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Marktgeflüster (Video): Es wird Sturm geben!

Es wird Sturm geben – und zwar ganz wörtlich an der amerikanischen Ostküste, das ist auch ein Grund dafür, dass an den US-Märkten heute durchaus überschaubare Aktivität herrscht. Dazu kommt, dass die Märkte auf den dreifachen Sturm am Mittwoch warten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es wird Sturm geben – und zwar ganz wörtlich an der amerikanischen Ostküste, das ist auch ein Grund dafür, dass an den US-Märkten heute durchaus überschaubare Aktivität herrscht. Dazu kommt, dass die Märkte auf den dreifachen Sturm am Mittwoch warten: erstens die Fed-Entscheidung, zweitens die Wahlen in Holland, und drittens endet am Mittwoch die temporäre Aufhebung der US-Schuldenobergrenze – ein Thema, das uns in den nächsten Wochen beschäftigen wird und das die Wall Street noch nicht so richtig auf dem Zettel hat. Insofern war das heute ein lauer Auftakt zu einer Phase, in der es an den Märkten wieder richtig „rocken“ wird!

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    13. März 2017 18:52 at 18:52

    Das Naheliegendste passiert nie an den Märkten. Die US-Schuldenobergrenze hat ja schon Lieschen Müller auf dem Schirm. Wenn die US-Schuldenobergrenze ein Problem für die Börsen wäre, wäre das smarte Geld schon längst aus den Märkten raus.

    Der Holland-Wahl kann man eigentlich auch entspannt entgegen sehen. Auch wenn der Wilders gewinnen würde, wäre das nur ein Pirus-Sieg für ihn, weil er keine Regierung zusammen bringt. Alle anderen Parteien haben ja schon abgewunken.
    Sollten die Märkte dennoch bei einem Sieg von Wilders eine Korrektur erfahren, wären das Kaufkurse (siehe Brexit und Trump-Wahl). Denn dann würden sie im Nachgang den Pirus-Sieg einpreisen.

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      Macwoiferl

      13. März 2017 19:56 at 19:56

      Ich versteh ihn auch nicht mehr, den Herrn Fugmann.
      Es hat doch Methode, auf derlei Ereignisse erst einmal eine RALLYE zu zünden. Siehe Bitcoin – heute Anstieg um 10 %, weil eben die Fondspläne NICHT klappen auf genau darauf die Wetten bzw. Absicherungen lauteten!

      Es KANN gar nicht mehr fallen, denn jeder Dip um nur 0,01 Prozent wird als KAUFgelegenheit gesehen. Stichwort: Nicht zittrige, sondern unendliche gierige Hände greifen nach den vermeintlichen Schnäppchen. Und gierig sind nicht die Fonds, sondern die längst investierten Privatanleger, auf deren Rücken die Fonds klammheimlich abzuladen beginnen.

      Es DARF allerdings auch nicht mehr fallen, denn sonst gehen bei Draghi, Trump, Yellen, Merkel, Renzi etc. die Lichter aus. Man stelle sich Trump vor, umgeben von der Hochfinanz im Beraterstab, und die Börse würden crashen. Merkels Wiederwahl wäre gefährdet. Und Draghi – naja ohne Kommentar…

      Ich verstehe nicht, wie ein Mensch seit Monaten so an den Realitäten vorbei arbeiten und analysieren kann & darf????

      Es werden ja auch deutlich weniger Kommentare hier als z.B. im November angefügt, denn die Leser und Zuschauer haben längst begriffen: die Realitäten/Gesetze/Regelwerke/Normen/Grenzwerte/Wahrnehmungen/Medienberichte etc. pp. werden STETS an das angepasst was Wall Street ins Bild passt.

      Ursachenforschung für Kursbewegungen? Sinnlos. Fragen Sie die Algomaten.

      So, nun werde ich wieder 7 Tage Pause machen, um dann bei DAX 12354 in der FMW zu lesen: „Nach Holland-Wahl und Schuldengrenze wird der Anstieg jetzt ein jähes Ende finden: Frau Yellen fährt in den Urlaub. Und die Chancen stehen gut, dass sie sich verfährt!“

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      Der Katamaransegler

      13. März 2017 19:57 at 19:57

      Gut formuliert. Sehe ich genauso.
      Der ‚debt ceiling‘ Kaffee war längst kalt, bevor Analysten und Reporter die abgestandene Brühe stets aufs Neue aufkochen und Medienaufmerksamkeit heischen.
      Früher konnte man sich schon Wochen vorher auf VIX Bewegungen rund um das Ablaufdatum verlassen. Das waren sichere Trades.
      Heute funktioniert gar nichts mehr. Alles verdächtig ruhig. Wahrscheinlich haben die Goldmänner im Hintergrund bereits genügend Säcke bereit gestellt, um ihrem blonden Schützling die Bühne frei zu halten.
      Und die hundert Tage sind noch nicht um. Nasdaq ist stark, der Glaube an ein Greater America ungebrochen.
      Jetzt drauf achten, ob nicht nur der breite Markt (Russel) an Volumen abnimmt, sondern auch der DOW und der S&P

      Im Moment läuft die grosse sector rotation.
      Ein Tipp für Walter:
      Hier ein lesenswerter Artikel zum Thema ‚MacClellan Index‘
      http://www.ivolatility.com/roller/page/trader?entry=volume_17_issue_11_br
      Überhaupt ..
      ivolatility bringen gute knappe und humorvoll formulierte Kommentare.
      (Zusätzlich zu ihren sehr guten Optionsdaten)

      • Avatar

        Bernhard Zimmermann

        13. März 2017 20:44 at 20:44

        Absolut richtig. Das mit den Goldmännern habe ich gar nicht einmal bedacht. Die stehen wirklich mit ihrem Geldspeicher parat. Wieviel haben die gleich in die Nähe von Trump platziert? Die müssen sich ohnehin tagtäglich auf die Schenkel klopfen, was sie da für ein Husarenstück gelungen ist. Soviel Goldmänner direkt mit Einfluss an der Macht. Wie wenn sie das Märchenbuch selbst geschrieben hätten. Was soll da noch passieren?

        Das diesbezüglich kein nationaler Aufschrei stattfindet, ist mir ein absolutes Rätsel im Land der wirklich unbegrenzten Möglichkeiten.

        • Avatar

          Der Katamaransegler

          14. März 2017 20:36 at 20:36

          Nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der Widersprüchlichkeiten.
          Am Ruder in Washington sitzt die bisher höchste Konzentration an Milliardären kombiniert mit der geringsten politischen (vor allem der aussenpolitischen) Erfahrung und dem geringsten Anteil Repräsentanten von Ethnien oder Latinos.
          Das Konzentrat des weissen Oberschicht-Big-Money soll ein Amerika der totalen Gegensätze in die gloriose Zukunft führen ?
          Mit Geld, mit Lügen, mit Anmassungen, mit Ignoranz, mit Dekreten, per ordre du mufti und dem Leitbild der Industrialisierung eines vergangenen Jahrtausends. Mit Mauerbau und Strafzoll.
          Die weisse amerikanische Seele sehnt sich nach wahren Werten.
          Sie erträumten sich erneut den vielerorts begrabenen Traum des American Way Of Life. Viele hatten Job und Haus verloren in der Krise.
          Ein diffuses Idealbild von Amerikanischer Grösse durchgeistert bis heute viele Bürger. Nach Jahrzehnten der Enttäuschung, von Vietnam, über Irak, über Subprime und dem verhassten teuren Obamacare bejubeln sie nun den Messias.
          In nicht ferner Zukunft werden sie merken, dass Money allein – und sei es noch so big – keinen Seelenhunger stillen noch „wahre Werte“ schaffen kann.
          Die Gesellschaft wird weiter und weiter auseinanderdriften. Spannungen zunehmen. Die NRA war nach den Goldmännern der grösste Sponsor Trumps.
          (NRA = National Rifle Association, Waffenlobby).
          Deren Forderung: Jeder ab 16 Jhren darf überall Waffen und Munition erwerben, tragen, wann und wo es ihm beliebt. Das Waffenverbot in den Schulen soll aufgehoben werden.
          Man darf gar nicht weiterdenken. Oder man MUSS weiterdenken !
          “ .. als wenn sie das Märchenbuch selber geschrieben hätten …“ sagt Zimmermann.
          „Sie haben es in der Tat selber geschrieben ! “ vermutet der Segler.

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    Michael

    13. März 2017 19:03 at 19:03

    US-Staatsschulden:
    Die Lösung zur Schuldenobergrenze in Wonderland wird lauten: Wir erhöhen sie auf mindestens das Doppelte, dann ist dieses nervige Thema für einen gewissen Zeitraum erledigt. Analog zu Fukushima im radioaktiven Bereich: Hier wurde schließlich sogar die 20-fache Toleranzschwelle im Vergleich zum restlichen Land festgesetzt und schon passt es wieder. Man kann hier wieder leben, die Grenzwerte werden eingehalten! Es geht uns gut, es gibt kein Problem…

    Einpreisung von haltlosen Fantasien an den „Märkten“:
    Was die Einpreisung an den Märkten betrifft, die bleibt, denn ausgepreist wird nichts mehr, was mühsam hineinmanipuliert wurde. Es muss alles positiv und optimistisch bleiben, von links unten nach rechts oben ;) Und es gibt es noch so vieles einzupreisen, erst einmal die FED, um die kleinlichen Details wie eine Staatspleite oder Handlungsunfähigkeit kümmern wir uns später.

    Mauerbau:
    Gab es nicht vor kurzem auch Zeiten, in denen die Welt jubelte, als Mauern eingerissen wurden? Jetzt jammert man, weil die Super-Mauer vielleicht nicht pünktlich gebaut werden kann. Man sollte das gesamte Vermögen dieser Wallstreet-Zocker mit einbetonieren, und diese opportunistischen Wirtschaftsprofiteure mit Schaufel, Kelle und Schubkarren dazu verpflichten, die Mauer per Hand zu bauen. Dann würden sie vielleicht mal wieder etwas Bezug zur Realität finden.

  3. Avatar

    Lars

    13. März 2017 20:16 at 20:16

    Ausgaben massiv erhöhen, gleichzeitig Steuern (uns somit Einnahmen) senken, und das in einem Umfeld, dass keine weitere Verschuldung zulässt und in dem die Zinsen für die bestehenden Schulden steigen. Trumpy im Wunderland, da hat ihm der verrückte Mutmacher ;) wohl etwas zugeflüstert.
    Den Börsen wird es egal sein, hier hat man sich von allgemein gültigen Naturgesetzen längst verabschiedet.

    • Avatar

      Michael

      13. März 2017 21:59 at 21:59

      Er braucht keinen verrückten Hutmacher, er ist die Reinkarnation von Chuck Norris, bereits während seiner Lebzeiten ;)
      Chucky Trump widerspricht sich ständig selber und hat dennoch immer recht.
      Chucky Trump hat bis Unendlich gezählt und gezockt … schon zwei Mal.
      Wenn du ein Rennen ganz alleine gegen Chucky Trump fährst, wirst du Dritter.
      Chucky Trump bringt Zwiebeln zum Weinen (und Völker, Börsianer, die ganze Welt).

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    Denker

    13. März 2017 21:48 at 21:48

    Lieber Herr Fugmann,
    die Ereignisse werden genauso langweilig wie alle Events zuvor.
    Das System kann noch Jahrzehnte aufschulden ohne das irgendjemand weiche Knie bekommt. Also alles wie gehabt.

    • Avatar

      Lars

      13. März 2017 22:35 at 22:35

      @Denker Schon Ihr Alias-Name sollte Besseres als diesen Kommentar erwarten lassen.
      Glauben Sie das wirklich, dass noch „Jahrzehnte aufgeschuldet“ werden können, ohne dass „irgendjemand weiche Knie bekommt“? Woher sollten die Aber-Billionen an Finanzen kommen, woher die Milliarden von Menschen, die das auf Jahrzehnte noch ertragen?

