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Marktgeflüster (Video): Katastrophale Daten, super Stimmung!

Wir haben heute im wahrsten Sinne des Wortes katastrophale US-Konjunkturdaten gesehen: die US-Einzelhandelsumsätze negativ, die US-Industrieproduktion so schwach wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr. Manches davon ist sicher durch die Katastrophen Harvey und Irma bedingt, aber eben nicht alles Gleichwohl ist die Stimmung der Amerikaner so gut wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (was die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage betrifft), 65% erwarten steigende Aktienkurse (Allzeithoch!)..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wir haben heute im wahrsten Sinne des Wortes katastrophale US-Konjunkturdaten gesehen: die US-Einzelhandelsumsätze negativ, die US-Industrieproduktion so schwach wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr. Manches davon ist sicher durch die Katastrophen Harvey und Irma bedingt, aber eben nicht alles (z.B. die schwachen Autoverkäufe). Gleichwohl ist die Stimmung der Amerikaner so gut wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (was die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage betrifft), 65% erwarten steigende Aktienkurse (Allzeithoch!). Auch die Wall Street heute gut gelaunt, weil man sich sagt: wenn die Konjunkturdaten wegen der Hurrikanes schwach sind, wird die Fed die Zinsen nicht anheben. Der Dax dagegen weniger euphorisch, auch weil der Euro steigt – und der steigt, weil die Löhne in der Eurozone deutlich steigen und der EZB damit eine Ausrede nehmen, die Geldpolitik zu straffen..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Alex Klein

    15. September 2017 19:05 at 19:05

    Was muss eigentlich noch passieren, damit die Ami-Indizes endlich fallen ? (Wasserstoffbombe, Raketen über Japan, katastrophale Daten aus USA)? Wahrscheinlich müsste der Präsident umgebracht oder ne Atombombe auf Südkorea abgeworfen werden, bevor das was passiert.
    Und warum ist die Verbraucherstimmung so euphorisch, die Wirtschaftszahlen sprechen doch eine ganz andere Sprache?
    Vor 1-2 Jahren wären solche Ereignisse noch ausschlaggebend gewesen für einen kräftigen Rutsch nach unten.
    Ich verstehe das so langsam nicht mehr.

  2. Avatar

    Reinhard Fürst

    15. September 2017 20:28 at 20:28

    Ich bin ja nur ein Laie, daher stelle ich mal eine Frage in den Raum die mich schon einige Zeit umtreibt. Kann es sein, dass die Börsen nicht fallen weil es für den Normalbürger kaum mehr eine Möglichkeit gibt sich sonst etwas zusammen zu sparen? Und ich meine sparen, nicht spekulieren und schon gar nicht finanzieren.
    Kaufe ich mir eine Unze Gold, so kostet das ja eine Stange Geld. Wer hat soviel Geld im Monat übrig? Oder im Quartal?
    Kaufe ich mir eine Wohnung oder ein Haus, so kostet mich das noch viel mehr Geld. Wer hat sich denn in den letzten 10 Jahren soviel Geld zusammen gespart um sich heute eine Immobilie leisten zu können? Leisten, nicht finanzieren.
    Oder soll ich mir Anleihen zulegen? Da schneide ich, denke ich, bei einem normalen Sparbuch, mittlerweile besser ab. Und das Geld auf dem Konto ist wohl die schlechteste Lösung.
    Also.
    Was bleibt für den Normalbürger übrig? Ich denke, die Börsen brechen erst ein wenn, entweder die Zinsen wieder annähernd Normalniveau erreicht haben, also bei 3-4% und mehr stehen. Oder, was für mich wahrscheinlicher ist, sie brechen erst ein, wenn die Normalbürger, die diese Hausse nähren, sich die Aktien nicht mehr leisten können weil sie zu teurer geworden sind.

  3. Avatar

    bauer

    15. September 2017 21:39 at 21:39

    NUR ein WK3 kann die Indizies zum Absturz bringen…aber vorher gehts immer weiter aufwaerts.
    Da soll einer Durchblicken….
    Mich langweilts mittlerweile und deshalb bin ich am polieren…
    Wos i hob,des hob i in de taesch!

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    Marko

    16. September 2017 17:51 at 17:51

    „Was muss eigentlich noch passieren, damit die Ami-Indizes endlich fallen ?“

    Na die Antwort sollte, eigentlich, einfach sein ?

    „Was bleibt für den Normalbürger übrig? Ich denke, die Börsen brechen erst ein wenn, entweder die Zinsen wieder annähernd Normalniveau erreicht haben, also bei 3-4% und mehr stehen…“

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    Marko

    16. September 2017 17:53 at 17:53

    Und warum ? Na, wegen Lehman…

  6. Avatar

    Marko

    16. September 2017 18:19 at 18:19

    Die Börsen können , eigentlich, gar nicht einbrechen… es sei denn…

  7. Avatar

    Marko

    16. September 2017 20:18 at 20:18

    „Manches davon ist sicher durch die Katastrophen Harvey und Irma bedingt, aber eben nicht alles (z.B. die schwachen Autoverkäufe). Gleichwohl ist die Stimmung der Amerikaner so gut wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (was die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage betrifft), 65% erwarten steigende Aktienkurse (Allzeithoch!).“

    Viele vergessen folgendes : die FED und gerade die EZB !!!

    Und Lehman usw, wer es bisher noch nicht verstanden hat : die Notenbanken müssen die Zinsen erhöhen, was natürlich nicht so schlecht ist für die Aktien… :D

  8. Avatar

    Marko

    16. September 2017 21:41 at 21:41

    Und, was lernen wir daraus ? ;) :D

    Immer weiter Short, ziemlich hohe Short-Quote beim Dax, lernen ?!?

    Learning by losing ?

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    17. September 2017 09:16 at 09:16

    Die Aktienmärkte fallen trotz negativer Meldungen (Geopolitik, Wachstumssorgen, Kreditentwicklung) nicht. Aus meiner Sicht wird da die Bedeutung der Zinsen (Anlagenotstand) wieder deutlich, auch wenn sich dies schon wirklich sehr abgedroschen anhört. Ich kann mich noch gut an die Aussage eines Wallsteet-Analysten erinnern, der im Jan//Feb.behauptete, die Aktienmärkte bekämen erst dann richtig Probleme, wenn die Rendite der10-jährigen US-Treasury auf 3,5% steigt. Sonst bleibt nach Inflation zu wenig. In Industrieländern müssen mind. 20% der Bevölkerung als Rentner u.a. über Pensionskassen, Betriebsrenten u.ä. versorgt werden. Bei den heruntermanipulierten Zinserträgen liegt demzufolge der Schlüssel zu einem Aktieneinbruch gewollt oder ungewollt in der Hand der großen Notenbanken. Beispiel für diesen Notstand ist doch der größte Staatsfonds der Welt, aus Norwegen. Vor wenigen Monaten kündigte dieser an, seine Aktienquote von 60 auf 70 % anheben zu wollen. Letzte Woche kam die Meldung, dass die Quote 65,1% beträgt hat und der Wert des Fonds die 1Bio $-Grenze erreicht habe (das 2 1/2-fache des BIP). Natürlich würde Big Money (z.B. Blackrock) auch bei Anzeichen einer Rezession aus Aktien aussteigen und das Geld sicherstellen. Aber wie viele Rezessionen hat es in der Vergangenheit ohne stark steigende Zinsen oder Inflation gegeben? Also: Ich denke, dass der 20. September in den USA (Fed-Meeting mit Zinsausblick) etwas Spannung bringen wird. Gruß

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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