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Marktgeflüster (Video): Mögen hat der Dax schon wollen, aber dürfen hat er sich nicht getraut!

„Mögen hat der Dax schon wollen, aber dürfen hat er sich nicht getraut“ – dieses leicht abgewandelte Zitat von Karl Valentin beschreibt den heutigen Handelsverlauf des Dax treffend! Eigentlich schien alles prima zu sein: erst ein Allzeithoch beim ifo, dann die stark aufkeimende Hoffnung, dass die SPD dem Liebling der Wall Street, Angela Merkel, eine weitere Amtszeit ermöglicht. Aber der starke Euro machte die Dax-Party wieder zunichte..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

„Mögen hat der Dax schon wollen, aber dürfen hat er sich nicht getraut“ – dieses leicht abgewandelte Zitat von Karl Valentin beschreibt den heutigen Handelsverlauf des Dax treffend! Eigentlich schien alles prima zu sein: erst ein Allzeithoch beim ifo, dann die stark aufkeimende Hoffnung, dass die SPD dem Liebling der Wall Street, nämlich Angela Merkel, eine weitere Amtszeit ermöglicht. Aber der starke Euro (höchster Stand seit zwei Monaten) machte die Dax-Party wieder zunichte. An der Wall Street heute Allzeithochs beim S&P500 und dem Nasdaq, letzerer getrieben vor allem von Amazon, nachdem die Online-Umsätze an Thanksgiving stark gestiegen waren. Anfang Dezember dürfte die Lage für die US-Indizes schwieriger werden..

19 Kommentare

19 Comments

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    Jana

    24. November 2017 19:09 at 19:09

    ich war positiv überrascht von Lindner, dass er wirklich Größe gezeigt hat und als einer der wenigen Politikerin den letzten Jahren gezeigt hat, dass ihm die Ideen seiner Partei und das wofür sie im Wahlkampf geworben haben tatsächlich was wert ist (unabhängig ob man die FDP gut oder schlecht findet).
    Bei der SPD war es fast schon irgendwie zu vermuten – Merkel befiehlt und die SPD kommt angekrochen. Aber noch ist es ja nicht so weit. Ich denke bei der gegebenen Sachlage ist ein Eingehen der nächsten GroKo ein unheimlicher Glaubwürdigkeitsverlust. Das eine sagen und das andere machen ist heutzutage politische Normalität in Deutschland – traurig.

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      leftutti

      24. November 2017 22:45 at 22:45

      Seit die SPD wirklich Größe gezeigt hat und eine weitere Zusammenarbeit mit Mutti abgelehnt hatte, wird ihr Feigheit und Verweigerungshaltung vorgeworfen. Kein Wort von Größe, bestenfalls war die Rede davon, dass man sich beleidigt in die Opposition zurückziehe. Bei Lindners Partei verherrlichen Sie dieselbe Verweigerungshaltung als wirkliche Größe. Die SPD versucht doch nur, nach massivem Druck möglicherweise Gesprächssondierungen nicht mehr auszuschließen. „Sondierungs“gespräche zu führen heißt doch nicht, dass man angekrochen kommt.
      Neuwahlen, ohne zuvor alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, sind doch auch keine Lösung, zumal der deutsche Wutbürger nach wie vor lieber schimpft statt wählt, der Protestwähler lieber wählt statt vorher das Hirn einzuschalten. Diese Möglichkeit würde nur sehr viel Geld kosten, ohne neue Ergebnisse zu bringen.

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        Jana

        25. November 2017 13:06 at 13:06

        Wer sagt denn das die SPD sich beleidigt zurückzieht? Nur weil ein paar Medien das so schreiben? DIe SPD hat für ihre Werte zu stehen und nicht das zu machen was ihr von außen aufoktruiert wird. Gut fande ich jetzt z.B mal dass die sich negativ zum Jobabbau bei Siemens geäußert haben – man ist ja schon über kleine Sachen zufrieden die Richtung Arbeitnehmerverteidigung gehen. Wenn die SPD bei Ihrer Meinung bleibt haben sie für mich ganz eindeutig Rückgrat gezeigt. Man könnte ja mal auch medienwirksam hinterfragen, warum Merkel nicht eifach mal das Feld räumt – aber nein darüber wird ja nicht geredet (oder darf nicht geredet werden). Jeder bekommt sein Fett weg – außer Merkel.

        Zu Ihren weiteren Ausführungen: Ich habe auch die AfD gewählt. Viel mehr kann ich immer wieder feststellen, dass Leute die contra-AfD eingestellt sind sich nicht mal genau mit der Partei auseinandergesetzt haben. Also ihre Meinung basiert auf Schlagzeilenmedien, ARD und ZDF usw.. Man könnte ja auch mal das Programm durchlesen – aber da scheitern schon einige leider. Diese Woche konnte man die erstem AfD Reden im BT verfolgen – es ging da zB. um die Verlängerung des deutschen Millitäreinsatzes in Afg. . Wir sind seit 17 Jahren dort im Krieg mit drin!!!…….einen Krieg den der Westen mit zu verantworten hat. Und die AfD lehnt den Antrag auf Verlängerung ab – gut so.

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        Petkov

        25. November 2017 14:46 at 14:46

        Die SPD hat überhaupt keine Größe gezeigt. Sie hat sich vor 4 Jahren mit der merkel ins Bett gelegt und ist als Skelett rausgefallen. Dann wurde sie auch noch von den Wählern wie ein Fußabtreter an einem matschigen Herbstag zertrampelt und jetzt verkaufen Sie uns die Passivität dieser Leiche als Größe?! Lächerlich!

        Ich glaube (oder fürchte), dass die SPD, sobald sie sich wieder halbwegs bewegen kann, wieder zurück ins versiffte, aber warme Bett der GroK.O. kriecht. Das ist halt typisch so… für Schlampen. Je nach Einstellung können es die SPD-Wähler auch gut finden. Das ekelt mich persönlich an, aber es ist nun mal ihr Recht. Jedoch Worte wie „Größe“ oder „Würde“ sollte man angesichts dieser Impressionen nicht in den Mund nehmen.

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          leftutti

          27. November 2017 23:01 at 23:01

          @Petkov, Sie sind doch Ihrer eigenen Angaben nach nach Europas Bester in Sprache und Integration. Kommentare über Schlampen, die sich ins versiffte, aber warme Bett gelegt haben und an einem matschigen Herbsttag als Fußabtreter zertrampelt, als Leichen und Skelette wieder erwacht sind, mögen in perfekter Rechtschreibung und Grammatik formuliert sein. Dennoch will kaum einer so eine beleidigende Biertisch-Kacke hören oder lesen. Egal, wie perfekt sie formuliert ist, die Gedanken dahinter sind ekelhaft, intolerant, Ihre gesamter Kommentar ignoriert wieder einmal die ursprüngliche Absicht des Autors.
          Warum zerstören Sie ständig Ihr eigenes Image eines gebildeten Menschen mit sensationeller Sprachbegabung, indem Sie sich politisch derart provozieren lassen?

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            Petkov

            1. Dezember 2017 01:47 at 01:47

            Kennen Sie Bauchsprechpuppen, Leftutti? Manche finden sie lustig, andere sogar unheimlich. Und genau das ist ihr psychologischer Zweck. Man nutzt sie, um Menschen zu erheitern oder aber um Botschaften prägnant zu vermitteln. Letzteres unterscheidet sie von Teddybärchen (es sei denn die Botschaft lautet „Bussi“).

            Machen Sie sich um Petkovs Image keine Sorgen. Sein Zweck ist es nicht knuddelig, lieb oder gar süß zu sein. Sie müssen doch den Film „Inception“ kennen. Der Petkov ist weder Dom Cobb noch DiCaprio. Der Petkov ist die Inception an sich. Den Petkov müssen Sie nicht sofort verstehen, seine Worte sind nicht zum direkten Konsum gedacht, seine Botschaft muss nicht unmittelbar und bewusst ankommen, es sind nicht mal Botschaften, sondern vielmehr Resonanzverstärker, um den unterdrückten Hall der eigenen, ehrlichen Gedanken hören zu können.

            Sehr viele Deutsche sind aufgrund ihrer verhängnisvollen Vergangenheit in ihren politischen Gedanken und Wahrnehmungen UNfrei und von außen gesteuert. Dies kann sie auf einen weiteren verhängnisvollen Irrweg bringen, mit beliebig dramatischen Konsequenzen für den ganzen Kontinent (wieder einmal). Das wollen so gut wie alle integrierten Ausländer vermeiden, egal ob Christen, Moslems, Buddhisten, weiß, farbig, völlig egal.

