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Marktgeflüster (Video): Jede Menge Schlagzeilen!

Es gibt heute jede Menge Schlagzeilen – Rekorde an den Märkten, dazu Aussagen von Politikern und Wirtschaftsbossen aus Davos! Startet jetzt die längst überfällige Korrektur an der Wall Street?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es gibt heute jede Menge Schlagzeilen – Rekorde an den Märkten, dazu Aussagen von Politikern und Wirtschaftsbossen aus Davos! Der Reihe nach: der Dollar weiter im freien Fall, jetzt mit dem schwächsten Jahresauftakt seit dem Jahr 1987 – auch bedingt durch Aussagen von US-Finanzminister Mnuchin, wonach ein schwacher Dollar gut für den US-Handel sei. Der Euro zeitweise über der 1,24er-Marke, was dem Dax sichtlich schlechte Laune beschert – jetzt muß Mario Draghi sich etwas einfallen lassen morgen, um die Gemeinschaftswährung zu drücken. Dazu WTI-Öl erstmals seit Ende 2014 zeitweise über der 65er-Marke – und an der Wall Street geht es heute zur Sache: Chip-Werte und US-Airlines werden hart abverkauft. Aber ansonsten ist eigentlich fast nix passiert..

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    24. Januar 2018 18:27 at 18:27

    „Grins“ – Auch als Laie mit blöden Trendkanälen kann man mal richtg liegen – siehe mein Posting von gestern.

    https://finanzmarktwelt.de/dax-mit-neuem-allzeithoch-und-der-beginn-einer-neuen-aera-79079/#comment-40102

    Hallo Segler, haben Ihre Indikatoren das irgendwie vorangekündigt, oder kam der Algo-Beschuss ganz ohne Vorwarnung?

    Mal sehen wie weit es runtergehen wird…

    • Avatar

      Segler

      24. Januar 2018 19:14 at 19:14

      Hallo Lausi.

      Zwei Warnhinweise gab es:
      1.) Put/Call Ratio gestern im Low bei 0,43
      2.) New High/New Lows zwei Tage hintereinander mit Verhältnis 12:1
      Das sind immer gute Hinweise auf zumindest kurzfristige Korrekturen.
      Es gab gestern und heute sehr ungewohnte Verhaltensweisen des ES Futures.
      Eigentlich hatte ich die Korrektur für gestern erwartet und war ja short eingestiegen
      Meine Indikatoren beziehen in der Mehrzahl sich auf Zeiträume von Woche bis wenige Monate.
      Intraday betrachte ich Orderbuch etc. Daily Profile
      Auf Sicht einer Woche gern das weekly Profil eingebettet in die Betrachtung der Monthly’s
      Daher meine Annahme, dass der Kurs bis an die untere Marke der Volumenlücke zurückfällt (2808). Mir fehlte jedoch ein strong high im Wochenprofil.
      (Dies ist nun lehrbuchmässig eingetroffen)
      Ohne ein solches gehe ich (wenn überhaupt) nur kleine Contrarian Shorts ein.
      Mittelfristig bleiben fast alle Indikatoren (noch) grün.
      Sollte sich ewas daran ändern, werde ich als freundliches Angebot Herrn Fugmann eine fundierte Analyse mit Grafiken reinreichen zum veröffentlichen und zum Erläutern.
      Ich selber werde bis zum Sommer kaum Zeit haben, die mir von Herrn Fugmann angebotene Kolumne ins Leben zu rufen.
      Gruss an die andere Seite der Erdkugel.

      • Avatar

        Lausi

        24. Januar 2018 19:38 at 19:38

        Danke für die Erläuterungen & schöne Grüße aus dem Hochsommer :-)

      • Avatar

        Lausi

        24. Januar 2018 19:48 at 19:48

        Schade, dass man hier keine Chartbilder einstellen kann. Es ist jedesmal ein Genuss die perfekt bestätigten Trendkanäle zu sehen. Das ist natürlich nicht immer der Fall, aber doch erstaunlich oft. Nur daraus eine Handelsstrategie abzuleiten ist nicht leicht… Aber für einen Mosaikstein taugt es schon.

        • Avatar

          Andreas

          24. Januar 2018 20:05 at 20:05

          Herr Fugmann,
          gestatten sie mir eine Frage?
          Könnten sie hier die Kommentarfunktion erweitern, sodass man hier Charts einfügen kann?
          Würde mich wirklich interessieren neben seglers texte auch etwas „bildhaftes“ zu sehen, da ich mir oft schwer tue alle Börsen-begriffe die der segler verwendet, zu verstehen.
          Auch die Trendkanäle von Lausi wären in einem Chart betrachtet sehr interessant.

          Vielen Dank!

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            24. Januar 2018 20:08 at 20:08

            @Andreas, wir sind dabei, da für ausgewählte Nutzer zu ermöglichen, dauert aber noch etwas..

      • Avatar

        Michael

        25. Januar 2018 01:29 at 01:29

        @Segler, schade, dass Sie die von Ihnen beworbene und von Herrn Fugmann angebotene Kolumne nun doch nicht ins Leben rufen können. nachdem Sie uns alle heiß darauf gemacht haben. So spielt das Leben, wir alle hoffen auf den Sommer 2018 ;)

        • Avatar

          Segler

          25. Januar 2018 09:37 at 09:37

          @Michael, Ja, so spielt das Leben. Dieses Spiel ist manchmal spielerisch.
          Im Moment nicht.
          Ihr Feinsinn wird bemerkt haben, dass meine Beiträge im Tenor bissiger geworden sind.
          Mit einer Kolumne – so gern ich sie auch machen möchte – übernähme ich eine neue Verantwortung. Ich bindete viel Energie und Zeit, die woanders, wo sie dringend gebraucht wird, fehlte. Herzliche Grüsse

  2. Avatar

    Michael

    24. Januar 2018 19:20 at 19:20

    Apple, ein Phänomen, inzwischen heilig gesprochen, unantastbar. Apple nimmt Bestechungsgelder an, doch nur der Betecher wird bestraft. Bestechende Logik.
    Apples iPhone X floppt, die Kurse der Zulieferer floppen mit.
    Apples iPhone-Vorgängermodell war ein überteuerter technischer Flop, die Kurse sind nach oben gefloppt.

  3. Avatar

    Markus

    24. Januar 2018 20:27 at 20:27

    Normalerweise crashen die Märkte doch immer dann, wenn Herr Fugmann mal eine Auszeit nimmt… also morgen ;-)

  4. Avatar

    Robert Schönborn

    24. Januar 2018 20:41 at 20:41

    ist eigendlich nicht viel passiert oder… dax ist genau das 50 retr. angelaufen und erholt sich schon wieder. Scheint mir eher nach einer Kaufgelegenheit für andere als das einleiten einer Korrektur.

    • Avatar

      Michael

      24. Januar 2018 21:31 at 21:31

      Da gehe ich theoretisch-virtuell mit Ihnen konform: Ich habe zwar mit Aktienhandel bisher noch immer fast nichts am Hut (lieber FOREX und Gold), verfolge die Entwicklungen und Diskussionen aber weiterhin mit großem Interesse. Als Permabulle würde ich mir bis zum Erreichen der 13.000-Marke auch keine großen Sorgen machen, endlich neue Kaufgelegenheiten.
      Der Fahnenträger „America great scho wieder (Weihnachten)“ ;) strebt die 30.000 an, je schneller, desto greater ;) Also, was sollte den DAX vom Nahziel 15.000 abhalten?

  5. Avatar

    Judas

    24. Januar 2018 20:53 at 20:53

    Schöne Bärenfalle, zumindestens für heute.

