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Marktgeflüster (Video): Stark – aber ein bißchen giftig!

Von Markus Fugmann

Die heutigen US-Daten waren stark (Einzelhandelsumsatz, NY Empire State Index), aber die Inflation steigt deutlich stärker als ohnehin erwartet und gleichzeitig gehen die US-Reallöhne zurück. Und wenn Preise steigen, Einkommen aber sinken, heißt das schlicht: bald ist die Konsum-Party vorbei! Heute aber wieder neue Allzeithochs bei den US-Indizes, nachdem Donald Trump heute im Gespräch mit den CEOs von US-Einzelhandelsunternehmen erneut „massive Steuersenkungen“ für alle verkündet hatte – die Märkte machen Party, solange niemand die Frage stellt, ob das politisch realisierbar und vor allem finanzierbar ist. Solange lautet das Motto der Wall Street: kaufe die Hoffnung, und verkaufe dann die Tatsache (wenn sie denn eintritt). Der Dax aber kommt im Gegensatz zu den US-Indizes nach wie vor nicht so recht vom Fleck, und langsam wird die Frage drängender: welche Vorlage braucht der deutsche Leitindex denn eigentlich noch?



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12 Kommentare

  1. die amis verdienen weniger und die Kapazitätsauslastung (nur 75%) „kommt nicht aus dem quark“. das passt zusammen. trotzdem ist (vermeintlich) die arbeitslosenquote niedrig. herr fugmann, kennen sie dafür eine plausible erklärung ? liegt das vielleicht an den däumchendrehenden frackern ?

    1. @ET, nach meiner Auffassung spiegelt das den Trend zu eher schlecht bezahlten Dienstleistungsjobs – davon haben viele sogar zwei oder mehr, weshalb die offizielle Al-Quote niedrig ist, aber die Verdienste eben auch..

      1. @ m. Fugmann
        Meinen sie die kapazitätsauslastung ist gering weil die leute in schlecht bezahlte dienstleistungsbereiche wechseln ? Ist es plausibel, das die leute besser bezahlte industrie-/produktionsjobs verlassen, auch wenn dort bedarf ist ? Wohl eher nicht.

        1. @ET, der Bedarf an Arbeitskräften in der Industrie sinkt – wegen der Robotisierung!

          1. Sorry, aber das ist quatsch, den man seit einiger oft hört und liest…. in der regel von leuten, die nichts von der materie verstehen. Die halbwissenden plappern es halt nach. Würde zu weit führen, das hier weiter auszuführen.

          2. @ET, na dann führen Sie es kurz aus, würde ich vorschlagen! Sie scheinen ja ein riesiger Bescheid-Wisser zu sein..

          3. Mit 30 jahren erfahrung auf dem gebiet lässt es sich kaum vermeiden ein großer bescheidwisser zu sein. Wenn es sie wirklich interessiert, dann können sie mich anrufen. Ist wirklich zu komplex, um es hier „kurz“ auszuführen.

  2. Hallo Herr Fugmann,

    zum Thema S&P und der kurz vor der 90 TageMarke stehende „Ich falle nicht mal ein Prozent“Situation kann ich folgendes hinzufügen. Seit dem 08.02. setze ich ein SellStop 10 Punkte unter dem Hoch und ziehe dieses mit jedem weiteren Hoch mit Abstand 10 nach. Und was soll ich sagen. Ich bin immer noch am nachziehen. Dabei sind 10 Punkte beim aktuellen Stand weniger als ein halbes Prozent. Der S&P zieht nicht nur von einem Hoch zum nächsten, sondern stellt sogar jegliche Form von Luftholen ein.
    Ein echt irrer Markt derzeit.

    Beste Grüße und bitte weiter diese pointierte Berichterstattung.

  3. Was meinen sie Herr Fugmann, steht die 30.000 beim Dow in einem völlig überbewertetem Markt bis zum Quartalsende ?

  4. Jetzt lese ich so Dinger wie : Maximal Restpotential 7 % bei den Amis ?

    Seit wann können die Börsenbriefe die Zukunft voraussagen ? Sind das eingentlich nicht Kontraindikatoren ?

    Der Ami ist zu teuer usw, ja , aber… wie wärs mal mit ein bisserl Nachdenken ?

    VG

    Marko

  5. Ach übrigens, bzgl. des Interviews von Herrn Faber (fand ich trotzdem gut, vielen Dank, liebe finanzmarktwelt) :

    Man darf eines nicht vergessen , der Dowjones mag irgendwann mal bei 1000 Punkten gestanden haben, nur hat ein Herr Faber eines vergessen, beim Dowjones ändern sich die „Marktteilnehmer“, der Doof-Jones ist eigentlich nicht aussagekräftig.
    Ist halt so wie beim Daxl,

    VG

    Marko

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