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Marktgeflüster (Video): Kurz und knackig

War es das schon mit der Panik um die Deutsche Bank? Wie bei einem Tsunami ist eine zweite (Panik-)Welle zu erwarten..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

War es das schon mit der Panik um die Deutsche Bank? Die Märkte haben sich zunächst einmal wieder beruhigt, nachdem der Dax zwischenzeitlich unter die 10200er-Marke abgetaucht war.Auch die Aktien der Deutschen Bank nach einem kurzen Fall unter die 10er-Marke wieder mit eingedämmten Verlust. Gehen die Märkte also jetzt wieder zur Tagesordnung über? Eher unwahrscheinlich. Wie bei einem Tsunami ist eine zweite (Panik-)Welle zu erwarten. Im (europäischen) Bankensektor, der heute von der Deutschen Bank auch stark belastet wird, sieht man klare Streßsymptome: die Nachfrage nach Dollars bei der EZB nimmt stark zu, offenkundig gibt es erste Anzeichen für austrocknende Liquidität..

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    bauer

    30. September 2016 16:03 at 16:03

    @Fugmann…auch ein schönes u.stressfreies Wochenende..
    und am Dienstag erwarte ich gute Nachrichten ihrerseits ,wg meines Investments.
    Aber die Dollar-Geschichte passt mir nicht so recht in den Kram….
    Schaun mer mal,was die 2.Abwärtswelle bring.t

    MfG

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      Petkov

      30. September 2016 21:00 at 21:00

      Mittlerweile können wir zumindest kurzfristig davon ausgehen, dass die 2. Abwärtwelle auf sich warten lassen wird. Denn die DeuBa muss jetzt nur noch 5 Milliarden zahlen, statt 14.

      Ich schätze, die Amis haben kalte Füße bekommen, als sie realisierten, dass sie selbst mächtig durchgewirbelt werden können. Scheißglobalisierung, gell? ;-)

      Jedenfalls erwarte ich keine neuen Strafverfahren gegen Apple in Europa :-) Meine Fresse, sogar im Kindergarten hatten wir mehr Stil.

      • Avatar

        bauer

        30. September 2016 22:14 at 22:14

        Da sieht man mal wieder,daß DE nur ein kl.Licht ist,wenns ins EINGEMACHTE geht….Aber der 60Pkt.Spike im Dow nach unten,lässt hoffen,daß es am Montag noch tiefer gehen sollte.
        zurück auf Los…
        G8

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    M.d

    30. September 2016 16:41 at 16:41

    Wünsche auch der FMW und natürlich auch Riße und Born und den ganzen Usern hier ein schönes erholsames Wochwnende.
    VG :)

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    Klack

    30. September 2016 16:43 at 16:43

    Nach jedem Ausverkauf prophezeit „Chef-Guru“ Markus die zweite Abwärtswelle,
    mit noch tieferen Kursen ,das war meiner Erinnerung nach auch bei dem Aktienmarktplumps infolge der Brexit-Entscheidung der Fall.
    So gut und fundiert wie die Berichterstattung über das Börsengeschehen bei FMW auch ist, der Bias und die Grunddisposition über die Auslegung alles Berichteten antezipiert fast regelmäßig noch größeres Börsenunheil.
    So wie Nils Holgerson auf einer Wildgans nach Lappland fliegen will,scheint bei FMW
    die wunderbare Reise auf einem „Black Swan“ jeden Tag auf dem Wunschzettel zustehen,so eine Art Börsenevent nach Jochen Schweizer ,es gibt nur noch Probleme mit dem Terminkalender.
    So jetzt ins Wochenende und da werden die Politiker die Deutsche Bank aufpäppeln und alles ist gut.

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    SMI.le

    30. September 2016 17:23 at 17:23

    Viel Wind um nichts hier…

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    Mike

    30. September 2016 17:34 at 17:34

    Wenn Blut auf den Straßen fließt, kaufen Sie soviel sie können!“ –

    • Avatar

      Mike

      30. September 2016 17:38 at 17:38

      Kaufe mir heute ein Walker Blue Label und Sie Herr @bauer

      • Avatar

        bauer

        30. September 2016 18:45 at 18:45

        …..den Blue Label laß ich mir dann zwischen den US-Wahlen u.Neujahr im White Sand Beach in Singapur servieren,wenn meine Minen neue Jahreshochs erreicht haben.
        Heute Mittag (Bkk Zeit)hatte ich mir auf die 1-stellige DB,schon mal einen kräftigen Schluck genehnigt.
        Den Rest werde ich dann am Montag auf Dienstag genüßlich vernichten,weil ihr am Montag nicht mehr rechtzeitig die REIßLEINE ziehen könnt….
        So,,, und auch EUCH einen schönen Montag…war ne coole auheizende Woche!!!

        • Avatar

          bauer

          30. September 2016 18:48 at 18:48

          …..es war vorerst nur der Jack D…….nicht daß du denkst,es war Wasser,weil es hier so HEIß ist…,und das jeden Tag.

        • Avatar

          bauer

          30. September 2016 19:06 at 19:06

          Im 4.Quartal 2016 solte der Goldpreis,wg.der Zeitebene bis auf ca.1555 $ klettern.

        • Avatar

          Lars

          30. September 2016 20:13 at 20:13

          Und wenn die Flasche amerikanischen Billigwhiskys schon mal offen ist, können Sie die nächste Woche auch im Frust noch leeren. Falls Ihnen nicht auch ohne die schon speiübel ist ;)
          Ich bin zwar von der Positionierung her recht konvergent mit Ihren Strategien, muss aber langsam konstatieren, dass sich an den „Märkten“ anscheinend nur noch Wahnsinnige tummeln. Geldgeile, gehirnamputierte Großzocker (Triple G’s ;)
          Was die DB angeht, finde ich die Reaktionen aber ehrlich gesagt übertrieben. Ich mag diesen Konzern zwar nicht mal mit einer winzigen Faser meines Empfindens, doch diese Abwertung ist objektiv betrachtet mehrfach überzogen.
          Und solange keine der vielen sich aufbauenden Blasen platzt, werden die Triple G’s fröhlich weiterzocken im Sinne sturer, dummer, aber starker Bullen.
          Und die Blasen werden (leider) nicht schon nächste Woche platzen :(

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    m.d

    30. September 2016 17:44 at 17:44

    Wünsche auch der FMW und natürlich auch Riße und Born sowie den ganzen Usern hier ein schönes erholsames Wochenwende.
    VG :)

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    KARL MÜLLER

    30. September 2016 17:59 at 17:59

    Was für Schocks? Geschockt wird nur noch nach oben. Heute +320 PKT von TT – was für ein Witz. Haben die eigentlich alle keine Kosten für den Handel? Ich meine – 300 PKT im DAX – das sind mehrere Mio. Gestern runter – heute selber Stand.

    Dank EZB und Co. gibt es keine Korrekturen oder gar Bärenmärkte mehr. Was für ein abartiger Wahnsinn.

    VG KARL

  8. Avatar

    back2life

    30. September 2016 19:32 at 19:32

    Also doch ein Deal mit US Department of Justice und daher auch wieder 300 Punkte zurück bis 10500. Euro und DAX gingen gemeinsam hoch. Wenn man so was wusste..
    Schönes WE Herr Fugmann

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Aktien

Bei Infineon gibt’s jetzt die nächste Abwärtsbewegung: Verkaufen! – Werbung

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Lieber Börsianer,

heute endete die Glückssträhne der Perma-Bullen am Aktienmarkt. Nach etlichen ausgesprochen positiven Tagen an der Börse gab es heute, wie von mir vor drei Tagen prognostiziert, den ersten ungewöhnlich negativen Tag. In den USA ist der Handel schon wieder auf dem besten Wege, nach der Limit-down Regel unterbrochen zu werden. Zeit also, nach ein paar Short-Kandidaten Ausschau zu halten, in die Sie einsteigen und die Position eng oberhalb wichtiger Widerstände absichern können. Zum Beispiel Infineon.

