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Marktgeflüster (Video): Kurz vor dem Ausbruch

Sieht man sich die Charts der US-Indizes an, deutet vieles daraufhin, dass die Dow Jones & Co kurz vor einer heftigen Bewegung stehen – die Lage spitzt sich jetzt deutlich zu. Und dieser Ausbruch dürfte mit bzw. nach dem morgigen Verfall geschehen, mithin düfte also die nächste Woche turbulent werden!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Sieht man sich die Charts der US-Indizes an, deutet vieles daraufhin, dass die Dow Jones & Co kurz vor einer heftigen Bewegung stehen – die Lage spitzt sich jetzt deutlich zu. Und dieser Ausbruch dürfte mit bzw. nach dem morgigen Verfall geschehen, mithin düfte also die nächste Woche turbulent werden! Heute deutlichere Gewinne beim Dow Jones (der am stärksten betroffen wäre bei einem Handelskrieg), weil Peter Navarro in einem TV-Interview beschwichtigte mit der Aussage, dass es zu keinem Handelskrieg kommen werde, da andere Länder das nicht wagen würden, sie hätten zu viel zu verlieren wenn sie die Forderungen der USA nicht akzeptierten. Da dürfte sich Navarro irren! Heute der Dax wieder robust und mit einem gewissen Eigenleben, der Dollar stark..

39 Kommentare

39 Comments

  1. Avatar

    Paul M.

    15. März 2018 19:07 at 19:07

    so peinlich wied der Westen gerade wieder durchdreht wegen dieser Agenten Geschichte in GB……unglaublich……es gibt keinerlei Beweise, dass die Russen was damit zu tun haben – aber das ist dann erstmal in unserem moralisch-korrektem Westen in Ordnung – Anschuldigungen und Sanktionsandrohung ohne dass es irgendwelche Beweise gibt -es geht ja soweit das die May indirekt die EU Staaten auffordert die Fußball WM zu boykottieren …

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      15. März 2018 19:34 at 19:34

      @Paul, es ist ein Spezialgift, das der russische Geheimdienst entwickelt hat und das daher nur im besitz der Russen ist; wenn das nicht evident ist, was ist es dann??

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        Quintus

        15. März 2018 19:48 at 19:48

        Jetzt bin ich enttäuscht Herr Fugmann, denn was sie schreiben ist nicht korrekt. Die Produktionsstätte lag in Usbekistan ehem. UDSSR, schon lange nicht mehr Teil Rußlands, sondern ein eigenständiger Staat.
        Zur näheren Erläuterung:

        https://m.youtube.com/watch?v=C2_FvzwM-uY

        • Avatar

          Quintus

          15. März 2018 20:04 at 20:04

          Londons Vorwürfe gegen Russland basieren ausschließlich auf Analysen der Biowaffenforschungsanlage Porton Down, die zufällig nur 16Kilometer von Salisbury entfernt liegt. Ursprünglich hatte Großbritannien behauptet, Skripal sei mit dem synthetischen Opioid vergiftet wurden, das deutlich stärker als Heroin ist. Am 7. März erklärten Vertreter der britischen Regierung jedoch, bei dem Gift habe es sich um ein Nervengas wie Sarin oder VX gehandelt. Dabei erklärten sie nicht, wie eine Einrichtung wie Porton Down, die seit Jahrzehnten auf die Produktion von Nervengas spezialisiert ist, ein solches Gas nach dem Einsatz nicht korrekt erkennen konnte!!
          Am Montag meinte May, das eingesetzte Nervengas sei in Wirklichkeit „Nowitschok“, eine besondere Chemiewaffe, die ursprünglich von der sowjetischen Regierung produziert wurde. Allerdings hat London Moskaus Forderung zurückgewiesen, ihr gemäß der Chemiewaffenkonvention Proben der Substanz, die bei dem Anschlag in Salisbury benutzt wurde, zur Verfügung zu stellen. Bisher beruhen die Vorwürfe gegen Russland nur auf den Aussagen der Porton-Down-Forschungseinrichtung.
          Die Vorwürfe, die diese Quellen jetzt im Fall Skripal gegen Russland erheben, sind in keiner Weise glaubwürdig. Nur eine vollständige, objektive und internationale öffentliche Untersuchung, deren Ergebnisse während der Ermittlungen veröffentlicht werden, kann die Wahrheit ans Licht bringen.

