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Marktgeflüster (Video): Immer enger

Es wird immer enger! Das gilt zunächst einmal für den US-Wahlkampf, aber immer enger ist vor allem beim Dax die Handelsspanne – und das vor sehr wichtigen Ereignissen in dieser Woche..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es wird immer enger! Das gilt zunächst einmal für den US-Wahlkampf, bei dem das „Momentum“ auf der Seite Trumps liegt (unabhängig von dem Wieder-Aufrollen der E-Mail Affäre Clintons durch das FBI, wie Umfragen zeigen). Immer enger ist aber vor allem beim Dax die Handelsspanne, die heute bislang nur knapp über 50 Punkte beträgt. Dabei zeigen sich die Aktien-Märkte heute insgesamt resistent gegenüber dem weiteren Fall der Öpreise – Übernahme-Stories in den USA und das Monatsende (window dressing) scheinen hier sehr hilfreich zu sein. Heute ist der Auftakt in eine heiße Woche mit der Bank of Japan (morgen früh), den ISM-Indizes (Dienstag und Donnerstag) aus den USA, der Fed-Sitzung (Mittwoch) und den „großen“ US-Arbeitsmarktdaten (Freitag)..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2016 19:29 at 19:29

    Hallo,

    na ja ob diese Woche die Vola soo stark ansteigen dürfte ?

    Ein Leser hatte gefragt, was passieren würde bei einem Sieg Trumps.

    Wir würden einen fallenden USD sehen (Geld würde aus den US-Märkten abgezogen werden), dementsprechend einen steigenden EUR, das Geld würde in die „Sicherheit“ hereingehen, steigender BUFU, steigendes GOLD, YEN, steigender CHF, die lieben Freunde aus der Schweiz…

    Die Vola würde dann mit Sicherheit ansteigen, Kursziele von ca. 1800-1850 beim S&P wären dann wohl (erstmal) realistisch. Die nächste Frage wäre dann , sollte der Donald „am Ruder“ sein, also ca. Februar/März – wie wird er sich in seiner höchst diplomatischen Art verhalten ? Würden Sie diesem Herren die Schlüssel zu Ihren Atomraketen geben ? ;)

    VG
    Marko

  2. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2016 20:05 at 20:05

    Und, die nächste und derzeit wichtigste Frage wäre, wird ein Herr Trump die US – Wahl gewinnen ?

    Nein… „nein“, weil man diese Wahl mit dem Brexit nicht vergleichen kann.
    Der Herr Trump hat in seiner „rustikalen Art“ soviel bei gewissen Leuten „kaputtgemacht“, dass man seine Gewinnchancen auf ca. 15-20 % einschätzen sollte, mehr ist da nicht…

    Wird wohl eine langweilige Wahl werden, genauso wie der Aktienmarkt derzeit…

    VG

    Marko

  3. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    31. Oktober 2016 21:13 at 21:13

    So lange man mit Bluffs Märkte in bestimmte Richtungen manipulieren kann, ist doch alles in Ordnung. Von der Vola leben die Aktienmärkte. Konnte man bei der Deutschen Bank mit der angebliichen Einigung mit dem US Justizministerium auch gut beobachten. Gibt es überhaupt Finanzmarktaufsichten und wenn ja, was machen die überhaupt?

  4. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2016 21:27 at 21:27

    Das da sagt doch alles ?

    „Die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank sowie die erneut hochkochende E-Mail-Affäre um Hillary Clinton, die gegen den Republikaner Donald Trump um das Amt als neuer Präsident der Vereinigten Staaten kämpft, sorgten für Verunsicherung und Zurückhaltung, hieß es. Im Mittelpunkt der E-Mail-Affäre steht die Frage, ob Clinton durch die Nutzung ihres – relativ hackeranfälligen – privaten Servers die Sicherheit der Nation gefährdet und sich damit strafbar gemacht hat.

    Experten rechnen zwar nicht mit einem Zinsschritt seitens der Fed im November, dennoch stellt die Sitzung einen Unsicherheitsfaktor dar.“

    Ein Zinsschritt im November ?!? Wieso ?
    „Action“ werden wir sehen, aber nächste Woche, sogar bei einem Wahlsieg Clintons…

    VG
    Marko

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    Marko

    31. Oktober 2016 22:01 at 22:01

    Übrigens, ein Absturz beim Öl von ca. 3 % sollte dem Aktienmarkt zusetzen und zwar nach unten ?
    Ich sehe nix. Öl ist doch konjunkturrelevant, nicht wahr ? Wenn Öl fällt, stürzen die Aktienmärkte ab ? Komisch. Komisch ist übrigens auch , dass Kupfer steigt ? ;)

    VG

    Marko

  6. Avatar

    Peter

    31. Oktober 2016 22:01 at 22:01

    Das sehe ich genauso. Trump hat bei den eigenen Parteifreunden und diversen, teilweisen Bevölkerungsgruppen viel Porzellan zerschlagen, so dass ich seine Gewinnchancen noch niedriger ansetze würde.
    (Bei der Brexit-Abstimmung war das anders und da stand ich auch großteils an der Seitenlinie.)

  7. Avatar

    Lars

    31. Oktober 2016 23:45 at 23:45

    Der Brexit hat uns gelehrt, dass eine Bevölkerungsschicht voller schweigender und selbstsicherer Faulpelze Wahlen entscheiden kann. Herdentiere, die zu feige, zu faul, zu unentschlossen sind, eine Meinung zu äußern, sind der Tod jeder Demokratie.
    Dass sich so etwas im Lande der Neu-Erfinder der Demokratie nochmals wiederholen könnte, erscheint mehr als wahrscheinlich. Nachdem sich Amerika schon einige Male bei der Auszählung der Stimmen weltweit blamiert hat, setzt dieses Land nun noch einen drauf.

    • Avatar

      Allan

      1. November 2016 11:20 at 11:20

      Fantastisch, was Sie alles über diese Menschen wissen: schweigend, selbstsicher, Faulpelz, Herdentiere, feige, faul, unentschlossen. Und Sie natürlich ganz weit oben drüber. Schade, dass man nicht mehr „Untermenschen“ sagen darf?
      Und diese sind der „Tod der Demokratie“? Fällt Ihnen wirklich nicht auf, dass Ihre Demokratie Jahrzehnte lang ausgezeichnet mit dieser „Bevölkerungsschicht“ gelebt hat – tatsächlich gerade VON ihr?
      Einer der Einwände gegen die Durchsetzung der neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft war lange Zeit, dass die Menschen Ihrer eigenen Entrechtung nicht zustimmen würden; früher oder später würden sie sich zur Wehr setzen. Dem wurde entgegengehalten, der ökonomische Druck würde ihnen jede Möglichkeit verwehren, wirklich „politisch“ zu werden. Und gegen diese gewollte und geziehlt erzeugte „Gesellschaftsschicht“ treten Sie hier auf wie…
      Sympathieträger erster Güte: Lars for chancellor! Bietet all den Populisten die Stirn!
      Zum Schluss noch den Hinweis auf den alten Haudegen: http://sven-jordan.de/shosta-kap1a.html

      • Avatar

        Lars

        2. November 2016 10:52 at 10:52

        Oh je, das ist aber anscheinend vollkommen falsch rüber gekommen. Bzw. habe ich mich falsch ausgedrückt, denn was ich meinte, war die Wähler- bzw. Altersschicht mit extrem niedriger Wahlbeteiligung. Also vor allem die jüngeren Wähler, die zwar in ihren geliebten sozialen Medien von der Couch aus via Smartphone fleißig ihre Meinung kundtun, aber anscheinend noch nicht verstanden haben, dass es auch notwendig ist, bei Wahlen oder Abstimmungen auch mal zu Fuß zur Urne zu gehen und mit so archaischen Instrumenten wie einem Kugelschreiber ein Kreuz auf einen Zettel zu machen.

