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Marktgeflüster (Video): Direkt vor der Entscheidung!

Viele Märkte stehen jetzt direkt vor der Entscheidung: so zum Beispiel der Dax, der nach anfänglicher Schwäche nach oben dreht und nun direkt an der Abwärtstrendlinie (seit September) handelt. Aber auch der Ölmarkt..

Von Markus Fugmann

Viele Märkte stehen jetzt direkt vor der Entscheidung: so zum Beispiel der Dax, der nach anfänglicher Schwäche nach oben dreht und nun direkt an der Abwärtstrendlinie (seit September) handelt. Aber auch der Ölmarkt kurz vor der Entscheidung: Russland will nach Aussagen Putins mitmachen beim OPEC-Oil-Freeze, der Ölpreis steigt daraufhin auf ein neues Jahreshoch – kommt jetzt die Entscheidung in Richtung eines weiteren Anstiegs in eine neue Handelszone? Immerhin Bewegung heute am US-Feiertag, der mit der Debatte zwischen Trump und Clinton schon ziemlich unappetitlich angefangen hatte. Eines der Highlights heute: die Sonderbehandlung der Deutschen Bank im Stresstest der EZB – das zeigt, wie groß die Sorgen sind über unsere Problem-Bank..



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7 Kommentare

  1. Obwohl Trump noch weiter „runter“kann..täuscht euch da mal nicht!
    Seid ihr immer noch im DAX?
    Die 10700 werden so schnell nicht mehr erreicht werden!DOW auf 18mille zurück!
    Fugmann,da bist an der Kante….ruck zuck an die 10 mille zurück!
    Bei DB …ist bei 3 Euro (siehe Hypo real) ein 100%er drin…alles darüber sind Geschenke,die man besser sofort(heute noch)realisieren sollte.
    DB-Chart DOPPELTOP..dann in die Versenkung!

    1. sorryy,sollte nat.(Lehman Bruder heißen).aber mit der Hypo warens an einem Tag mal schnell 100 %.
      Die Zeiten,wie 2008/09 kommen mit sicherheit wieder..Da wird dann auf banken gezockt,was daas Zeug hält…
      Wartet noch ein wenig …nach der Wahl,werden dann die Karten neu gemischt.

  2. Nicht vergessen,bei der DB , bei ca.13,80 den Sell Button zu drücken!

  3. Ohne „vollwertigen“Ami heute,zeigt sich der DAX in voller Blüte,lol
    Leider nur HEUTE….

  4. Und hier mit der weichlichen dt.Musik:

    Endgame!“ – Das Bankendesaster & wie IHR dafür zur Kasse gebeten werden!

    Hallo werte FMW,

    die Deutsche Bank wankt. Die Bundesregierung hat bereits einen Notfallplan entwickelt, um sie zu retten. Doch sie ist nicht das einzige systemrelevante Geldinstitut hierzulande mit großen Problemen.

    Ich erwähnte bereits, dass auch die Commerzbank alles andere als stabil ist. Bis ins Jahr 2020 sollen von den etwa 50.000 Stellen rund 9.000 abgebaut sein. Alleine in der Verwaltung der Zentrale sollen 2.000 Jobs wegfallen. Der radikale Umbau soll bis zu einer Milliarde Euro kosten.
    Eiserner Sparkurs bei der Commerzbank

    Das Strategiepapier dieses Umbaus verrät noch mehr: Die Mittelstandsbank, das Aushängeschild der Commerzbank, soll aufgespalten werden: In eine Privatkundensparte für Firmenkunden mit wenigen Millionen Euro. Das Großkundengeschäft hingegen soll mit der Investmentbank zusammengelegt werden.

    Hinzu kommt, dass sich die Commerzbank teilweise aus dem Aktiengeschäft zurückziehen will.

