Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Explosiver Cocktail!

Das ist schon ein explosiver Cocktail an den Märkten! Der Dollar schießt weiter durch die Decke, die Anleihemärkte weiter im freien Fall – und all das hat Konsequenzen!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das ist schon ein explosiver Cocktail an den Märkten! Der Dollar schießt weiter durch die Decke, die Anleihemärkte weiter im freien Fall – und all das hat Konsequenzen! So steigt die Rendite für die 30-jährige US-Anleihe über 3% – mit der Folge, dass sich vor allem Immobilienkredite in den USA seit dem Trump-Sieg massiv verteuert haben (was sich negativ auf den US-Immobilienmarkt auswirken wird). Dazu der Abverkauf an den Emerging Markets: Geld fließt ab aus diesen Ländern, die Schulden laufen auf Dollar und werden dadurch immer drückender. Das wird nicht mehr lange gut gehen, wenn das nicht bald aufhört! Und an den US-Aktienmärkten ist die Divergenz zwischen Dow Jones und Nasdaq100 so groß wie seit dem Jahr 2002 nicht mehr! Der Dax mit einem Doppeltop bei 10800 Punkten – da muß er nun drüber..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marko

    14. November 2016 19:49 at 19:49

    Hallo,

    die Märkte sind nicht schizophren…

    Warum fällt Gold ? Gold müsste bei Trump steigen und zwar knallhart ? Stichwort Flucht in die Sicherheit. Also ist Trump doch nicht so schlecht ?
    Ja die Nase fällt, weil der Trump dran ist, Stichwort Ausländerpolitik ausserdem sind die Typen in Kalifornien die größten feinde Trumps ?

    Die Deutsche Bank ist Junk ??? Cool !!! :D
    Der Markus gibt nicht auf, wie die Schweizer… ;)

    Und der glatzköpfige Typ ist gar nicht mal so schlecht… ;)

    Schaut mal auf den YEN (!).

    Markus , ich bitte Dich, die Welt wartet darauf, dass wir endlich in der Normalität ankommen, Trump hin oder her, die Zinserhöhung ist gut , und ich glaube nicht, dass man bei den Emerging Markets / Anleihenmärkten in Panik verfallen dürfte, sollte die FED die Zinsen erhöhen, irgendwann reschts mal mit den Billigst-Zinsen…

    VG

    Marko

  2. Avatar

    Marko

    14. November 2016 20:15 at 20:15

    Was eben nach der Wahlpanik der riesengroße Vorteil Trumps ist.

    Man traut ihm nichts zu.

    Er ist zwar Milliardär, aber als Politiker/Diplomat eine kleine Leuchte, das könnte sein Vorteil sein, so wie bei Ronald Reagan.
    Aber : er ist nicht dumm, und der Vorteil für Trump ist, dass, wenn er innerhalb Amerikas Reformen durchführen will (Infrastruktur), den Kongress hinter sich hat, dass wäre bei Billary sowieso nicht der Fall gewesen. Von daher gesehen, ist ein Trump ist gar nicht mal so schlecht für Amerika… und das wollen die Leute doch, in Amerika ? einen „Change“ ?

  3. Avatar

    Marko

    14. November 2016 21:20 at 21:20

    Nach einem weiteren Rekordhoch an der New Yorker Wall Street haben die Anleger kalte Füße bekommen. Zum Handelsstart am Montag setzte sich zunächst die beeindruckende Rally nach dem Wahlsieg von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten fort. Locker übersprang der US-Leitindex Dow Jones Industrial erstmals in seiner Geschichte die Marke von 18 900 Punkten und kletterte dann weiter bis auf 18 934,05 Punkte. Anschließend bröckelten die Gewinne dann wieder vollständig ab.

    Der mildere Ton, den Donald Trump nach seiner Wahl angeschlagen habe, habe die Stimmung an der Börse zunächst weiter gestützt, kommentierte Marktanalyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Anfang vergangener Woche war es zunächst die Hoffnung auf einen Wahlsieg der Demokratin Hillary Clinton gewesen, die die Aktien angetrieben hatte; ab Mittwoch dann paradoxerweise der Überraschungssieg ihres republikanischen Konkurrenten Trump.

    Wieso „paradoxerweise“ ? Der Markt wäre wohl nach einem Sieg Clintons schlechter gelaufen, weil sie eine Demokratin ist ?

  4. Avatar

    jo

    14. November 2016 23:15 at 23:15

    Ich möchte Herrn Fugmann völlig Recht geben und mich für Ihre sehr guten Marktkommentare bedanken ! Die Trump-Manie ist eindeutig übersteigerte Träumerei. Der Mann hat zwar einiges vor, aber ihm sind doch die Hände gebunden. Genauso wie der FED. Der Karren steckt schon so tief im Dreck, dass man ihn nicht mehr flottmachen kann. Und höhere Zinsen gehen gar nicht, die wären reines Gift für viele Staaten, Unternehmen und Bürger. Das Endspiel naht !

  5. Avatar

    Lars

    14. November 2016 23:41 at 23:41

    @Marko:
    Sie stellen sich selbst eine Frage, antworten sich mindestens zwei Mal selbst darauf und verfallen dann wieder Zweifel?
    Markus Fugmann wird vom Feind zum Helden, trotz seiner unverzeihlichlichen Glatze?
    Das lässt auf eine dissoziative Persönlichkeitsstörung schließen, vielleicht sind Sie aber nur auch verunsichert ob Ihres amerikanischen Traumpräsidenten?

  6. Avatar

    Marko

    15. November 2016 23:17 at 23:17

    Lars,
    wenn ich ich Zweifeln verfallen sein würde, warum kauf ich dann, die Deutsche Bank bei 10 EUR ?
    Markus ist ein super Analyst, also ehrlich, gehts noch ? Sie haben offenbar meine Ironie nicht so ganz verstanden ?
    Mehr gibts dazu doch nicht zu sagen ?

    VG

    Marko

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage