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Marktgeflüster (Video): Maßlos übertrieben!

Die Entscheidung für Clinton oder Trump dürfte für die allermeisten Amerikaner nicht davon abhängen, ob das FBI den Umgang von Clinton in der E-Mail-Affäre für justiziabel hält oder nicht. Da stehen ganz andere Dinge im Vordergrund..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Reaktion der Märkte auf den Persilschein des FBI für Hillary Clinton ist maßlos übertrieben! Der Grund: die Entscheidung für Clinton oder Trump dürfte für die allermeisten Amerikaner nicht davon abhängen, ob das FBI den Umgang von Clinton in der E-Mail-Affäre für justiziabel hält oder nicht. Da stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, und die Gefahr, dass Clinton scheitert, weil sie die Afroamerikaner und Hispanics nicht für eine Stimmabgabe für sie motivieren kann, ist hoch. Die Märkte aber tun so, als sei damit der Sieg Clintons sicher – und wiederholen damit den Fehler, den sie schon vor Wochen begangen haben! In landesweiten Umfragen liegt Clinton nach den meisten Umfragen zwar vorne, aber entscheidend sind die Bundesstaaten – vor allem Florida und Ohio. Daher ist die heutige Reaktion (Risikoassets nach oben, Dollar nach oben etc.) noch nicht mehr als eine technische Gegenreaktion..

24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    Verinet

    7. November 2016 18:28 at 18:28

    …dann war aber auch die Reaktion der Märkte nach unten (vor allem des DAXes) auf die Nachricht dass wieder Ermittlungen gegen Clinton aufgenommen ebenfalls stark übertrieben…. diese Meldung hatte ja auch zu einem drastischen Einbruch der Umfragewerte bei Clinton geführt……der Dow ist übrigens wieder da wo er war als die erste FBI Meldung kam….der Dax noch lange nicht fehlen noch 200 Punkte

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      7. November 2016 18:31 at 18:31

      @Verinet, Auslöser des Abverkaufs in den USA war dann die ABC-Umfrage, nicht die FBI-Ermittlungen (Freitag, 28.10.); Umfragen zeigen, dass diese neue FBI-Untersuchung wenig Einfluß hatte darauf, dass Trump dann am folgenden Montag Trump in der ABC-Umfrage vor Clinton lag..

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        verinet

        7. November 2016 18:45 at 18:45

        …der Rutsch ging auf alle Fälle mit der ersten FBI Meldung los dann kam die ABC Umfrage in der sich mit Sicherheit auch die FBI Meldung wiederspiegelte
        und es ging in den USA stetig aber moderat in Deutschland aber stetig und stark runter….letzendlich weiß keiner was am Mittwoch sein wird aber die Short gegangen sind wollen es evtl. auch nicht unbedingt am Mittwoch morgen sein….spricht eher vieles für Clinton z.B. die Wettquoten….und es ist eher die Ausnahme wie beim Brexit dass die Buchmacher falsch liegen…kann passieren ist aber wie gesagt eher unwahrscheinlich

  2. Avatar

    Nobbi

    7. November 2016 19:15 at 19:15

    Übertrieben oder nicht. Ich finde es gut.. gibt es wieder bessere short kurse.
    Hr Riße hat heute mal wieder den perfekten Kontra gemacht.. ich wollte erst kurz shorten, dann wurde mir bewusst das Riße Short empfiehlt und hab mich dazu entschieden flat zu bleiben. Gute Entscheidung. Danke Herr Riße.. können Sie ihm gerne ausrichten, dass seine zuverlässige Kontraindikation mittlerweile sehr geschätzt ist!

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      KSchubert

      7. November 2016 20:01 at 20:01

      Haha, ja stimmt….

      Aber das ist wirklich faszinierend: Bei den geschätzten 2-3 mal „Short kurzfristig“ von Herrn Riße innerhalb von einem Jahr waren das meist echt gute Longsignale.

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      Verinet

      7. November 2016 20:11 at 20:11

      Der Permabulle Risse geht er einmal Short war es auch wieder verkehrt

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      Lars

      8. November 2016 02:06 at 02:06

      Ich muss Herrn Riße heute sozusagen zum Jahresende meinen vollen Respekt aussprechen: Seit einigen Monaten verfolge ich, dass sich ahnungslose und bedauernswerte Trolle an seinen Analysen ergötzen, diese als untauglich proklamieren, und diese „untauglichen“ Analysen dennoch als äußerst diskussionswürdig (täglicher Sarkasmus ohne sachlichen Hintergurnd) eingestufen.
      Interessant ist das vor allem deshalb, weil die Trolle Tag für Tag zu fast jeder Möglichkeit nicht nur Senf und Käse zu Herrn Rißes Analysen geben, wenn es um Long-Positionen geht, sondern gleichzeitig Short-Empfehlungen von Herrn Fugmann genauso „zerfetzen“..
      All diese unsinnigen Kommentare erinnern mich an die marxistischen Dauerstörer der 70er und 80er Jahre in den Hörsälen der Unis. Viel Gewäsch, kein Sinn!

      Weiter so, FMW, ich finde Ihre vielfältigen und differenzierten Analysen klasse!

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        Mike

        8. November 2016 07:10 at 07:10

        „Punkt Ende aus“ gute Aussage und mehr darf man auch nicht schreiben.

        Danke

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    Lossless

    7. November 2016 19:56 at 19:56

    Herr Fugmann, wir beide wissen… egal wer gewinnt, der Markt wird Wellen bilden die so manche nicht erahnen können.

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    JOE

    7. November 2016 20:00 at 20:00

    @ Markus Fugmann, Sie vermitteln für meinen Geschmack eine Haltung „pro Trump“, zumindest können sie es nicht verbergen. Sind sie nicht auch der Meinung, dass dieser Mann das Zeug dazu hat, die Welt in ein totales Chaos zu führen. Wenn die USA als „Schutzmacht“ ausfallen, können wir viele unserer Einwanderer fragen, wie es sich anfühlt, flüchten zu müssen. Clinton sehe ich hier trotz aller Probleme als potentiell verlässlicher an.
    Was helfen dann die ganzen DAX rauf und runter Betrachtungen, wenn sich in naher Zukunft ein paar Russlanddeutsche vielleicht benachteiligt fühlen könnten und Putin sie unbedingt retten muss.
    Scheiße, ich wohne an der Grenze zu Tschechien, ich pack lieber schon mal ….

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      7. November 2016 20:39 at 20:39

      @Joe, ganz und gar nicht! Ich halte Trump für hochgefährlich, ich sehe aber gute Chancen, dass er gewinnt!

      • Avatar

        Lossless

        7. November 2016 20:42 at 20:42

        Sehe ich ebenso… viele Amerikaner (Dunkelziffer) werden Trump wählen (würden dies aber nicht öffentlich zugeben) da sie eine Veränderung wollen.

      • Avatar

        Verinet

        7. November 2016 21:01 at 21:01

        Die Wettquoten sind mittlerweile 85% für Clinton , keine Umfrage sieht Trump momentan als Präsident ….gute Chancen für Trump ? Die Wahrscheinlichkeit spricht einfach für Clinton wenn man die verfügbaren Daten berücksichtigt.

      • Avatar

        JOE

        7. November 2016 21:09 at 21:09

        @Markus Fugmann, das würde ich hier schon gerne nochmal wiederholen:
        „Sie halten Trump für hochgefährlich“ – danke, wie ich auch. Und deshalb hoffe ich auch, dass er nicht gewinnt.
        Unabhängig davon:
        Grundsatzfrage: Kann man der Welt etwas Schlechtes wünschen (z.B. 3. Weltkrieg), nur weil es seiner eigenen short – Positionierung zu gute käme oder der Goldpreis stiege – ich denke, das ist verwerflich und deshalb habe ich auch so meine Probleme mit grundsätzlicher short – Einstellung und so manchen Kommentaren hier.

        • Avatar

          Lossless

          7. November 2016 21:27 at 21:27

          Ich würde gern darauf antworten. Aber ich denke, dann würde man mich hier verbannen.

          • Avatar

            Lars

            8. November 2016 01:07 at 01:07

            @Lossless: Ich verstehe Ihren sinnleeren Kommentar so, dass Ihre hypothetischen Antworten zwar erwünscht wären, aber nicht unbedingt.
            Oder was wollen Sie uns mit diesem Kommentar sagen?