  6. Avatar

    M.d

    24. Januar 2018 23:50 at 23:50

    hallo leute, könnte jemand mir behilflich sein. gbpusd was meint ihr könnte man hier jetzt shorten.
    danke vorab

  7. Avatar

    leftutti

    25. Januar 2018 01:06 at 01:06

    Bei all den Schlagzeilen ging eine Kleinigkeit bisher unter: Die AfD als Aufräumer und Erneuerer im herrschenden Sumpf, als reinigendes Feuer im versifften Ausländer-Schland:
    https://www.n-tv.de/politik/CSU-Abgeordneter-liegt-an-der-Spitze-article20249892.html
    Jeder Vierte hat Nebeneinkünfte: Abgeordnete verdienen Millionen nebenbei.
    Wenn man die bisher bekannten bezahlten Nebentätigkeiten nach Fraktionen addiert, liegt dem Angaben zufolge die Union mit deutlichem Vorsprung vor FDP und AfD. Es folgten die SPD und mit großem Abstand die Linke. Die Fraktion der Grünen sei Schlusslicht, weil bisher von keinem ihrer Abgeordneten eine bezahlte Nebentätigkeit bekannt sei.

    Uuuuups, liebe Alternative?!

    • Avatar

      Chris

      25. Januar 2018 09:15 at 09:15

      Die AfDler, die neu eingestiegen sind, sind zum großen Teil Unternehmer oder Freiberufler, die müssen jetzt beides unter einen Hut bekommen. Freistellung ist schwer, da wenig Staatsangestellte, der Listenplatz ist nicht sicher. Man sollte sich die gesellschaftliche Mischung ansehen, die ist glaube ich höher, also wenig Kofferträger, die irgendwas Soziales studiert haben. Die Anwesenheit im Parlament ist auch hoch.
      N-tv war mal gut, schaue ich kaum noch, der rote Kanal vom großen Bruder. Lieber Schweizer Zeitungen lesen, nah dran an Deutschland und etwas objektiver, als deutsche Medien.

      • Avatar

        leftutti

        25. Januar 2018 11:45 at 11:45

        @Chris, n-tv bezieht sich dabei nur auf einen Artikel auf abgeordnetenwatch.de:
        https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2018-01-25/hinzuverdiener-bundestag
        Und die wiederum beziehen ihre Angaben aus der hochoffiziellen Seite des Bundestages, bundestag.de, siehe z. B.:
        https://www.bundestag.de/abgeordnete/#url=L2FiZ2VvcmRuZXRlL2Jpb2dyYWZpZW4vSy8tLzUyMDgwOA==&mod=mod525246&dir=ltr
        Und dort dann auf den Pfeil neben „Veröffentlichungspflichtige Angaben“ klicken.
        Objektiv wäre es, wenn sich der eine oder andere erst etwas informieren oder zumindest die Artikel auch lesen würde, bevor das langweilige monotone Dauergesülze über die linke Lügen- und Lückenpresse, die hörigen Mainstreammedien losgetreten wird.

        • Avatar

          Chris

          25. Januar 2018 12:58 at 12:58

          @leftutti
          Ich habe nicht den Inhalt kritisiert, sondern dargestellt, dass dieser Vergleich keinen Sinn macht. Also bereits die Fragestellung ist nicht ergiebig. Nach unbezahlter nicht registrierter Lobbyarbeit kann ja auch eine Anstellung oder bezahlte Vorträge ohne adäquate Leistung folgen.

          N-tv war mal wirklich innovativ für Menschen ohne gute Englischkenntnisse und hat auch noch manchmal Sternstunden, z. B. das Interview mit Dirk Müller. Aber es verstärkt halt, das halbseitige Weltbild. In der Schweiz wird das Geschehen ganzseitiger und mit Abstand betrachtet.

          Glauben Sie mir, ich bin darin geschult, seit meinem sechsten Lebensjahr war ich jedes Jahr fünf Wochen in der DDR. Ich habe also den Tagen meiner Abreisen stets West- und Ostmedien fast zeitgleich konsumieren dürfen und ebenso die Weltbilder Hunderter von Menschen, denn ich habe meine Zeit hier wie dort intensiv genutzt.

          Es tut mir Leid, wenn ich Ihre Gefühle verletzt habe. Möchten Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse left-utti uns mitteilen, dass Sie links stehen?
          Nun ich schaue auch Rt deutsch, auch ich hatte mich sogar beim russischen Botschafter dafür eingesetzt, dass es diesen Sender auch auf deutsch gibt.

          Ich bin ein Freigeist.

