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Marktgeflüster (Video): Hurra, die Zinsanhebung kommt!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax hat heute die gesamte Spanne der bisherigen Seitwärtsbewegung durchlaufen: erst nach unten mit einem Test der 9750/60er-Unterstützung, dann mit einer extrem steilen und korrekturlosen Kerze bis zum Widerstandsbereich 10060/80. Woher die Drehung kommt? Unklar, Nachrichten unterlagen der Wende jedenfalls zunächst nicht – dann aber die spektakulär guten Neubauverkäufe aus den USA mit dem größten Anstieg seit acht Jahren und Preisen auf Allzeithoch. Die Fed Fund Futures daraufhin mit einem weiteren Sprung in Richtung gestiegener Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung, die Aktienmärkte scheinen sich zu sagen: ist doch ein gutes Zeichen, dass die Fed die Zinsen anhebt. Ob dieser Wechsel der Einstellung nachhaltig ist, muß sich aber noch zeigen..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Peter

    24. Mai 2016 20:43 at 20:43

    Ja, so läuft es bei FMW (zum gefühlt 40.ten Mal allein dieses Jahr):
    Mal wieder extrem bearisch gewesen und damit wiederholt komplett daneben gelegen.
    Was wird gemacht?
    Es wird sich in Sarkasmus, Spott, Ironie, Zynismus oder was auch immer geflüchtet.

    Mein Beileid an all die armen FMW-Lemminge, die die Sturheit des Hr. F. bezahlen müssen.
    Peter

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. Mai 2016 22:42 at 22:42

      @Peter, einmal etwas Grundsätzliches: FMW versteht sich als kritisches Finanzportal – kritisch gegenüber vor allem den Notenbanken und den dadurch ausgelösten Verzerrungen der Märkte. Faktisch wird damit eine Wohlstandsillusion aufrecht erhalten, für die unsere Kinder (oder schon wir) werden bezahlen müssen. Wer das nicht teilt oder absurd findet, muß ja nicht bei FMW lesen – zumal eine solche kritische Haltung eher selten ist, während Mainstream-Medien auch im Finanzbereich geradezu auf den Bäumen wachsen.
      Wir haben daher und wollen auch keine Lemminge haben, sondern Denkhorizonte öffnen – ich etwa gebe täglich Einschätzungen zur Großwetterlage an den Märkten ab, und wenn ich dabei „gefühlt 40 Mal“ falsch liege, ist das angesichts der schieren Zahl etwa der täglichen Videos keine ganz so miserable Quote. Wo waren Sie, @Peter, als die Prognosen meist richtig waren? Da schwiegen Sie, und wenn der Dax (entgegen meiner Prognose) steigt, kommen Sie aus Ihrem Loch heraus und meinen, wir würden den „Lemmingen“, wie Sie es hochnäsig bezeichnen, Verluste bescheren.
      Worum geht es bei FMW? Die andere Seite der Medaille zu zeigen, eben die Seite, die sonst nicht vorkommt. Oder das, was die Welt im Innersten zusammen hält, um Goethe zu zitieren. Wir sind vorwiegend eine Seite, die News bringt, die im Idealfall anderorts nicht vorkommen, etwa zu China, über das man in Deutschland kaum etwas erfährt.
      Wenn Sie all das nicht interessiert, weil sich Ihre Vorstellung von der Welt auf Kursverläufe reduziert und Aktienmärkte sowieso eine Einbahnstraße sind – warum lesen Sie dann FMW? Um, wenn ich oder wir falsch liegen, Häme auszuschütten? Das halte ich ein Stück weit für schäbig, weil es einseitig und bequem ist, wenn man sich nicht wie ich der Öffentlichkeit und damit der Kritik aussetzt. Wenn Sie falsch liegen, erfährt davon niemand – bei mir ist es eben anders, damit kann ich leben, aber diese Form der Kommentare geht nach meiner Auffassung an der Sache vorbei. Warum lesen Sie dann nicht den „Aktionär“ oder andere Medien, die doch offenkundig viel eher Ihrer Natur entsprechen?
      Ich schlage daher vor, dass Sie täglich Ihre Einschätzung zu den Märkten bei FMW publizieren – Sie wären dazu herzlich eingeladen! Sie könnten sich dann jedenfalls darauf verlassen, dass meine Kritik niveauvoller und auch verständnisvoller ausfällt als das ewig gleiche Lamento von Ihnen mit den angeblichen Lemmingen..

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        klack

        25. Mai 2016 06:34 at 06:34

        Warum denn so dünnhäutig Herr Fugmann,daß man auf FMW Informationen erhält,die in der kommerziellen Finanzberichterstattung nicht thematisiert werden,ist schön und macht ihren Blog auch so lesenswert.
        Nur an der Börse sind Fakten und die menschliche Vernuft der Phantasie und einer
        mutmaßlichen Erwartungshaltung ersteinmal untergeordnet und zu der die Börse antreibenden Phantasie kommen jetzt noch die Phantastilliarden der Notenbanken.
        Durch dieses Drucken von Geld ,die in einer Internetökonomie und mit ,erst durch diese billige geschaffenen Überkapazitäten,nicht unmittelbar inflationär wirken,aber schon an der Börse und den Anleihe- und Immobilienmärkten.
        Die Konstruktion eines instabilen Finanzkartenhauses wird eines Tages kollabieren,was der Auslöser sein wird wissen wir alle nicht,aber Herr Fugmann Sie können dann mit Recht behaupten ,Sie hätten alles vorhergesagt,aber die kurzfristigen Prognosen zur Kursentwicklung sind bis zum Eintreffen dieses „Big Pictures“ auch für jede weitere Überraschung gut.
        Überzeugung und Rechtsbewustsein ist im realen Leben eine Tugend ,an der Börse sind damit keine Zasterionen zu scheffeln.

      • Avatar

        Gabriel Scheer

        25. Mai 2016 08:22 at 08:22

        Jetzt muss ich aber führ Herrn Fugmann eine Lanze brechen.
        Die recherchierten Beiträge sind gut ausgearbeitet und geben einen differenzierten Einblick in die Materie. (Im Gegensatz zu den Infos von Herrn R., die wiederrum keine nennenswerte Tiefe in den Aussagen haben)
        FMW Infos dienen für mich als Informationsergänzung und nicht als Handelsentscheidung. Die Handelsentscheidungen sollten aus mehreren Informationsquellen und eigenen Recherchen erfolgen. Letztendlich sollte jeder Leser seine Entscheidungen selbst Verantworten können und nicht die Verantwortung seines Unvermögens auf andere verteilen. Wer das nicht kann sollte lieber nicht handeln.

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      24. Mai 2016 23:29 at 23:29

      Niemand zwingt diesen komischen „Peter“ dazu, FMW zu lesen. Ganz im Gegensatz zu seiner Polemik und seinem inhaltsleeren Geschwätz (die er meint, hier zum Besten geben zu müssen), bereichern die Beiträge auf FMW mein Verständnis der Märkte und heben sich vom Einheitsbrei der Börsenberichterstattung durchweg positiv ab. Ein dickes Dankeschön hierfür!

  2. Avatar

    Masud79

    24. Mai 2016 20:55 at 20:55

    Herr F, heute müssen sie sich Herrn R geschlagen geben. Die Medikamente können bei ihm wieder angesetzt werden

  3. Avatar

    Klein

    24. Mai 2016 23:17 at 23:17

    Ich bin groh, dass es FMW in dieser Form gibt!!!!

  4. Avatar

    Klein

    24. Mai 2016 23:25 at 23:25

    ok, sollte „froh“ heißen….

  5. Avatar

    Thomas

    25. Mai 2016 11:47 at 11:47

    An Börse muss man immer offen für alles sein, auch für das Gegenteil!

  6. Avatar

    Peter

    25. Mai 2016 13:03 at 13:03

    Nach dem Bilderbuch-DAX-Ausbruch (schönes bullish engulfing) habe ich jetzt wieder etwas Zeit:
    Ich hatte FMW schon öfter gelobt und auch gedankt für seine Informationen jenseits des Mainstream.
    Bei allem Respekt dafür hat aber auch FMW Verantwortung für seine Leser. („FMW-Lemminge“ würde ich gerne zurücknehmen, das Wort Lemminge hatte ich bis dato auch noch nie geschrieben.)
    Ich hatte das Gefühl, dass Herr Fugmann sich dieser Verantwortung in den letzten Tagen nicht immer bewusst war. Wie kann man mit so einer absoluten Überzeugung von (Dax-)Absturz, sicher fallenden Kursen etc. sprechen, wenn man es nicht weiß. Weil niemand es sicher weiß. Weil keiner eine funktionierende Glaskugel hat. Weil selbst gute Leute nur eine Ahnung haben.
    Ich möchte nicht wissen wieviele Leute in den letzten Wochen aus Aktien getrieben wurden. Den Markt schwachreden, Bauchgefühle als Überzeugung zu verkaufen hilft keinem.
    Deswegen hatte ich in den letzten Wochen gegengehalten. Und zumindest temporär (gestern und heute) markttechnisch Recht bekommen.
    Was nützen FMW informierte, aber pleitegegangene Leser? Nicht viel.
    (Selbstredend sollte FMW nicht als alleine Informationsquelle dienen.)

    Apropos aus dem Loch kriechen: Beim WTI (unter 40 $) wurden hier vor Monaten ständig bärische Prognosen mit einer Wahnsinnsüberzeugung abgegeben. Da gab es auch Kommentare meinerseits und seitens FMW wurde zumindest WENIGER SELBSTSICHER bärisch argumentiert.
    Tja, was soll ich sagen? WTI steht jetzt 20% höher…

    • Avatar

      Thomas

      25. Mai 2016 20:03 at 20:03

      Wie ich schon des Öfteren gepostet hatte, hat FMW meiner Meinung sehr wohl Verantwortung übernommen.
      Man hat klar gesagt, dass die obere Seitwärtsrange bei 9.960 liegt.
      Wenn ich nun nicht in der Lage bin, mir selbst Gedanken zu machen, wie es an der Börse weitergehen kann oder wird und ich mich nur stur an Aussagen anderer klammere, dann hätte man spätestens bei diesem Punkt short aussteigen oder sogar long einsteigen müssen. In einem Fall hätte man weniger Verluste gehabt, in dem anderen wäre man inzwischen sogar im Gewinn.
      Sicher hatte man nicht recht mit der Aussage: „Auflösung nach unten“, aber man sollte doch honorieren, dass bei FMW immer wieder Punkte genannt werden, die entscheiden sind. Und diese Punkte oft genug tatsächlich auch Wendepunkte darstellen.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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