            Der Petkov ist die Stimme der Vernunft, die aber in merkels postdemokratischer Weltordnung nicht gehört wird. Ja, der Petkov weiß besser als die allermeisten Deutschen was Not, Flucht, Gefahr, Aggression, Verrohung sind. Der Petkov ist die Bauchsprechpuppe, in der eine starke, schützende, unsichtbare Hand steckt. Sie kann eine zarte Gitarrenmelodie spielen oder eine sanfte Berglandschaft malen, aber das brauchen wir heute alles nicht. Es ist wieder Zeit für Surrealismus, für Kubismus – auch in politischen Äußerungen.

            Nach all dem, was Sie geschrieben haben, weiß ich, dass Petkov seinen Zweck genau erfüllt. Sie sind zwar immer noch von Ihrer SPD unberechtigterweise überzeugt. Aber in den nächsten Monaten und Jahren werden Sie bei jedem Fehler, den diese wirklich große, aber tief gefallene Partei macht, dieses eine schockierende Bild sehen. Das wird immer wieder durch den finsteren, gefrorenen Nebel Ihrer Enttäuschung durchschimmern.

            Sie sind ein guter, Leftutti. Viel weiter und reifer als das Rumpelstilzchen Michael in seiner Photoshop Comic Welt. Deswegen antworte ich Ihnen auch. Ich finde Sie in Ordnung.

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      PK

      25. November 2017 08:19 at 08:19

      sehe das mit der FDP anders. In der Regierung hätte sie immer noch mehr bewirkt als in der Opposition. Irgendwer muss den schwarz-rot-grünen ideologisch schwer belasteten Einheitsbrei doch bremsen und aus der Opposition ist das kaum möglich.
      Egal was jetzt kommt – es wird sicher schlimmer als Jamaika mit „leichtem“ FDP Einfluss. Wer soll Macrons Ideen jetzt noch stoppen ?

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        PK

        26. November 2017 14:10 at 14:10

        man sieht ja, mit welchen Forderungen jetzt die SPD in die Koalitionsverhandlungen eintritt (Bürgerversicherung, Familiennachzug).
        Merkel wird alles abnicken, weil die Priorität auf weiterregieren steht.
        Die FDP hätte das Schlimmste verhindern können, hat sie leider nicht.

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          Gerd

          26. November 2017 18:37 at 18:37

          Hat sie nicht verhindert. Evtl, weil sie keine Chance sah, sich gegen den Block der schwarzen Grünen und grünen Schwarzen durchzusetzen?
          Ohne Familiennachzugsregelung hätte Özdemir und Co doch gar nicht auf dem Parteitag in Berlin erscheinen dürfen.

          Falls die CSU das nunmehr bei der SPD alles schlucken würde, wäre sie in Bayern auch stark gefährdet. Dann würde ich an Söders Stelle keinen Wert drauf legen jetzt schon an die Spitze zu kommen. Bei der Landtagswahl kriegte er nämlich den Schwarzen Peter.

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          Gerd

          27. November 2017 14:21 at 14:21

          Einige Parteigrößen von CDU und SPD lassen verlautbaren, dass die Koalitionsverhandlungen, wenn überhaupt erst im Januar nach der parlamentarischen Winterpause beginnen würden. Und der DAX?
          Wird der dann solange zwischen Gut und Böse ganz bescheiden hin-und herpendeln?

          Zwei Punkte wird die SPD ganz bestimmt durchbringen wollen.
          Die Einführung der Transaktionssteuer für Finanzgeschäfte und die Abschaffung/Erhöhung der Abgeltungssteuer.

          Wobei Letzteres den Lesern hier ja am A.. vorbeigehen kann, denn wer macht von uns schon mal einen Gewinn. Hihihi.

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      Petkov

      25. November 2017 14:22 at 14:22

      Jana, die FDP mag aktuell wirklich die einzige rational handelnde Partei zu sein, aber in schwierigen Zeiten, wo eine verrückte Islamkommunistin mit der größten Lokomotive Europas Amok fährt, könnte man erwarten, dass wahre Helden doch auf den Geisterzug aufspringen und versuchen, zumindest die Aufprallgeschwindigkeit etwas zu verringern.

      Ihre Meinung in Ehren, die ist keineswegs falsch. Der Lindner ist sicherlich ein Guter… Aber eben (noch) kein Held. Respekt hat er sich verdient. Aber noch keinen Applaus. Das ist sehr schade für das bedrohlich wankende Deutschland.

