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Marktgeflüster (Video): Statistik-Wunder aus den USA

Die USA sind das Land der unbegrenzten Statistik-Wunder! So auch heute, als das US-BIP von +0,7% in der ersten Veröffentlichung auf nun +1,2% nach oben revidiert wurde. Ausschlaggebend für die Aufwärts-Revision waren angeblich Ausgaben (also vermutlich Spenden) an sogenannte „Nicht-Profit-Unternehmen (Kirchen etc.) – schon etwas seltsam!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die USA sind das Land der unbegrenzten Statistik-Wunder! So auch heute, als das US-BIP von +0,7% in der ersten Veröffentlichung auf nun +1,2% nach oben revidiert wurde. Ausschlaggebend für die Aufwärts-Revision waren angeblich Ausgaben (also vermutlich Spenden) an sogenannte „Nicht-Profit-Unternehmen (Kirchen etc.) – schon etwas seltsam! Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter dagegen schwach, die USA nähern sich einer Rezession. Die US-Indizes heute weitgehend unverändert vor dem langen Wochenende (Montag Memorial Day), der Dax bleibt nach wie vor schwach auf der Brust, obwohl laut Daten der Bank of Amerika nach wie vor konstant Geld nach Europa fließt (und aus den USA abgezogen wird) – davon ist in den letzten Tagen anhand der Kurse jedoch sehr wenig zu sehen..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    AlterSchwede

    26. Mai 2017 19:27 at 19:27

    Zu Trump, wen es interessiert. Wenn das so stimmt, dürfte die Frage nicht mehr sein ob es ein Amtsenthebungsverfahren gibt, sondern nur noch wann.

    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-gefaehrliche-verbindungen-100.html

    Positiv muss man anmerken, dass in unserem Zwangsgebührenfernsehen zwar fast nur Schrott kommt, aber es eben auch Ausnahmen gibt.

    • Avatar

      Schleswig-Holsteiner

      26. Mai 2017 22:11 at 22:11

      Keine Ausnahme, sondern der übliche konstruierte Pseudo-Journalismus – Schrott halt. So wird immer gegen die Gegner oder vermeintlichen Feinde des Etablishments gearbeitet. Diese eleganteren Methoden des Rufmordes haben sich u.a. auch schon die Nazis zu eigen gemacht, mit großem Erfolg. Die Herde wurde und wird stets in die gewünschte Richtung getrieben.
      Am Ende bleibt der Mensch immer ein Versager.

      • Avatar

        Lars

        26. Mai 2017 23:30 at 23:30

        @ Schleswig-Holsteiner
        Jetzt lehnen Sie sich aber weit, sehr, sehr weit aus dem Fenster.
        Wenn selbst ein Redenschreiber von George W. Bush (einem Republikaner der reinsten und übelsten Sorte) derartige Thesen in dem Raum stellt, wenn sich ein Untersuchungsausschuss der USA (was sicher kein Zuckerschlecken ist) solche Fragen stellt, wenn Zeitzeugen wie seine damals rechte Hand und Architektin des Trumptowers Lumpereien bestätigen, wenn das FBI nach jahrelangen Ermittlungen 34 Mitglieder der russischen Mafia entlarft und festnimmt, sollte man in Betracht ziehen, die Berichterstattung ernst zu nehmen.
        Das ZDF vertritt sicherlich keine Establishment-feindliche Haltung (was immer das bedeuten soll), worin ich Ihnen gerne Recht gebe. Aber ist Trump ein Gegner des Establishments, oder nur ein Opportunist, geld- und machtbesessen und unfähig, seine rein wirtschaftlich-dubios geprägte Vergangenheit hinter sich zu lassen?

        Bitte zeigen Sie uns einen Bericht, der auf ähnlich fundierten Aussagen basiert, bevor Sie mit eleganten Floskeln von Rufmord und Nazitum um sich schmeißen. Bitte!

  2. Avatar

    Walter Schmid

    26. Mai 2017 22:13 at 22:13

    Das Video ist echt der Hammer!

    • Avatar

      Michael

      26. Mai 2017 23:45 at 23:45

      @Walter Schmid
      Wieso der Hammer? Sind Sie als ehemaliger Trump-Fan und nun geläuterter Weitsichtiger erstaunt, dass Tag für Tag mehr schmutzige Details über den Superhelden auftauchen?
      Dann warten Sie noch ein paar Wochen, falls der rüpelhafte Mächtige ohne Manieren noch so lange als Mr. Wonderful überlebt ;)

      • Avatar

        Walter Schmid

        27. Mai 2017 10:15 at 10:15

        In der Tat bin ich geläutert. Als Idealbesetzung für das Amt des amerikanischen Präsidenten oder gar als Superhelden hatte ich Donald Trump zwar nie gesehen, in Ermangelung an Alternativen war er mir allerdings deutlich lieber als Hillary Clinton. Einen erfolgreichen Unternehmer, einen Aufräumer und eine Alternative zum Establishment konnte man sich ja durchaus auch gut an der Spitze der USA vorstellen. Den Glauben an die insbesondere rasche Umsetzung von Trumps Wahlversprechen hatte ich nie, worüber ich ja auch schrieb, was sich nun aber mehr und mehr über seinen Charakter und seine Machenschaften offenbart, ist eine herbe Enttäuschung. Dieser Mann ist in seinem Amt untragbar geworden und muss weg!

  3. Avatar

    Tino

    26. Mai 2017 23:40 at 23:40

    Alles nur um uns von den wirklich wichtigen Themen abzulenken :-(

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      27. Mai 2017 00:33 at 00:33

      @Tino, ist es nicht wichtig, wenn der US-Präsident, der mächtigste Mensch der Welt, faktisch ein Mafia-Präsident ist?

  4. Avatar

    leo

    27. Mai 2017 09:07 at 09:07

    Nur der nichts macht macht keine Fehler. Das Video ist viel zu einseitig.
    Was ist z.B. mit der Clinton Stiftung und deren Finanzierung. Man sollte
    Trump als Präsident auf die Finger schauen aber sich nicht in Mutmaßungen
    verstricken. Was ist mit Gerhard Schröder und Russland? Das wäre für
    einen deutschen Sender doch auch einen Bericht wert.

    • Avatar

      Walter Schmid

      27. Mai 2017 10:54 at 10:54

      Ja, man muss Trump auch Fehler zugestehen und er hat ganz sicher auch gute und interessante Eigenschaften als Staatsoberhaupt. Aber auch, wenn man das Video als einseitig betrachtet und nur die Hälfte davon stimmt, ist Trump als Präsident der USA untragbar.

  5. Avatar

    Trigo

    27. Mai 2017 15:15 at 15:15

    ….. und wer finanziert solche Strukturen……naaaa??? Natürlich die Deutsche Bank…. https://www.zdf.de/politik/frontal-21/trump-und-die-deutsche-bank-100.html

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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