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Marktgeflüster (Video): So was hat man seit 2008 nicht mehr gesehen!

Die EZB erklärt die sechtsgrößte spanische Bank Banco Popular sei pleite – und lässt die größte spanische Bank, Santander, zur Rettung schreiten. Aber die nachrangigen Anleihen der Banco Popular crashen (weil die Investoren ihr Geld verlieren werden), einen solchen Crash von Bank-Anleihen hat man seit 2008 nicht mehr gesehen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die EZB erklärt die sechstgrößte spanische Bank Banco Popular sei pleite – und lässt die größte spanische Bank, Santander, zur Rettung schreiten. Aber die nachrangigen Anleihen der Banco Popular crashen (weil die Investoren ihr Geld verlieren werden), einen solchen Crash von Bank-Anleihen hat man seit 2008 nicht mehr gesehen. Nach dem Anschlag im Iran verhärten sich die Fronten im Nahen Osten, die Saudi-Allianz weitet die Embargo-Maßnahmen gegen Katar aus, die Türkei ergreift Partei für Katar und will Truppen auf ihrem Militärstützpunkt in Katar stationieren – all das Folgen von Trumps genialer Aussenpolitik (der die Saudis ermuntert hatte, gegen Katar vorzugehen)! Dax und Euro heute von widersprüchlichen Insider-Berichten zur EZB stark bewegt, und morgen wird es mit dem „Super-Donnerstag“ wohl auch nicht ganz langweilig..

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Marko

    7. Juni 2017 19:22 at 19:22

    Na ja, der „Super-Donnerstag“, es ist doch offensichtlich, dass die EZB langsam reagieren wird müssen, im Gefolge der US-Zinserhöhungen.

    Wieso wird eigentlich unterschienden zwischen einem harten und einem weichen Brexit ?

    Ein Exit ist ein Exit ! Ich trete aus ! Wieso sollte die EU so dumm sein, den „Elitebürgern“ aus UK irgendwelche Sonderrechte einzuräumen ? Wieso sollten die „Elitebürger“ sagen können, ja den und den nehmen wir, aber die anderen EU-Bürger fliegen raus ?
    Das ist Logik ? Die Banken werden den finalen Brexit wohl nicht abwarten, da wird – genauso wie an der Börse – Zukunftsmusik gespielt …

    Fazit : Typisch GB… es bleibt immer noch die Frage : Wieso eigentlich, die werfen Londen auf den Müllhaufen… ?

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      Jana

      7. Juni 2017 19:50 at 19:50

      Was? Da haben Sie sich scheinbar gar nicht mit der Thematik beschäftigt warum so viele Leute für den Austritt gestimmt haben oder? Abgestimmt haben auf jeden Fall die Menschen und nicht die Banken und wenn es aufgrund der starken Zuwanderung (besonders aus Polen) mittlerweile zu Verteilungskämpfen um Kitaplätze Wohnungen usw Geht und die Tendenz so bleibt – dann wollen die Leute das eben nicht . Über die Zukunft des Landes hat jetzt London zu entscheiden und nicht Brüssel – das ist auch gut so.Es sollte wieder mehr Macht in die nationalen Parlamente fließen .
      Es sind ca. 1 Million Polen schon nach GB gezogen. Wenn es zu einer Erweiterung der EU kommt wird das noch extremer auch wenn unsere Medien die Entscheidungen nicht akzeptieren wollen – es ist nun mal so und das ist auch gut so. Und wenn man nun schlechte Handelsvertreter mit GB macht dann schneidet sich die EU ins eigene Fleisch . Jeder weiß wie D vom Export abhängig ist, und Frau und den Südeuropäern geht es wirtschaftlich so mies, dass die es sich erst recht nicht erlauBen können Einen Handelspartner zu verlieren

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        Marko

        7. Juni 2017 20:03 at 20:03

        Hallo Jana,

        das Problem ist doch wohl eher , dass da mit Sicherheit die „Billigarbeitskräfte“ wegfallen, gerade wie Sie sagten aus Polen, gerade aus dem Gesundheitssektor, welcher „Elitebürger“ aus dem glorreichen GB wird dies freiwillig machen ???
        Nochmal : Die Briten sagen, wir suchen uns Top-Arbeitskräfte aus, aber den anderen „Müll“ zurück in die EU ! Die Flüchtlinge nehmen wir sowieso nicht, aber : was die offenbar nicht verstehen wollen, ist : das GB ein Teil Europas (der EU) ist und bleibt, daran wird der Brexit nichts ändern ! Und soo schlimm sind Billigarbeitskräfte nicht, irgendeiner muss den Job doch machen ?

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          Jana

          7. Juni 2017 20:47 at 20:47

          Genau aber sollte das nicht jeder selber entscheiden – als auch je nach Bedarf. Die brauchen Arbeitskräfte im Gesundheitssektor. Und dementsprechend sollte auch die Einwanderung angepasst sein. Jedes Land sollte das für sich entscheiden – daran finde ich nichts Verwerfliches. Einwanderung nach Bedarf. Oder andere Möglichkeit: es regelt sich eben über Angebot Nachfrage. Wenn die Jobs keiner machen will von den Briten, dann muss der Lohn für den Bereich ansteigen. Dann finden sich auch wieder mehr Leute dafür.
          Da trotz aller Eskarpaten die Beitrittsverhandlungen mit der EU ja immer noch nicht abgebrochen wurden, hat man auch da Angst. DIe haben doch 70 Millionen Einwohner oder so. Aufgrund der unterschiedlichen Lebensstandard würden viele einfach so ihr Glück probieren – zB. in GB. Und wenn man da gar keine Grenzen gesetzt hat? Was passiert mit denen die keinen Job bekommen und wer bezahlt die? Was wird mit Wohnungen, Kitaplätzen, Innere Sichertheit, kein Niveauverfall an Schulen usw……..ich kann solche Sorgen nachvollziehen …..

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            Marko

            7. Juni 2017 21:50 at 21:50

            Jana,

            die haben folgendes gemacht : „Refugees welcome“ Schilder sehend – ok. Brexit.
            Meines Erachtens haben die Briten mit dem Brexit übertrieben.

            Die EU bedeutet folgendes : eine Gemeinschaft, nichts anderes !
            Wenn der Deppenladen in GB was „Besonderers“ zu sein scheint, kein Problem.
            Die können meinen was sie wollen, die „Elitebürger“ :D
            Deswegen ist der Brexit die allergrößte Sensation, dagegen ist der Trump gar nix…

            Wollen die denen in Berlin, Brüssel, Frankfurt eine „rein haun“ ? Der Zusammenbruch des Eur ? Lächerlich …

            VG

            Marko

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          gerd

          7. Juni 2017 20:54 at 20:54

          „…Und soo schlimm sind Billigarbeitskräfte nicht, irgendeiner muss den Job doch machen“.

          Marko, da sprechen Sie dem Rest meiner Familie – mittelständische Firmeninhaber – voll aus der Seele.
          Im Gegenteil, die empfinden die Billigarbeitskräfte sogar als sehr vorteilhaft.

          Und übrigens: GB bleibt ein Teil Europas, aber eben n i c h t der EU.

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            Petkov

            7. Juni 2017 22:10 at 22:10

            Da kommen aber sehr schwere Zeiten auf die Personalpolitik dieser Firmen zu, lieber Gerd. Diese „billigen“ Arbeitskräfte aus Osteuropa wollen auch ein ruhiges, sicheres Leben in Recht und Ordnung führen. Sie sehen sich aber immer öfter mit dem trostlosen, befremdlichen Milieu von merkels Arabern und Afrikanern konfrontiert, was sie zunehmend vertreiben wird.

            Die mit EU-Geldern aufgepäppelten Ostblockländer wie Polen, Ungarn, Tschechien etc. brauchen mittlerweile ebenfalls Zuwanderung und nehmen die vor merkel Flüchtenden gerne auf. Das stärkt die osteuropäische Wettbewerbsfähigkeit noch mehr und zwingt deutsche Firmen zu noch mehr Outsourcing.

            Ich beobachte das bunte Treiben von meinem bequemen Hightech- Bürostuhl aus, weiß aber jederzeit, wo meine Koffer stehen und behalte den immer enger werdenden Ausgang im Auge.

            Mein Rat an Ihre Familie: um fit für den Umgang mit den Fachkräften zu sein, die in Deutschland demnächst verfügbar sein werden, machen Sie einen Selbstverteidigungskurs mit Schwerpunkt Messerattackenabwehr. Das wird Ihnen im Fall der Fälle überhaupt nicht helfen, aber bis dahin hat man ein besseres Gefühl ;-)
            Beste Grüße

      • Avatar

        Marko

        7. Juni 2017 20:07 at 20:07

        Die in Schottland machen sich übrigens allergrößte Sorgen, wie das so weitergehen soll, ohne die Billigarbeitskräfte, im Gesundheitssektor.
        Dass Schottland an sich nach dem finalen Brexit GB „umfallen“ lassen wird , ist meiner Meiner Meinung nach sehr realistisch.

  2. Avatar

    Marko

    7. Juni 2017 19:39 at 19:39

    Das hier ist übrigens nicht so schlecht

    hoffe, es ist ok, der link

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/samstagsessay-mehr-mut-zum-euro-1.3532607

    Eurobonds an sich wird es nicht geben, weil dass dann eine Extraeinladung an unsere südeuropäischen Freunde wäre… Da hätten wir dann Lehman 2.0. , aber das in Europa …

  3. Avatar

    Columbo

    7. Juni 2017 20:25 at 20:25

    Auf Telebörse(Geldanlagecheck) hat doch gerade einer einen Daxstand von über 14000 am Ende des Jahres vorusgesagt. Abgesehen, daß solche Prognosen von unglaublicher Inkompetenz zeugen, würde ich mich unbändig freuen, wenn genau das Gegenteil eintreffen würde.

    • Avatar

      gerd

      7. Juni 2017 20:44 at 20:44

      Columbo,
      Dass das von unglaublicher Inkompetenz zeugt, unterstreiche ich nicht. Aber auch mich würde es unbändig freuen, wenn genau das Gegenteil eintreffen würde. Nur was hieße das?
      Von 12700 bis 14000 sind es gerade mal 1300 Pluspunkte.

      Bei dem Gegenteil, nämlich 1300 Minuspunkten landen wir lediglich auf der seinerzeitigen Unterstützung von 11400.
      Und das wäre immer noch ein derart hoher Indexstand, der Ihnen und den hauptberuflichen Bären hier vor einem halben Jahr utopisch überteuert vorkam.

      Ehrlich gesagt, ich habe die Furcht, dass der Index viel leichter auf die 14000 steigt, als dass er auf die 11400 fällt.

      • Avatar

        berti

        7. Juni 2017 21:08 at 21:08

        Ja, Gerd kann man nur Recht geben, siehe/höre Marktgeflüster und sehe Indexstände……

      • Avatar

        Columbo

        7. Juni 2017 21:23 at 21:23

        Inkompetenz und Dummheit bedeutet für mich, wenn jemand einen Index sechs Monate voraussagt. Da lob ich mir Dirk Müller, der immer betont, weder den Dax von morgen, noch in einem Jahr vorauszusehen.
        Ein erfahrener seriöser Börsianer weiß, daß der Dax in einem halben Jahr bei 18.000 oder bei 9000 stehen kann. Die anderen reden dumm daher, weil es die Journalisten und ihre Kunden gern hören. Stellen Sie sich vor, so ein Börsenfuzzi würde im ntv Interview sagen, der Dax wird im Herbst bei 9000 stehen. Er wäre weg vom Fenster, schneller, als er schauen kann. Der Dax kann bis Jahresende steigen oder fallen, 50: 50, der Rest ist Astrologie. Furcht ist fehl am Platz.

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          Gerd

          8. Juni 2017 11:26 at 11:26

          Furcht ist fehl am Platz, sagen Sie Columbo.
          Das kann man viel leichter sagen, wenn man selbst nicht short ist und nur am Rande steht. Gratulation dazu.

  4. Avatar

    Gerd

    8. Juni 2017 11:17 at 11:17

    @Petkov
    So schwer würden die Zeiten für meine Leute gar nicht mal. Denn wer letztlich für sie Arbeit zu Dumpinglöhnen macht, wäre ihnen ja noch fast egal. Die würden auch die noch nicht so lange hier Lebenden dafür anlernen.

    Wäre…würde. Wollen sie aber dann doch nicht. So viel haben sie aufgrund der alltäglichen Vorfälle auch schon mitgekriegt.

    Ich muss davon zwar nicht leben, trotzdem sage ich denen aber außerdem, dass ich mit höheren Gebühren meines Brokers auch zu recht kommen müsste und würde – sofern mein Geschäftsmodell, also mein Trading richtig läuft. Also im Falle der Fälle einfach mal etwas mehr Lohn bezahlen, dann braucht man auch keine Billigarbeiter. Und ich weiß, dass es bei denen auch mit etwas höheren Lohnkosten noch rentierlich laufen würde.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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