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Marktgefl├╝ster (Video): Rote Linie ├╝berschritten!

Ob bewu├čt oder unbewu├čt hat die Trump-Administration heute in Gestalt von Wirtschaftsberater Larry Kudlow im Handelskrieg gegen China eine rote Linie ├╝berschritten..

Ver├Âffentlicht

am

Ob bewu├čt oder unbewu├čt hat die Trump-Administration heute in Gestalt von Wirtschaftsberater Larry Kudlow im Handelskrieg gegen China eine rote Linie ├╝berschritten: in einem TV-Interview machte Kudlow Chinas Staatschef Xi Xinping pers├Ânlich daf├╝r verantwortlich, dass man keinen „Deal“ abschlie├čen k├Ânne – Xi wolle die ├ľffnung Chinas sowie weitere Reformen gar nicht etc. Das ist ein frontaler Angriff auf die Autorit├Ąt des m├Ąchtigsten Staatschefs Chinas seit Mao, die Fronten d├╝rften sich damit weiter verh├Ąrten. An der Wall Street perlt das erneut v├Âllig ab, auch Google kaum ver├Ąndert trotz der Strafe der EU-Kommission, w├Ąhrend Amazon nun nach Apple das erste Unternehmen ist, das die 900-Milliarden-Dollar Marke bei der Marktkapitalisierung ├╝berschreitet. Auch der Dax bleibt heute stark nach denm gestrigen Bruch des zentralen Widerstands..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Hinterfrager

    18. Juli 2018 18:48 at 18:48

    Im Herbst 2012 kursierten ernsthafte Pleiteger├╝chte rund um die US-Investmentbank Morgan Stanley. Letztere will nun (ausgerechnet) gegen├╝ber Goldman Sachs outperformen, so wie es einst ein scharfer Konkurrent namens Lehman Brothers versuchte, mit einer absoluten CEO-Null und zugleich einem personifizierten Soziopathen namens Richard S. Fuld an der Spitze. Nachtijall, ick h├Âr dia trapsen…

    https://www.youtube.com/watch?v=XXLlrd5dKQc

    • Wolfgang M.

      18. Juli 2018 19:23 at 19:23

      Den Zusammenhang aus diesem Video habe ich 2017 ├Âfters erw├Ąhnt, als man hier glaubte, die Steuerreform (von Ex-Goldman Sachs Direktor Steven Mnuchin mitkreiert) ginge nicht durch den Kongress. Die US-Dickschiffe haben nach wie vor einen unglaublich starken Einfluss auf die Politik, auch bei Trump und werden ma├čgeblich bestimmen, wann die ÔÇ×Musik an den Aktienm├Ąrkten aufh├Ârt zu spielenÔÇť.

      • Hinterfrager

        18. Juli 2018 20:03 at 20:03

        Und das jederzeit relevante Res├╝mee lautet: Im Zweifel geht man zu Erhalt oder noch besser: Ausbau der eigenen Macht gerne auch ├╝ber alle Leichen, selbst dann, wenn sie „systemrelevant“ sein sollten. Ex-Goldman-CEO- und Ex-US-Finanzminister Hank Paulson hat zu diesem – leider allzu selten beleuchteten Thema – zumindest gelegentlich kein Blatt vor den Mund genommen, wenngleich zahlreiche Quellen inzwischen leider entweder hinter einer Bezahlschranke oder im Web-Orkus verschwunden sind:

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ex-finanzminister-henry-paulson-beichte-des-bankenretters-a-676483.html

      • Columbo

        18. Juli 2018 23:19 at 23:19

        @Wolfgang M,
        ganz naiv bemerkt, w├Ąre das ja die beste aller B├Ârsenwelten. Die Dickschiffe bestimmen, wie lange die Musik spielt, also wird sie ewig spielen und niemand braucht sich mehr zu f├╝rchten. Die Welt ist gerettet, ganz naiv bemerkt.

        • Wolfgang M.

          19. Juli 2018 06:37 at 06:37

          @Columbo. Nat├╝rlich ist es nicht so einfach. Aber die Anlagegelder sind in den USA schon sehr konzentriert auf einige Dickschiffe. BlackRock, Fidelity und Vanguard und co. allein d├╝rften es schon fast auf 10 Bio. $ bringen und dazu kommen noch die Gro├čbanken. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, ist der gro├če politische Einfluss des Kapitals in den USA z.B. durch die Wahlkampfspenden des Gro├čkapitals, gerade im Hinblick auf die bald anstehenden Midterm Elections. Milliarden von Dollars werden hier aufgewendet und wenn ich mich an die Situation im Dezember 2017 erinnere, wo von seiten der Finanzindustrie gedroht wurde, man solle mit der Steuerreform noch im alten Jahr „zu Potte kommen“, ansonsten w├╝rde man in diesem Jahr die Unterst├╝tzung ├╝berdenken! Kurzum: Die US-Finanzidustrie hat sicher einen besseren Einblick auf finanzpolitische Entscheidungen in Washington als der Kleinanleger und schlie├člich scheint es f├╝r den Posten des Finanzministers seit Jahren ein Vorrecht f├╝r ehemalige Goldman Sachs-Direktoren zu geben.
          Klar stehen die Institute auch in Konkurrenz, aber wenn ein Gro├čer der Meinung ist, die Zinsen w├Ąren hoch genug oder die Wirtschaft vor dem Abschwung, l├Âsen die gro├čen Summen ganz andere Kursreaktionen aus.
          Viele Gr├╝├če

  2. Pingback: Marktgeflüster (Video): Rote Linie überschritten! - Das Pressebüro

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