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Marktgeflüster (Video): Diese Blase muß noch platzen!

Von Markus Fugmann

Während aus der Anleihe-Blase inzwischen Luft entwichen ist, muß aus der Tech-Blase noch Luft entweichen. Beispielhaft dafür steht Amazon, das heute erneut nach einer Heraufstufung durch ein Analyse-Haus ein Allzeithoch erreicht hat – und das obwohl das Unternehmen in seinem Kerngeschäft Verluste macht, nur durch das Cloud-Geschäft profitabel ist und absehbar in Europa in schweres Fahrwasser geraten wird! Heute dünne Umsätze an der Wall Street, der Dax nutzt erneut eine Steilvorlage durh die US-Indizes und die asiatischen Börsen nicht und scheitert schon weit vor der wichtigen 12650er-Marke. Wirklich Bewegung wird wohl erst morgen mit den Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell kommen..



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13 Kommentare

  1. Kann mir nicht vorstellen, dass Powell morgen (bewusst) die Märkte weiter hochprügelt, das wäre vom derzeitigen schweren Standpunkt des neuen FED-Chefs aus ziemlich kontraproduktiv…vielleicht jedoch werden seine Aussagen (bewusst?) von den Marktteilnehmern falsch interpretiert werden…und es geht weiter hoch.

  2. Anleihe Blase geplatzt??? Wo, wann? Ich glaube da wäre selbst ein Herr Fugmann unterwegs beim Aufsammeln der letzten Lebensmittelreste bei Lidl;-)

    1. @Denker, ich sprach von „Luft entwichen“ bei Anleihen..

  3. Wer auch immer die US -Börse noch höher treibt, wird als Verursacher der nächsten Krise dastehen.Der Warnschuss anfangs Feb. hat anscheinend die Aktiensüchtigen noch nicht aus dem Drogenrausch geweckt.Ich wäre dankbar,wenn die “ NOTBANKEN“ die Börsen noch mal richtig hochpeitschen, denn die Wende anfangs Feb. habe ich wie viele andere nicht richtig erwischt.

    1. Könnte gut möglich sein, dass Powell morgen in die Fusstapfen seiner Vorgängerin steigt, und nicht viel passieren wird. M.M. nach liegt die Chance hierfür bei 50%, die restlichen 50% bestehen zu 70% aus dovishen und 30% hawkishen Anteilen. Sein Debüt wird insofern interessant, weil wir daraus erkannen können, wie es in den nächsten Jahren weitergehen könnte. Die nächste Wende punktgenau zu erwischen wird vermutlich sehr schwer praktizierbar werden….entweder ist man vorher schon investiert und hat bis zu diesem Zeitpunkt bereits Kapital verloren, oder man springt später auf den bereits fahrenden Zug und verpasst ein wichtiges Stück des Weges….wie immer halt…morgen wissen wir vielleicht mehr…

      1. @Bademeister, haben Sie von dem allseits geschätzten Gerdus Caesar Konjunktivus gelernt? Könnte gut möglich sein, dass Powell morgen in die Fusstapfen seiner Vorgängerin steigt, und nicht viel passieren wird. M.M. nach liegt die Chance hierfür bei 50%
        Was soll uns denn das nun sagen, außer: Kann sein, kann aber auch nicht sein? Sie werden nichts, gar nichts aus seinem Antritts-Gequassel morgen erfahren, was auf die nächsten Jahre schließen lässt. Wie es bei 50% Wahrscheinlichkeit langfristig in einem bivalenten System „weitergehen könnte“, weiß sogar meine kleine Tochter: Long oder short. Garantiert, 100%ig!!!

        1. Richtig @leftutti, auf keinem anderen Gebiet wird so viel geredet und so wenig gesagt wie an der Börse. „Morgen wissen wir mehr“ oder „Wir werden sehen“, diese weitsichtigen und von großer Erfahrung zeugenden Bemerkungen sind eine große Entscheidungshilfe. Mittels einer Software jede Zuschrift im Konjunktiv sofort löschen, das wäre (schon wieder!) was.
          „Schau ma amol, dann seg ma scho“.

          1. Zitat: “ Mittels einer Software jede Zuschrift im Konjunktiv sofort löschen, das wäre (schon wieder!) was “ – Sie wäre das Gegenstück zu meiner Phrasendreschmaschine, die ich in der Anfangszeit der Computer programmiert habe. Heute ist eine solche vor allem bei Wellenzählern beliebt. (Gruss nach Südoldenburg .. )
            Und so drischt sie und drischt sie und produziert unentwegt bunt schillernde Seifenblasen. Inhaltsleer und klebrig, wenn sie platzen. Allenthalben blubbert es in den Foren. Eine nicht endende Folge von Blasen.
            Wie im Märchen der Brüder Grimm quillt der Topf und quillt und man möchte laut rufen: „Töpfchen steh ! “
            Umso dankbarer ist man den Columbos, den italienischen Eulenspiegeln oder BS-Tradern dieser Börsenwelt für fundierte und hintergründige Kommentare.
            Und umso bedauerlicher, wenn die PK’s oder Schuberts sich von diesen Spielchen abwenden – Wo es doch sooo spassig ist.
            Für sie – und meist auch für mich – sind’s die „Besen gewesen“
            :-)

  4. Die „Luft“ bei den Anleihen kann und wird nur dann erst richtug entweichen, wenn die mächtigste Notenbank der Welt, der EZB, endlich (!!!) reagien sollte/könnte/müsste.

    Die EZB ist im Gegensatz zu anderen „Super-Notenbanken“ in der Position, dass man sagen kann, wann man reagieren will, dies wäre bei den Japanern und den Amis so nicht der Fall !

    Das heißt im Umkehrschluss, der Aktienmarkt-Run wird wohl weitergehen !

    Die Amis haben durch den Mauerbau-Trump, derzeit ein ziemliches Glück, die Märkte misstrauen den Amis, d.h. der Dollar steigt (obwohl er normalerweise fallen sollte). Tech-Blase, ja das kann schon sein, aber : Apple, Facebook, Amazon, Google, Microsoft, Nvidia usw. – Wo kommen die nochmal her ? :D
    Wo ist die Konkurrenz für die ?

    J

  5. Und warum ist das so :
    „Die EZB ist im Gegensatz zu anderen „Super-Notenbanken“ in der Position, dass man sagen kann, wann man reagieren will, dies wäre bei den Japanern und den Amis so nicht der Fall !“

    Die EZB hat im Gegensatz zu den anderen Bankstern nicht proaktiv gehandelt.
    Man hat im Gegensatz zu den Japanern und den Amis das Pulver eben nicht verschossen ! Natürlich sagt die EZB, keine Zinserhöhungen wegen Griechenland/Italien usw, aber : das wird und muss sich spätestens Anfang 2019/Ende 2018 ändern.

    Der USD ist so schwach, weil der Trump den Ami-Laden da drüben a bisserl chaotisch führt, aber : ist das soo überraschend ? ;) :D

  6. Und was heißt das für den USD/FED/Zinspolitik fürs Jahr 2018 ?

    Meines Erachtens 2 Zinserhöhungen zu je 0,25 % im März 2018 und September 2018, die Amis würden ihr Zinserhöhungsprogramm für 2018 zu 50 % herunterfahren..

    Und das war es dann erstmal, die Amis müssen auf die EZB „warten“, ansonsten wäre der Zinsabstand zwischen dem EUR/USD zu groß.

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