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Marktgeflüster (Video): Draghi und das „Todesurteil“ für den Dax

Klar: der Begriff „Todesurteil“ ist in diesem Zusammenhang viel zu martialisch, aber die Aussagen des EZB-Chefs haben letztlich dafür gesorgt, dass der Euro weiter nach oben schießt. Zwar gab es auch dovishe Aussagen, aber klar ist doch, dass die EZB nun langsam, aber doch sicher Richtung Ausgang läuft. Und das bedeutet weitere Euro-Stärkte, und das wiederum wird den Dax weiter belasten, trotz der erneuten Allzeithochs der US-Indizes..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Klar: der Begriff „Todesurteil“ ist in diesem Zusammenhang viel zu martialisch, aber die Aussagen des EZB-Chefs haben letztlich dafür gesorgt, dass der Euro weiter nach oben schießt. Man konnte Draghi regelrecht anmerken, wie er versuchte, den Ball flach zu halten, aber die Aussage, dass im Herbst (also wahrscheinlich auf der September-Sitzung) über das QE entschieden werde, kann nur bedeuten, dass da etwas kommt in Richtung Tapering, schon weil der EZB die kaufbaren Anleihen ausgehen. Zwar gab es auch dovishe Aussagen, aber klar ist doch, dass die EZB nun langsam, aber doch sicher Richtung Ausgang läuft. Und das bedeutet weitere Euro-Stärkte, und das wiederum wird den Dax weiter belasten, trotz der erneuten Allzeithochs der US-Indizes..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Jana

    20. Juli 2017 18:47 at 18:47

    Man kann nur noch lachen wie man versucht bei Trump irgendetwas zu finden weil er sich recht gut mit Russland versteht. Mit Hilfe Clinton wäre man jetzt schon richtig weit Richtung Eskalation mit Russland vorwärts gekommen. Vielleicht kommt nächste Woche ja mal wieder ein Amtsenthebungsverfahren zur Abwechslung – das hatten wir dann 2 Wochen lang nicht. Unglaublich wie dort einige Auf eine feindselige Beziehung zu RUSSLAND aus sind.

    • Avatar

      Lars

      20. Juli 2017 21:48 at 21:48

      @Jana Ich verstehe auch nicht, warum alle an Donnie herumnörgeln.
      Er hat fast alle Wahlversprechen eingehalten, so gut wie alles alles durchgesetzt, was er seinen Wählern versprochen hat:
      – Die Mauer zu Mexiko steht
      – Kanada ist durch Strafzölle isoliert
      – Der heimischen Bauwirtschaft geht es deshalb bestens
      – Analog dazu der Stahlwirtschaft (Strafzölle gegen deutsche Firmen)
      – Das Gesundheitssystem prosperiert
      – Die Steuern wurden drastisch gesenkt
      – Außenwirtschaftlich herrscht Ruhe
      – Putin ist mal so richtig zufrieden
      – Der Klimaschutz wurde weltweit auf ein neues Level gehoben
      – Erneuerbare Energien wurden drastisch gefördert
      – America is great again

      Trump hat weder sich, noch seiner Familie aufgrund seines Amtes wirtschaftliche Vorteile verschafft, man kann wirklich nur noch lachen, wie man versucht, bei Trump irgendetwas zu finden. Das ist wie zu Zeiten von Jesus oder Gandhi, sein wahrer Wert wird erst zahlreichen Generationen später bewusst werden.

  2. Avatar

    Masud79

    20. Juli 2017 19:11 at 19:11

    Ich wette ab morgen steigt wieder alles munter weiter. Es gibt einfach nichts mehr was die Leute aus ihrem kaufwahn reißt

  3. Avatar

    Michael

    20. Juli 2017 21:27 at 21:27

    In den letzten Wochen und Monaten schleicht sich eine Analogie in meiner Vorstellung ein, dass ein riesiger Supervulkan unter dem EURUSD schlummert. Nur Draghi und seine Insider konnten bisher noch genug Dampf ablassen.
    Nun gehen ihnen langsam die Argumente aus, obschon es objektiv betrachtet stichhaltige Argumente im eigentlichen Sinne schon lange nicht mehr gibt. Aber der Glaube der Märkte an die Verbalakrobatik dieses Wahnsinnigen war bisher unbestreitbar. Der Druck drängt nun aber mit Urgewalt nach oben.
    Gleichzeitig wirken die amerikanische Wirtschaft, der amerikanische Präsident und die Aussagen der FED eher wie ein einstmals praller, bunter Luftballon, der seit 3 Wochen unbeachtet in der Ecke eines Kinderzimmers zu einer matten, faltigen und trüben Kunststoffwurst verkümmert ist.
    Lediglich zwei Dochte im Wochenchart (23.08.2015 und 01.05.2016) und der EMA 200 im entsprechenden Betrachtungszeitraum stehen derzeit als Widerstand im Weg. Sollten diese Marken überschritten werden, sollte der Weg bis mindestens 1.25 offen sein.

    Die amerikanischen Aktienmärkte und Indizes sollten weiterhin 3 ATHs pro Woche feiern, denn hier hat sich anscheinend eine Eigendynamik aufgrund stupider Trotzreaktionen gebildet.
    Feiern, sofort! Drei Mal pro Woche!! ;)

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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