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Marktgeflüster (Video): Snap – Symbol für den Zustand der Märkte

Heute ist mit Snap ein Unternehmen an die US-Börse gegangen, das mehr Verlust als Umsatz macht (Umsatz 2016: 405 Millionen Dollar, Verlust 515 Millionen Dollar), der IPO-Preis von 17 Dollar entspricht dem 60-fachen Jahresumsatz. All das macht die irrationale Überhitzung an der Wall Street mehr als deutlich, man orientiert sich seit der Machtübernahme Trumps auch an den Finanzmärkten zunehmend an alternativen Fakten!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute ist mit Snap ein Unternehmen an die US-Börse gegangen, das mehr Verlust als Umsatz macht (Umsatz 2016: 405 Millionen Dollar, Verlust 515 Millionen Dollar), der IPO-Preis von 17 Dollar entspricht dem 60-fachen Jahresumsatz – erster Kurs war dann im Bereich 24 Dollar, das entspricht einer Marktkapitalisierung von 34 Milliarden Dollar – womit Snap in einer Region mit großen amerikanischen Telekommunikationsunternehmen wie Sprint rangiert (mit dem Unterschied: Sprint verdient Geld!). All das macht die irrationale Überhitzung an der Wall Street mehr als deutlich, man orientiert sich seit der Machtübernahme Trumps auch an den Finanzmärkten zunehmend an alternativen Fakten! Unterdessen hat die Fed klar gemacht, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit im März die Zinsen anheben wird – und da die Amtszeit Yellens Anfang 2018 endet, könnte die Abfolge der Anhebungen schneller als erwartet kommen..

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    Walter

    2. März 2017 18:39 at 18:39

    Hallo, wie heißt der Analyst bzw. wie wird er geschrieben?
    Grüße

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. März 2017 18:51 at 18:51

      @Walter, er heißt Stephen Isaacs (von der Firma Alvine Capital)

  2. Avatar

    sacha

    2. März 2017 18:41 at 18:41

    Hallo Herr Fugmann, der DAX geht wohin wenn der SP500 bei 24000 steht?
    DAX 30000 ?
    Aber spaß beiseite , ich glaube wir sehen bald das HOCH beim DAX 12500 ?

    LG sascha

    • Avatar

      verinet

      2. März 2017 18:50 at 18:50

      von den 12400 und mehr faseln mir mittlerweile auch ziemlich viele

  3. Avatar

    Walter

    2. März 2017 19:03 at 19:03

    @fugman, ich danke Ihnen

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. März 2017 19:06 at 19:06

      sehr gerne, @Walter!

    • Avatar

      Günter Mertens

      2. März 2017 19:38 at 19:38

      Schließe mich an mit dem Dank!
      Und es war wieder so ein Genuss, zuzuhören und zuzusehen
      :-)

  4. Avatar

    verinet

    2. März 2017 19:15 at 19:15

    das mit Snapchat ist ein gutes Beispiel erinnert an den Tulpenzwiebel boom und crash
    im 16 Jahrhundert in den Niederlanden viele meinen jetzt auch der Boom geht ewig so weiter weil Trump nie konkret werden wird da fasst man sich nur noch an den Kopf.

  5. Avatar

    Gerd

    2. März 2017 19:31 at 19:31

    „All das macht die irrationale Überhitzung an der Wall Street mehr als deutlich,…“

    Vielleicht kommen die Hitzewellen auch vom Temperaturanstieg durch die Klimaveränderung.
    Oder durch die heißgelaufene Euro-Druckerpresse des Herrn Draghi. Das wird es sein.

    Jedenfalls gibt es diese Überhitzungen allenthalben:
    Ein Gemälde von Klimt, „Bauerngarten“, wurde aktuell für rund 57 Mio Euro versteigert.
    1994 hatte der Sammler David Graham dafür lediglich
    4,31 Mio. Euro gezahlt.

    Das ist aber bestimmt nicht nachhaltig, würde Herr Draghi wohl meinen, denn es käme ja nur von den gestiegenen Ölpreisen.

    Der Kerl hat keinen blassen Schimmer.
    Klar kommt das von den gestiegenen Ölpreisen, mein lieber Mann. Ist ja schließlich auch ein ÖL-Gemälde.

  6. Avatar

    Schmiguel

    2. März 2017 19:32 at 19:32

    Interessiert es eigentlich noch jemand dass am 15ten King Donald an die Schuldenobergrenze stösst? Womit will die laufende Eichhörnchenfrisur denn dann seine tollen, phantastischen Vorhaben bezahlen?? Egal, the sky is the Limit, aber hatten wir das nicht schon mal?

    • Avatar

      Steven

      2. März 2017 20:02 at 20:02

      Hm vielleicht genau so wie die laufende fakefrisur Obama es gemacht hat, als er die schuldenobergrenze erreicht hat …inkl Haushalts shutdown ?!

  7. Avatar

    Günter Mertens

    2. März 2017 19:48 at 19:48

    Nachtrag:
    Und während die Herde der Finanzschafe Luftnummern kauft, kriegt gerade Silver richtig eins auf die Mütze (von wem ???), damit JP Morgan es billig (physisch!) einsammeln kann…
    Perfide daran:
    Mit dem Ipo einer Luftnummer verdienen, den EM-Preis Euphorie drücken und dann billig einkaufen!
    @Trade: Ich weis schon, mit Luftnummern kann man natürlich ’ne Zeit lang ordentlich verdienen.

  8. Avatar

    Günter Mertens

    2. März 2017 19:49 at 19:49

    meine natürlich: den EM-Preis in der allgemeinen Euphorie drücken…

  9. Avatar

    Steven

    2. März 2017 19:52 at 19:52

    Wuz

    Dir machen mehr Verlust als Umsatz ??? >.<

  10. Avatar

    PK

    2. März 2017 20:02 at 20:02

    OK, die üblichen Verschwörungstheorien zu Silber haben hier der Vollständigkeit halber wirklich noch gefehlt.

    • Avatar

      Günter Mertens

      2. März 2017 20:44 at 20:44

      @PK
      See you here – if you want – next year
      :-)

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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