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Marktgeflüster (Video): Die Warnung des US-Finanzministers

Der US-Finanzminister Mnuchin hat es heute in einem Interview auf den Punkt gebracht: die Wall Street haussiert, weil die Märkte erwarten, dass die Trump-Administration die Steuersenkungen durchbringen wird. Aber wenn nicht, so Mnuchin, würden die Märkte sehr viel von den Gewinnen wieder auspreisen müssen!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der US-Finanzminister Mnuchin hat es heute in einem Interview auf den Punkt gebracht: die Wall Street haussiert, weil die Märkte erwarten, dass die Trump-Administration die Steuersenkungen durchbringen wird. Aber wenn nicht, so Mnuchin, würden die Märkte sehr viel von den Gewinnen wieder auspreisen müssen! Das bezeichnet das, was man als Trump-Rally bezeichnen kann: erstens der Glaube, dass Trump Deregulierung bedeutet, und zweitens, dass durch die Senkung der Steuern für Unternehmen die Margen eben dieser Unternehmen deutlich besser werden – ergo steigen die Aktienkurse dieser Unternehmen! Der Dax heute mit einem neuen Allzeithoch, aber es ist vor allem der Dow Jones, der gestern die 23.000er-Marke geknackt hat und heute aufgrund der Kursexplosion bei IBM gleich die 23100 überboten hat..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    PK

    18. Oktober 2017 18:57 at 18:57

    ich kenne mich mit dem Thema Verlustvorträge etc. in den USA nicht so gut aus, aber wie genau der Markt um das Inkrafttreten der Reform reagieren wird dürfte von diversen Faktoren abhängen.
    Ich kann mir aktuell vorstellen, daß bereits vor dem Stichtag (sofern er nicht rückwirkend verkündet wird), Absicherungen statt finden werden.
    Diese müssten dann noch zum alten Steuersatz aufgelöst werden (also vor dem Stichtag) um bereits realisierte Gewinne VOR der Steuerreform möglichst stark kompensieren zu können.
    Stimmt das alles, dann wäre die Folge, daß wir irgendwann vor der Reform bereits abfallende Kurse haben, dann eine sehr scharfe Rally direkt kurz vor dem Termin, dann anschließend aber starke Verkäufe.
    Soweit meine Idee.
    Jedenfalls wird die Vola stark ansteigen.
    Aktuell können wir noch abwarten wann das alles terminiert wird, aber es wird dann sicher einige herausragende Tradingmöglichkeiten geben.
    Denn alle gleichzeitig – das wird nicht funktionieren.

  2. Avatar

    Columbo

    18. Oktober 2017 18:58 at 18:58

    Mnuchin droht damit eventuellen Gegnern der Steuerreform: Wenn wir es nicht schaffen, gehts abwärts mit euren Aktien.

  3. Avatar

    Marko

    18. Oktober 2017 19:12 at 19:12

    Bei allem nötigen Respekt, :

    erst sagen sie, die Trump-Rally puscht die Märkte hoch – der Markt steigt ! :D
    Danach sagen sie : wo sind die Super-Steuerreformen die uns Trump versprochen hat ? – Nirgendwo ? Der Markt steigt ! :D
    Der Mauerbau zu Mexiko ? Ist doch sowieso egal – der Markt steigt ! :D

    Was ich damit sagen will ? Bildet Euch Eure eigene Meinung… !

    VG

    Marko

    • Avatar

      Peter

      18. Oktober 2017 19:21 at 19:21

      Er wird nicht mehr lange steigen
      dann sind 30% innerhalb ein paar Wochen weg!

    • Avatar

      Columbo

      18. Oktober 2017 19:29 at 19:29

      @Marko, was sollen diese Oberlehrer-Empfehlungen? Natürlich bilden wir uns hier alle unsere eigene Meinung. Sie nicht?

      • Avatar

        Peter

        18. Oktober 2017 19:48 at 19:48

        Sie aber auch nicht
        1929 rückt näher

  4. Avatar

    Altbär

    18. Oktober 2017 19:39 at 19:39

    @Peter, ich bin gleicher Meinung, die Naiven die meinen ein dovisher FED Präsident würde das verhindern,täuschen sich.Der würde nämlich die Übertreibungen nochmals anheizen u.die Korrektur um so vehementer eintreffen.Wer jetzt noch nich gemerkt hat ,dass den führenden Finanzleuten in den USA die Börsenhausse überhaupt nicht mehr gefällt tut mir leid.

  5. Avatar

    Marcus

    18. Oktober 2017 20:36 at 20:36

    Mnuchin war bei Goldman Sachs, der pokert nur ! Kurz bis mittelfristig geht es Richtung 30.000 Punkte. Weiterhin sozialistische Zustände an den sog. Märkten. Wenn es nicht läuft, kommt die Notenbank.

  6. Avatar

    leo

    18. Oktober 2017 20:37 at 20:37

    Wer angelt füttert vorher (1-2 Tage) die Fische damit sie an der Stelle
    fressen und ihr Verhalten ändern.
    Das ist an der Börse genauso . Reine Gier.
    Je höher der Dax und Co jetzt steigen desto näher kommen wir
    1929.
    Ob die niedrigen Zinsen helfen oder erst richtig eine Weltwirtschaftskrise
    (ähnlich 1929) schaffen werden die Professoren und Studenten danach
    analysieren. Ob die Liquiditätsschwemme so richtig ist wie es gemacht
    wurde bezweifle ich stark.

  7. Avatar

    Mr. Jones

    18. Oktober 2017 21:16 at 21:16

    Ein Absturz kommt immer während eines Booms.

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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