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Europa

Marktgeflüster (Video): Massive Rally mit Restrisiken

Die europäischen Aktienindizes zeigen heute, getrieben von Finanzwerten, eine massive Rally – der Dax erreicht über der 12400er-Marke ein neues Allzeithoch. Mit dem wahrscheinlichen Sieg Macrons in der Stichwahl fällt ein entscheidender Bremsklotz für die europäischen Märkte weg – daher der massive Zufluss in Risikoassets in Europa, Flucht aus der (vermeintlichen) Sicherheit, französische und italienische Anleihen sind heute die Sieger. Die Restrisiken aber bleiben und haben nichts mit Europa zu tun..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die europäischen Aktienindizes zeigen heute, getrieben von Finanzwerten, eine massive Rally – der Dax erreicht über der 12400er-Marke ein neues Allzeithoch. Mit dem wahrscheinlichen Sieg Macrons in der Stichwahl fällt ein entscheidender Bremsklotz für die europäischen Märkte weg – daher der massive Zufluss in Risikoassets in Europa, Flucht aus der (vermeintlichen) Sicherheit, französische und italienische Anleihen sind heute die Sieger. Die Restrisiken aber bleiben und haben nichts mit Europa zu tun: die US-Berichtssaison erreicht in dieser Woche ihren Hochpunkt, die Geopolitik mit Nordkorea (morgen Feier der Staatsgründung mit möglichem Raketentest), die Anhebung der US-Schuldengrenze (die schwierig werden dürfte, weil Trump die Ausgaben für die Mauer zu Mexiko inkludieren will). Und daher ist auch an einem so massiven Rally-Tag die Frage erlaubt: war das schon das Beste?

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Pit

    24. April 2017 19:33 at 19:33

    Wo sind denn die Crashgurus
    keiner mehr da hi hi hi
    Hab es doch gesagt neues Top wird kommen
    Dax auf 13000

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 19:47 at 19:47

      Der Crashguru sind Sie, wenn Sie 13000 sagen.
      18000 ist die FMW-Prognose.

      • Avatar

        Pit

        24. April 2017 20:24 at 20:24

        18000 kommen die nächsten 20 Jahre nicht.
        Hi hab mir heute ein paar Puts in Depot gelegt.
        Laufzeit ENDE 2018

    • Avatar

      Flachwitz

      24. April 2017 20:03 at 20:03

      Das hatte ich auch gesagt: Kursstände unter 12.000 sind Kaufkurse und ein neues ATH wird kommen! Naja, wer nicht hören will muss fühlen :-) Gut möglich, dass es jetzt bald 13 bzw. 13.000 schlagen wird.

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      vogel

      24. April 2017 22:21 at 22:21

      @Pit&@Schmidt
      So so, „Wo sind denn die Crashgurus“:
      Dazu hier eine kleine Erinnerungshilfe. Die ist wohl auch ziemlich nötig, bei einer derart ausgeprägten doppelten Buchführung:

      Pit sagte am 31. März 2017 19:56 um 19:56 in „MARKTBEWEGER“:
      „Wer jetzt noch long ist wir die nächsten Quartale geschlachtet.!“

      Antworten ↓
      „Walter Schmid sagte am 31. März 2017 23:08 um 23:08 :
      Ich freue mich schon auf dieses Schlachtfest! “

      vogel sagte am 1. April 2017 14:06 um 14:06 :
      „und übrigens @Pit, Deine Legasthenie…

      „… W i R die nächsten Quartale geschlachtet.!“

      verhilft Dir hier unfreiwillig zu einer wertvollen Selbsterkenntnis. “

      Und so ist es jetzt auch gekommen. Echt traurig für Pit und Schmidt. ;-(

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        Michael

        24. April 2017 22:48 at 22:48

        Pit, der Opportune und Schmid und die Fähnchen im Wind ;)
        Die beiden haben immer Recht, da sie extrem flexibel sind ;)

        • Avatar

          Walter Schmid

          25. April 2017 17:43 at 17:43

          Lieber Michael, ich drehe mich keineswegs wie ein Fähnchen im Wind. Das mag Ihnen vielleicht so vorkommen, es ist aber nicht so, wie Sie meinem Kommentar zu vogel weiter unten gerne entnehmen können.
          In einem haben Sie aber natürlich Recht, flexibel an der Börse muss man sein.

