2017 22:11 at 22:11

    „Wenn ein Trend sehr lange ohne Korrektur steigt,ist es ziemlich sicher ,dass der Preis eben sehr hoch ist“
    Klar, jeder Trend ist irgendwann zu Ende (wobei Aktien historisch gesehen ja im Schnitt steigen (Inflation)), soweit richtig. Aber was ist hoch und wann ?
    Man kann das ja alles sehr einfach an historischen Kursdaten untersuchen.

    Dazu zählt man z.B. die Tagesbalken im Chart, die in eine Richtung gingen.
    Nehmen wir also mal an, wir suchen nach Tagen, wo an vorausgegangenen Tagen der Markt um n Tage gestiegen ist. Wir werden dann in den letzten 50 Jahren viele Beispiele finden, aus denen wir eine Statistik basteln können.
    Dann muss man nur prüfen, ob dann die Wahrscheinlichkeit für den Tag n+1 höher ist oder niedriger dem vorausgegangenen Trend zu folgen.
    Bei backtesten kommt eindeutig raus, daß die Wahrscheinlichkeit geringfügig höher als 50% ist, daß der Trend weiterläuft. Nicht viel, aber statistisch signifikant.
    Die Frage muss also lauten, ob es statistisch Sinn macht gegen einen Trend zu setzen, nur weil der schon lange läuft und die Antwort darauf ist eben eindeutig nein.
    Wenn ich so einen Trade eingehe und mir ein Target und Stop setze werde ich damit keinen positiven Erwartungswert erzeugen.
    Das Gegenteil, also einfach blind auf den Trend zu setzen bringts aber auch nicht unbedingt, dazu ist der statistische Vorteil des „Trendtradens“ einfach zu gering, und er wird in den letzten Jahren immer kleiner.
    Zu viele trendfolgende Hedgefonds haben inzwischen auch schon das Handtuch geworfen, einfache Lösungen gibts nicht an der Börse.

    Aber ich bleibe dabei, daß das Argument, weil alles schon so lange gestiegen ist muss es doch eher fallen als weiter steigen auf ganz dünnem Fundament steht.

  16. Avatar

    Beobachter

    15. April 2017 10:49 at 10:49

    @ PK,Ihre Schlussvolgerung,WEIL ETWAS SCHON LANGE GESTIEGEN IST ,WIRD ES EWIG WEITERSTEIGEN, meine Annahme,dass nach einem langem starken Anstieg eine Korrektur wahrscheinlicher ist als ein weiterer Anstieg halte ich aufrecht, (Warscheinlichkeits Theorie + gesunder Menschenverstand ) Übrigens gibt es namhafte Investoren ,DIE NACH GEWISSEN KURSSTEIGERUNGEN OHNE SPEZIELLE GRÜNDE GEWINNE MITNEHMEN U.UMSCHICHTEN. Ich mag Ihnen gönnen ,dass Sie als Turbohaussier in den letzten Jahren gut verdient haben,aber glauben Sie „AUCH DIESMAL WACHSEN DIE BÄUME NICHT IN DEN HIMMEL „

    • Avatar

      PK

      15. April 2017 14:18 at 14:18

      “ (Warscheinlichkeits Theorie + gesunder Menschenverstand )“

      „gesunder Menschenverstand“ ist leider eher kontraproduktiv und Wahrscheinlichkeitstheorie bestätigt, wie ich bereits ausgeführt hab, meine Meinung.
      Ich empfehle mal generell Bücher über behavioral Finance zu lesen. Mich persönlich hat die Beschäftigung mit den eigenen mentalen Schwächen weiter gebracht als jedes andere Buch über Charts etc. Man macht die typischen Fehler danach vielleicht auch noch, aber vielleicht nicht mehr ganz so oft.
      Um nochmal ein ganz simples Beispiel zu nehmen was mal von den Aktien abweicht.
      Gold war z.B. ab 2001 10 Jahre in einem Aufwärtstrend und ist von 260 auf 1900 Dollar gestiegen. Ab wann wäre es denn vernünftig gewesen dort gegen den Trend zu gehen ?
      Nach 5 Jahren ? 8 Jahren ?
      Nehmen wir mal an, einer ist ein Börsengott und kann die Länge dieses Trends auf 5% genau vorhersagen (was völlig utopisch ist).
      Selbst dann wäre der Trend am Ende noch 5 Monate gegen ihn gelaufen mit Kursverlusten von fast 90% ! Kein Konto hätte das ausgehalten.
      In Tesla liegen aktuell 30% short mit akkumulierten Kursverlusten von > 1 Milliarde Dollar. Das sind alles Leute mit gesundem Menschenverstand und einem Haufen guter Argumente auf Ihrer Seite. Eigentlich der Trade des Jahrtausends sollte man meinen. Ja, wird wahrscheinlich irgendwann funktionieren. Aber wann ?
      Wer kennt das Top ? Es kann sehr teuer werden das herauszufinden.
      Dabei zeigt z.B. gerade bei solchen Aktien, daß man nach dem ersten Kursrutsch immer noch alle Zeit der Welt hat die Shortrichtung zu handeln. Warum gehen so viele Leute in einen so starken Trend short ? Ich verstehs nicht.

