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Marktgeflüster (Video): Großer Ausbruch!

Blickt man auf den Chart des Dow Jones, so „riecht“ es nach einem baldigen Ausbruch! Die Turbulenzen um das Pfund haben fast die heutigen US-Arbeitsmarktdaten in den Schatten gestellt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Blickt man auf den Chart des Dow Jones, so „riecht“ es nach einem baldigen Ausbruch! Es hat sich eine sogenannte „Trompeten-Formation“ ausgebildet, die sich meist durch einen Ausbruch dann impulsiv in eine neue Trendrichtung entlädt. Heute Nacht schon ein großer Ausbruch im britischen Pfund, das regelrecht kollabierte in einem wahrscheinlich durch Algos ausgelösten Flash Crash. Heute dann eine verheerende Handelsbilanz aus UK, das Defizit mit der EU erreicht ein neues Allzeithoch. Die Turbulenzen um das Pfund haben fast die heutigen US-Arbeitsmarktdaten in den Schatten gestellt, die leicht enttäuschten: der Dollar daher unter Druck, Gold und Silber aber können auch diese Steilvorlage nicht nutzen. Und der Dax ist auch ziemlich schwach auf der Brust..

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    bauer

    7. Oktober 2016 18:48 at 18:48

    @Fugmann,
    war eine bewegende Woche…
    Super Kommentar zum ende der Woche
    Schens Wochenend.
    MfG
    Bis 1220$ bin ich noch dabei,im Falle der Stopps der Chinas

  2. Avatar

    m.d

    7. Oktober 2016 19:02 at 19:02

    Eine turbulente Woche ist vorüber. Hoffentlich haben wir nächste Woche ein glücklicheres Händchen in den Trades.
    Wünsche allen ein schönes erholsames Wochenende.
    Gott segne euch.

    • Avatar

      Petkov

      7. Oktober 2016 23:16 at 23:16

      Gott segne Sie auch. Ebenfalls schönes Wochenende.

  3. Avatar

    bauer

    7. Oktober 2016 19:22 at 19:22

    Habe mir nochmal genau den Jahreschart in Gold angesehen(Candle-Woche):
    http://www.boerse.de/chartanalyse/Goldpreis/XC0009655157

    Es kann nur eine Richtung nächste Woche u.Q4 geben…
    Nach Oben!!
    Hui verteidigt die 195

    Dow u.vorallem DAX leider Down…

    Mfg
    bauer

  4. Avatar

    klack

    7. Oktober 2016 19:45 at 19:45

    Bei dem Absacker vom GBP heute Nacht,hatt das auch so heftige finanzielle Folgeschäden verursacht wie der SFR Sturz von Anfang 2015.
    Wenn Kurse von 1,14 gegenüber dem USD gestellt wurden, muß das auf dem Derivatemarkt doch empfindliche Verluste gegeben haben,das Cable ist ja ein stark gehandeltes Devisenpaar,aber auf CNBC z. B. ist da keine Aufregung über mögliche übervorteilte und ausgenommene Kunden zuvernehmen,nur fat finger oder Amok-Algo
    nichts weiter sonst.

  5. Avatar

    Lossless

    7. Oktober 2016 19:55 at 19:55

    Kurze Info: Habe gerade mitbekommen, dass einige Brokerhäuser alle garantierten Stops im britischen Pfund einstellen. Ob da was kommt? Oh bin ich mir sehr sicher. ;-)

  6. Avatar

    bauer

    7. Oktober 2016 19:56 at 19:56

    Habe mir nochmal genau den Jahreschart in Gold angesehen(Candle-Woche):

    Es kann nur eine Richtung nächste Woche u.Q4 geben…
    Nach Oben!!
    Hui verteidigt die 195

    Dow u.vorallem DAX leider Down…

    Mfg
    bauer

    • Avatar

      gerd

      7. Oktober 2016 20:48 at 20:48

      @bauer

      Der eine oder andere in Fernost schläft ja jetzt schon.
      Die Lieben von FMW sind jetzt wahrscheinlich auch schon im verdienten Feierabend. Aber eines noch, vielleicht zum Lesen am nächsten Tag.

      (Auch) aus eigener bitterer Erfahrung sage ich, Sie sollten an den Finanz- und Rohstoffmärkten oder wo auch immer, sich nicht verbeißen in der Meinung „…es k a n n nur eine Richtung geben…“
      Selbst wenn alle Logik dafür sprechen würde.

  7. Avatar

    bauer

    7. Oktober 2016 22:09 at 22:09

    Ich habe den richtigen Glauben….und heut schauts doch gut aus,beim Gold….aber die Daxler u.Dowler schmieren ab…
    So,jetzt pflanze ich mich in meine Hängematte und leere den Rest vom Jack!
    MfG

  8. Avatar

    Schoeller

    8. Oktober 2016 11:40 at 11:40

    Handelsbilanz: „verheerende Zahlen“ nach Absinken des Wechselkurses normal. Die Erfüllung laufender Verträge , ebenso dringende Importe erfordern erstmal Zahlungen in Inlandswährung. Dagegen dauert die Akquise neuer Aufträge im Ausland zu den günstigeren Terms of Trade, die Umsetzung der neuen Exportchancen und erst recht die Aussonderung und Substitution teuer gewordener Importprodukte längere Zeit. Zu rechnen mit 1 – 2 Jahren. Dieser Außenhandelseinbruch also kein Strukturindikator.