Die Aktie des Chipherstellers hat sich seit dem Hoch im Jahr 2018 schon fast halbiert. Am Tief lagen wir sogar schon beinahe bei einer Drittelung. Binnen weniger Tage erholte sich das Papier um mehr als 40%, scheiterte jedoch in der vergangenen Woche am Widerstand bei 14 Euro. Mit der heute gestarteten neuen Abverkaufsbewegung ist das eine hervorragende Chance, um unterhalb dieses Widerstands eine Short-Position aufzubauen.

Absichern so eng wie möglich, so weit entfernt wie nötig!

Absichern können Sie diese Position oberhalb des Widerstands, der derzeit keine 3% vom aktuellen Kurs entfernt ist. Ich empfehle Ihnen jedoch, den Stopp nicht zu eng zu setzen. Die durchschnittliche Tagesschwankung in den vergangenen zwei Handelswochen betrug bei Infineon volle 1,52 Euro oder mehr als 10% des aktuellen Kurses! Wenn Sie nicht Gefahr laufen wollen, bei einer durchschnittlichen Schwankung ausgestoppt zu werden, sollte der Stopp weiter als diese 1,52 Euro entfernt liegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie jetzt noch einmal so weit über den Widerstand steigen könnte, ohne dass es sich um eine längerfristigere Aufwärtsbewegung handelt, ist meiner Ansicht nach…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
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Warum Uber und Lyft ihre Fahrer und Geschäftsgrundlagen verlieren könnten!

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Symbolbild für Uber und Lyft

Anfang März berichtete ich bereits über Uber, Lyft und andere Ride Sharing Dienste. Ich war damals der Ansicht, deren Lage würde sich verschlechtern, wenngleich es auch Stimmen gab, im Angesicht eines Ansteckungsrisikos in öffentlichen Verkehrsmitteln könnten diese Dienste profitieren. Nun zeigen erste Daten, dass sich die Lage für die Ridesharing-Dienste nicht aufhellte, sondern in der Tat verschlechterte. Für die chronisch defizitären Dienste kommt das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Uber und Lyft sind zwar bereits an die Börse gegangen und haben damit rechtzeitig vor dem Ausbruch der Krise den Absprung geschafft. Anderen gehypten Unternehmen wie WeWork oder AirBNB geht es da schlechter. Sie haben es nicht mehr als öffentlich gehandelte Aktiengesellschaft an den Markt geschafft. Damit steht ihnen weniger Kapital sofort zur Verfügung und die Neuaufnahme von Kapital als Kredit oder Eigenkapital ist als nicht börsengehandeltes Unternehmen auch schwieriger.

Gewinne rücken bei Uber und Lyft in weite Ferne

Für Aktionäre waren Uber und Lyft jedoch keine Erfolgsgeschichten. Beide Aktien verloren seit dem Börsengang drastisch an Wert. Das mindert naturgemäß die Neigung der Aktionäre, noch einmal Kapital nachzuschießen. Gleichwohl sind Aktionäre in der Regel bereit, bei einem vernünftigen Sanierungsplan noch einmal Kapital ins Unternehmen zu stecken. Ob Uber und Lyft, die eigentlich für 2020 und 2021 zumindest einen non-GAAP-Gewinn ankündigten, so einen Plan jetzt vorlegen könnten, ist jedoch zweifelhaft. Denn beide Unternehmen sind schon vor der Krise massiv unprofitabel gewesen. Und die angekündigten Gewinne sollten nicht nach dem vorgeschriebenen Buchführungsstandard GAAP ermittelt werden. Beim non-GAAP-Gewinn können die Unternehmen beliebig Kosten heraus- und Umsätze hereinrechnen, Abschreibungen modifizieren… sprich alles tun, um einen Gewinn auszuweisen. Es gibt schließlich keine Regeln, nach denen ein nicht regelkonformer Gewinn zu berechnen sei.

