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Marktgeflüster (Video): Nichts für schwache Nerven!

Das ist heute sicher nichts für schwache Nerven! Eine wilde Achterbahnfahrt, die beim Dax heute vormittag begann..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das ist heute sicher nichts für schwache Nerven! Eine wilde Achterbahnfahrt, die beim Dax heute vormittag begann – der Index fiel bis knapp über die 12800er-Marke. Dann Optimismus der Wall Street, weil einige Wackelkandidfaten der Republikaner ihr „ja“ zur Steuerreform ankündigten. Dann aber die Meldung, dass Mike Flynn, der ehemalige Sicherheitsberater Trumps, gegen den US-Präsidenten aussagen wolle, nachdem der vom FBI wegen Falschaussage angeklagt worden war. Daraufhin fiel der Dow Jones satte 300 Punkte! Dann wieder die Meldung, dass es im Senat für eine Mehrheit für die US-Steuerreform reichen werde – die Märkte wieder rauf. Die Ereignisse überschlagen sich, massive Bewegungen an den Märkten!

26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    1. Dezember 2017 18:33 at 18:33

    Ja,was ist jetzt mit der Party?
    Wartet man besser noch bis Montag,um die Party dann endgueltig fuer beendet zu erklaeren?
    Der Sk beim DOW heute unter 24000….

    • Avatar

      baeuerin

      1. Dezember 2017 19:45 at 19:45

      Beim Dow sollte doch zeitnah noch ein kl.Schwaenchen vorbeischwimmen…..
      Bei einem Rausschmiss von Trump,dann auf 30000 oder?
      Der Wahnsinn,was die Amibrut da veranstaltet!
      Da wird doch nur noch mit Luftmoney gezockt bis zum Untergang Amerikas…..

  2. Avatar

    PK

    1. Dezember 2017 18:36 at 18:36

    so schön, daß endlich mal Bewegung reinkommt. Geiler Tag heut.
    Und ist noch nicht zu Ende.

  3. Avatar

    Altbär

    1. Dezember 2017 18:40 at 18:40

    Das PPT (PLUNGE PROTECTION TEAM ) ist wahrscheinlich heute wieder im Einsatz u.wird den Absturz verhindern.Aber ich glaube die Wende naht,
    mit oder ohne Trump!!!!!

  4. Avatar

    baeuerin

    1. Dezember 2017 18:44 at 18:44

    Herr Fugmann,ich will Ihnen ja nicht die Show stehlen,aber ich hatte ihnen doch schon heute morgen eine Tagesvorhersage mitgeteilt!!
    Was ist mit der Abstimmung,die angeblich um 17:00 stattfinden sollte?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Dezember 2017 18:45 at 18:45

      @baeuerin, die Abstimmung ist jetzt Makulatur wegen den Aussagen von McConnell..

      • Avatar

        baeuerin

        1. Dezember 2017 18:51 at 18:51

        Vielen Dank…
        …. „Die Wende“als Titel im M-Gefluester waere fuer Heute angebrachter gewesen..

        Aber da sieht man mal,was in Millisek.nach unten gehen kann,da kommst mit der dt.schwachen Internet-Leitung ned weit!
        Servus und a scheens Wochenend

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    Peter B.

    1. Dezember 2017 19:43 at 19:43

    So richtig habe ich das immer noch nicht verstanden. Trump soll Flynn angewiesen haben Kontakt zu den Russen aufzunehmen. Ja und? …wie jetzt weiter?…oder wo ist das Verbrechen……..

    Ich dachte eher es ist normal, dass sich Staatsvertreter verschiedener Länder verständigen und austauschen. Warum sollte das nicht zwischen den USA und RUS gemacht werden?…schon komisch

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Dezember 2017 19:47 at 19:47

      @Peter, es geht um die Zeit, als Trump noch nicht Präsident war, sondern im Wahlkampf. Was will man da Kontakte zu Russland knüpfen? Die kolportierten Kontakte zu den Russen waren wahrscheinlich ein Versuch, Clinton zu diskreditieren und damit eben die Wahl zu gewinnen..

    • Avatar

      Michael

      1. Dezember 2017 20:34 at 20:34

      @Peter, das Donald wird uns die unverblümte Wahrheit morgen zum Kaviarfrühstück twittern ;) Hoffentlich bleibt Mr. Mueller weiterhin dran und lange genug am Leben, um dieses sensationelle Stück amerikanischen Demokratieverständnisses weiterhin aufzuklären.
      Man kann doch nicht einfach mal die Russen im amerikanischen Wahlk(r)ampf zu Hilfe rufen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Einfluss zu nehmen (bzw. sich zu verständigen und auszutauschen), ohne Konsequenzen befürchten zu müssen
      Auch wenn im Rahmen und Namen der nationalen Sicherheit jeder ehrliche Wahrheitsliebende, also jeder „Gutmensch“, ein Kandidat für Gitmo ist, wird sich nun Stück für Stück zeigen, welche Lumpereien das Donald zum Einsatz brachte, um mit einer Stimmenminderheit dennoch zum Präsi gewählt zu werden.

  6. Avatar

    Gerd

    1. Dezember 2017 19:56 at 19:56

    Auch Herr Fugmann – wie viele hier – rätselt, welche schlechten Perspektiven es sein könnten, dass der DAX in den letzten Tagen im Vergleich zu Amerika so schwach ist. Bei besten Wirtsschaftsaussichten. Nachrichten, die der „Markt“ schon „weiß“ und vorwegnimmt. Und die wir eventuell später mal erfahren werden, so Herr Fugmann.

    So ähnlich wie PK mal vor etlichen Tagen bemerkte, die Märkte in Amerika hätten anscheinend genau gewusst, was alles Gute demnächst wahr werden würde – selbst als das für uns noch unrealistisch klang. So als hätten die Märkte der realen Welt vordiktiert, was ihnen am liebsten ist. Meistens hätten die Märkte recht, schrieb er noch gestern oder vorgestern – und nicht diejenigen, die sagen, dass der Markt es einfacht noch nicht kapiert hat.

    Allerdings – irgendjemand steht ja hinter diesen „Märkten“. Es sind nicht die Algos gewesen, welche „gewusst“ haben, dass die Steuerreform in Amerika kommt oder dass Nordkorea ein Sturm im Wasserglas bleibt. Ich nehme mal an, dass Menschen im Hintergrund für dieses Wissen verantwortlich sind.

    Das war eine lange Einleitung zu meinem eigentlichen Thema. Dafür kommt jetzt auch nur noch ein ganz, ganz kurzer Hauptteil und den Schluss dazu darf sich dann jeder selbst ausdenken.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/terrorgefahr-de-maiziere-mahnt-zur-eile-bei-regierungsbildung-aus-sicherheitsgruenden/20652396.html
    Steht uns da was ganz Schlimmes bevor?

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      Michael

      1. Dezember 2017 20:54 at 20:54

      @Gerd, eine wahrlich lange Einleitung, wie fast immer im Konjunktiv verfasst.
      Und danach ein Zitat eines „linksradikalen Liberalisten“, der der Raute verpflichtet ist? Weil es gerade mal zu den eigenen Ansichten passt?
      Was müssen wir noch Schlimmes von Ihrer Seite hören und ertragen?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      1. Dezember 2017 23:01 at 23:01

