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Marktgeflüster (Video): Ganz andere Welt durch Trump?

Heute wieder kaum Bewegung an den Aktienmärkten, der Dax mit einer Handelsspanne von gerade einmal 40 Punkten! Italien aber muß Monte dei Paschi retten, spanische Banken mit einem Nackenschlag, und Donald Trump hat einen Plan, der die Welt der Wirtschaft grundlegend verändern würde..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Haben sich die Bullen satt gefressen? Heute wieder kaum Bewegung an den Aktienmärkten, der Dax mit einer Handelsspanne von gerade einmal 40 Punkten! Aber Panik bei Aktionären von Monte dei Paschi, nachdem die italienische Krisenbank verkündet hatte, dass die Liquidität nur noch für vier Monate reicht – da die Bank es wohl nicht schaffen wird, bis Jahresende fünf Milliarden Euro aufzutreiben, wird nun wohl der italienische Staat retten müssen (der Senat hat heute das 20-Milliarden-Paket genehmigt, aber das wird wohl nicht reichen..). Und weitgehend von den Medien unbeachtet ist der Plan Donald Trumps, eine sogenannte „Border Tax“ einzuführen – damit würden Importe mit 20% besteuert, während Exporte steuerfrei würden. Die globalen Folgen wären, wenn das Realität wird, gigantisch (und nicht zum Segen der „Restwelt“)..

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Marko

    21. Dezember 2016 18:50 at 18:50

    Weitgehend unbeachtet ist auch, dass Schottland dem Brexit die rote Karte gezeigt hat, wird lustig…

    Beim Brexit sagte ich : abwarten… :D

    Die größte Überraschung 2016 ist der Brexit, dagegen ist der „Donald“ gar nix…

    VG

    Marko

  2. Avatar

    columbo

    21. Dezember 2016 19:34 at 19:34

    Es lebt sich’s doch besser als Bär, denn als Truthahn?.

    • Avatar

      Lars

      21. Dezember 2016 22:12 at 22:12

      @columbo: Als Bär lebt es sich auch nicht gut, wie begründen Sie diese Aussage?

      • Avatar

        columbo

        22. Dezember 2016 13:17 at 13:17

        @Lars, als Bär sucht man sich sein Fressen selbst und ist ziemlich unabhängig,
        als Truthahn wird man gefüttert und irgendwann geschlachtet. Als Bulle wird man ebenfalls gefüttert und endet möglicherweise in einer Stierkampfarena?.

  3. Avatar

    Steven

    21. Dezember 2016 20:08 at 20:08

    Was verheimlicht uns Herr Fugmann , was passiert in den letzten Tagen ??
    :p

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    Dietmar Tischer

    22. Dezember 2016 01:45 at 01:45

    Trumps Border Tax:

    Alles richtig, was Fugmann sagt, aber nicht zu Ende gedacht.

    China würde seinerseits mit einer Border Tax oder dgl. voll dagegen halten – die Rechnung ginge für die USA nicht auf.

    Das ist jedem klar, der 2 + 2 zusammenzählen kann, insbesondere die Jungs von Goldman Sachs, mit denen er sich umringt hat, wissen das ganz genau:

    Zuviel amerikanisches Kapital ist in China und anderswo außerhalb der USA investiert, als dass man einen Trump machen lassen würde, was er will. O.K. er hat mit diesem Allmachtswahn die Wahl gewonnen, aber jetzt sind wir wieder in der Realität.

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    Oliver Berzbach

    29. Dezember 2016 18:16 at 18:16

    Der Donald . Das ist einer ! So einen hätte ich gern als Kanzler. Aber wir haben ja ne Verräterin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Thanksgiving-Party

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die steigenden Corona-Zahlen in den USA werden an der Börse derzeit ignoriert. Die Kurse kennen aktuell nur eine Richtung. Positiv zu werten ist auch, dass vermutlich die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden sollte.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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