          Den ganzen Bericht (vom Klassenfeind?) gibt
          es hier:
          https://www.wsws.org/de/articles/2018/03/15/pers-m15.html

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            Bademeister

            15. März 2018 20:34 at 20:34

            Wir als „normalsterbliche“ Verbraucher und Medienkonsumenten werden zu keiner Zeit die Möglichkeit haben, die Vorwürfe GB’s gg. Russland objektiv bewerten zu können…und sind daher auf irgendwelche schwammige Aussagen irgendwelcher Politiker oder „Spezialisten“ angewiesen…alles nicht nachvollziehbar für 99,9999% der Menschen…Panikmache vor den russischen Wahlen nach der Devise: „Wie du mir, so ich dir“ im Bezug auf die letzten USA-Präsidentschaftswahlen und die jahrelangen, vermutlich russischen Hackerangriffen. Kalter Krieg 2.0 vom Westen erwünscht und provoziert?

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        Bademeister

        15. März 2018 20:02 at 20:02

        Das Problem dabei ist aber, dass einige Wissenschafter, die diesen Kampfstoff zu Sowjietzeiten entwickelt haben, teilweise mittlerweile seit Jahrzehnten in GB zuhause sind! Es handelt sich dabei um einen 2-Komponenten Kampfstoff…die beiden Bestandteile sind angeblich einzeln harmlos und entfalten erst nach dem Zusammenmischen ihre fatale Wirkung…..10-mal giftiger als die gefährlichsten bekannten Kampfgase…kein Gegenmittel….keine Impfung möglich. Es würden also zwei Agenten/Sabotteure/Terroristen ausreichen, um irgendwo {z.B. in einem Grossraumjet oder auf einer Massenveranstaltung} „mit hoher Sicherheit“ kapitalsten Schaden anzurichten…deswegen die derzeitige Panik.
        In GB werden in der nächsten Zeit tausende Soldaten gegen Anthrax geimpft, so wurde es heute zumindest verlautbart….und Anthrax ist Spielzeug im Vergleich zu diesem Zeug! Solange die Briten den Russen keine Vergleichsproben des kürzlich eingesetzten 2-Komponentenkampfstoffes zur weiteren Untersuchung überlassen, kann die Herkunft tatsächlich nicht geklärt werden. Schade, dass da die Briten nicht mit den Russen kooperieren wollen.

        • Avatar

          Paul M.

          15. März 2018 20:32 at 20:32

          Skripal war ja nun auch quasi in Rente…also im Grunde ist die Sache geklärt…es gab einen Austausch und seit dem lebt er dann eben in UK……ich erkenne absolut nicht den Grund warum die Russen den jetzt mit so offensichtlichen Mitteln (mit Hinweis auf RUS) eleminieren sollten…….

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        Macwoiferl

        15. März 2018 20:23 at 20:23

        Ich habe ne Blue Jeans an.
        Die heißt Levis.
        War einst im Besitz der USA! Beweisbar!
        Jetzt zwickt sie und zwackt sie überall.
        Als wäre sie vergiftet.
        Frau May, was meinen Sie?
        Nie wieder in den Grand Canyon, oder?

        • Avatar

          Bademeister

          15. März 2018 20:40 at 20:40

          Levis war ein Einwanderer und Jude…vielleicht zwickts deswegen? (Satire!!!!)

      • Avatar

        Gixxer

        16. März 2018 10:18 at 10:18

        Wenn ich sicher weiß, dass das Spezialgift aus der ehemaligen Sowjetunion (nicht Russland!) ist, muss ich es doch erkennen können. Hierfür muss ich höchstwahrscheinlich die Zusammensetzung kennen. Wenn ich die Zusammensetzung kenne, kann ich es vermutlich auch selbst herstellen. Oder sehe ich das falsch?

        Sicher kann man das Attentat Russland zutrauen, aber ich würde es auch anderen Nationen zutrauen. Ich versuche in solchen Fällen immer das Motiv zu erkennen.
        Das Motiv von Russland: einen im Ruhestand befindlichen Ex-Doppelagenten ausschalten.
        Das dumme daran: Der Zeitpunkt war kurz vor den Wahlen in Russland und nur wenige Monate vor der WM im Land gänzlich unglücklich. Dieser Doppelagent war zudem jahrelang in russischer Gefangenschaft. Man hätte ihn damals also mit wesentlich weniger Aufwand umbringen können. Als Tatwaffe nehme ich ein Gift, dass eindeutig zu mir zurückzuverfolgen ist. Ich hinterlasse also quasi ein Geständnis am Tatort.
        Im gesamten betrachtet schwächt das meiner Ansicht nach das ganze ab, was mich zu der Veranlassung bringt, nach weiteren Motiven, etwa anderer Nationen zu suchen.
        Nehmen wir England selbst. Durch den Vorfall hat May wieder Oberwasser. Sie ist im Volk wieder beliebter und die Probleme mit dem Brexit sind vergessen.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          16. März 2018 10:36 at 10:36

          @Gixxer, die Russen haben ein starkes Motiv für die Tat (wer sollte sonst noch ein Motiv dazu haben?), und sie sind diejenigen, die bislang alleine diese Chemikalie hergestellt haben, das sind in der Summe doch sehr starke Indizien..

