Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Gewinner und Verlierer

Der Dollar ist seit dem Trump-Sieg der große Gewinner – und viele Amerikaner, die Trump gewählt haben, sind wegen der Dollar-Stärke jetzt schon die Verlierer, weil sich ihre Kredite massiv verteuern!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es geht um Gewinner und Verlierer: der Dollar ist seit dem Trump-Sieg der große Gewinner – und viele Amerikaner, die Trump gewählt haben, sind wegen der Dollar-Stärke jetzt schon die Verlierer, weil ihre Kredite (für Immobilien, Autos, Studiendarlehen etc.) teurer geworden sind (aufgrund der Koppelung der Kredite an die US-Anleiherenditen, die mit dem Dollar gestiegen sind). Verlierer auch heute wieder die Währungen der Emerging Markets und die Banken, Gewinner die Tech-Werte. Aber während die Emerging Markets weiter verlieren dürften, ist der Anstieg der Tech-Werte seit gestern wohl nur vorübergehend, während Banken bald wieder profitieren dürften. Und das zeigt: die Wall Street ist der Gewinner der Wahl – das hatten sich die Trump-Wähler, die tendenziell weitere Jobs im Produktionssektor verlieren werden aufgrund der Dollar-Stärke, wohl irgendwie anders vorgestellt..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Lossless

    16. November 2016 19:24 at 19:24

    Was? Sie waren heute Bulle? Hab ich gar nicht mitbekommen. Habe leider nicht den Videoausblick sehen können.

    • Avatar

      Gixxer

      16. November 2016 20:02 at 20:02

      Vielleicht hat er sich ja von ihnen dazu verleiten lassen. ;)
      Aber morgen ist ja auch noch ein Tag für das Jahreshoch.

      • Avatar

        Lossless

        16. November 2016 21:41 at 21:41

        Gixxer, der DAX muss jetzt rauf sonst komm ich nicht klar ;-)

  2. Avatar

    Petkov

    16. November 2016 20:05 at 20:05

    Ich habe das so vernommen, dass Herr Fugmann auch für die nächsten Tage im Bullenlager bleibt, bis der DAX ein neues Jahreshoch ausgebildet hat. Allerdings zieht er anschließend relativ schnell die Tatzen an. Mich würde Ihre geschätzte Meinung interessieren. Mit meiner bescheidenen Analyse sehe ich Potential bis ca. 11150. Allerdings berücksichtige ich hier das italienische Referendum nicht. Ist wahrscheinlich ohnehin ein grober Fehler, politische Ereignisse mit technischen Analysen zu vermengen.
    Schönen Abend an alle

    • Avatar

      Lossless

      16. November 2016 21:44 at 21:44

      Petkov, wenn der DAX 11.150 erreicht? Lade ich Sie zum Essen ein. ;-)
      Oder haben Sie ein Zeitfenster? Wann soll die 11.150 kommen?

    • Avatar

      Lossless

      16. November 2016 22:12 at 22:12

      Petkov Zusatz: aber es könnte sein das wir diese 11.150 noch einmal sehen könnten. Wichtig ist jetzt, der DAX muss über die 10.826. Der langfristige Abwärtstrend wäre erst gestört wenn der DAX die 11450 überschreitet…

    • Avatar

      Petkov

      17. November 2016 00:04 at 00:04

      Hehe,Lossless :-) Die Frage ist, in welchem Zeitfenster Ihre Einladung gilt ;-)
      Aber im Ernst: mein Zeitfenster wäre Ende des Jahres. Ansonsten sehe ich bei 11300 das 161% Fib. Retracement vom Trump-Tief. Die 100% wären übrigens ziemlich genau 10830. Die Marke haben Sie auch genannt, aber sicherlich auf Basis anderer / besserer AnalyseMethoden. Ihre Elliotwellen finde ich faszinierend, aber aktuell zu hoch für mich. Umso dankbarer bin ich, dass Sie uns die kurzfristigen Ziele täglich in einer leicht verdaulichen Form servieren.

      Es sei denn Sie versuchen über dieses Forum Ihre schwer verkäuflichen Blue Chips loszuwerden. :-) Die Befürchtung las ich gestern hier im Forum und die ist ernst zu nehmen. Keiner darf uns FMW-Leser zur DAX-Manipulation ausnutzen. Nehmen Sie sich in Acht, Lossless. Sie stehen auf unserer Regulierungsliste. :-)

      • Avatar

        Lossless

        17. November 2016 11:56 at 11:56

        Wir sind im Moment in einem Abwärtstrend vom Hoch 12425. Wenn ich Ihnen sagen würde mit was unserer Analyst rechnet im Tief würden Sie wahrscheinlich lachen. Aber wir steuern jeden Tag darauf zu auch wenn es im Moment nicht danach (Augenscheinlich) für Sie ausschaut.

        • Avatar

          Gixxer

          17. November 2016 13:27 at 13:27

          Ich lache gerne.
          Es kommt ja aner auch immer auf den Zeithorizont an.

  3. Avatar

    Michael

    16. November 2016 21:10 at 21:10

    Einzig stabil und stark, der USD.
    Noch vor einer Woche hätte er bei einem Trump-Sieg eigentlich ins Nirwana abstürzen sollen und müssen.
    Einen krasseren Anstieg und Stand gab es ewig nicht mehr.
    Hätte Clinton gewonnen, wäre es genauso.
    Heute ist es Fakt, Normalität, so oder so, denkt doch nicht darüber nach, was gestern war oder heute ist, spekuliert, was in anderen Raum-Zeit-Linien sein könnte.
    Die Big Player haben gesprochen, Howgh …

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

weiterlesen

Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

Avatar

Veröffentlicht

am

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

weiterlesen

Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen