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Marktgeflüster (Video): Es hilft nichts!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es hilft einfach nichts! Daten der Bank of Amerika Merrill Lynch zeigen, dass internationale Fondsmanager zuletzt massiv Kapital aus den USA nach Europa umgeschichtet haben, schon weil sie den US-Markt für zu teuer halten, weil die Versprechen Trumps so schnell nicht eintreten werden. Aber dem Dax hat das bisher wenig geholfen, seit dem vergeblichen Anlauf auf das Allzeithoch ist der Index um 3% gefallen und kommt auch heute nicht vom Fleck vor den Wahlen in Frankreich – und das trotz guter Umfragewerte für Macron. Die US-Berichtssaison bleibt weiter sehr mau (heute Verizon und Travelers), der Ölpreis kommt nach anfänglicher Erholung wieder zurück, weil es Zweifel über die Verlängerung der OPEC-Produktionskürzung gibt..

https://youtube.com/watch?v=SLJ4QerwqwQ%3Fecver%3D1

13 Kommentare

13 Comments

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    Mulinski

    20. April 2017 19:11 at 19:11

    Euro-Bonds- und Umverteilungsfanatiker als bürgerlich zu bezeichnen ist schon sehr gewagt.

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    Wolfgang M.

    20. April 2017 19:13 at 19:13

    Anleger aus den USA, einem Land mit einem spürbaren Zinsniveau, haben in den vergangenen Tagen laut B.o.A./Merril Lynch europäische Aktien gekauft, der Dax ist trotzdem fast 3% gefallen – was bedeutet das? Anleger aus Europa, einem Kontinent mit kaum auskōmmlichen Zinsen mūssen Aktien verkauft haben – eventuell aus Sorge um den Ausgang der Frankreichwahlen. Was, wenn Le Pen keinen Erfolg hat? Wenn ja, wird diese Strategie vermutlich einträglich sein, wenn nicht? We will see! Komisch, dass Bankaktien und der Euro am heutigen Donnerstag gestiegen sind.

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    Columbo

    20. April 2017 20:37 at 20:37

    Daß Le Pen die Wahlen nicht gewinnen wird, ist wohl schon eingepreist, denk ich. Der Dax wird dann wohl kurzfristig nach oben gehen, aber ob das die große Wende sein wird?

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      gerd

      20. April 2017 21:07 at 21:07

      Ein bisschen schon – nach dem Umfrageergebnis von heute. Und Ihrem zweiten Satz mit dem Fragezeichen schließe ich mich an.

      Ob es bei Investoren (im Ausland) einen Eindruck hinterließe, wenn ein Mob geistesgestörter Demonstranten am Wochenende Köln „in Schutt und Asche“ legen würde?
      Eher wohl nicht!? Es sei denn, sie würden den Rhein umleiten und durch den Kölner Dom fließen lassen.
      Aber heutzutage ist ja nichts unmöglich.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      20. April 2017 21:37 at 21:37

      Das hängt neben einem „positiven“ Ausgang der Frankreichwahlen mittelfristig vor allem von der Quartalsbilanz der Dax-Dickschiffe ab. Wenn Infineon, Siemens, Allianz, BASF und Co. annähernd so gute Ergebnisse wie Daimler, VW und BMW abliefern inkl. Ausblick, könnte es „nochmals“ rauf gehen – der IFO-INDEX deutet ja darauf hin. Dann hätten wir ein durchschnittliches Dax-KGV und dies bei einem Bund-Future von über 160. Da wäre ein Aktiencrash schon sehr ungewöhnlich. Das ist ein Szenario, ohne die so genannten externen Schocks, die keiner seriös vorhersagen kann. Gruß

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    Friedrich Georg

    20. April 2017 21:02 at 21:02

    Ich sehe bei keinem der Favoriten einen Vorteil für Deutschland. Erstens bekommt keiner eine Parlamentsmehrheit für seine (radikalen) Ideen, was die Hängepartie fortsetzt – und zweitens will sich jeder auf Kosten Deutschlands profilieren. Vergemeinschaftung der Schulden ist da noch die harmloseste Variante.