      • Avatar

        Michael

        18. April 2017 19:27 at 19:27

        „Warum gehen so viele Leute in einen so starken Trend short ? Ich verstehs nicht.“
        Vielleicht, weil sie es satt haben und nach einigen selbst erlebten geplatzten Blasen (und Vorsorgeträumen) diesem Wahnsinn skeptisch gegenüber stehen? Weil die Politiker und Verantwortlichen sich verpflichtet hatten, so etwas nicht wieder geschehen zu lassen, und jetzt ist es schlimmer denn je?
        Vielleicht, weil sie den Verbrechern an den Börsen, den Anlageberatern, der Finanzmafia und den Politikern nicht mehr vertrauen?
        Vielleicht wissen sie inzwischen, dass nur sie in großer Masse mit vernünftigem Handeln (und das ist short, short, short) der nächsten Blase Einhalt gebieten können.
        Und „Kursrutsche“ passieren wie Erdrutsche in der realen Welt in Sekundenschnelle, nach wenigen Minuten ist das meiste vorüber. Perfiderweise geschieht so etwas gerne um 3 oder 4 Uhr morgens ;)

  17. Avatar

    Petkov

    15. April 2017 12:21 at 12:21

    @FMW und alle LeserInnen: frohe Ostern und eine schöne Frühlingszeit!

  18. Avatar

    gerd

    15. April 2017 17:13 at 17:13

    @Beobachter:
    „Schon etwas gehört von “SCHWEINEBAUCHEFFEKT ““

    Hey, Beobachter, kenne ich leider nur zu gut, habe ich am eigenen Leib erfahren.

    Vor gut zweieinhalb Jahren hatte ich noch rund 80Kg.
    Seitdem ich so viel wegen FMW und Börse am PC sitze, ging es stetig aufwärts. kaum noch Sport.
    Nicht, dass ich früher nicht auch schon mal viel mehr wog, aber 85Kg wollte ich nie wieder haben. Trotzdem legte ich weiter zu: Jetzt bin ich seit drei Wochen inzwischen mal wieder bei knapp 90Kg angekommen.

    Oh, nee, so ein unappetitlicher Schweinebauch, als wäre ich schwanger. Keine Kondition mehr, Klamotten nicht mehr zu gebrauchen. Das Gewicht muss wieder runter, ging eh schon viel zu lange rauf.
    Zugegeben, ich hatte zwischendurch schon mal ne kleine, kurze technische Reaktion gehabt. Aber nicht nennenswert. Auf 85Kg bin ich nicht wieder runtergekommen. Dabei wären d i e jetzt ein Traumgewicht für mich, genau d i e 85Kg, die ich vor zwei Jahren noch als ganz schlimm empfunden hatte und unbedingt vermeiden wollte.
    Ich hoffe zwar, dass die Pfunde wieder purzeln. Zumal die 90Kg bei mir so was wie einen charttechnischen Widerstand bilden. Aber es kann auch weitergehen in Richtung 100Kg. Nur weil ich bereits so sehr lange (seit Anfang 2015) im Aufwärtstrend liege, heißt das nicht
    z w i n g e n d , dass jetzt die Umkehr kommen
    m u s s . Ebenso wenig bedeutet es natürlich, dass ich nur deshalb n i c h t mehr rank und schlank werden könnte, weil ich was anderes als eine Gewichtszunahme schon gar nicht mehr gewohnt bin.

