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Marktgeflüster (Video): Diese Blase muß noch platzen!

Während aus der Anleihe-Blase inzwischen Luft entwichen ist, muß aus der Tech-Blase noch Luft entweichen. Beispielhaft dafür steht Amazon, das heute erneut nach einer Heraufstufung durch ein Analyse-Haus ein Allzeithoch erreicht hat..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Während aus der Anleihe-Blase inzwischen Luft entwichen ist, muß aus der Tech-Blase noch Luft entweichen. Beispielhaft dafür steht Amazon, das heute erneut nach einer Heraufstufung durch ein Analyse-Haus ein Allzeithoch erreicht hat – und das obwohl das Unternehmen in seinem Kerngeschäft Verluste macht, nur durch das Cloud-Geschäft profitabel ist und absehbar in Europa in schweres Fahrwasser geraten wird! Heute dünne Umsätze an der Wall Street, der Dax nutzt erneut eine Steilvorlage durh die US-Indizes und die asiatischen Börsen nicht und scheitert schon weit vor der wichtigen 12650er-Marke. Wirklich Bewegung wird wohl erst morgen mit den Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell kommen..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    26. Februar 2018 19:02 at 19:02

    Kann mir nicht vorstellen, dass Powell morgen (bewusst) die Märkte weiter hochprügelt, das wäre vom derzeitigen schweren Standpunkt des neuen FED-Chefs aus ziemlich kontraproduktiv…vielleicht jedoch werden seine Aussagen (bewusst?) von den Marktteilnehmern falsch interpretiert werden…und es geht weiter hoch.

  2. Avatar

    Denker

    26. Februar 2018 19:12 at 19:12

    Anleihe Blase geplatzt??? Wo, wann? Ich glaube da wäre selbst ein Herr Fugmann unterwegs beim Aufsammeln der letzten Lebensmittelreste bei Lidl;-)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. Februar 2018 19:21 at 19:21

      @Denker, ich sprach von „Luft entwichen“ bei Anleihen..

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    Altbär

    26. Februar 2018 19:37 at 19:37

    Wer auch immer die US -Börse noch höher treibt, wird als Verursacher der nächsten Krise dastehen.Der Warnschuss anfangs Feb. hat anscheinend die Aktiensüchtigen noch nicht aus dem Drogenrausch geweckt.Ich wäre dankbar,wenn die “ NOTBANKEN“ die Börsen noch mal richtig hochpeitschen, denn die Wende anfangs Feb. habe ich wie viele andere nicht richtig erwischt.

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      Bademeister

      26. Februar 2018 20:38 at 20:38

      Könnte gut möglich sein, dass Powell morgen in die Fusstapfen seiner Vorgängerin steigt, und nicht viel passieren wird. M.M. nach liegt die Chance hierfür bei 50%, die restlichen 50% bestehen zu 70% aus dovishen und 30% hawkishen Anteilen. Sein Debüt wird insofern interessant, weil wir daraus erkannen können, wie es in den nächsten Jahren weitergehen könnte. Die nächste Wende punktgenau zu erwischen wird vermutlich sehr schwer praktizierbar werden….entweder ist man vorher schon investiert und hat bis zu diesem Zeitpunkt bereits Kapital verloren, oder man springt später auf den bereits fahrenden Zug und verpasst ein wichtiges Stück des Weges….wie immer halt…morgen wissen wir vielleicht mehr…

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        leftutti

        26. Februar 2018 21:56 at 21:56

        @Bademeister, haben Sie von dem allseits geschätzten Gerdus Caesar Konjunktivus gelernt? Könnte gut möglich sein, dass Powell morgen in die Fusstapfen seiner Vorgängerin steigt, und nicht viel passieren wird. M.M. nach liegt die Chance hierfür bei 50%
        Was soll uns denn das nun sagen, außer: Kann sein, kann aber auch nicht sein? Sie werden nichts, gar nichts aus seinem Antritts-Gequassel morgen erfahren, was auf die nächsten Jahre schließen lässt. Wie es bei 50% Wahrscheinlichkeit langfristig in einem bivalenten System „weitergehen könnte“, weiß sogar meine kleine Tochter: Long oder short. Garantiert, 100%ig!!!

