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Marktgeflüster (Video): Es geht bergab!

Gemeinhin neigt die menschliche Psyche dazu, gerade dann besonders euphorisch zu sein, wenn das Beste bereits vorbei ist – weil das Gehirn die guten Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit ungebrochen in die Zukunft fortschreibt. Nun zeigen viele Stimmungs-Parameter in den USA – wie die ekstatische Verbaucherstimmung und der neue Allzeitrekord bei Firmen-Übernahmen (M&A)- auf einen Grad an Euphorie, der in der Vergangenheit stets sowohl am Hochpunkt der Konjunktur wie auch der Aktienmärkte stand..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gemeinhin neigt die menschliche Psyche dazu, gerade dann besonders euphorisch zu sein, wenn das Beste bereits vorbei ist – weil das Gehirn die guten Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit ungebrochen in die Zukunft fortschreibt. Nun zeigen viele Stimmungs-Parameter in den USA – wie die ekstatische Verbraucherstimmung und der neue Allzeitrekord bei Firmen-Übernahmen (M&A)- auf einen Grad an Euphorie, der in der Vergangenheit stets sowohl am Hochpunkt der Konjunktur wie auch der Aktienmärkte stand. Heute ist für die Märkte das wichtigste Thema, ob die Fed heute Abend drei oder vier Zinsanhebungen in 2018 signalisiert – aber vielleicht wird das schon in einem halben Jahr das geringste Problem sein, über das sich die Märkte Gedanken machen werden..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Varia

    21. März 2018 18:34 at 18:34

    Ansehen! Bevor Mann tradet!
    http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/

  2. Avatar

    Max

    21. März 2018 21:27 at 21:27

    Im Herbst sind Mid-Term-Wahlen in den USA. Ich glaube, die Fed wird alles aufkaufen, was es gibt, um die wirklichen Probleme zu verschleiern. Ich sehe eher neue Hochs in den USA als Resultat dieser Manipulationen.

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    Wolfgang M.

    21. März 2018 22:49 at 22:49

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack, moderate Zinsanhebungen, wie von den Märkten erwartet. Aus meiner Sicht geht die Gefahr für die Börsen derzeit eher vom Trumpschen Protektionismus aus, mit seiner Qualität das Wachstum diesseits und jenseits des Atlantiks zu beeinträchtigen. Der Zinszyklus befindet sich im Rückblick auf die Vergangenheit auch noch in einem frühen Stadium. Von 2004 bis 2006 erhöhte die Fed 17-mal die Zinsen von 1 auf 5,25%, der Einbruch auf den Märkten kam aber erst 2007. Dieses Mal wird es sicher nicht so vieler Zinsanhebungen bedürfen, zu stark ist die Verschuldung der Marktteilnehmer, insbesondere mancher „Zombiefirmen“. Zudem dürfte allen großen Notenbanken (Fed, BoJ, EZB) klar sein, dass die Staatsschulden keine stärkere Zinssteigerungen erlauben – deshalb ist Gefahrenszenario Nummer 2 eine ausufernde Inflation und die ist wiederum mit einem internationalen Wettbewerb um Zölle verbunden.
    Was den Dax betrifft, so ist dieser meines Erachtens noch etwas durch die anstehende Dividendensaison geschützt. Das Dax-Niveau entspricht derzeit etwa dem Niveau vom Frühjahr 2015, damals schütteten die Firmen 20 Mrd € Dividenden aus. In diesem Jahr sollen es 37 Mrd € werden. Ein kleiner Stützpfeiler, schließlich heißt es im Magerzinsumfeld in D: „Die Dividende ist der neue Zins“ und der befindet sich nach dem Kursrückgang bei ca. 3,5%. Dieser Betrag fällt nach der HV-Saison weg, schließlich ist unser Dax ein Kursindex. Bin gespannt.

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    Marko

    21. März 2018 23:26 at 23:26

    Gemeinhin, scheit die menschliche Psyche eines zu vergessen :

    Der Markt sollte (eigentlich) niemals durch externe Faktoren verfälscht wären, weil die Devise sollte gelten : der Markt ist frei !!! :D

    tja, und wenn der Markt derzeit „frei“ wäre, würde mich mal interessieren, wie es den so aussähe, ließe man den Markt mal so richtig los ? :D

    Oder ? :D

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    Marko

    21. März 2018 23:35 at 23:35

    Was ich damit sagen will :

    Die „Psyche“ , der Mensch, hat sich daran „gewöhnt“, an die „Nullzinspolitik“ –

    was eigentlich nicht sein darf. Das ist und bleibt eine Marktmanipulation durch die Notenbanken, und die EZB sagt, wann hier „Schluss“ ist ! Börse ist Psychologie.

    .

  6. Avatar

    Max

    21. März 2018 23:44 at 23:44

    „Fed Powell: Bin überrascht, dass Gehälter nicht stärker steigen.“ / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
    O.K. Also, er is überrascht. Hmm. Vielleicht liegt der ja ganz falsch mit seinen Massnahmen? Wenn eine Rechnung nicht aufgeht, dann hat man vielleicht falsch gerechnet, nicht? Vertrauenswürdigkeit sieht anders aus.

  7. Avatar

    Marko

    21. März 2018 23:50 at 23:50

    Und Ihr sagt immer noch, die FED hätte die Macht, na, dann warten wir mal ab… :D

    Die Amis sind derzeit ziemlich in der Defensive… Aber gut : die Hoffnung stirbt zuletzt ! :D

    Und das kommt natürlich auch zum Teil durch den „Superpräsidenten“…
    Siehe EUR/USD !!!

  8. Avatar

    Marko

    22. März 2018 00:30 at 00:30

    Aber da ist doch Witz : die Leute sagen „Trump-Rally“, der führt Amiland genauso chaotisch wie sein Trump-Imperium, politisch eine „NULL“ ! Als fühüngskraft ebenso !!!

    Und „Politik“, das muss sein, bei einem Präsidenten, sowas ist unabdingbar !

    Aber : doch nicht sowas !?!

    Die Amis blamieren sich bis auf die Knochen !!!
    Sorry, jetzt bin ich wie der Donald !! Wenn der Donald, noch zum 2. Mal antritt, und wenn ein Ami den da (nochmalst) wählt, tja… :D

  9. Avatar

    Marko

    22. März 2018 01:19 at 01:19

    Wisst Ihr, was da los wäre, sollte der sture (!) EZB-Bundesbank-Beamtenladen (endlich) seinen -0,4 % Negativ-Einlage-Zinssatz zurücknehmen ?!?

    Und, das was wäre erst der Anfang !

    Und da träumt Ihr immer noch von irgendwelchen „Bärenszenarien“ ? :D

    Was interessiert mich die FED ? :D

    Die Realität ist die EZB !

  10. Avatar

    Marko

    22. März 2018 02:00 at 02:00

    https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/fed-handelt-ezb-schläft-204346985.html

    EZB handelt, EZB schläft- gut !! – Da wird man wohl langsam nervös ?!? :D
    Während sich so was die EZB locker, locker leisten kann !!! – Nämlich : stur zu sein ! :D

  11. Avatar

    Marko

    22. März 2018 02:17 at 02:17

    „Die höheren Leitzinsen in Amerika dürften den Währungshütern der Europäischen Zentralbank (EZB) nur recht sein. Denn der Zinsvorsprung Amerikas lockt Kapital von Europa über den Atlantik. Das hat zwei Effekte. Erstens dürfte der Euro gegenüber dem Dollar und denjenigen Währungen nachgeben, die am US-Dollar hängen. Das verbilligt die Waren der Eurozone und kurbelt die Exporte an. Auf diese Weise erhalten die schwindsüchtigen Südländer wie Italien einen zusätzlichen Schub für die Konjunktur. Zudem treibt der billige Euro die Importpreise nach oben und beschleunigt die Verbraucherpreisinflation in Europa. Das wird die Inflationisten in der EZB, die dort die Mehrheit haben, freuen.“

    „. Denn der Zinsvorsprung Amerikas lockt Kapital von Europa über den Atlantik.“

    Den billigen EUR – Zinsvorsprung ?!? Habe ich da etwas verpasst !?! :D

    Amerika unter dem Donald lockt Geld herein ?!? :D :D :D

    Ist doch toll ! Gut gemacht, Donald,erhöht weiter lustig Eure Zinsen und der EUR steigt !! Das wäre wie eine Zollerhöhung gegenüber den anderen ? Sache geritzt ! So macht man das ! Was für ein Super-Präsident !

    • Avatar

      Columbo

      22. März 2018 09:38 at 09:38

      @Marko, rauchst du was so gegen Mitternacht oder führst du um diese Stunde generell Selbstgespräche?

  12. Avatar

    Altbär

    22. März 2018 10:22 at 10:22

    @ Columbo, leider sind es keine Selbstgespräche, er lässt uns ja teilhaben an seinen wirren Gedanken .immerhin irgendein Spruch gegen die Bären fehlt nie,
    er war einmal Analyst , seine Analysen weisen anscheinend noch immer auf steigende Börsen hin ????

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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