          • Avatar

            Michael

            25. April 2017 18:21 at 18:21

            „…auch wenn ich seit Jahren sehr erfolgreich im Trading bin…
            …weil meine Shortpositionen die Longpositionen meist deutlich übersteigen…“

            Wenn Ihre Shortpositionen die Longpositionen meist deutlich übersteigen, fällt es mir angesichts der Entwicklung an den Aktienmärkten tatsächlich schwer zu glauben, dass mit dieser Strategie sehr erfolgreich sein können.

            „Im DAX z. B. bin ich so gut wie nie short, sondern meistens long“
            Das verwirrt mich hinsichtlich des oben Zitierten nun vollkommen, was aber vermutlich an mangelnder Flexibilität liegen mag.

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    Flachwitz

    24. April 2017 19:54 at 19:54

    Meiner Meinung nach feiern die Märkte heute das vorläufige Weiterbestehen des Euros. Droghi darf erst mal weitermachen wie bisher, und ordentlich Geld drucken. Das Euro-Desaster kann also eine Runde weitergedreht werden. Na, vielleicht wird ja statt Frankreich Italien der Genickbrecher sein. An meinen Euro-Puts halte ich nach wie vor fest. Charttechnisch kann es meiner Meinung nach nicht groß über 1,09 hinaus gehen. Well, we will see…

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    Walter Schmid

    24. April 2017 19:57 at 19:57

    Neues zu Stefan Riße, für alle die es interessiert und die ihn hier vermissen.
    Heute um 16.31 Uhr hatte er alle Positionen auf seinem TOP-Trader-Konto bei ayondo glattgestellt, bevor es noch schlimmer kommt. Es würde mich nicht wundern, wenn er damit einhergehend nun auch sein Konto bei ayondo gekündigt hat, was ich aufgrund seiner Erfolglosigkeit als Trader schon längere Zeit vermutet hatte.
    Seit dem 07.09.2014 war er dort intensiv als TOP-Trader im Einsatz. Ergebnis: Performance seit Beginn = 0,3%, Rang 243 unter 277 TOP-Tradern.
    Siehe https://wetrade.ayondo.com/follower/traderprofile/HPMStefanRisse
    Es bleibt ihm zu wünschen, dass er als Anleger erfolgreicher ist. Wenn er sich an seine eigenen Prognosen in Bezug auf den DAX gehalten hat, hat er zumindest in den letzten Monaten Geld in diesem Metier verdient. Ob der DAX bis Ende 2018 allerdings nach seiner These noch bis 18.000 Punkte steigt, bleibt abzuwarten. Ausgeschlossen ist das nicht, aber doch eher sehr unwahrscheinlich. Die US-Indizes sind einfach schon viel zu teuer und die europäischen Aktienmärkte werden nicht steigen, wenn die US-Märkte fallen!
    Ich habe meine Longpositionen auf den DAX heute fast alle glattgestellt und die Gewinne mitgenommen. Mir ist es nach dieser Rally zu heiß geworden.

    • Avatar

      vogel

      24. April 2017 22:42 at 22:42

      @Schmidt:“Ich habe meine Longpositionen auf den DAX heute fast alle glattgestellt und die Gewinne mitgenommen. Mir ist es nach dieser Rally zu heiß geworden.“
      Hä?
      Wenn man das so sieht und liest, ist es schon ein ganz schön peinlicher Selbstbetrug von den eben noch eingefleischten Shorties PIT&Schmidt…

      Nachzulesen im Beitrag „MARKTBEWEGER“:

      Pit sagte am 31. März 2017 19:56 um 19:56
      „Wer jetzt noch long ist wir die nächsten Quartale geschlachtet.!“
      Antworten ↓
      „Walter Schmid sagte am 31. März 2017 23:08 um 23:08 :
      Ich freue mich schon auf dieses Schlachtfest! “

      Bei so nem Griff ins Klo muss man als erstes wohl sein Gedächtnis shorten, um wenigstens als Tagträumer sagenhafte „Gewinne“ mitzunehmen.
      Und der Verweis auf Herrn Riße ist ein klassischer Fall von Übertragung.

      Sucht Euch dringend professionelle Hilfe, statt hier so dummdreist anzugeben.

      • Avatar

        Walter Schmid

        25. April 2017 17:39 at 17:39

        Wissen Sie, lieber vogel, ich neige so ganz und gar nicht dazu, anzugeben, auch wenn ich seit Jahren sehr erfolgreich im Trading bin. Ich hatte auch nie behauptet, nur short zu sein (was sehr gefährlich ist und viel Geld und Nerven kosten kann). Ich sagte immer, dass ich die US-Indizes stark shorte, weil sie historisch überteuert sind. Aber ich halte auch sehr viele Longpositionen, die ich, wenn sie sehr gut gelaufen sind, dann auch immer wieder mal glattstelle und, wenn sie dann wieder fallen, zu günstigeren Kursen wieder einsteige. Im DAX z. B. bin ich so gut wie nie short, sondern meistens long, so wie auch in Hongkong, Polen, Russland, Singapur und anderen Märkten. Für Sie höre ich mich vielleicht widersprüchlich an, weil ich hier meine insgesamt bärische Position vertrete. Die habe ich auch, weil meine Shortpositionen die Longpositionen meist deutlich übersteigen und ich nach wie vor mit einer scharfen Korrektur oder einem Crash rechne.

        • Avatar

          Lars

          25. April 2017 21:16 at 21:16

          „Die US-Indizes sind einfach schon viel zu teuer und die europäischen Aktienmärkte werden nicht steigen, wenn die US-Märkte fallen!
          Ich habe meine Longpositionen auf den DAX heute fast alle glattgestellt und die Gewinne mitgenommen. Mir ist es nach dieser Rally zu heiß geworden.“


          „Im DAX z. B. bin ich so gut wie nie short, sondern meistens long…“

          Sie kritisieren und verhöhnen Herrn Riße als DAX-Bulle, sind selber im DAX aber so gut wie nie short (also ein Permabulle), koppeln gleichzeitig die europäischen Märkte an die überteuerten US-Märkte, haben es aber in weiser Voraussicht heute perfekt gemacht, alle Longpositionen perfekt glattzustellen.
          GRATULIERE!
          Wie aber sieht es mit Ihren Investments im US-Markt aus („…dass ich die US-Indizes stark shorte, weil sie historisch überteuert sind…“)
          Haben Sie die auch alle perfekt glattgestellt?
          GRATULIERE erneut!

          • Avatar

            Walter Schmid

            26. April 2017 19:03 at 19:03

            Nein, lieber Lars, ich kritisiere Herrn Riße nicht, weil er DAX-Bulle ist. Das darf er ja ruhig sein und seine Argumentation ist genauso plausibel, wie die Argumente der immer zahlreicher werdenden prominenten Crash-Propheten. Herr Riße hat auch ein großes Börsenwissen, aber ich kenne ihn nun schon seit mehr als 10 Jahren und aus meiner Sicht und nach meinen Erfahrungen ist er ein ziemlich verantwortungsloser Zocker, überheblich gegenüber anderen und anderen Meinungen, ein schlechter Trader (siehe sein ayondo-Konto) und ein verantwortungsloser Fondsmanager. Ich war in seinem Fonds nie engagiert, habe aber seine Entwicklung genau beobachtet und wie verantwortungslos er hier mit dem Geld seiner Kunden (die ihm vertraut hatten, weil sie ihn aus dem Fernsehen kannten) umgegangen ist. Er hatte alles auf eine Karte gesetzt, um ganz groß rauszukommen. Hinzu kommt, dass die meisten seiner Prophezeiungen, die ich von ihm kenne, nicht eingetreten sind, sondern oftmals das genaue Gegenteil. Unzählige Kleinanleger haben durch ihn schon viel Geld verloren. Ich nehme ihm ja weiß Gott nicht übel, dass er sich gelegentlich täuscht, auch die Besten täuschen sich immer wieder. Aber wenn jemand keinen dauerhaften Erfolg an der Börse vorzuweisen hat, sollte er etwas leiser auftreten und sich nicht immer als der Oberlehrer hinstellen. Herr Fugmann – er weiß ja auch, dass ich das an ihm sehr schätze – wird seiner Verantwortung als Börsenkommentator voll gerecht. Er recherchiert sehr gut und mahnt zur Vorsicht, wo Vorsicht angebracht ist und liefert seine Hörer- und Leserschaft nicht mit waghalsigen 18.000-DAX-Punkte-bis-2018-Parolen ans offene Messer. Das macht man einfach nicht, wenn man Verantwortung hat. Es wäre schon etwas ganz anderes, wenn er Formulierungen wie „ich könnte mir vorstellen“ oder „es sollte mich nicht wundern“ bei solchen Prognosen benutzen würde und auf das immense Risiko hinweisen würde. Das macht er aber nicht.

          • Avatar

            Walter Schmid

            26. April 2017 20:03 at 20:03

            Wie Sie sehen, war es mir gestern nicht gelungen, meine DAX-Longpositionen perfekt glattzustellen, denn heute waren die Kurse noch höher. Meine US-Shortpositionen hatte ich natürlich nicht glattgestellt, warum sollte ich das auch bei steigenden Kursen tun?

  4. Avatar

    sascha

    24. April 2017 19:58 at 19:58

    Halleluja…Halleluja.. mal richtig bei 12000 eingestiegen …Halleluja

  5. Avatar

    Brightcross

    24. April 2017 19:58 at 19:58

    Dass die chrashgurus immer danebenliegen kommt nicht von ungefähr. Der Crash kommt unerwartet und heftig. Danach werden viele sagen , habe ich doch gesagt. Nur das der Kurs in dem Zeitraum das Konto ruiniert hat, da der Kurs extrem nach oben gelaufen ist, erwähnt keiner ????

    • Avatar

      Walter Schmid

      24. April 2017 20:11 at 20:11

      Und so wird es wohl wieder sein. Erst, wenn alle Bären resigniert haben, krachen die Kurse nach unten. Dann heulen die Bären, weil sie nicht mehr dabei sind und die Bullen heulen auch. So fies kann die Börse sein. :-)

    • Avatar

      Pit

      24. April 2017 20:30 at 20:30

      Was heisst da Ruiniert hat
      Dann muss mann PUTS nachkaufen.
      Es gibt Millionen von Scheinen
      unter 10 Cent.
      Millionen
      Laufzeit ENDE 2018 und liegen lassen

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Schwache Dienstleister, starkes Gewerbe

„Dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Oktober) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 54,5 (Prognose war 53,2; Vormonat war 54,7)

Verarbeitendes Gewerbe: 58,0 (Prognose war 55,1; Vormonat war 56,4)

Dienstleistung: 48,9 (Prognose war 49,2; Vormonat war 50,6)

Damit bestätigt sich der Trend der letzten Zeit: Dienstleistung leidet, Gewerbe bleibt robust (noch?)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 47,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 48,0)

(Hinweis: das ifo Institut hat soeben mitgeteilt, dass die ifo Umfrage erst am Montag veröffentlicht wird, im Videoausblick hatte ich gesagt, dass die Zahlen heute um 10Uhr veröffentlicht werden).

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt: „dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt.
Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen. Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder
florierenden Welthandel profitiert. Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit siebenMonaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Deflation im Westen – Inflation nur in Osteuropa

Redaktion

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am

Von

Soeben wurden für die Eurozone für den Monat September die Verbraucherpreise veröffentlicht (2.Veröffentlichung). Sie gehen im Jahresvergleich um -0,3 Prozent zurück, nach -0,2 Prozent im August und +0,4 Prozent im Juli. Auffallend: Inflation gibt es nur im Osten, während der Westen eher unter Deflation leidet.
Zum Vormonat steigen die Verbraucherpeise um +0,2%, ebenso in der Kernrate (ohme Nahrung und Energie) um +0,2%.

Dazu schreibt Eurostat, das die Daten erhebt:

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2020 bei -0,3%, gegenüber -0,2% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,8% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im September 2020 bei 0,3%, gegenüber 0,4% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2% betragen. .
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-2,3%), Zypern (-1,9%) und Estland (-1,3%) gemessen.
Die höchsten jährlichen Raten wurden in Polen (3,8%), Ungarn (3,4%) und Tschechien (3,3%) gemessen.

Die Verbraucherpreise in den jeweiligen Ländern

 

Gegenüber August ging die jährliche Inflationsrate in dreizehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in sieben unverändert und stieg in sieben an.
Im September kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,24 Pp.), Industriegütern ohne Energie (-0,08 Pp.) sowie Energie (-0,81 Pp.).

Die Verbraucherpreise in der EU und der Eurozone

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Europa

Aktuell: ZEW-Index schwach – neuer Realismus?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Jeden Monat wird der ZEW-Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Oktober) ist mit +56,0 Punkten deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +73,0; Vormonat war +71,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei -59,5 (Prognose war -60,0; Vormonat war -66,2) – damit sehen wir erneut eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage, wobei die aktuelle Lage nun jedoch skeptischer gesehen wird.

Dazu das ZEW: Erwartungen gehen erheblich zurück, große Unsicherheit wegen steigender Corona-Zahlen, dazu Unsicherheit vor US-Wahl..

Der ZEW-Index ist nach dem ifo Index der wichtigste Indikator für die deutsche Wirtschaft

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