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          berti

          27. Februar 2018 06:09 at 06:09

          :-)

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          Columbo

          27. Februar 2018 10:51 at 10:51

          Richtig @leftutti, auf keinem anderen Gebiet wird so viel geredet und so wenig gesagt wie an der Börse. „Morgen wissen wir mehr“ oder „Wir werden sehen“, diese weitsichtigen und von großer Erfahrung zeugenden Bemerkungen sind eine große Entscheidungshilfe. Mittels einer Software jede Zuschrift im Konjunktiv sofort löschen, das wäre (schon wieder!) was.
          „Schau ma amol, dann seg ma scho“.

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            Segler

            27. Februar 2018 12:49 at 12:49

            Zitat: “ Mittels einer Software jede Zuschrift im Konjunktiv sofort löschen, das wäre (schon wieder!) was “ – Sie wäre das Gegenstück zu meiner Phrasendreschmaschine, die ich in der Anfangszeit der Computer programmiert habe. Heute ist eine solche vor allem bei Wellenzählern beliebt. (Gruss nach Südoldenburg .. )
            Und so drischt sie und drischt sie und produziert unentwegt bunt schillernde Seifenblasen. Inhaltsleer und klebrig, wenn sie platzen. Allenthalben blubbert es in den Foren. Eine nicht endende Folge von Blasen.
            Wie im Märchen der Brüder Grimm quillt der Topf und quillt und man möchte laut rufen: „Töpfchen steh ! “
            Umso dankbarer ist man den Columbos, den italienischen Eulenspiegeln oder BS-Tradern dieser Börsenwelt für fundierte und hintergründige Kommentare.
            Und umso bedauerlicher, wenn die PK’s oder Schuberts sich von diesen Spielchen abwenden – Wo es doch sooo spassig ist.
            Für sie – und meist auch für mich – sind’s die „Besen gewesen“
            :-)

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    Marko

    27. Februar 2018 09:53 at 09:53

    Die „Luft“ bei den Anleihen kann und wird nur dann erst richtug entweichen, wenn die mächtigste Notenbank der Welt, der EZB, endlich (!!!) reagien sollte/könnte/müsste.

    Die EZB ist im Gegensatz zu anderen „Super-Notenbanken“ in der Position, dass man sagen kann, wann man reagieren will, dies wäre bei den Japanern und den Amis so nicht der Fall !

    Das heißt im Umkehrschluss, der Aktienmarkt-Run wird wohl weitergehen !

    Die Amis haben durch den Mauerbau-Trump, derzeit ein ziemliches Glück, die Märkte misstrauen den Amis, d.h. der Dollar steigt (obwohl er normalerweise fallen sollte). Tech-Blase, ja das kann schon sein, aber : Apple, Facebook, Amazon, Google, Microsoft, Nvidia usw. – Wo kommen die nochmal her ? :D
    Wo ist die Konkurrenz für die ?

    J

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    Marko

    27. Februar 2018 10:09 at 10:09

    Und warum ist das so :
    „Die EZB ist im Gegensatz zu anderen „Super-Notenbanken“ in der Position, dass man sagen kann, wann man reagieren will, dies wäre bei den Japanern und den Amis so nicht der Fall !“

    Die EZB hat im Gegensatz zu den anderen Bankstern nicht proaktiv gehandelt.
    Man hat im Gegensatz zu den Japanern und den Amis das Pulver eben nicht verschossen ! Natürlich sagt die EZB, keine Zinserhöhungen wegen Griechenland/Italien usw, aber : das wird und muss sich spätestens Anfang 2019/Ende 2018 ändern.

    Der USD ist so schwach, weil der Trump den Ami-Laden da drüben a bisserl chaotisch führt, aber : ist das soo überraschend ? ;) :D

  6. Avatar

    Marko

    27. Februar 2018 10:43 at 10:43

    Und was heißt das für den USD/FED/Zinspolitik fürs Jahr 2018 ?

    Meines Erachtens 2 Zinserhöhungen zu je 0,25 % im März 2018 und September 2018, die Amis würden ihr Zinserhöhungsprogramm für 2018 zu 50 % herunterfahren..

    Und das war es dann erstmal, die Amis müssen auf die EZB „warten“, ansonsten wäre der Zinsabstand zwischen dem EUR/USD zu groß.

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Aktien

Optionen: Experte Jens Rabe erklärt, wie sie funktionieren!