    Das Ziel ist, die Kosten zu verringern. Deshalb werden weitere Einsparungen folgen. Allerdings wird diese Zäsur ohne Wachstum reichlich wenig bringen!
    Finanztsunami Monte Dei Paschi

    Auch unser Nachbarland Italien versinkt immer mehr in Bankenturbulenzen. Die traditionsreiche Bank Monte dei Paschi di Siena ist schwer angeschlagen. Sie sitzt auf einem Berg von faulen Krediten. Beim jüngsten EU-Bankenstresstest hat sie so schlecht abgeschnitten, wie kein anderes europäisches Finanzinstitut.

    Nun plant die Bank die Umwandlung von Anleihen in Aktien, um die Höhe einer geplanten Kapitalerhöhung zu drücken. Statt fünf Milliarden Euro, sollen das dann nur noch drei Milliarden sein.
    Finanztsunami UniCredit

    Auch die zweite große italienische Bank will eine nötige Kapitalerhöhung so gering wie möglich halten. Dazu will sie zahlreiche Anteilsverkäufe tätigen, wie beispielsweise die Beteiligungen am Online-Broker Fineco, der polnischen Bank Pekao und dem Vermögensverwalter Pioneer.

    Und das, obwohl das größte Finanzinstitut Italiens ein kleineres Kapitalpolster aufweist, als viele andere. Hinzu kommen geplante Verkäufe von faulen Krediten, die das Unternehmen jedoch nicht gerade stärken, sondern schwächen werden.

    Der Grund: Diese Darlehen werden zumeist unter dem Buchwert abgestoßen. Und das führt zwangsläufig zu Verlusten!
    Die Verflechtungen der Banken & Versicherungen

    Der IWF hat in seinem Financial System Stability Assessement vom Juni 2016 die Verflechtungen der verschiedenen deutschen Banken und Versicherungen dargestellt. Dieses „Spinnennetz“ ist äußerst interessant und deshalb gehe ich nachfolgend für Sie auch näher darauf ein!

    Fakt ist: Die inländischen Banken und Versicherungs-Gesellschaften sind eng miteinander verknüpft. Die stärksten Verbindungen gibt es zwischen der Allianz, der Münchner Rück, der Hannover Rück, der Deutschen Bank, der Commerzbank und der Aareal Bank.
    Das „Spinnennetz“ der Deutschen Bank

    Die Verflechtungen der Deutschen Bank reichen hinsichtlich des Bankensektors zur Commerzbank, Umweltbank, Merkur, IKB, Oldenburgischen, Aareal, Quirin und DEU Pfandbrief.

    Auf dem Versicherungssektor zur Allianz, der Hannoverschen, der Münchner, der Nuernberger, der Rheinland, der Talanx und der Cash Life.

    Sie sehen also, wie verschachtelt und verwoben das Netz zwischen Banken und Versicherungen hierzulande ist. Eine „Störung“ im System kann ungeahnte Folgen haben!

    Ist es so genehm,wertes FMW-Team…?
    Aber der durchschnitts Mob wird es nicht in die Birne bekommen,deshalb muß man immer härter an die Sache ran.

    1. @Bauer
      An und für sich liegen Sie und FMW fast gar nicht weit auseinander.
      Ihre Warnungen sind m.E. durchaus berechtigt. Aber von FMW
      werden diese ja auch schon seit langem sehr deutlich publiziert.

      Das schreibe ich, weil ich das Gefühl habe, Sie würden glauben, die Redaktion würde alles himmelblau und rosarot sehen.
      Das tut sie nicht, ganz im Gegenteil.

  5. Hallo Herr Fugmann,

    Kompliment, wie immer frisch und unterhaltsam. Ein Punkt, der für einen Ausbruch des deutschen Aktienmarkt spricht, werden die Quartalszahlen sein, die uns sicherlich eher positiv überraschen werden. (z.B. Daimler und Siemens…)

    Eine etwaige Zinserhöhung, könnte vielleicht kurzfristig belasten. Aber diese sollte gerade Finanzwerte wieder Auftrieb geben….

    ……wir werden sehen, was der Markt macht, denn bekanntlich hat der Markt immer Recht…

    …in diesem Sinne…..

    Herzliche Grüße
    TS

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