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    Murat Dundar

    24. November 2017 22:34 at 22:34

    also ich wünsche jedem ein schönes wochenende viel ruhe, gesundheit und frohe stunden mit der familie.
    bis montag gülegüle :)

    • Avatar

      Gerd

      26. November 2017 18:46 at 18:46

      Vielen Dank, Murat Dundar, wünsche ich Ihnen auch – gehabt zu haben.
      Sie haben uns ein paar wohltuende Zeilen geschrieben.

      Morgen ergänze ich (dafür) auch noch meine Antwort an Sie bezüglich Kanada und Australien. Jetzt will ich Ihrem Wunsch entsprechend mir noch Ruhe und frohe Stunden antun.
      o zamana kadar

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    Michael

    25. November 2017 00:44 at 00:44

    Ein denkwürdiger Tag:
    Black Friday war das große Thema dieses Freitags. Nicht 50, sondern 250 Spam-Mails im Postfach, NUR noch heute, nutzen Sie die Chance. Was bin ich froh, dass dieser Schwachsinn vorüber ist. Hektik allenthalben, Angebote für Produkte mit 75% Rabatt, die ich das ganze Jahr über dennoch günstiger kaufen kann.
    Merkel auf der Sonnenseite, weil irgendwer die Verantwortung auf die SPD abgewälzt hat, die mit ihr und ihrer Jammerpartei eigentlich gar nichts mehr zu tun haben will.
    Der Krieg in Syrien ist beendet, so einige AfD-Traumtänzer. Schicken wir die Flüchtlinge also zurück, um das Land wieder aufzubauen. Sind es normalerweise nicht die großen Baufirmen, die zuerst dorthin strömen würden, um dann die Rückkehrer „patriotisch“ als Hilfskräfte auszubeuten?
    Er ist schon ein seltsamer und fragwürdiger Kamerad, der black-brown Friday…

  4. Avatar

    Michael

    28. November 2017 00:17 at 00:17

    @Petkov, ohne Ihnen auch nur im Ansatz nahe treten zu wollen, würde mich seit längerem eines interessieren: Sind Sie wahlberechtigt in Deutschland?
    Sind Ihre feucht-schleimig-morbiden politischen Ergüsse zu unserer politischen Parteienandschaft die Meinung eines Wählers oder die eines neutralen, objektiven und außenstehenden Beobachters?

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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Delivery Hero und BASF mit aktuellen Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Delivery Hero Logo

Delivery Hero hat heute früh Quartalszahlen gemeldet. Der Umsatz liegt bei 776,4 Millionen Euro (Vorjahresquartal 390,6) Ein Plus von 99 Prozent in einem Jahr! Verständlich, wenn sich global dank Corona deutlich mehr Menschen Essen liefern lassen. Für das Gesamtjahr hat man jetzt die Umsatzerwartung leicht erhöht von bislang 2,6-2,8 auf 2,7-2,8 Milliarden Euro.

Zu Gewinn oder Verlust sagt man gar nichts. Man erwähnt nur, dass man für das Gesamtjahr unverändert mit einer negativen EBITDA-Marge von -14 Prozent bis – 18 Prozent rechne.

Die Zahl der Kundenaufträge stieg binnen 12 Monaten um 99,5 Prozent auf 361,7 Prozent.

Aus den heutigen Aussagen geht klar hervor, dass Delivery Hero sich derzeit voll konzentriert auf Mengenwachstum, vor allem durch weitere Akquisitionen im Ausland.

Die Aktie notiert heute mit 4 Prozent im Plus.

BASF

Auch BASF meldet aktuell seine Quartalszahlen. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 13,81 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 14,56).

Nach Steuern wird ein Verlust von 2,12 Milliarden Euro gemeldet (Vorjahresquartal +911 Millionen Euro). Das aktuelle Minus liegt an Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten.

Die Aktie notiert mit -4 Prozent, was auch am heutigen Gesamtmarkt liegen dürfte.

Die seit Anfang Oktober bekannten Jahresziele hat BASF heute bekräftigt. Man erwartet einen Umsatz von 57-58 Milliarden Euro (Vorjahr 59,3), und ein EBIT vor Sondereinflüssen von 3-3,3 Milliarden Euro (Vorjahr 4,6).

BASF Quartalszahlen im Detail

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