      • Avatar

        Michael

        2. November 2016 13:11 at 13:11

        Eine Volksabstimmung ist ein äußerst basisdemokratischer Prozess, soz. die pure Demokratie, verglichen mit den sonstigen nicht vorhandenen Entscheidungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger im System der parlamentarischen „Demokratie“ in den Perioden zwischen den Wahlen.
        Und wer nicht an einer solchen Abstimmung teilnimmt, weil er glaubt, dass „ihr/sein“ Favorit ohnehin schon gewonnen hat, weil er Besseres zu tun hat oder weil er nicht weiß, wofür er sich entscheiden soll, den kann man getrost als entweder zu selbstsicher, faul, schweigend, feige oder unentschlossen bezeichnen.
        Wenn nicht solche Nichtwähler und Verweigerer in hohem Maße mitschuldig amTod der Demokratie sind, wer dann?

        • Avatar

          Allan

          2. November 2016 20:48 at 20:48

          Worüber reden wir hier? Volksabstimmung ist etwas fundamental anderes als eine Wahl nach Verhältniswahlrecht (und das bestätigen Sie im ersten Satz). Ursprünglich Thema war die Wahl in USA. Sie scheinen jetzt durchgehend sich auf Volksabstimmung / i.e. Brexit sich beziehen zu wollen. Gut, weiß man das.
          Ihr Argument: „Und wer nicht an einer solchen Abstimmung teilnimmt, weil er glaubt, dass „ihr/sein“ Favorit ohnehin schon gewonnen hat, weil er Besseres zu tun hat oder weil er nicht weiß, wofür er sich entscheiden soll, den kann man getrost als entweder zu selbstsicher, faul, schweigend, feige oder unentschlossen bezeichnen.“
          Hätte es nicht besser heißen sollen: „Und wer nicht an einer solchen Abstimmung teilnimmt“, der wird schon wissen warum.
          Sie hätten von wohlfeilen Unterstellungen Abstand nehmen können („glaubt…schon gewonnen, Besseres zu tun“). Was bringt Sie dazu, zu glauben, diese Menschen hätten ein anderes Ergebnis gewünscht?
          Es gibt zwei:
          erstens ist das Ergebnis nicht ausgefallen, wie erwünscht. Und das zieht ohne Ausweg die Beschimpfung der Wählerschaft durch den Herrschenden nach sich. Dies wird wiederum durch die was auch immer leckende Journaille in alle Ecken ausgerollt.
          zweitens, wird als Beleg dafür, dass das Referendum ganz anders ausfallen wäre, wenn es ernster genommen worden wäre was vorgebracht? Die Umfragen durch diejenigen, die vorher ganz sicher waren, der Nicht-Brexit sei in sicheren Tüchern.
          Die lassen sich zweimal von den selben Leuten anlügen und präsentieren das als wissenschaftliches Ergebnis.
          Sag mal, wenn dir da nichts auffällt … (wo ist der Smiley für Kopfschütteln?)
          „Wenn nicht solche Nichtwähler und Verweigerer in hohem Maße mitschuldig amTod der Demokratie sind, wer dann?“
          Manchmal hat Monotonie auch ihr gutes. Dieses Argument wird mir seit 45 Jahren entgegengehalten.
          1. Demokratie „lebt“, besser: Inszenierung „Demokratie“ wurde nicht abgesetzt.
          2. habe ich es in all den tausend Malen AUSSCHLIEßLICH von denen gehört, die gerade eine Abstimmung verloren hatten

  8. Avatar

    Marko

    1. November 2016 11:26 at 11:26

    Na ja,
    wenn man sich mal die Reaktion der Briten anschaut, kann man schon sagen, den Brexit, den wollen die Briten nicht.

    15-20 % ist natürlich a bisserl hoch, mag sein, aber wir Menschen sind eben unberechenbar.
    Man stelle sich mal vor (fiktiv), der Donald würde gegen unsere „Mutti“ antreten, 1 % Gewinnchance… :D

    Ausserdem würde ein Votum pro Trump den Plan der FED die Zinsen zu erhöhen, komplett über den Haufen werfen. Deswegen ist eine Zinserhöhung im November Blödsinn..
    Donald Trump als Präsident wäre ein „schwarzer Schwan“ für die Finanzmarktwelt. Donald Trump als Präsident, das würde bedeuten Abschottung, Zölle, Fremdenfeindlichkeit. Das soll die Zukunft sein ? Lets make America great again, er sagt aber damit schon, dass die anderen egal sind ?

    VG
    Marko

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da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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