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            Gerd

            16. März 2018 11:03 at 11:03

            Markus Fugmann, Sie gehen auf die Argumente von Gixxer gar nicht ein, im Gegenteil Sie verdrehen sie sogar. Er führt an, dass alle Motive gegen Russland sprächen – und Sie behaupten Russland hätte ein Motiv. Und nur Russland.
            Mich erinnert das an Saddam Hussein, der auch von Briten und Amerikanern eindeutig und zweifelsfrei als Besitzer von Massenvernichtungswaffen identifiziert wurde.

          • Avatar

            Gixxer

            16. März 2018 11:05 at 11:05

            Woher wissen Sie, dass kein anderes Land die Chemikalie hergestellt hat? Haben Sie überall nachgeschaut?
            Es könnte ja aber auch etwas von der Chemikalie, die damals in der Sowjetunion hergestellt wurde nach dem Zerfall der selbigen außer Landes gebracht worden sein? Ich bin mir sicher, dass damals genug drunter und drüber ging, dass so etwas möglich gewesen wäre. Können Sie das ausschließen?

            Was Ihre Frage nach Motiven anderer Länder angeht, scheinen Sie meinen Kommentar nicht genau gelesen zu haben.
            Ich hatte ja als Beispiel England genannt. Man mag dazu vielleicht sagen, es sei weit hergeholt. es ist aber auch bekannt, dass es schon zahlreiche False Flag Operationen in der Vergangenheit gab, die damals auch als unwahrscheinlich angesehen wurden.

            Ich will mich aber hier nicht mit Ihnen darüber streiten.
            Ich finde es einfach nur unmöglich, was in den Medien daraus gemacht wird. Die Bild-Zeitung titelte zB.: „Wie weit will Putin noch gehen“. Gerade in solch einem Fall ist eine besonnene Berichterstattung sehr wichtig. May hatte ja schon von einem Angriff auf ein unabhängiges Land der NATO berichtet. Wenn man den Gedankengang weiter spinnt würde das nämlich bedeuten, dass wir den Bündnisfall hätten und wenn England nun zu der Erkenntnis kommen würde, dass es sich verteidigen muss, würde das den Dritten Weltkrieg mit uns als Bündnispartner bedeuten. Und das kann beim besten Willen niemand wollen!

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            Bademeister

            16. März 2018 11:31 at 11:31

            @Herr Fugmann: Sind Sie es wirklich? Oder schreibt da gerade irgendein Euro- oder Ami-Bot in Ihrem Namen, und Sie müssen (zumindest mental) gerettet werden?
            Test..Test..Test…1-2-3….

          • Avatar

            Bademeister

            16. März 2018 12:06 at 12:06

            @Herr Fugmann: Es ist doch offensichtlich, dass die EU seit einem Jahrzehnt gelinde gesagt nicht mehr rund läuft…die Megabaustellen (Griechenland, wodurch erst der Grundstein für den BREXIT gelegt wurde!) mehren sich…was geschieht gerade (nicht) in Italien?..keine Lösungen in Sicht….ausser gebetsmühlenartig tagtäglich zu wiederholen, wie gut doch die Wirtschaft läuft….
            ….um weiter erfolgreich die Realitäten negieren zu können, Schulden, interne Unfähigkeiten und Konflikte weg- und schönreden…würden Juncker und jetzt auch wieder Mutti alles tun….ausser zugeben zu müssen, dass man schon lange nicht mehr fähig ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie sind der Historiker…Österreich…1938…Game-Over

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            16. März 2018 12:10 at 12:10

            @Badmeister, was Sie über die EU sagen ist doch unbestritten – aber ich sehe den unmittelbaren Zusammenhang nicht mit dieser Attacke!

          • Avatar

            Bademeister

            16. März 2018 12:25 at 12:25

            Es geht nicht nur um diese „Attacke“, der Zusammenhang soll ja auch nicht „unmittelbar“ erkennbar sein….die medienwirksamen und mittelbaren „Attacken“ mehren sich einfach zu einem irgendwann „unmittelbaren Gesamtbild“….und Griechenland ist das „nie fertiggestellte Musterhaus“, oder die „versaute Nagelprobe“, die unter allen Umständen als Erfolg dargestellt werden muss….

        • Avatar

          Andreas

          16. März 2018 10:41 at 10:41

          Der Fall ist abgeschlossen. Es wurde am Tatort ein Ausweis vergessen:
          http://uncut-news.ch/2018/03/16/ausweis-in-salisbury-gefunden/

        • Avatar

          Bademeister

          16. März 2018 11:20 at 11:20

          Ich schliesse mich hier der Meinung von Gixxer an. Warum gerade jetzt vor den Wahlen in Russland und vor der WM?
          Wir müssen garnicht lange zurücksehen….die Meldung von russischen Hackerangriffen auf deutsche Bundescomputer…lief angeblich schon unbemerkt über ein Jahr…und wenige Stunden vor Putins Jahresansprache plötzlich und erstmals (!) medienwirksamst kolportiert…so ein Zufall aber auch!
          Woher wissen die britischen Forscher überhaupt, dass es sich um Nowitschok handelt? Muss man nicht als Forscher die Zusammensetzung/Inhaltsstoffe/Fertigungsverfahren einer eigentlich geheimen Substanz kennen, um diese zuordnen zu können? …sobald das bekannt ist….kann man unter vorhandenen Rahmenbedingungen diese Substanz nicht überall auf der Welt kopieren?
          Ich bin kein Putinversteher oder Russenfreund, aber kann sehen, dass wir hier in Europa und dem Rest der Welt, ausser Russland, gerade von den Mainstreammedien mächtig und gnadenlos verarscht und in der Meinungsbildung massiv in eine bestimmte Richtung gelenkt werden….dümmer gehts eigentlich nimmer. Wenn wir uns das als Medienkonsumenten sowas gefallen lassen und immer leichtgläubiger irgendwelchen Rattenfängern auf den Leim gehen, dürfen wir uns nicht über die Konsequenzen wundern!

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            16. März 2018 11:25 at 11:25

            @Badmemeister und @Gixxxer, klar, man sollte kritisch und vorsichtig sein, was die offizielle Berichterstattung angeht. Aber das Motiv, dass May jetzt populärer ist durch die Anschuldigung Russlands ist doch eher unwahrscheinlich – hat dann, und das wäre der logische Schluß daraus, der britische Geheimdienst die Attacke vorgenommen??
            Und für Putin ist das vor der Wahl doch eher gut – der Westen will uns Böses, alle verbünden sich gegen Rußland, das wird bei der Wahl Putin sehr entgegen kommen!

          • Avatar

            Bademeister

            16. März 2018 11:41 at 11:41

            U.a. könnte durch eine gewollt massive Eskalation der BREXIT verhindert bzw. b.a.w. verschoben werden…Italien, Frankreich, Katalonien, Griechenland, massive Probleme mit den Wisegrad’s…alles weg und vergessen…und geschlossen gegen den neuen alten Klassenfeind….wer Herr Fugmann könnte wohl Interesse an solch einem Szenario haben? Wie können uns unsere profunden EU-Führer verkaufen, dass die Rüstungsausgaben für die NATO und letztendlich für Trump ab jetzt um das zigfache steigen werden….?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            16. März 2018 11:45 at 11:45

            @Bademeister, dadurch wird der Brexit sicher nicht rückgängig gemacht! Und es liegt doch auf der Hand, dass das Putin eher innenpolitisch nützt, man schließt die eigenen Reihen fester zusammen, wenn der Westen Russland beschuldigt, also stärkt man den eigenen Präsidenten! Wo ist da bitte der Zusammenhang mit Griechenland etc.??

        • Avatar

          Gixxer

          16. März 2018 12:20 at 12:20

          Markus Fugmann schrieb: „@Badmeister, was Sie über die EU sagen ist doch unbestritten – aber ich sehe den unmittelbaren Zusammenhang nicht mit dieser Attacke!“
          Was würden Sie sagen, wenn man aufgrund dieser Vorkommnisse jetzt zu dem Entschluss kommt, dass man den Brexit doch noch absagt, nicht wegen der wirtschaftlichen Probleme, sondern weil man ja Angst haben muss vor Russland?
          Wenn man einen gemeinsamen Feind hat, kann das ganz schön zusammen schweißen.
          Demnach könnte also auch die EU ein Motiv haben. Aber lassen wir das jetzt.

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    Paul M.

    15. März 2018 19:56 at 19:56

    Wenn ein Geheimdienst Leute beseitigen will, dann haben die tausend Möglichkeiten – und Sie denken der Geheimdienst nimmt dann bewusst Mittel, die den Verdacht auf das eigene Land lenken? Also ich glaube das nicht.

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    Bernd Adamer

    15. März 2018 20:04 at 20:04

    Ich möchte mich bei Hrn. Fugmann für seine ausserordentlichen Analysen und Zusatzinformationen auch einmal bedanken. Hoffentlich noch lange ein täglicher Trade-Begleiter…

  4. Avatar

    Paul M.

    15. März 2018 20:43 at 20:43

    nochmal abweichen: weil ich es erwähnt hatte, dass Ungarn seine Goldreserven wieder ins eigene Land zurück holt….hier nochmal eien deutsche Quelle …
    ich halte das für eine durchaus interessante Tendenz..

    https://www.goldreporter.de/ungarn-holt-goldreserven-nach-hause/news/72786/

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      Bademeister

      15. März 2018 21:05 at 21:05

      Geschah kürzlich auch in Österreich….was jedoch die wenigsten wissen: Der ehemalige Finanzminister Grasser (Schwarz-Blaue Regierung 1.0) verscherbelte in seiner Amtszeit ca. 1/3 der österreichischen Goldreserven zu „Diskontpreisen“, um sein damals angestrebtes und niemals erreichtes Nulldefizit zu schaffen…alleine dafür wären 100000 Jahre schwerster Kerker angemessen!

  5. Avatar

    Bademeister

    15. März 2018 21:12 at 21:12

    …und noch eine interessante Sache: Der DAX notiert gerade bei 12370 Punkten…echt lieb vor dem morgigen Verfall…das wird morgen ein Blutbad!

    • Avatar

      Columbo

      16. März 2018 12:30 at 12:30

      @Bademeister, was ist jetzt mit dem Blutbad? Bis jetzt noch nichts und ich hab mich so auf Sie verlassen. Ist was mit der Glaskugel? Vielleicht wirds ja noch was bis zum Abend. Wenn nicht, trotzdem schönes Wochenende?.

      • Avatar

        Bademeister

        16. März 2018 13:03 at 13:03

        Ja, der DAX hält sich gut, warten wir mal ab was die Amis heut veranstalten….sie treffen ihre Anlageentscheidungen hoffentlich selbst!
        Montag Abend zur Trump-Redezeit Chinazölle….Turnaround-Tuesday????
        Schönes Wochenende!!

  6. Avatar

    Daimlia

    15. März 2018 22:12 at 22:12

    Dank zum einen an Markus Fugmann für die jeden Tag gern gehörte Analyse.

    Dank aber auch an die Kommentatoren hier für ihre guten und m.E. klugen Anmerkungen zu der (angeblichen) „Russland“-Geschichte.

    Lieber Her Fugmann, ich finde es nach alledem eher „evident“, dass es gerade n i c h t „die Russen“ waren… .

  7. Avatar

    Andreas

    16. März 2018 10:54 at 10:54

    Vielen Dank Herr Fugmann für Ihre hervorragende Arbeit und Analysen.
    Ich finde aber Kommentare einiger Teilnehmer als unmöglich.
    Ich bin der Meinung, dass hier nicht die richtige Plattform ist für politische Diskussionen und Verbreitung der russischen Propaganda.
    Ich freue mich weiterhin über super Analysen von Herrn Fugmann und sachliche Kommentare dazu.

    • Avatar

      Andreas

      16. März 2018 11:25 at 11:25

      Was ich ebenfalls unmöglich finde, ist die Tatsache, dass sie sich mit dem gleichen Namen wie ich angemeldet haben.
      Wir haben zum Thema Bitcoin eine andere Meinung und zum Thema Russland, wie es aussieht.
      Ich bin Putin-Versteher und bin der Meinung die größte Propaganda geht von Deutschen, Engländern und Amerikanern aus.

    • Avatar

      Gixxer

      16. März 2018 12:11 at 12:11

      NATO Propaganda ist aber in Ordnung oder wie?

  8. Avatar

    Andreas

    16. März 2018 12:16 at 12:16

    Herr Fugmann, warum wird mein Kommentar weiter oben nicht freigegeben? Ist halt ein wenig merkwürdig wenn sich zwei User den gleichen Namen geben und komplett unterschiedliche Meinungen geben.

    Sollte man vielleicht IT-mäßig was ändern, sodass gleiche Namen in einem Forum nicht möglich sind.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      16. März 2018 12:22 at 12:22

      @Andreas, sorry, hatte ich übersehen! Jetzt ist er online.
      Und wegen der Namen: spreche mit der Technik darüner..

  9. Avatar

    Andreas 2

    16. März 2018 13:19 at 13:19

    Sorry für zweiten „Andreas“.
    Das war keine Absicht.
    Ich bin in Russland geboren und aufgewachsen.
    Aber ich bin sehr froh und glücklich darüber, dass ich jetzt in Deutschland leben darf.
    Ich genieße mit Wertschätzung all das was westliche Zivilisation erreicht und aufgebaut hat.
    Leider immer wieder beobachte ich, dass viele von denen die in Demokratie und Wohlstand aufgewachsen sind, begreifen es nicht einmal was das bedeutet und finden sogar cool Sympathie für die Diktaturen zu empfinden. Wie traurig!

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Aktien

Aktienmärkte: Buy and Hold – nach wie vor im Vorteil?

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: sollten man Aktien kaufen und liegen lassen – oder viel aktiver kaufen oder verkaufen? Ein Blick in die Geschichte

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Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: Man wählt einen Korb aussichtsreicher Aktien aus und handelt diese aktiv, indem man sie bei Unterschreiten von Limits verkauft, um bei den immer wieder auftretenden Korrekturen nicht dabei zu sein. Das Problem ist, dass zwar die Zahl der Korrekturen der Aktienmärkte zugenommen hat – aber eben auch die raschen, gegenläufigen Bewegungen, was ein grundsätzliches Problem darstellt. Man ist vielleicht rechtzeitig ausgestiegen, aber nicht mehr rechtzeitig zurückgekehrt. Der Corona-Crash lässt grüßen. Hierzu ein paar Fakten.

Aktienmärkte: Der langfristige Anlagestil

Buy and hold, als Strategie, dies wurde jahrzehntelang von Warren Buffett zelebriert, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre gehalten hat. Und vom unvergessenen André Kostolany – zumindest gilt dieses Adjektiv für die etwas ältere Anlegergeneration, schließlich ist der aus Ungarn stammende Spekulant bereits im Jahre 1993 verstorben. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und dann reich werden, über diesen Spruch schmunzelt man noch heute.

Aber kann man im Zeitalter des fast gebührenfreien Daytradings und der ständig verfügbaren Information da noch mit den Märkten mithalten? Spontan könnte man mit einem „niemals“ antworten, aber ganz so einfach gestaltet sich die Sache nicht.

Der immerwährende Versuch des Markttimings

Es gibt heutzutage keine Wirtschafts- und Börsenpublikation, in der nicht die langen Zeitreihen (Charts) von Aktien und Indizes abgebildet sind. Mit den tiefen Einbrüchen und den ständig unterbrochenen Aufwärtstrends der Aktienmärkte. Da muss es doch möglich sein, ein paar Zusatzprozente zu ergattern. Tatsächlich wird dies auch ständig versucht: lag die Haltedauer von Aktien vor 30 Jahren noch bei circa zwei Jahren, so hat sich dies in der heutigen Welt der Onlinebroker im Schnitt mindestens geviertelt. Dies gilt weltweit.

Klar, dass damit die Ausschläge (Volatilität) der Aktienmärkte zugenommen haben.

Statistiken zeigen, dass von den 20 größten Verlusttagen seit dem Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland allein zehn seit der Jahrtausendwende stattgefunden haben. Der größte Einbruch der Aktienmärkte war merkwürdigerweise nicht der schwarze Montag, am 19. Oktober 1987, mit dem Kursmassaker an der Wall Street. Der 9,39 Prozent-Tagesverlust rangieren nur an vierter Stelle, Nummer eins ist der 16. Oktober 1989 mit minus 12,81 Prozent, gefolgt von einem aktuellen Coronacrash-Tag, dem 12. März 2020, mit minus 12,24 Prozent.

Dass diese Kurskapriolen aber auch ihr Gegenstück haben, beweist die Auflistung der besten 20 Dax-Tage seit über 60 Jahren, von denen allein zwölf seit der Dotcom-Blase geschehen sind. Fünf Tage mit Kursavancen von über 10 Prozent plus, der letzte war am 24. März mit plus 10,98 Prozent. Die Wende bei der Coronakrise, wer nur den ersten Wendetag verpasste, hat bereits einen Teil der Erholung der Aktienmärkte verpasst. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so wird auf dramatische Art und Weise klar, was gewisse Abstinenzen vom Markt für Performanceeinbrüche verursachen können.

Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung der Sutor Bank in Hamburg, hat die Dax-Historie im Hinblick auf die Bedeutung des Investitionszeitraums untersucht. Erste Feststellung: In sechs von zehn Fällen an großen Kurseinbrüchen gibt es bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die besten Tage für die Aktienmärkte. Eine Erklärung dafür ist stets sicher auch die rasche Absicherung von Anlegern, die – von der Intensität des Abschwungs geschockt – ihr Depot mit Putspekulationen absichern. Oftmalige Folge: Eine kleine Eindeckungsrally.

Die Auswertung der Dax-Historie ergab ein ernüchterndes Bild für Timingversuche: Die durchschnittliche Rendite seit der Gründung vor 33 Jahren beträgt gute sieben Prozent, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung des Index, jeweils in weniger als 10 Jahren. Wer die besten zehn Tage versäumte, reduzierte seine Performance auf 4,32 Prozent, bei 20 Tagen auf 2,21 Prozent und ab 30 Tagen hätte er sich bereits ein renditeloses Indexdepot einfangen.
Jetzt könnte man einwenden, dass man nicht in den Index zu investieren brauche, bei Einzelaktien könnte man doch viele Krücken außen vor lassen.

Auch hier hat ein Fondsmanager, Sven Lehmann, vom Vermögensverwalter HQ Trust, nachgerechnet. Und zwar gleich beim derzeit sehr beliebten MSCI World:

Innerhalb von 30 Jahren schlugen ein Drittel der 1200 Aktien in ihrer Performance den Index, zwei Drittel blieben hinter der Benchmark zurück. Allerdings benötigten einige dieser Siegeraktien oft viele Jahre, um sich von zwischenzeitlichen Einbrüchen zu erholen. Das Paradebeispiel ist für mich die Kursentwicklung von Amazon, dem Highflyer der Aktienmärkte schlechthin: Im Jahr 1997 mit einem Tief von 1,32 Euro bis zum Jahr 2000 auf sagenhafte 85,50 Euro gestiegen, um dann in der Dotcom-Krise um über 90 Prozent auf 6,40 Euro abzustürzen. Was dann folgte war das Kursspektakel schlechthin, ein Anstieg auf 2979 Euro in der Spitze oder eine Performance von über 43.000 Prozent. Allerdings wiederum mit mehr als einer Kurshalbierung während der Finanzkrise.

Es ist nicht nur schwer, die richtigen Aktien herauszufiltern, auch diese entsprechend lange zu halten, ist eine weitere Hürde für unser von Gier und Angst geflutetes Gehirnarreal.

Viele kleine Korrekturen seit der Finanzkrise

Aktienmärkte und das Timing-Problem

War nicht so einfach, seit der Finanzkrise mit Short-Spekulationen auf ide Aktienmärkte Geld zu verdienen. Nicht einmal in der Coronakrise, bei dem schnellen Einbruch und der sehr schnellen Gegenreaktion. Gerade im April während des Lockdowns kamen die ganz schlimmen Prophezeiungen.

Fazit

Es klingt immer wieder verlockend, wenn die Vertreter der aktiven Fondsbranche behaupten, dass man in Krisenzeiten nur die richtigen Aktien im Depot haben müsse, um diese Phasen zu überstehen. Nur gibt es dabei ein großes Problem: Auf diese Weisheit sind schon Tausende andere Anleger auch gestoßen, dementsprechend teuer sind diese Titel zumeist und natürlich gibt es auch die Schwierigkeit genau diese Titel zu identifizieren. Warum liegen die großen Indizes (MSCI World, S&P 500) in ihrer Performance auf längere Sicht weit vor den Produkten der Finanzindustrie?

Weil diese neben den zahlreichen Underperformern auch immer die Gewinner der jeweiligen Periode im Depot haben. Und was das Timing betrifft, also das rechtzeitige Aus- und Wiedereinsteigen iin die Aktienmärkte, darüber gibt es schon seit Jahrzehnten viele Untersuchungen – besonders aussagekräftig die des legendären Fondsmanagers von Fidelity, David Lynch: „Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Dieses klappt nicht, weil man in schöner Regelmäßigkeit die Tage auslässt, in denen es völlig überraschend und ganz dramatisch nach oben geht.

Istv buy and hold die richtige Strategie für die Aktienmärkte?

 

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Aktien

Lufthansa: „Nur“ 1,3 Milliarden Euro Verlust – alles gut? Genau hinschauen!

Claudio Kummerfeld

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Die Lufthansa A380 ist außer Betrieb

Die Lufthansa hat gestern Nachmittag als Ad Hoc-Mitteilung die Quartalszahlen für Juli-September vorzeitig veröffentlicht. Die ausführliche Veröffentlichung der Daten erfolgt am 5. November. Die Lufthansa meldet einen Verlust (Adjusted EBIT) in Höhe von -1,262 Milliarden Euro (Vorjahr +1,297 Milliarden Euro). Nach neun Monaten lag der operative Verlust damit bei -4,161 Milliarden Euro (Vorjahr +1,715 Milliarden Euro). Die Börse schien gestern erleichtert zu sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Und man hat offenbar die Worte der Lufthansa-Mitteilung als positiv angesehen, dass man die Probleme reduziert habe. Zitat Lufthansa: „Dank einer Ausweitung des Flugplans in den Sommermonaten Juli und August und erheblicher Kostensenkungen konnten jedoch die Verluste gegenüber dem zweiten Quartal verringert werden.“

Besonders beruhigend dürfte auch folgende Aussage der Lufthansa wirken. Zitat:

Ende September standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel aus den Stabilisierungspakten im Gesamtumfang von 9 Mrd. Euro aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Hieraus stehen noch 6,3 Mrd. Euro zur Verfügung. Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber.

Lufthansa mit hoher Liquidität dank Rettungsgeldern

Aber dazu muss man auch beachten, dass ebenfalls erwähnt wird, dass die Nettokreditverschuldung der Lufthansa am Ende des dritten Quartals bei 8,93 Milliarden Euro lag (am 31. Dezember 2019 waren es noch 6,66 Milliarden Euro). Die Lufthansa und ihre Auslandstöchter haben über die staatlichen Rettungsmaßnahmen Eigenkapital und Kredite erhalten. Was jetzt Quartal für Quartal verloren wird, kann durch diese 10 Milliarden Euro an liquiden Mitteln natürlich einige Zeit aufgefangen werden.

Aber die Verluste laufen ja vermutlich weiter. Aufgrund des aktuellen globalen zweiten Corona-Welle und zunehmenden Lockdowns darf man mit gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass der Verlust im aktuellen vierten Quartal wieder größer ausfällt als im 3. Quartal. Also ein Verlust von vielleicht 2 oder 3 Milliarden Euro? Oder tritt man bei der Lufthansa jetzt erneut kräftig auf die Kostenbremse, und bekommt den Verlust doch noch weiter runtergedrückt? Im 1. Quartal 2021 dürfte womöglich ein weiterer Verlust folgen, auch wenn man jetzt überhaupt noch nicht absehen kann, wie dann die Lage sein wird in Sachen Infektionen und Impfstoff-Fortschritt.

Verluste laufen weiter?

Mit „Genau hinschauen“ in der Artikel-Headline möchte ich sagen: Die Quartalsverluste der Flugbranche laufen weiter – weil sich die Corona-Lage derzeit deutlich verschlechtert. Und noch ist kein Ende in Sicht. Die 10 Milliarden Euro Cash-Reserve der Lufthansa wirkt auf den aller ersten Blick nach einem schönen großen Polster. Aber sie kann schnell abschmelzen, und ist auch auf Kredit erkauft. Die Lufthansa kann für diese dramatische Lage nichts, genau so wenig wie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Reisebüros. Je schlimmer die Corona-Lage wieder wird, desto schlimmer die finanzielle Lage dieser Unternehmen. Die Lufthansa ist in diesem Strudel gefangen, genau wie alle anderen Airlines.

Und so hielt die Euphorie der Lufthansa-Aktie gestern auch nur ganz kurz an. Sie stieg von 8,04 auf 8,58 Euro. Die Aktie fiel dann gleich wieder. Und heute zusammen mit dem fallenden Gesamtmarkt fällt auch die Airline-Aktie auf aktuell 7,93 Euro. Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Die Aktie hängt müde relativ weit unten im Verlauf der letzten Monate. Geht es unter 7 Euro, droht es für die Aktie ganz düster zu werden.

Dass die nächsten Monate keine rosige Perspektive versprechen, kann man dem Schlusswort der Lufthansa in ihrer gestrigen Mitteilung entnehmen. Man ist bemüht die Kosten zu drücken, um möglichst lange mit dem Liquiditätspolster durch diese Krise zu kommen. Aber für Euphorie in der Aktie ist es noch viel, viel zu früh. Es könnte nämlich für die gesamte Airline-Branche eine sehr lange, trockene Durststrecke werden. Zitat Lufthansa:

Der Konzern ist in der Lage, auch weiteren Belastungen der Corona-Pandemie standzuhalten. In den kommenden Wintermonaten wird die Nachfrage nach Flugreisen aufgrund des globalen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Reisebeschränkungen voraussichtlich niedrig bleiben. Die Konzernairlines werden nach aktueller Planung im vierten Quartal nur maximal 25% der Vorjahreskapazität anbieten, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet. Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen, um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Mittelabflüsse zu minimieren.

Chart zeigt Kursverlauf der Lufthansa-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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