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    Lars

    20. April 2017 21:11 at 21:11

    Die ganze politische Situation zeigt uns doch vor allem Eines: Mit einer Zwei-Parteien-„Demokratie“ ohne nennenswerte Kultur oder Geschichte im großartigsten Land der Erde fühlen sich die Leute an den Börsen grundsätzlich wesentlich wohler, als in einem komplexen System unterschiedlicher Kulturen und Denkweisen (ab mehr als zwei verschiedener Meinungen), weil sie nicht viel nachdenken müssen.
    Bedingt durch ihre binäre Denkweise (rauf oder runter, Bulle oder Bär, schwarz oder weiß) scheinen Börsianer synchron zur recht simpel gestrickten politischen Komplexität von Wonderland ernsthaft überfordert in der Einschätzung soziologisch relevanter Entwicklungen, welche mehr als zwei Optionen implizieren.
    Die Realität ist leider anders:
    Griechenland hätte eigentlich bereits die EU und somit den EURO zerschmettern sollen. Der Brexit dann aber echt endgültig. Die Niederlande haben es nicht geschafft, Frankreich wird es nun aber richten, wenn nicht, haben wir noch immer Italien oder Spanien in petto. Anscheinend erfolgen sogar schon Marktreaktionen auf die national und international vollkommen uninteressanten Entscheidungen rechtspopulistischer „Powerfrauen“ in zerstrittenen deutschen alternativen Randgruppierungen.
    Während im großartigsten Land der Welt ein Rechtspopulist zeigt, wie es gar nicht gehen kann und am laufenden Band versagt, sich täglich als Lügner gegenüber seinen Wahlversprechen und Wählern erweist, machen wir in Europa uns Sorgen, ob sich ein weiterer Mitgliedsstaat für solch einen Vollpfosten (politisch und frauenfreundlich korrekt: Eine Vollpfostin) entscheiden könnte. Im ersten Wahlgang vielleicht, im zweiten wird es dann peinlich werden für Le Penner(in).
    Seit 2014 haben es nicht Draghi und seine „Insider“ mit ihren manipulativen Anti-EUR-Maßnahmen, nicht all die Profi-Analysten mit apokalyptischen Vorhersagen, nicht Yellen mit ihrer Verbalakrobatik und nicht die amerikanischen Statistiker mit wunderbar geschätzten Zahlen geschafft, den EUR und somit Europa auf amerikanisches Niveau (Parität) herunter zu ziehen.
    Der Brexit sucht bereits nach einem Exit, die einst so lauten Populisten in K(G)riecher(n)land sind verstummt, Europa hat sämtliche weiteren Krisen, die man ihm angedichtet hat (also alles, was nicht in Amerika, Russland oder China geschieht), souverän überstanden.
    Man scheint dennoch, vielleicht instinktiv-gierig, den europäischen Wirtschaften mehr zuzutrauen, als denen in Wonderland, deren Aufschwung vorbei war, bevor er begonnen hat.

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    leo

    20. April 2017 21:18 at 21:18

    Für Amis sind europäische Qualitätsaktien billig.Das hat nichts mit
    Euro oder EU zutun.Die USA sind geeinter und besser geführt wie
    der komische Haufen EU,deshalb würde ich nicht auf Firmen setzen
    die zuviel von der EU abhängen.Eine richtige Wirtschaftskrise ist fast
    40 Jahre her.Die Finanzkrise oder Internetblase hat doch nichts mit Massenarbeitslosigkeit zutun,deshalb würden die USA so etwas besser
    handeln.Was macht eigentlich die EU Neoliberalismus oder was?Ich glaube
    da macht jeder was er will.