    Sobald eine einschneidende Veränderung in mein Leben tritt, aufgrund der ich bereit bin/mich veranlasst sehe, mein Verhalten zu ändern, wird sich auch mein Gewicht wieder ändern – nach unten, was ich mir sehnlichst wünsche, aber wenn ich Pech habe, auch weiter nach oben.

    Verdammter Schweinebaucheffekt.
    Aber, Beobachter, ich entbinde Sie von der Mühe, mir jetzt zu schreiben, um die Sache richtig zu stellen.
    Ich weiß was Sie wirklich meinen, ich nehme an den altbekannten sog. Schweinezyklus.

    Kurios, wenn ich mit Google „Schweinebaucheffekt“ suche, bekomme ich tatsächlich an 7. Stelle was speziell für mich: „Abnehmen mit Buttermilch“

    • Avatar

      gerd

      15. April 2017 17:24 at 17:24

      Übrigens, hab gerad auf den Buttermilch-Link geklickt.
      Ich verrate mal so viel: es sind keine Chart-Kurven, die man da sieht.

  19. Avatar

    Beobachter

    16. April 2017 11:52 at 11:52

    @ Gerd,Sie haben wenigstens ein wenig Humor, was mich betrifft ,ich habe im Moment eher ein Problem mit SCHOCKOLADEHASENBAUCH -EFFEKT, nun zur Beruhigung wegen Ihrer Gewichtszunahme,auch das steigt nicht unendlich: Spätestens nach einer Rally von 7-10 Jahren u.einer Zunahme v.150 -200 % wird der Arzt zu einer Gewinnmitnahme raten ( Magenband oder Ähnliches). PK würde natürlich sagen, GEWICHT steigt immer weiter : Jetz aber seriös,ich habe gute Erfahrungen gemacht mit ATKINS -Diät, wenn Sie es nicht kennen googeln Sie einmal ( funktioniert 100 % ohne Hunger ) Ich habe in kurzer Zeit ohne grosse Diszplin 5 / 6 kg Gewinnmitnahme gemacht.

  20. Avatar

    leo

    16. April 2017 13:25 at 13:25

    Wenn Panik kommt , dann müsste der Trump schon was machen/erreichen um wieder Ruhe zu bewirken , wenn er es denn will?
    Oder Trump ist der Retter in der Not .
    Politiker machen manchmal erst das Richtige wenn sie müssen und das
    Spiel beherrscht Trump perfekt.

  21. Avatar

    Marko

    17. April 2017 15:29 at 15:29

    Herr beobachter,

    Ihr Denkfehler bei dem „riesengroßen Aufwärtstrend“, welcher jetzt (endlich mal) in eine größere Korrektur übergehen sollte, liegt darin, dass der Aktenmarkt wegen der Dummheit der (damaligen) US-Regierung in der derzeitigen Lage ist.
    Sowas hat der Markt in der Form so nicht gesehen, weil es ABS-Securties so (vorher) nicht gab.

  22. Avatar

    Marko

    17. April 2017 17:50 at 17:50

    Das seht nach einem Aufwärtsgap aus, so viel zum Thema – „der riesengroße, schrottgie Aufwärtstrend – seit Lehman – der muss fallen.“

    Ich sage sowas ohne jedwede Häme, Fragen sind jederzeit willkommen.
    Ein großes Lob an den Markus !

  23. Avatar

    Beobachter

    17. April 2017 18:17 at 18:17

    @ Marko,wenn die nach Ihnen benannte Dummheit der altenRegierung der Grund für die jetzigen hohen Aktienkurse sind, dann werden nach Ihrer Theorie ,gemessen an der jetzigen Regierung, DIE AKTIENKURSE NOCH VIEL HÖHER STEIGEN. NEUE BÖRSENREGEL , JE DÜMMER DIE REGIERUNG, JE HÖHER DIE BÖRSENKURSE ( Von Superdenker Prof. Marko )

    • Avatar

      Marko

      17. April 2017 18:57 at 18:57

      Hallo,

      die Dummheit, der Regierung, kam dadurch, weil alle (damals) dachten, der Immobilenmarkt, der muss muss doch steigen, siehe Spanien, damals, nur mal so.

      Nein : dieses “ Inferno“, oder auch ein „schwarzer Schwan“, kam dadurch, dass sich gewitzte Banken (man willl ja keine Namen nennen), damals gedacht haben : Das nutzen wir aus, diese Euphorie !

      ABS-Securties, mit einem supertollen AAA-Rating, das werden wir locker los…. Genauso kam es…

      Sie können mich nennen wie Sie wollen, an der Realtiät ändert das folgendes : NIX ! ;)

      VG
      Marko

      VG

      Herr Beobachter

  24. Avatar

    Marko

    17. April 2017 19:13 at 19:13

    Und ja, wahrscheinlich bin ich „angehoben“, trotzdem sollte man seinen Frust nicht an mir auslassen. Ich war ein Aktienanalyst“, na und ?

    Ich beantworte Fragen gerne, diese Ansage gilt.

  25. Avatar

    T E

    17. April 2017 20:25 at 20:25

    @ Marko,ich bin relativ unerfahren mit Geldanlagen u.komme nächstens zu einem grösseren Geldbetrag ( 7 – stellig ).Da Sie nicht so pessimistisch sind wie viele andere,hätte ich gerne eine Anlageempfehlung von Ihnen, natürlich möchte ich mein Geld natürlich vermehren, ist wahrscheinlich nur mit Aktien möglich,oder was meinen Sie? V.G.

    • Avatar

      Marko

      18. April 2017 15:23 at 15:23

      Ich bin nicht so pessimitisch wie viele andere ?

      Na, warum wohl ? Schauen Sie sich die „sicheren Anlagen“ an ? Renten, Gold usw ?

      Natürlch können Sie über einen sehr guten Fonds Ihr Risiko streuren im Rentenbereich. Gerade im High-Yield-Bereich (Emerging-Market-Bonds) ist sowas als (Depotbemischung) sehr wohl denkbar. Aber , generell gesehen, st der Rentenmarkt klinisch tot !

      Was derzeit das grundlegende Problem ist, dass die „sicheren Anlagen“ keine vernüfitgen Renditen bieten, also stehen die „Big-Boys“ vor einem Anlagenotstand.

      Einen Aktienfonds kaufen ? Ja, aber Sie wissen schon, dass die Bande, ihre TER (Total Expense Ratio) -Kosten von Ihnen haben wollen, nebst dem Ausgabeaufschlag in Höhe von ca. 5 % ? D.h. der Fondsmanager zieht Ihnen jährlich ca. 1,5 % von Ihrem Vermögen ab (TER-Kosten), ob der Fonds gut oder schlecht lief ?

      ETFs (viel blliger als Aktienfonds) bzw. Zertifkate, die Sinn machen, wären eine Alternative. Z.B. Zertfikate auf Drohnen/Roboter. Das beste ist, Sie „basteln“ sich ihren eigenen Fonds durch Aktien (z.B. dividendenstarke Aktien), aber, das wäre offenbar bei Ihnen nicht möglich, weil Sie unerfahren sind.

      Sehr wichtg wäre eine Streuung Ihrers Geldes, also Akten in Asien, Europa, Lateinamerika usw, und auch Rentenpapiere, Gold usw. Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen, in Aktien würde ich den größten Teil investieren, Aktien sind Sachwerte, Unternehmensbeteilgungen, welche auf lange Sicht, die „sicheren Anlagen“ schlagen.

  26. Avatar

    Marko

    17. April 2017 20:36 at 20:36

    Das wird morgen für die Bären interessant, gerade fur jene, die seit Donnarstag/Freitag short sind.

  27. Avatar

    Hobby- Anleger

    18. April 2017 19:03 at 19:03

    @ Marko,Ist Ihr Anlage -Vorschlag nicht ein wenig Kamikaze -Anlage, die einfachste BÖRSENREGEL TIEF KAUFEN -HOCH VERKAUFEN ist doch so fast unmöglich, die Chance ist doch sehr gross ,dass wir jetzt am Hochpunkt oder fast am Hoch kaufen. Ich kenne jemand der 2008 nur von Aktien geschwärmt u.nachher fast sein ganzes Vermögen ruiniert hat. Nur weil Renten 200 % überbewertet sind muss ich doch keine Aktien kaufen die nur 150% überbewertet sind !!!

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Aktien

Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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