      • Avatar

        Denker

        14. März 2017 11:19 at 11:19

        @Lars
        die Aufschuldung findet schon seit Jahrzehnten statt,… in einem System wo Geld durch Kredit entsteht und Zinsen niemals mitgeschöpt werden kann noch sehr lange aufgeschuldet werden. Dieses System ist ein Ponzischema und daher ein Betrug, und wo betrogen wird ist alles möglich. Die niedrigen Zinsen haben beispielsweise wieder sehr viele Menschen veranlaßt Kredite aufzunehmen, das war Absicht.
        Wachstum,Wachstum,Wachstum bedeutet nichts anderes als Systemverlängerung durch Kredit. Wachstum läßt sich auf Knopfdruck generieren.
        Alle idiotischen Dinge wie Elektroautos, Energiewende, Klimawandel, Migrantenaufnahme… etc,… hört sich alles vordergründig logisch an, im Grunde alles systemisch beding. Diese Unternehmungen brauchen Unmengen an Krediten die vom „Staat“ übernommen werden, vorerst.
        Bitte sich diesbezüglich nochmal mit dem Fiatmoney auseinandersetzen,…

        • Avatar

          Lars

          14. März 2017 22:09 at 22:09

          @Denker
          Wenn für Sie Elektroautos oder Klimawandel idiotische Dinge sind, sollten Sie Ihren Alias-Namen ernsthaft überdenken.

          • Avatar

            Denker

            15. März 2017 12:43 at 12:43

            @Lars
            wird Zeit aus der Matrix auszusteigen und sich umgehend tiefer mit Klimawandel und Elektroautos zu beschäftigen.
            Leider vom System nichts verstanden.
            Genauso wenig wie von Ozonloch,Waldsterben,Schweinegrippe….
            Nicht nur alles nachplappern was in Spiegel,Welt oder bei GEZ Sendern gesendet wird. Auch wenn Ihnen die Eisbären am Herzen liegen und Merkel gerne werbetechnisch in die Arktis reist,… selbst mal recherchieren.
            Klimawandel ist ein riesiges Geschäft.
            siehe auch Emmissionshandelsrecht.

  5. Avatar

    Walter Schmid

    14. März 2017 00:10 at 00:10

    Es gibt Menschen mit Weitblick, Realitätssinn und Sachverstand und solche, die einen mehr oder weniger starken Mangel an diesen Eigenschaften aufweisen. Herr Fugmann gehört klar zur ersteren Gruppe.

    • Avatar

      gerd

      14. März 2017 10:19 at 10:19

      Hallo, Walter Schmid, ich frag mal wieder.
      Was wäre Ihnen denn lieber: Weitblick, Realitätssinn und Sachverstand – oder Börsenerfolg?

      Falls es Sie tröstet, mir fehlt es oft an Beidem.

      • Avatar

        Walter Schmid

        14. März 2017 13:31 at 13:31

        Nun, am liebsten wäre es mir natürlich, ich könnte mich gleichzeitig sowohl mit den genannten Eigenschaften als auch mit Börsenerfolg schmücken. Leider gelingt mir das nicht immer. Die Trump-Rally hatte ich nicht auf meinem Radar, konnte aber meine hohen Verluste bei den US-Indizes durch Gewinne an anderen Fronten ausgleichen. Ich bleibe im US-Aktienmarkt short und kaufe sogar bei jedem weiteren Anstieg nach. Ich bin davon überzeugt, dass es einen starken Einbruch geben wird.

  6. Avatar

    Tonovic

    14. März 2017 19:22 at 19:22

    @ Walter Schmid, gratuliere für immer wieder vernünftige Kommentare.Gedankenspiel : Die mit Ex – Goldmännern vollgestopfte Trump Regierung weiss genau ,dass Aktien oder andere Anlagen nach langen u.starken Anstiegen eine Korrektur irgendwann kommt.Wenn sie schnell kommt könnten sie sogar noch die Obama Regierung verantwortlich machen, wäre doch wunderbar. Wenn sie die Kurse weitertreiben, käme später ein Crash und der Schuldige wäre wer ? Der Donald natürlich, am besten in ca. 2 / 3 Jahren ,kurz vor dem Wahlkampf für die nächste Regierungsperiode.lch glaube ,das wäre weder für Trump noch für die Republikaner gut.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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