    • Avatar

      Lars

      21. April 2017 00:17 at 00:17

      Die USA:
      Ein Land, dessen Bundesstaaten sich nicht einmal einig sind, ob es noch die Todesstrafe geben soll oder nicht, das nicht weiß, ob das Tragen von Schusswaffen wie seinerzeit im Wilden Westen noch zeitgemäß ist oder nicht, ein Land, das teilweise mit dem Anbau und Verkauf von Marihuana gewaltige Steuereinnahmen generiert, während in anderen Teilen selbst der Konsum davon zur individuellen Katastrophe führen kann.
      Ein Land, das in vielen Regionen noch immer Jahrhunderte alte rassistische Vorurteile geradezu zelebriert und in vielen Staaten dahingehend speziell mit der Exekutive (Polizei) Schlagzeilen macht.
      Dieses Land ist besser geführt (von wem, von Trump?) und geeinter? Gibt es nicht Bestrebungen von Kalifornien (der 6st-größten Volkswirtschaft der Welt) und einigen anderen Staaten, sich von Trumpland zu separieren?
      Ich glaube irgendwie dennoch froh zu sein, dass ich in dem komischen Haufen EU leben darf.

  7. Avatar

    Lars

    20. April 2017 21:21 at 21:21

    Was die Stahldiskussion von MR. Firefox angeht: Amerikanische Firmen scheinen nicht in der Lage zu sein, anständigen Stahl zu produzieren, sonst müssten sie nicht bessere und wesentlich teuere Qualität aus dem Ausland beziehen.
    Wenn sie es bis heute nicht geschafft haben, eine jahrtausende alte Handwerkskunst zu vervollkommnen, werden sie es nach einem Importstopp endlich konzentriert versuchen und schaffen (America great again). Derweil bauen sie Panzer und Kriegsschiffe, deren Wände mit Steinschleudern durchbohrt werden können?
    Was ist das für eine Argumentation?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      21. April 2017 07:41 at 07:41

      Ja, die USA sind eine der gespaltensten Nationen der Welt und eine der Ursachen dafür ist nach wie vor der ausufernde Turbo-Kapitalismus. Die Amis haben die innovativsten und größten Firmen der Welt (Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Facebook u.s.w.), die besten Eliteuniversitäten, die meisten Nobelpreisträger der Welt, aber auch: Millionen von Menschen, die Lebensmittelkarten erhalten und deren Kinder keine vernünftige Schulbildung erlangen können und zig-tausende Studenten, die nach Beendigung ihres Studiums mindestens 100000 Dollar Kreditschulden haben, mit großen Problemen diese erstmal loszuwerden. In den über 3000 Bezirken der USA fehlt der Mittelstand mit ausreichendem Bildungsniveau, so dass hier der primitive Spruch „die Masse ist dumm und lenkbar“ besonders gilt. So ist auch der Wahlsieg Trumps mit seiner einfachen Medienkampagne zu erklären. Amerika wird mehr denn je vom Geld regiert, das sieht man schon am absurden Rechtssystem, in dem Rechtsanwälte Zivilklagen manchmal in Milliardenhöhe produzieren und sich davon bis zu 30% als Honorar behalten, Firmenchefs mit Gehältern jenseits von….. ,aber die Masse braucht kein bezahlbares Gesundheitssystem – dies klingt jetzt zwar ein bisschen sozialistisch, aber das bin ich wirklich nicht. Europa hat etwas andere Probleme, aber eines ist, glaube ich, derzeit länderübergreifend erkennbar: Die Globalisierung ist zu rasch gegangen, davor fürchten sich viele Menschen, insbesondere die Betroffenen.

  8. Avatar

    Beobachter

    21. April 2017 09:07 at 09:07

    @Wolfgang M. Kürz u.bündig , mit 2 Sätzen alles gesagt,leider hat der Westen den Amis Zuviel nachgemacht, z. B. Managerlöhne.Die Flutung der Finanzmärkte , QE wurde auch in den USA erfunden,den andern Ländern aufgezwungen u.später als Währungsmanipulation angeprangert. ( wer hats erfunden )

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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