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Marktgeflüster (Video): Explosionen!

In Houston explodiert eine Chemie-Fabrik, die Benzinpreise in den USA explodieren, nachdem die größte Raffinerie des Landes wohl mindestens zwei Wochen ausfällt – daher geben die USA erstmals seit dem Jahr 2012 Öl aus ihren startegischen Reserven frei. Das Einzige, was heute nicht explodiert, ist der Dax – trotz eines zwischenzeitlich sehr schwachen Euro, nachdem Insider berichten, dass sich die EZB über den Anstieg der Gemeinschafstwährung Sorgen mache und daher die Straffung ihrer Geldpolitik erst einmal auf die lange Bank schieben dürfte..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

In Houston explodiert eine Chemie-Fabrik, die Benzinpreise in den USA explodieren, nachdem die größte Raffinerie des Landes wohl mindestens zwei Wochen ausfällt – daher geben die USA erstmals seit dem Jahr 2012 Öl aus ihren startegischen Reserven frei. Das Einzige, was heute nicht explodiert, ist der Dax – trotz eines zwischenzeitlich sehr schwachen Euro, nachdem Insider berichten, dass sich die EZB über den Anstieg der Gemeinschafstwährung Sorgen mache und daher die Straffung ihrer Geldpolitik erst einmal auf die lange Bank schieben dürfte. Insgesamt wird immer klarer, dass die Katastrophe große Auswirkungen auf die US-Wirtschaftsdaten haben wird in den nächsten Wochen und Monaten. Die US-Märkte gehen davon aus, dass durch Harvey ein government shutdown Ende September vermieden wird..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    gerd

    31. August 2017 18:21 at 18:21

    Soll mich meine Erinnerung so trügen? Kann sein.
    Wenn nicht, resultierte aus den früheren Naturkatastrophen in den USA jeweils ein Anstieg des Wirtschaftswachstums, weil der Wiederaufbau sich als gigantische Konjunkturprogramm erwies.
    Aber Goldman Sachs wird wahrscheinlich ein besseres Erinnerungsvermögen haben als ich.

    Ansonsten rund 125Mrd. an geschätzten Schäden in Texas. Dafür hätte Trump seine Mauer bauen können – und sogar viermal so hoch.

    • Avatar

      PK

      31. August 2017 20:31 at 20:31

      solche Katastrophen wirken, solange sie im handbaren Rahmen bleiben, tatsächlich Konjunkturfördernd.
      Erstaunlicherweise sollte man da sogar Versicherungen und Rückversicherungen kaufen, da der Effekt auf die Erhöhung der Beiträge höher ist als der zu regulierende Schaden an sich.

  2. Avatar

    Savestrax

    31. August 2017 18:58 at 18:58

    Wegen Harvey wird die Mauer zu Mexiko gebaut. Den Trump wird sicher nicht nachgeben.
    Eigenartige Sichtweise des Marktes.

  3. Avatar

    S. Fleischmann

    31. August 2017 19:11 at 19:11

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    als regelmäßiger Zuschauer zunächst vielen Dank für Ihre täglich erhellenden Berichte und Einschätzungen morgens und abends!

    Wenn ich darf, würde ich gern eine Anregung äußern. In dem von Ihnen kommentierten Aktien-Universum sind Deutschland und Europa m. E. etwas unterrepräsentiert oder mit einem etwas zu kleinen Ausschnitt vertreten. Im Moment ist der DAX mit seinen bloß 30 Titeln der einzige Prügelknabe in Ihren Vergleichen mit gleich 3 (manchmal 4) riesigen US-amerikanischen Indizes und bei Nennung von 4 asiatisch/pazifischen Indizes. ;) Dabei wäre es doch m. E. prima zu wissen, ob sich nur der DAX so verhält, wie er es tut, oder ob das, was Sie sagen, vielleicht allgemeiner für deutsche oder europäische Aktien gilt. Evtl. sind ein paar andere europäische/deutsche Indizes gelegentlich in einem Nebensatz erwähnenswert. Vielen Dank nochmals.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. August 2017 20:36 at 20:36

      @Fleischmann, danke für diese Anregung! Beim Marktgeflüster ist es so, dass da schon irgendwie der amerikanische Markt ein bißchen im Zenttrum steht, schon Uhrzeitbedingt, weil dort die Musik gespielt wird. Beim Videoausblick ist es dagegen Asien, auch wegen der Uhrzeit. Aber grundsätzlich haben Sie recht, ich werde versuchen, den Blick auf andere europäische Märkte/Aktien etwas zu erweitern.

      Viele Grüsse!

    • Avatar

      Einzahler

      1. September 2017 01:30 at 01:30

      Dem kann ich mich nur anschliessen ;-)

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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