        • Avatar

          Verinet

          7. November 2016 21:54 at 21:54

          Einmal geht es darum Geld zu verdienen was anderes ist was man sich wünscht nur weil man wg Trump Short ist bewirkt man doch nicht das er gewinnt …Sinn würde Short aber derzeit nur machen wenn der Markt extrem hochgelaufen wäre ist er aber nicht

        • Avatar

          Michael

          8. November 2016 00:20 at 00:20

          @ JOE
          Was ist das für eine „Grundsatzfrage“?
          Jeder Mensch, der auch nur ansatzweise evolutionäre, menschliche, darwinistische oder irgendwie philanthropische „Gene“ besitzt, wird der Welt (seinem Planeten, auf dem er und seine Nachkommen leben) nur das Beste wünschen. Ob irgendeine Währung gerade steigt oder fällt, ist egal.
          Wer der (unserer einzigen existierenden) Welt den „3. Weltkrieg wünscht“, weil seine persönliche wirtschaftliche oder auch politische Positionierung dadurch positiv beeinflusst wäre, sollte meiner Meinung nach als Kriegsverbrecher bereits im Vorfeld behandelt werden.Was das mit Short-Einstellungen zu tun hat, verstehe ich nicht.

          • Avatar

            JOE

            8. November 2016 15:00 at 15:00

            Ganz einfach: Der Shorty erwartet zuerst nur das Negative aber dann erhofft er meist wohl auch des Gleichen.

    • Avatar

      Michael

      7. November 2016 22:43 at 22:43

      @JOE: Wie kommen Sie denn darauf, dass ausgerechnet Herr Fugmann eine Haltung „pro Trump“ präferiert?
      Er schätzt doch lediglich sie Chance, die Möglichkeit sehr hoch ein, dass dieser Vollpfosten die Wahl gewinnen könnte.
      Nicht mehr, nicht, weniger!

  5. Avatar

    LookOut

    7. November 2016 20:02 at 20:02

    Die Bären kommen mit Hillary schneller zum Ziel, Soros unterstützt Hillary weil man mit ihr schneller und berechenbarer die Wirtschaft schwächen kann.

    Lasst sie einfach machen, einfach immer fleißig Schulden machen und die Zinsen hochfahren, dann wird man ja sehen wie viel Bestand die neu gestartete Rally hat.

    Während alle morgen Hillary feiern und Gold abstürzt kauf ich mich bei den Goldminen ein während andere ihr kleine DAX-Party feiern und überteuerte Aktien kaufen.

    Lg

  6. Avatar

    Marko

    7. November 2016 21:11 at 21:11

    LONG !

    Ja,wenn man verzweifelt ist ? :D

    Es gibt wenig Motivation für die Randgruppen, den Donald nicht zu wählen ? :D

    „@ Markus Fugmann, Sie vermitteln für meinen Geschmack eine Haltung „pro Trump“

    – das kann man so sehen… ;)

    Ich habs doch gesagt, da hat ein Repuplikaner mich gefragt (letzte Woche) – Was soll ich machen ?

    Und : ich habe geantwortet… :D

    Jetzt mal ohne Spaß, der Donald hat/hatte keine Chance.

    VG

    Marko

  7. Avatar

    Marko

    7. November 2016 21:29 at 21:29

    Und da kann man ja sogar den Brexit anführen, von mir aus.
    Wir Menschen sind unberechenbar, aber : wenn man sich den Herrn Trump „von außen an“ anschaut, was hat der Herr im US-Präsidentenamt verloren ?
    Die nächste Frage wäre, welches Genie der Repulikaner hat den Herrn (der zweifellos ein guter Unternehmer ist) als Präsidentschftskanditat nomimniert ? Fragen über Fragen…
    Sowas bei bei ns in deutschland nicht möglich…

    VG
    Marko

  8. Avatar

    Denker

    7. November 2016 22:37 at 22:37

    und wenn der Trump kommt, dann wird wieder gemogelt das es doch nix wird.
    Eins ist sicher. Die Schulden steigen weiter so oder so.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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