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Marktgeflüster (Video): Fallender Euro nicht gut für den Dax!

Der fallende Euro ist mittelfristig alles andere als gut für den Dax! Warum? Weil der Euro jetzt aus den falschen Gründen fällt!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der fallende Euro ist mittelfristig alles andere als gut für den Dax! Warum? Weil der Euro jetzt aus den falschen Gründen fällt! Als die EZB die Geldpolitik lockerte (und damit faktisch Euros druckte), ging der Euro nach unten, der Dax stieg, weil mehr Liquidität vorhanden war. Nun fällt der Euro aber nicht wegen der EZB, sondern weil die internationalen Investoren realisieren, dass die Bundestagswahl der game changer war in Sachen Europa! Schäuble wird nicht mehr Finanzminister sein (er wird Parlamentspräsident), also dürfte die FDP das Ressort bekommen – und dann weht ein anderer Wind. All das heißt: internationale Investoren haben begonnen, Geld aus Europa abzuziehen, und das wird sich auch auf den Dax auswirken..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Thomas K

    26. September 2017 18:29 at 18:29

    Hallo Herr Fugmann,
    den MDAX scheint der fallende EURO und die Schwäche der US-Indizes weniger zu stören und er notiert schon fast wieder am Allzeithoch von 25.765.

    Haben Sie den eigentlich weniger auf dem Schirm?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. September 2017 18:34 at 18:34

      @Thomas, ja, ich muß zugeben, dass ich da eher auf den Dax fixiert bin – wenn ich sage, dass der fallende Euro nicht gut ist, dann deshalb, weil die ausländischen Investoren ihre Gelder abziehen bei weiterer Euro-Schwäche! Und das betrifft dann eher den Dax als den MDAX, so ist zu vermuten..

  2. Avatar

    leo

    26. September 2017 18:59 at 18:59

    Wenn Schäuble 35 Jahre an der Macht ist, hat er den Vorsitz des Parlaments
    verdient.Ich kenne keinen Politiker weltweit der solange schon im Machtzentrum
    eines Staates ist wie Ihn.

  3. Avatar

    ex Bänker

    26. September 2017 19:29 at 19:29

    Wieder einmal eine Superanalyse,waren wir uns jetzt gewohnt dass die Aktinmärkte stark mit der Währung korrelierten ( siehe auch Japan) aber das war eben genau weil die Währungen künstlich getrieben wurden .Ich danke für diese Aufklärung, ich wäre selber nicht auf diese Begründung gekommen.Ist das vielleicht ein Funken Hoffnung dass die Aktienmärkte doch noch etwas mit der Wirtschaft zu tun haben.Bis jetzt galt je negativer die Wirtschaft desto länger QE desto höher die Aktien.Genau wie Sie sagen ist der Grund der Euroschwäche das Entscheidende.
    Das gleiche Muster könnte auch bei den Zinsen passieren.Wenn Zinsen steigen weil die Wirtschaft gut läuft können gleichzeitig auch die Aktien steigen.
    Wenn wie jetzt die Zinsen steigen weil sie einfach nicht mehr fallen können u.nicht wegen der guten Wirtschaft ,müssten die Aktien eigentlich fallen.
    Erstaunlich ist dass nach der FR u.Holland -Wahl viele meinten die EU Skeptiker seien weg vom Fenster, nun nach den DE Wählen sollte Brüssel endlich aufwachen.

    • Avatar

      Gerd

      26. September 2017 20:09 at 20:09

      Respekt, das war aber auch ne stramme Analyse!

    • Avatar

      PK

      26. September 2017 20:59 at 20:59

      die Zinsen in den USA steigen am langen Ende aktuell kaum.
      Die 10 jährigen Zinsen in USA sind seit 5 Tagen sogar eher rückläufig, und das entgegen den Beteuerungen der FED.
      Und was die Korrelation Dax/Euro betrifft – ich denke doch man sollte so eine Korrelation nicht aufgeben die seit Monaten Bestand hat, nur weil sie am Tag der Wahl und danach nicht 100% passt.

    • Avatar

      Petkov

      26. September 2017 23:25 at 23:25

      Ein „Absacken“ um 0,5% beim € nach den heutigen doch recht überraschenden und eindeutigen Ausssagen Yellens ist kein Zeichen für dramatische Euroschwäche.

      Und das gute Abschneiden der AfD als Startschuss für einen Bärenmarkt zu sehen, ist mehr emotional als rational. Die aktienfreundliche Politik der EZB hat und wird keine Änderungen erfahren. Das angebliche Schreckgespenst AfD ist im Bundestag vollkommen isoliert und somit praktisch bedeutungslos (zumal sie immer wieder mit sich selbst beschäftigt sind). Trotzdem haben wir dank dieser Partei den klar positiven Effekt, dass die GroK.O.-Parteien die Missstände, die sie selbst verursacht haben, nicht mehr völlig abgehoben ignorieren werden. Somit hätte Deutschland vielleicht die Chance, in letzter Sekunde doch noch die Kurve zu kriegen.

      Natürlich wird die Regierungsbildung mit einer kompetenzbefreiten, linksradikalen Partei schwierig sein. Aber da die Grünen nach Macht wie die Vampire nach Blut lechzen, wird es die merkel zum Schluss doch schaffen ;-), ausreichend Speichellecker unter ihren Rock zu schieben. Danach geht alles wie gehabt heiter weiter, vielleicht nur etwas zäher als bisher, aber die Grünen sind ja so solidarisch und werden wohl für jedes Kabinettsmitglied ein bisschen was von ihrem guten Stoff übrig haben. Nachdem sich jeder einen gedreht und reingezogen hat, sieht es mit der Konsensbereitschaft ganz anders aus.

  4. Avatar

    Marko

    26. September 2017 20:34 at 20:34

    Ganz im Gegenteil ! Ein fallender EUR, und das ist Fakt, verbilligt die Waren aus Europa ??? Was ist das denn ?
    Wieso wollen die großen Player ihre eigene Währung abwerten ??? Aus Jux und Dollerei ? Die Bundesbankswahl interessiert keinen …
    Und ein fallender EUR ist gut, auch in dem Sinne, dass der EUR sowieso überbewertet ist. Markus ?
    So so, der Dax fällt „aus falschen Gründen“, nur würde ich Dich mal fragen, wieso der EUR „aus richtigen Gründen“, vorher, aus dem Nichts heraus stieg ? ;)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. September 2017 22:17 at 22:17

      @Marko, ich glaube du hast mich nicht verstanden: e sgeht nicht darum, ob Waren aus Europa billiger werden oder nicht durch den Euro, sondern der fallende Euro ist das erste Anzeichen dafür, dass dicke Fische aus dem Dollar-Raum Kapital aus Europa abzuziehen beginnen! Das ist der Punkt!

  5. Avatar

    TraderBS

    27. September 2017 08:26 at 08:26

    Die Ämter sind noch nicht besetzt und man sollte auch die Variante auf dem Schirm haben, dass die FDP das Wirtschaftsministerium von der SPD übernimmt. Merkel/Schäuble können dann weiter an Ihren Schwerpunkten arbeiten.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      27. September 2017 08:34 at 08:34

      @TraderBS, aber die FDP weiss doch genau, dass das Wirtschaftsministerium nicht relevant ist; das Finanzminsterium ist es, das hat Lindner mehrfach klar gestellt! Deswegen wäre es ein Gesichtsverlust, wenn man sich mit dem Wirtschaftsministerium abspreisen lassen würde, ein klarer Bruch der „roten Linie“..

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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