Doch nun kommt das Coronavirus den ohnehin nicht sonderlich ambitionierten Plänen in den Weg. In den ersten drei Wochen im März sanken die durchschnittlichen Preise bei Uber und Lyft bereits um 21%. Nun können Preise auf zwei Wegen fallen. Das Angebot kann stärker steigen als die Nachfrage oder die Nachfrage stärker fallen als das Angebot. Wie auch immer: Keine der beiden Wege ist für die Ridesharing-Dienste positiv. Denn auf jeden Fall ist das Angebot jetzt geringer als die Nachfrage.

Die Ausgangsbeschränkungen gingen in den USA jedoch in der vergangenen Woche erst so richtig los. Wie Daten und Bilder zum Beispiel aus New York nahelegen, ist der Verkehr in vielen Metropolen inzwischen praktisch zum Erliegen gekommen. Es würde mich nicht wundern, wenn der Umsatzrückgang in der vierten Märzwoche nicht 21% beträgt wie der Preisrückgang, sondern eher auf 80% und mehr stiege. Davon geht auch die Investmentbank Morgan Stanley aus. Sie kalkuliert mit 60% bis 65% geringeren Umsätzen für die Ridesharing-Dienste im 2. Quartal. Und Morgan Stanley rechnet nicht mit einer V-förmigen, schnellen Erholung. Für 2020 sollen die Buchungen um 35% zurückgehen.

Irgendwann im kommenden Jahr ist bei Uber und Lyft das Geld womöglich alle

Mit Sicherheit werden die Unternehmen durch Massenentlassungen die Kosten massiv herunterfahren. Wie stark die Kosten gesenkt werden können, ist noch offen. Uber dürfte die Krise dabei deutlich besser durchstehen können als Lyft, denn Uber hatte Ende 2019 10,9 Milliarden US-Dollar Cash in der Bilanz. Gelingt es, die Verwaltungs- und Marketingkosten sowie die Kosten für die Fahrer um die gleichen 35% zu reduzieren, wie die Umsätze sinken, könnte Uber die enormen Entwicklungskosten von 4,8 Milliarden US-Dollar pro Jahr beibehalten und hätte am Jahresende immer noch genügend Geld, um ein weiteres halbes Jahr mit unveränderter Kostenstruktur weiterzuarbeiten. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sollte Uber nicht allzu stark zurückfahren, um nicht die Story des schnell wachsenden Tech-Konzerns, der auf dem Weg zu selbstfahrenden Autos ist, zu zerstören.

Das deutlich kleinere Lyft hatte Ende 2019 2,85 Milliarden US-Dollar Cash. Bei gleichen Annahmen wie bei Uber würde das Unternehmen 2020 knapp 2,2 Milliarden US-Dollar davon verlieren und irgendwann kommenden März würde das Licht ausgehen.

Schlimmer noch als der Umsatzrückgang ist jedoch die drohende Pleite zahlloser Uber-Fahrer. Wer jetzt zahlungsunfähig wird und sein Auto verliert, steht nach der Krise nicht mehr als Fahrer zur Verfügung. Uber und Lyft haben weder angestellte Fahrer noch eigene Autos und sind darauf angewiesen, dass ein Heer Scheinselbständiger als Subunternehmer bereitsteht. Doch eine Armee nicht kreditwürdiger Fahrer ohne Auto kann nach der Krise nicht mehr für die Dienste arbeiten. Ein Angebotsschock mit nach oben schießenden Preisen wäre die Folge. Sind Uber und Lyfts Preise nicht mehr wettbewerbsfähig, wäre die Wachstumsstory dahin – und die hohen Unternehmensbewertungen, die die bis heute verlustträchtigen Geschäfte überhaupt erst ermöglichen, auch.

Uber lobbyiert daher bereits in den USA, damit der Staat die Pleite der ausgebeuteten Fahrer abwendet.

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – „Too Far, Too Fast“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. „Too Far, Too Fast“ ist die Headline seines heutigen Videos. Es geht um die aktuelle Bärenmarktrally, in der der Dow, Nasdaq und Co zu schnell zu weit gestiegen seien.

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