Aktien

Marktgeflüster (Video): Es klafft immer weiter auseinander!

Die Dinge klaffen immer weiter auseinander - an den Märkten wie auch bei der Konjunktur...

Von Markus Fugmann

Die Dinge klaffen immer weiter auseinander: so bei den heute veröffentlichten Einkaufsmanager-Daten aus der Eurozone, wobei die Daten aus Deutschland und Frankreich so stark waren wie seit sechs Jahren nicht mehr (weshalb der Dax vormittags zulegen konnte), während die Daten aus dem Rest der Eurozone so schwach waren wie seit sechs Monaten nicht mehr. Dann das Auseinanderklaffen zwischen der Apple-Aktie und dem Nasdaq, vor allem aber zwischen dem in den USA sehr wichtigen Nebenwerte-Index Russell 2000 (heute mit neuem Allzeithoch!) und dem schwachen Nasdaq. Ansonsten haben die Märkte die geopolitischen Spannungen in Sachen Nordkorea nach erstem Erschrecken einmal mehr ignoriert. Jetzt kommt es auf die Bundestagswahl an..



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

10 Kommentare

  1. Wieso mit dem Rüssel 2000 ist doch erklärbar. Die Amis müssen nach Harvey und Irma viel wieder aufbauen. Das ist doch wie ein Infrastrukturprogram.

    1. Genau, das dürfte die Erklärung sein.

      1. Die Amis haben immer von Zerstörung gelebt.
        Früher von angezettelten Kriegen, heute von Naturkatastrophen.
        Womit keine natürlich entstandenen gemeint sind.
        Ähm……..

  2. Max Otte hat bei WO ein Interview reingestellt, wo ich diesmal fast zu 100% zustimmen würde:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9917979-crash-bargeld-kryptowaehrungen-prof-dr-max-otte-bezieht-stellung
    Denn er schreibt da z.B.
    „Geldvermögen (= Geldforderungen) müssen vernichtet werden. So viel ist klar.“ … Aber wahrscheinlich wird es keine große Währungsreform geben, sondern eine Vermögensvernichtung über die Zeit, vor allem durch Negativzinsen.
    Ich glaube nicht an einen Crash, sondern an ein kontrolliertes Abschmelzen der Geldforderungen. Die Möglichkeiten der staatlichen Lenkung sind viel größer als früher. “

    Beim letzten Satz würde ich noch hinzufügen: Und es wird vor allem klaglos hingenommen.

    1. PK, jetzt enttäuschen Sie mich aber. Das ist doch nichts Neues, das Prinzip der finanziellen Repression. Die klare Absicht der Notenbanker dieser Welt, deshalb auch das Rumgeeiere mit dem „wording“ zu Zinsanhebungen diesseits und jenseits des Atlantiks. Wurde auch schon nach dem 2. Weltkrieg probiert. Man konnte dies schon vor zwei Jahren im Wirtschaftsteil großer Tageszeitungen lesen. Klar, dass dies auch den Regierungen zupass kommt, da man dadurch auch die relativen Staatsschulden reduzieren kann. Hat nur ein paar heftige Nebenwirkungen. Gruß

    1. https://youtu.be/YSTwjNok38s
      Danke ! Sollte sich jeder mal anschauen.
      die exakteste Zusammenfassung überhaupt, die ich die letzten Jahre gesehen habe.
      Zusammenfassend übersetze ich mal die Key points.
      – Die Zentralbanken versuchen mit QE eine monetarisierung der Staatschulden zu verschleiern, aber letztendlich ist es genau das
      – Man wird das Balance Sheet nicht mehr substanziell verkleinern (hat sogar Bernanke inzwischen zugegeben)
      – Wir werden 3 Phasen der Inflation erleben, momentan sind wir noch in Phase 1, wo das zusätzliche Cash als Segen empfunden wird und angespart wird.
      Wir kommen aber in Phase 2+3 wo die Leute es ausgeben werden, letztendlich endend in einer Hyperinflation
      – Die FED lügt wenn sie den Mund aufmacht. Erst wenn die FED Leute in den Ruhestand gehen werden sie halbwegs ehrlich (Greenspan über Gold z.B.)
      Sie sagen nun, sie würden das Balance Sheet reduzieren, aber auch das wäre nur homeopatisch (ab Minute 9:45)
      „What they say they are going to do and what they actually do are 2 complete different things“.
      Paul Volcker war der einzige FED Chef, der eine Zinsentscheidung gegen den Willen der Regierung getroffen hat und wirklich unabhängig war.

  3. und jetzt, ist der wahlausgang positiv oder negativ für den dax. oder steigt er so oder sowieso

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage