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Marktgeflüster (Video): Krypto-Crash und die Aktienmärkte

Der Crash der Kryptowährungen setzt sich auch heute fort, Bitcoin etwa zeitweise nur noch knapp über der 9000er-Marke. Damit sind seit dem 07.Januar 400 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung bei den Kryptos vernichtet worden. Was aber hat das mit den Aktienmärkten zu tun?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Crash der Kryptowährungen setzt sich auch heute fort, Bitcoin etwa zeitweise nur noch knapp über der 9000er-Marke. Damit sind seit dem 07.Januar 400 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet worden (also 40% der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährungen). Eine amerikanische Großbank sagt nun: wenn sich dieser Crash in den nächsten Wochen fortsetzt, wird das auch auf die Aktienmärkte übergreifen – man unterschätze, wie verzahnt die Aktienmärkte (hier vor allem Tech-Werte) mit den Kryptowährungen bzw. den dahinter stehenden Technologien inzwischen seien. Der Dax tritt heute mehr oder weniger auf der Stelle, kann aber die 13130er-Marke halten (ein tragfähiger Doppel-Boden?), während sich die Wall Street leicht erholt..

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Jana

    17. Januar 2018 18:56 at 18:56

    Mal was interessantes zum aktuellen Zustand unserer judikativen Kraft im Land….:)…..https://www.youtube.com/watch?v=RqIsNOkBwjA&t=25s

  2. Avatar

    Michael

    17. Januar 2018 19:53 at 19:53

    Wenig bis nie erwähnt hier auf der FMW: Das GBP, die Rakete, der Senkrechtstarter schlechthin im Forexmarkt. Trotz höchst evidenter Probleme im Gesundheitswesen, trotz gigantischer Firmenpleiten, trotz bevorstehender Abwanderung eines großen Teiles im Finanzsektor, Cable steigt und steigt in einem Ausmaß, der den Aktienparties in nichts nachsteht.
    Warum nur? Liegt es an irgendwelchen unrealistischen Hoffnungen, den größten Fehler in der jüngsten Geschichte noch einmal wettmachen zu können:
    https://www.n-tv.de/politik/EU-sendet-Briten-ein-Herzchen-article20234289.html
    Ich weiß es nicht. Vielleicht kennt jemand hier eine plausible, nachvollziehbare Begründung. Das würde mich freuen, ebenso, wie die Erweiterung der Berichterstattung auf den Forexmarkt, gerne einhergehend mit einer kleinen Reduzierung des langweiligen Permabullenmarktes.

    • Avatar

      Lars

      18. Januar 2018 02:01 at 02:01

      @Michael, interessante Anregung, ich denke aber, dass nur wenige Anleger hier in der FMW den zweifelsohne viel interessanten Forexmarkt nutzen.
      Egal, ob long oder short, hier sind täglich in zahlreichen Währungspaaren erstaunliche Möglichkeiten dank äußerst lebhafter Volatilität vorhanden.
      Aber lieber diskutiert man, ob ein Einstieg in höchst aufgeblasene Aktienmärkte noch sinnvoll ist, ob und wann eine längst überfällige Korrektur kommen könnte, ob man dann weiter heiße Luft hineinpumpen soll.
      Das fehlende Interesse am Forexmarkt ist ein Grund, warum ich mich hier nur sehr sporadisch melde und eher beobachtend tätig bin. Der eine oder andere Leser wird sicher dankbar darüber sein.

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        vier saeulen system

        18. Januar 2018 07:29 at 07:29

        …und servus…
        u.a.wird sich auch @Fugmann, heute wieder ins Bullenlager bewegen,denn siehe neues AH im DOW!
        Heuto so,morgen so….

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    Michael

    17. Januar 2018 21:11 at 21:11

    Goldcrash statt Kryptocrash? Nicht ganz so ernst gemeint, aber ein Dickfisch, ein Fat Finger, was auch immer, scheint im Moment aktiv zu sein. 100 Pips in wenigen Minuten, hat evtl. der Bauer seine 100 Unzen auf einen Schlag verkauft? :)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. Januar 2018 21:36 at 21:36

      @Michael, Aussagen von Republikaner Mitch McConnell, wonach er zuversichtlich sei, dass es keinen government shutdown geben werde..das ist gut für den Dollar..

      • Avatar

        Michael

        17. Januar 2018 22:20 at 22:20

        @Markus, danke für die Info! Prompt und kompetent wie immer.

        Im Wirtschaftskalender stehen die Aussagen der FED- und FOMC-Mitglieder Evans, Kaplan und als Betthupferl bald noch noch Miss Superfalke (Entschuldigung, ich meine natürlich korrekterweise Miss Superfälkin) Mester.
        Reaktion = NULL
        Aber weil Mitch McConnell, ein republikanischer Südstaaten-Senator, zuversichtlich ist, oh mei, oh mei. Was sollte er sonst sein? Mehr als hoffende Zuversicht bleibt ihm doch nicht, denn wer weiß, was Mr. stable genius bis dahin noch alles so von sich twittert.
        Einmal im Leben würde ich gerne erleben, dass die Zuversicht eines global unbedeutenden Flohs wie mir auch die Nervenstränge und hypernervösen Tipptastenfinger der neurologisch überlasteten pathologischen Zitteraale an der Wallstreet so strapazieren könnte.
        Sind wir an den Börsen inzwischen in der 100-Milliarden-Live-Reality-Show angekommen?
        Frage: Wird es zu einem Government Shutdown kommen?
        Antwort:
        A) ja
        B) nein
        C) weiß nicht
        D) Frag die Republikaner
        E) Frag die Demokraten
        F) Publikumsjoker
        G) Spielt keine Rolle, Amerika ist ohnehin pleite

        • Avatar

          leftutti

          17. Januar 2018 22:52 at 22:52

          @Michael, Sie haben Antwort H) vergessen:
          H) Alles Fake News

    • Avatar

      Jana

      17. Januar 2018 21:57 at 21:57

      @Michael. ..bin auch deiner Meinung. …ging alles wieder sehr schnell mit dem Goldpreiseinbruch……auch gestern bei Silber…. innerhalb von einer Minute oder so….ganz schnell runtergedipt. ….meine Position hat es ddadurch im Silber ausgestoppt leider…..War aber schon im Gewinn

      • Avatar

        Michael

        17. Januar 2018 23:15 at 23:15

        @Jana, das tut mir echt leid für Sie. Das ist halt immer das leidige Problem mit den Stops, dass diese durch sekundenschnelle Bewegungen abgegriffen werden, während Take Profits auch bei eindeutigem Überschreiten nicht unbedingt wirksam werden.
        Wir müssen einfach mehr auf FOX News und andere alternative Fakten hören und weniger auf reale Fakten, Daten und hochkomplexe Chart- oder Marktanalysen vertrauen.
        Vielleicht sagt Giftzwerg Dobi morgen, dass der Zwergenaufstand beendet ist, und katapultiert dadurch den EUR und somit Gold um 400 Pips nach oben ;)

        • Avatar

          Jana

          18. Januar 2018 11:17 at 11:17

          ja genau der Silbermarkt ist deutlich kleiner als bspw. der Goldmarkt – das macht ihn sehr anfällig für „zufällige“ ganz schnelle Spkes vor allem nach unten….Paradebeispiel dieser nächtliche Flash-Crash im Silber Anfang Juli…..genau in dieser Woche waren dann in den COT Daten die Commercials von short zu long Positionierung gewechselt………zumindest für mich ist das klar, dass das dann die Big Boys waren…..

      • Avatar

        Lausi

        18. Januar 2018 07:39 at 07:39

        Ja, ich bin auch im Silber ausgestoppt worden, quasi in der Spitze des Spikes – sehr ärgerlich… Wenn ich richtig im Bilde bin, handelt es sich bei Silber um einen relativ kleinen Markt, wo mittelgroße Order schon zu heftigen Bewegungen führen kann. Trotzdem würde ich auf Stop Loss nicht verzichten – auf Dauer fährt man damit besser.

        • Avatar

          Ute

          18. Januar 2018 09:00 at 09:00

          Auf welcher zeitebene handeln sie den Silber?

          Silber hat zum Teil ein erhebliches Marktrauschen. Wenn, dann ist die kleineste ZE der 3H Chart. Besser gleich im Daily.

          • Avatar

            Lausi

            18. Januar 2018 10:13 at 10:13

            Ja, war nur eine CFD-Mini-Position mit relativ engem Stopp. Mittel- bis langfristig bin ich bei Edelmetallen durchaus bullisch aufgestellt. Das geht dann eher in Richtung Investment.

  4. Avatar

    Chris

    17. Januar 2018 21:37 at 21:37

    @Michael
    Ich habe das GBP/CHF bei knapp über 1,20 gekauft, hat mir immer viel Freude bereitet. Auch die Rollover-Gebühr, ein Kontrakt liegt seit 2016 im Depot zwecks Orientierung. Bleibt bis 1,46 auch drinn, kam ja mal von 2,70.

    Zur Not wird GB zur internationalen Steueroase. Außerdem ist es rechtssicher.

    • Avatar

      Michael

      17. Januar 2018 22:31 at 22:31

      @Chris, 1.46, das ist der Stand vor dem Brexit, Respekt für Ihren Mut!
      Gratulation auch zum punktgenauen perfekten Einstieg beim Allzeit-Tief.
      War das Glück, oder können Sie mir bei diesem Währungspaar auf die Sprünge helfen? Was hat Sie bewogen, dort einzusteigen? Welche Faktoren halfen Ihnen, die Trendwende zu antizipieren?

    • Avatar

      Michael

      17. Januar 2018 22:46 at 22:46

      @Chris,
      sorry, ich sehe gerade im Nachhinein, dass Sie vom GBP vs. Schweizer Franken schreiben. Ich meinte eigentlich GBPUSD. Geht es Ihnen vielleicht nur um Steuervermeidung, um Verschiebung von einer Steueroase zur potenziell nächsten, weil sich die erste wieder einmal in der Geschichte als opportunistisches Verräterland entpuppt hat?

      • Avatar

        Chris

        18. Januar 2018 00:57 at 00:57

        @Michael
        Nein, ich halte den CHF für etwas sicherer, stabiler als den EUR. Wir waren während der EUR-Krise direkt involviert, sprich mein Mann hat drei Wochen fast nicht geschlafen, sondern das System stabilisiert. Sie erinnern sich noch an den Fernsehauftritt? Da wurde hinter den Kulissen natürlich gearbeitet, dann noch ein zweiter Fastzusammenbruch. Das hat gereicht, über das Diversifizieren bin ich zum Forex gekommen. Das Tauschen der Noten ist zu teuer, Währungskonten auch.
        Reiche Leute lassen Ihr Vermögen durch Profis managen. Wir müssen es halt selbst tun. Also verschiedene Anlageklassen und Länder, klappt natürlich bei kleinem Vermögen nicht so gut.
        GB ist ein eigener Rechtsraum. Und in der Schweiz können Sie kaum noch ein Konto eröffnen, was schade ist, da ein weiterer Raum.
        Wir müssen stets mit hohen Steuerforderungen durch das Finanzamt rechnen, da selbstständig, 12 Jahre rückwirkend und ein Jahr vor, also können Sie eine Veränderung mit dem Faktor 6 bis 14 multiplizieren plus 6 % Zins, da kann in der Krise was zusammenkommen. Es werden sofort sämtliche Konten gesperrt. Auch wenn man später Hunderttausend zurückbekommt, die Ausgaben laufen ja weiter und unsere Vermögensaufbau für das Alter ist auch gefährdet, wird auch drauf zugegriffen. Zypern war für mich ein Testballon und Augenöffner. Ich möchte meine Verbindlichkeiten zahlen können und von Schulden halte ich in diesen Zeiten nichts.

  5. Avatar

    Gixxer

    17. Januar 2018 23:25 at 23:25

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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