Redaktion

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Von

Optionen sind in den letzten Monaten immer wichtiger geworden für das Geschehen an den Aktienmärkten – das gilt ganz besonders für die Kursentwicklung einzelner Aktien wie etwa Apple, Amazon oder Tesla. Vor allem Wetten auf steigende Kurse (Calls) sorgten für einen Höhenflug der US-Tech-Werte: Broker, die diese Optionen an Kunden verkauften, mussten das entsprechende underlying (also etwa die Aktie von Apple etc.) kaufen, um sich gegen eigene Risiken abzusichern – so konnte aus meist eher kleinvolumigen Käufen schnell eine Hebelwirkung entstehen, die für eine spektakuläre Rally der US-Tech-Werte und des Nasdaq sorgte. Es sind dabei in den USA vor allem (kleine) Privatinvestoren, die mit Optionen massiv auf steigende Kurse zocken.

Folgenes Schaubild zeigt, wie aus einem Kauf von Optionen (Calls) auf die Amazon-Aktie im Volumen von 1500 Dollar letztlich Käufe der Amazon-Aktie von 230.000 Dollar resultieren:

Optionen und die Rally von US-Tech-Aktien

Optionen – wie funktionieren sie?

Optionen – das ist zunächst zentral – haben nichts mit den in Deutschland sehr beliebten Optionsscheinen zu tun. Optionsscheine wie auch CFDs sind in den USA verboten, daher greifen Spekulanten in Übersee neben Futures, ETFs und dem direkten Investment in Aktien verstärkt auf Optionen zurück. Wer verstehen will, was an der Wall Street wirklich gespielt wird, sollte sich daher mit Optionen und ihrer Handhabung beschäftigen!

Dafür jedoch braucht man ein gewisses know-how. Vor allem sollte man wissen, dass die Volatilität eine zentrale Rolle spielt, inbesondere die „implizite Volatilität„:

„Während die historische Volatilität die Schwankungsbreite eines Wertpapiers oder Rohstoffs in der Vergangenheit angibt, ist die implizite Volatilität ein Maßstab für die Markterwartungen an die künftige Volatilität.“

Daneben gibt es Begriffe wie „im Geld“ oder „aus dem Geld“. Dirk Schuhmanns hat dieses Prinzip als ein maßgeblichen und wahrscheinlich bewußt inszentierten Treiber etwa für den Höhenflug der Aktie von Tesla ausgemacht – und zeigt, wie oben im Schaubild anhand der Amazon-Aktie dargestellt, wie das in der Praxis funktioniert:

„Das Prinzip dahinter ist, Call-Optionen kurzer Laufzeit relativ weit aus dem Geld zu kaufen, also mit Ausübungspreisen oberhalb des aktuellen Kurses. Diese Optionen sind günstig und der Optionsverkäufer muss nur wenige Aktien kaufen, um sein Risiko abzusichern. Jetzt braucht es noch eine Zündung des Gemisches. Irgendetwas muss dafür sorgen, dass der Aktienkurs überhaupt erst einmal zu steigen beginnt. (..) Doch wenn der Aktienkurs steigt und sich dem Ausübungspreis der gekauften Optionen nähert, müssen die Market Maker als Verkäufer der Optionen immer mehr Aktien nachkaufen, um ihr steigendes Risiko zu kompensieren. So kann sich eine Absicherungsposition schnell von drei Aktien pro Optionskontrakt auf 80 oder 90 steigern, während der Optionskäufer vielleicht nur den Gegenwert von fünf Aktien investieren musste. Diese zusätzliche Hedging-Nachfrage ist es dann, die den Kurs antreibt. Der Optionskäufer wiederrum kann durch kontinuierliche Nachkäufe neuer Optionen mit höherem Strike dieses Spiel am Laufen halten.“

Wer mehr über Optionen wissen will, ist bei Jens Rabe auf jeden Fall an der richtigen Adresse. In folgendem Video erklärt er Grundprinzipien der Optionen:

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Tesla-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, Aktie steigt nachbörslich

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto von innen

Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 8,77 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,3/zweites Quartal 2020 6,04/erwartet für heute 8,26).

Der Gewinn liegt bei 0,76 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal +1,91/zweites Quartal 2020 +2,18/erwartet für heute +0,56).

Die „Automotive gross margin“ steigt im Jahresvergleich von 22,8 Prozent auf 27,7 Prozent.

Der Sonderumsatzposten „regulatory credits“ trägt 397 Millionen Dollar zum Autoumsatz bei, im Vorquartal waren es 428 Millionen Dollar.

Der Free Cash Flow steigt im von 418 Millionen Dollar im Vorquartal auf 1,395 Milliarden Dollar.

Die Aktie von Tesla reagiert nachbörslich mit +3,2 Prozent.

Datenblatt zeigt aktuelle Tesla-Quartalszahlen

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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