  9. Avatar

    Marko

    9. Oktober 2016 15:07 at 15:07

    Hallo,

    den „richtigen Glauben“ gibts nicht an der Börse.

    Ich wurde heute per mail von einem ausgewiesenen Gold-Fuzzie angesprochen, wie gehts denn jetzt weiter,Marko?
    Und der liest garantiert hier nicht mit, er sprach die Zinserhöhungsphantasie an.
    Die Zinserhöhung im Dezemember zu 0,25 % wird dem Markt nichts ausmachen (bzgl. der Zinserhöung im Dezember: das vermute ich seit April 2016).

    Das kann nicht so weitergehen , mit diesen QEs, dank Lehman, Gold wird wohl ein bissl verlieren, sollte es dazu kommen, aber : das wohl mit Sicherheit schon vorher…
    Viele vergessen, auf welchem niedrigen Niveau wir bei den Zinsen stehen, hätte dann natürlich ebenso Auswirkungen auf den EUR/USD, und indirket auch auf den Immbollienmarkt…

    VG

    Marko

  10. Avatar

    LookOut

    10. Oktober 2016 00:31 at 00:31

    Guten Abend,

    Herr Fugmann es überrascht mich das sie die Argumentation mit China etwas herunterspielen. Das Spielchen mit einem abstürzenden Goldpreis wiederholt sich jetzt schon Jahr für Jahr wenn sie sich den Goldchart von 2014 oder 2015 ansehen, dann werden sie feststellen das Gold jedes Mal wenn China die „Goldene Woche“ hat der Preis immer zwischen 30-50 Dollar abschmiert.

    Ich würde Ihnen dazu den Artikel von zerohedge empfehlen –>

    http://www.zerohedge.com/news/2016-10-09/theres-one-very-simple-reason-why-precious-metals-were-pummelled-week

    Ansonsten Stimme ich noch Herrn Riße zu mit seiner Auffassung das man dem Dollar/Yuan mehr Aufmerksamkeit schenken sollte als dem Dollar/Yen.
    Generell ist die Entwicklung in China essentiell für die kommenden Jahre.

    Lg
    Stefan

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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IHS Markit-Kauf für 44 Milliarden Dollar – wie man gigantisch wächst ohne neue Schulden

Claudio Kummerfeld

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New York Downtown bei Nacht

In der Branche für Finanzdaten, Börsendaten und ökonomischen Analysedaten nimmt die Konzentration auf wenige große Anbieter immer mehr zu. Es gibt Bloomberg, Reuters, große Börsenanbieter wie die Deutsche Börse oder Euronext, und es gibt gerade den Versuch der London Stock Exchange den Datenanbieter Refinitiv für 27 Milliarden Euro zu übernehmen. Jetzt legt S&P Global (gehört zur Standard & Poors-Gruppe) nach und kauft den Datenanbieter IHS Markit. Und das für satte 44 Milliarden Dollar.

IHS Markit war Ende letzter Woche an der Börse noch 37 Milliarden Dollar wert. S&P Global lag bei 82 Milliarden Dollar. Wie schafft man es so viel Geld auszugeben, mal eben 44 Milliarden Dollar? Nun, in diesem Fall ist das gar kein Problem. Man „kauft“ per Aktientausch. Ein richtiger Kauf ist es dann gar nicht. Man fusioniert, und der „Käufer“ erhält an der neuen Firma die Aktienmehrheit. Oder besser gesagt, die bisherigen Aktionäre des größeren Fusionspartners halten dann später auch die Mehrheit am neuen Unternehmen.

So kommt es, dass die bisherigen Aktionäre von S&P Global an der neuen Firma 67,75 Prozent der Anteile halten werden, und die bisherigen Aktionäre von IHS Markit 32,25 Prozent. So haben alle was davon, und die Firma hat keine gestiegene Verschuldung durch diese Transaktion. So können große Konzerne schnell weiter wachsen, ohne sich zu verschulden.

Ganz anders lief es vor vier Jahren bei Bayer, wir erinnern uns alle mit Grausen an die Zeit danach. Die Leverkusener kauften Monsanto für 66 Milliarden Dollar in Cash. Dafür musste man damals eine Brückenfinanzierung über 57 Milliarden US-Dollar aufnehmen, also Kredite. So brockt man sich jede Menge Probleme ein, wenn man seine bisherige Aktionärsstruktur beibehalten will.

Will man extern kräftig zukaufen, muss man sich dann wie Bayer massiv verschulden. Um die Last zu reduzieren, muss man dann brutal einsparen, einzelne Sparten verkaufen usw. Gerade große Konzerne mit stark steigenden Aktienkursen können sich über den Weg des Kaufs mit eigenen Aktien (Fusion) andere Unternehmen einfach und bequem einverleiben. Dann werden die Aktionäre der bisherigen Konkurrenzfirma einfach zu Miteigentümern des eigenen Unternehmens gemacht. Und zack, der Konzern wächst kräftig, ohne dabei neue Schulden machen zu müssen. Natürlich hat der einzelne Altaktionär nach der Transaktion weniger Eigentum am Konzern. Aber dafür ist der Konzern an sich ja auch spürbar gewachsen, wodurch eine Kompensation stattfindet. Langfristig können über diese Methode die ganz großen Konglomerate entstehen.

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