          • Avatar

            leftutti

            25. Januar 2018 15:02 at 15:02

            @Chris, wie kommen Sie darauf, dass Sie meine Gefühle verletzt haben könnten? Wodurch denn? Ich kann Sie beruhigen, dem ist nicht im Geringsten so.
            Was den Leftutti angeht, das hatten wir schon des Öfteren hier bei FMW. Das sehr originelle Wortspiel mit left = links hat sich also leider schon abgenutzt. Ich habe es auch schon mehrfach erklärt, dass ich den Nicknamen ausgesucht habe, weil ich allemal schon auch selbstironisch bin. Einfach mal googeln!

  8. Avatar

    Lausi

    25. Januar 2018 04:05 at 04:05

    Also ich versuche mal hier ein paar Chartbilder reinzustellen. Diese habe ich bei „picload“ hochgeladen – vielleicht ist das ja eine einfache Möglichkeit, hier auch Bilder sprechen zu lassen.

    Die Charts kommen von meinem CFD-Konto und dem MT4. Es geht um meine „geliebten“ Trendkanäle, und ich habe mir mal dafür den S&P500 ausgesucht. Es sind dabei auch meine Versuche einer Elliott-Wellen-Zählung zu sehen, aber diese interessieren hier nicht, und sind zum Teil auch nicht zutreffend.

    Meine Trendkanäle zeichne ich so ein, wie es für mich „am schönsten“ aussieht. Dabei kann der Kurs durchaus auch mal (vorübergehend) den Trendkanal verlassen, Hauptsache die grobe Richtung stimmt, und das dieser durch viele Auflagepunkte bestätgt wird, am besten durch Dochte und Lunten, was natürlich auch von der gewählten Periodizität abhängt (1h-, 4h-, 15m-Chart usw.).

    Im ersten Chartbild kann man erkennen, wie nach jeder Konsolidierung/Korrektur ein steilerer Trendkanal ausgebildet wird: Zuerst der schmale rote, dann – nach der „blauen“ Korrektur – der grüne, und dann – nach einer weiteren Konsolidierung (wo das ABC falsch eingezeichnet ist) – der zweite rote Aufwärtskanal. Interessant ist, dass die „älteren“ (flacheren) Trendkanäle auch nach dem Verlassen eine Bedeutung beibehalten können, sei es, dass sie irgendwann „reaktiviert“ werden, oder sei es, dass sie bei einer Konsolidierung als Widerstandslinie fungieren, wo der Kurs dann abprallt. Schön zu sehen ist auch wie bei der „blauen Korrekturfahne“ der Kurs noch einmal an diesen Korrekturkanal zurückläuft und abprallt, bevor es im grünen Aufwärtskanal dann weiter nach oben geht (ein Klassiker). In den zwei weiteren Chartbildern wird weiter „reingezoomt“, wobei das 3. Chartbild ein H1-Chart ist.

    https://picload.org/view/ddiiwdrl/sp500h4.png.html

    https://picload.org/view/ddiiwdaw/sp500h42.png.html

    https://picload.org/view/ddiiwdol/sp500h1.png.html

    Warscheinlich erzähle ich für „alte Hasen“ hier nichts Neues, und das Ganze wird wohl auch dutzendweise im Netz zu lesen sein, aber für einen Anfänger ist es vielleicht ganz interessant.

    Viel Spaß und Erfolg beim Traden!

  9. Avatar

    OZO

    25. Januar 2018 05:49 at 05:49

    Wenn es morgen oder sogar Freitag crashed, dann liegt es nicht an der Abwesenheit von MF sondern daran, dass einige Kreise doppelt soviel Spaß daran hätten, dies während des Spektakels in Davos zu inszenieren! Insbesondere auch im Hinblick auf den Auftritt von DT und sein Selbstlob zur Performance der US Aktienmärkte. Also, HEADS UP!

  10. Avatar

    OZO

    25. Januar 2018 05:51 at 05:51

    Wenn es morgen oder sogar Freitag crashed, dann liegt es nicht an der Abwesenheit von MF sondern daran, dass einige Kreise doppelt soviel Spaß daran hätten, wenn dies während des Spektakels in Davos zu inszenieren! Insbesondere auch im Hinblick auf den Auftritt von DT und sein Selbstlob zur Performance der US Aktienmärkte. Also, HEADS UP!

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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