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Marktgeflüster (Video): Jetzt wird einiges klar!

Jetzt wird einiges klar! Die heutigen US-Konjunkturdaten sehr schwach: die US-Einzelhandelsumsätze nun den zweiten Monat in Folge rückläufig, die US-Verbraucherstimmung (Uni Michigan) bricht vor allem bei der Konjunkturerwartung ein, die US-Verbraucherpreise steigen nicht entgegen der Erwartung, also kein wirklicher Inflationsdruck. Nun wird die dovishe Haltung Yellens am Mittwoch viel verständlicher!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Jetzt wird einiges klar! Die heutigen US-Konjunkturdaten sehr schwach: die US-Einzelhandelsumsätze nun den zweiten Monat in Folge rückläufig, die US-Verbraucherstimmung (Uni Michigan) bricht vor allem bei der Konjunkturerwartung ein, die US-Verbraucherpreise steigen nicht entgegen der Erwartung, also kein wirklicher Inflationsdruck. Nun wird die dovishe Haltung Yellens am Mittwoch viel verständlicher! Das setzt dem Dollar zu, die Fed Fund Futures preisen inzwischen eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit ein für einen weiteren Zinsschritt der Fed noch in diesem Jahr. Die Aussicht darauf beflügelt die US-Indizes etwas, obwohl alle drei US-Großbanken, die heute ihre Zahlen geliefert hatten, deutlich im Minus sind. Der Dax dagegen kaum verändert..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Hoggel77

    14. Juli 2017 18:14 at 18:14

    Ooch, wer steht denn nun auf der Bremse beim Euro:)

  2. Avatar

    walter

    14. Juli 2017 18:33 at 18:33

    in jackson-hole eine atombombe,ja das waere der richtige zeitpunkt,denn da triffts wenigstens die richtigen..und die kriegtreiberei waere geschichte!
    wer hat denn wohl die hand auf den euro=drahgi,der sauhund nat…

    • Avatar

      gerd

      14. Juli 2017 19:19 at 19:19

      Warte, warte nur ein Weilchen.
      Denke an meinen Meteoriten.

  3. Avatar

    leser

    14. Juli 2017 18:37 at 18:37

    Das Problem ist nur: Anders als 2008 ist der Zinssenkungsspielraum heute ziemlich begrenzt. Und – was fast noch wichtiger ist – der Praxistest der Geldflutungsorgie ist gescheitert. Außer Riesenblasen bei den Anleihen und Vermögenspreisen und der daraus resultierenden Umverteilung hat es nichts gebracht. In realer Kaufkraft hat der Normalbürger heute weniger in der Tasche, als in den 90-igern. Die Zentralbanken stehen auf wackligem Fundament.

  4. Avatar

    Karl Müller

    14. Juli 2017 18:48 at 18:48

    Schöne Analyse – aber egal. Der AMI-Dreck steigt einfach. Es ist ja schließlich Freitag.

    Hört dieser kranke Mist da drüben eigentlich niemals auf?

    VG KARL

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    Beobachter

    14. Juli 2017 19:17 at 19:17

    @Leser, das sehe ich genau so, man hat immer gesagt ,man habe Zeit gekauft um Reformen zu machen, was ist daraus geworden, VERSCHULDUNG STARK ERHÖHT,
    ANLEIHEN -BLASE,AKTIEN-BLASE,IMMO-BLASE,
    U.daswird an den Aktienmärkten immer noch positiv gesehen, WIE LANGE NOCH ?

    • Avatar

      Quintus

      14. Juli 2017 20:46 at 20:46

      Bis gerd’s Meteor kommt?
      Nassim Taleb’s Schwarzer Schwan kann aber auch in Form eines anderen Naturereignisses hereinplatzen!
      Dieses meine ich durchaus ernst, auch wenn viele Börsianer darüber keinen Gedanken verlieren.
      Mit freundlichen Grüßen
      Quintus

      • Avatar

        Gerd

        15. Juli 2017 10:53 at 10:53

        Angenehm, dass Sie das auch so sehen.

        Ich habe im früheren Verlauf bereits auf andere mögliche „Gefahren“ hingewiesen, wie u.a. den Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark.
        Den meisten, die das dann hier gelesen haben, kam bestimmt in den Sinn, jetzt ist Gerd völlig spinnert geworden. Ich gebe zu, so richtig die akute Angst habe ich davor nun auch wirklich nicht. Aber es scheint wohl unter Wissenschaftlern festzustehen, dass der irgendwann ausbricht. In 200 Jahren – oder schon Morgen.

        Das Beben in Fukushima hat mich 2011 nicht nur menschlich betroffen und ängstlich gemacht. Auch meine Longpositionen wurden damals ausgelöscht.
        Ich erwähne ab und zu den Meteoriten oder Asteroiden, aber nur exemplarisch. Ich meine damit eigentlich auch Nassim Taleb’s Schwarzen Schwan. Und der bedeutet für mich persönlich, alles was auf die Aktienmärkte von außerhalb der Wirtschafts-und Finanzsphäre zukommen könnte. Nicht nur Naturkatastrophen.

  6. Avatar

    leo

    15. Juli 2017 08:36 at 08:36

    Woher soll denn der Stoff für steigende Aktienkurse kommen?
    Vertrauen,Zinsen, Globalisierung, TTIP,Anleihen ,Angela Merkel,Italien,… ?
    Das in Zukunft mehr Geld im Anleihemarkt gebunden wird ist doch Klar.
    Wird das dem Aktienmarkt schaden?
    Kann dies eine Baisse auslösen?

  7. Avatar

    Trigo

    16. Juli 2017 18:54 at 18:54

    • Avatar

      Katamaransegler

      16. Juli 2017 23:28 at 23:28

      Danke für Deinen Link
      1. Im Video werden zentrale Fragen gestellt und mit Anekdoten garniert.
      “ .. Greenspan and Bernake blamed it all on the „irrational markets“
      Verdrehung der Tatsachen !
      Die Fed selber war, die die Anreize gegeben hatte
      2. housing ownership makes immobile
      Ein Thema, das umfangreich diskutiert werden könnte

      Auf die vielen hintergründigen Andeutungen von Thornton gehe ich jetzt nicht ein.
      Am besten selber ansehen.
      Wasser auf Fugmann`sche Mühle
      Bleibt die Frage: Wann ??
      Nochmals danke

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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