      Hallo Gerd. Das waren teilweise meine Äußerungen, speziell, was den Kenntnisstand der Märkte betrifft. Wir sind hier in dieser Nachrichtenlage doch allenfalls Drittverwerter von Nachrichten. Da wäre in den USA einmal die bestens informierte Finanzlobby, ja und dann die Nanosekunden-Trader, die jede Nachricht in Echtzeit umsetzen: Z.B. Goldman Sachs mit seinen zahllosen Ex-Mitarbeitern bis in höchste Positionen in der Politik, Investmenthäuser, die enge Verbindung zu ihren Hauspoltikern halten. Heute habe ich gelesen, dass diese Sponsoren der Wahlkämpfer sogar Druck zum Jahresende hinsichtlich des Fortschreitens der Steuerrreform machen würden, allenfalls würde die Unterstützung zum Jahresende gekappt. Es ist doch bald wieder Wahlkampf. Kurzum: In den USA regiert das Geld der Investoren, so dass die Märkte systembedingt oft einen Vorsprung haben. In dem Buch „BlackRock – Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld“ wird einiges zur Verbindung von Wirtschaft und Politik dieses 5,5 Bio- Investment-Riesen (deutsche Bio) und dessen Aufstieg beschreiben. Deshalb ist es meines Erachtens „nichts Schlimmes“, was uns da bevorsteht, sondern einfach eine Verquickung von Politik und Wirtschaft. Es ist etwas naiv zu glauben, wir könnten aus Nachrichten so einfach Rückschlüsse ziehen, die die Märkte noch nicht gezogen haben. Das gelingt uns nicht einmal in Deutschland, wo wir viel näher dran sind. Wie viele politische Entscheidungen wurden bisher von der Automobillobby dominiert? u.s.w. Ich rede jetzt nicht von der Veröffentlichung von Unternehmensergebnissen, Notenbankprotokollen u.ä., da dürfte das Strafrecht hins. Insidervergehen einigermaßen funktionieren. Ich meinte das Thema Gesetzesvorhaben, in punkto Bankenregulierung werden wir in Kürze ähnliches sehen. Schönes Wochenende

      • Avatar

        PK

        2. Dezember 2017 08:27 at 08:27

        „s ist etwas naiv zu glauben, wir könnten aus Nachrichten so einfach Rückschlüsse ziehen, die die Märkte noch nicht gezogen haben. Das gelingt uns nicht einmal in Deutschland, wo wir viel näher dran sind.“

        ich sag dazu mal ein „Jain“.
        Zunächst mal denke ich, daß man Nachrichten braucht um Entscheidungen zu treffen, aber sie in den Kontext mit der allgemeinen Stimmung (und vor allem der Art und Weise wie in den Medien berichtet wird) bringen muss.
        Dabei kann die Entscheidung am Markt dann durchaus gegenteilig zum Inhalt dieser Nachrichten sein. Man muss ja eine Annahme darüber treffen, was davon in den Kursen enthalten ist.
        Viele schlaue Leute schreiben deshalb, man soll das gar nicht probieren denn genau das wüsste man sowieso nie und nur auf den Markt schauen.
        Aber wenn man mal den Dax betrachtet:
        Wir haben ja in den letzten Tagen das Verhalten des Dax gegenüber den anderen Indizes beobachten können. Hätten wir jetzt nur den Dax angeschaut, hätten wir niemals den starken Fall am Freitag vormittag so erahnen können.
        Wir konnten den Dax aber in den Kontext mit den starken Nachrichten aus USA setzen und sehen, daß er nicht in gewohnter Weise mitzieht. Das war ein ausgesprochen ungewöhnliches Verhalten.
        Und so baute sich ein Schiefstand ganz vieler kurzfristiger Marktteilnehmer auf, die gegen diese Schwäche anhielten und ein Aufholen erwarteten. Ich schrieb das bereits vor vielen Tagen, daß genau das GEGENTEIL eintreten wird.
        Erst jetzt, nach dem Washout Freitag vormittag ist der Dax von diesen Hoffungspositionen erstmal gereinigt.
        Das wichtigste überhaupt an der Börse sind aber „ungewöhnliche“ Verhaltensweisen und man muss diese vor den anderen erkennen und handeln. Wenn die Mehrheit endlich einsieht, daß sie falsch liegen, ist es zu spät. Man muss ein für alle Mal begreifen, daß es viel vernünftiger ist, ein im Kontext der Nachrichtenlage „ungewöhnliches“ Verhalten zu traden (also auf eine FORTSETZUNG zu spekulieren), als darauf, daß der Markt schon einsehen wird, daß er die Nachrichten noch nicht richtig verstanden hat.
        Darum bitte Nachrichten schauen, auch Fugmans Analysen schauen, denn da sind viele wichtige und spannende Infos drin, aber um Gottes Willen nicht darauf basierend unmittelbare Kauf/Verkaufentscheidungen treffen sondern nur dann, wenn der Markt nicht das macht, was man allgemein aufgrund dieser Nachrichtenlage erwarten würde. Und zwar exakt in der Gegenrichtung zur hier gerne vorherrschenden Meinung „Der Markt wird schon einsehen daß er falsch liegt“. So, mal wieder das Wort zum Sonntag, wahrscheinlich mal wieder völlig umsonst…

        • Avatar

          Wolfgang M.

          2. Dezember 2017 09:21 at 09:21

          @PK. Danke für die Kommentierung. Sehr aufschlussreiche Gedanken. Deshalb war auch die extreme Long-Positionierung der Privatanleger in Derivaten in den letzte 2 Wochen ein echtes Warnzeichen. Ich habe es rechtzeitig gesehen, war aber zu blöd/zögerlich, um es umzusetzen. Gruß

      • Avatar

        Gerd

        4. Dezember 2017 10:46 at 10:46

        Wolfgang M., an diese Ihre Äußerungen kann ich mich gut erinnern.

        Sie werden doch dann wohl auch den entgegengesetzten Fall nicht ausschließen wollen. Nämlich, dass gut informierte „Kreise“ auch über Informationen verfügen, welche zu fallenden Kursen führen.
        Da ich nicht zu diesen Kreisen gehöre, weiß ich es natürlich überhaupt und sowieso nicht. Ich merke nur, wie PK und M.Fugmann auch, dass da irgendwas was im Busch sein könnte.

        Warum sollen nicht Mitarbeiter im Innenministerium oder Kanzleramt gegen Honorar heimlich mal mit Goldman Sachs oder Blackrock sprechen?! Vielleicht steht schon fest, dass Frau Merkel beim Eintritt einer weiteren ungünstigen Konstellation sofort zurücktreten will.
        Beide Vermutungen sind wahrscheinlich Blödsinn, aber wie geschrieben – jeder mache sich seine eigenen Gedanken, was es sein könnte.
        Es ist was – und die Bewertung ist es nicht.
        Wolfgang, siehe weitere Antwort unten.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      2. Dezember 2017 09:07 at 09:07

      @Gerd. Hier noch ein paar Gedanken zur Underperformance des Dax gegenüber den US-Indizes. Vergleicht man die 5-Jahrescharts des Dax mit Dow und S&P 500, sieht man eine unglaubliche Korrelation:
      Dax + 175% – Dow + 187% – S&P 500 + 187 % Nur der Nasdaq 100 hat mit fast 240 % eine bessere Performance, aber dasselbe haben wir auch bei TechDax und MDax. Vor ein paar Wochen war dieser Zusammenhang noch enger und auch beim 10-Jahreschart zeigt sich das gleiche Bild. Auch wenn es zwischenzeitlich Abweichungen gab, näherten sich die Chartkurven immer wieder an. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass sich der Dax in Bälde diesen Leitbildern wieder annähert , durch die math./stat. „regression toward the mean“, wie es PK immer wieder erwähnt. Das könnte auch einfach bedeuten, dass der Dax bei der US-Korrektur einfach weniger verliert, als die erwähnten Indizes. Demzufolge wäre das Shorten des Nasdaq, wie oben empfohlen, gar keine schlechte Idee. Gruß

      • Avatar

        Gerd

        4. Dezember 2017 10:56 at 10:56

        Wolfgang, für mich ist es ein kollossaler Unterschied, wenn die DAX-Werte mit einem KGV von unterhalb 14 bezahlt werden. Und im Vergleich dazu die Amerikaner mit oberhalb 20.

        Und dann Ihr Performancevergleich. Der hinkt. Und das obwohl Sie früher auch schon selbst mal geäußert hatten, im DAX müsste man die Dividenden noch berücksichtigen.So betrachtet steht der DAX heut nämlich nicht bei 13000 sondern vergleichbar erst bei rund 11500.
        Und jetzt fragen wir uns noch mal, was ist los? Was ist im Busch, dass der DAX so hinterherhinkt? Oder hat es ausnahmsweise doch der Markt im Moment einfach noch nicht kapiert und zum Jahresschluss kapiert er und rast dann auf die 14000 zu?

        • Avatar

          Wolfgang M.

          4. Dezember 2017 13:07 at 13:07

          @Gerd. Es ist möglicherweise auch eine Kombination von zufällig aufeinandertreffenden Ursachen. Da sind zum einen die Käufer des Dax, in der Mehrheit Investoren aus anderen Ländern/Währungsräumen. Ich habe schon geschrieben, das für US-Investoren beim Dax seit Januar 26% (inkl. 13% Währungsgewinn) Gewinn zu Buche stehen, die man sicherstellen könnte. Allein BlackRock besitzt über 5% im Dax. Auch eine Folge davon, dass der Deutsche Aktienmuffel ist und 2,2 Bio € auf Zinskonten! hält – die doppelte Marktkapitalisierung des Dax. Zum anderen die Regierungssituation: Bekanntermaßen gilt unsere BK für die Amis als letzte Bastion der Demokratie und für den Stabilitätsanker in Europa?! Dann noch die tax reform, die für unsere Exportunternehmen ein paar Nachteile bringt und, und, und… Aber wie beschrieben, haben Dax und US-Indizes eine Jahrzehnte alte Korrelation, die immer wieder hergestellt wird – durch die Verzahnung der Märkte. Wer sagt denn, dass bei Inkraftsetzung der tax reform nicht in Europa auch über Steuersenkung und nicht Steuererhöhung nachgedacht wird? (Aktuelles Statement von Ifo-Präsident C. Fuest) Ich denke, wir sollten nicht zu schnell schlussfolgern. Gruß

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            Gerd

            4. Dezember 2017 13:17 at 13:17

            Tun wir doch auch nicht (zu schnell schlussfolgern). Hihi.
            Fakt für mich ist jedenfalls, dass ich mich im DAX zur Zeit nicht long zu gehen traue.

          • Avatar

            Gerd

            4. Dezember 2017 15:21 at 15:21

            Ist ja mal wieder typisch. Kaum sage ich ein einziges Mal, dass ich mich nicht traue long zu gehen, schon fängt der Markt an endlich doch noch zu kapieren und weiß wo er hingehört.

  7. Avatar

    Peter B.

    1. Dezember 2017 20:27 at 20:27

    Naja ok aber auch wenn er während des Wahlkampfs Kontakt zu RUS geknüpft hat – was ist daran nun die Straftat?…..Und sagten sie in dem Video nicht was von geheimnisverrat – kann man das eigentlich nur dann begehen wenn man ein politisches Amt inne hat? Während des Wahlkampfs War das ja noch nicht so – aber auch wenn er ein Amt inne gehabt hätte: auch dann müssen sich doch die Politiker austauschen können.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Dezember 2017 20:35 at 20:35

      @Peter, Trump war damals ja nicht im Amt, also Privatmann. Es gibt in den USA den sogenannten „Logan Act“, der es einer Privatperson verbietet, Kontakt mit einer fremden Macht aufzunehmen, wenn das Ziel des Kontakts den Bestrebungen der amerikanischen Regierung widerspricht!

      Aber faktisch ist die entscheidende Frage hier: hat der Kontakt zwischen Flynn und den Russen (speziell dem russischen Botschafter) mit den den Demokaten gestohlenen Mails zu tun – oder nicht! Wenn ja, könnte das die Amtsenthebung Trumps nach sich ziehen. Eine entscheidenden Figur in dem Spiel dürfte Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sein, also die unmittelbare Entourage Trumps. Das geht schon sehr nahe an ihn direkt ran, je näher, desto gefährlicher für ihn!

  8. Avatar

    leuebeach

    1. Dezember 2017 21:18 at 21:18

    Lieber Herr Fugmann, das schöne an Ihre Thesen ist, man muss einfach nur das Gegenteil umsetzen und schon ist man in der Gewinnzone….

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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