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Marktgeflüster (Video): Stürme an der Wall Street!

Heute geht es turbulent zu an der Wall Street! Im Fokus: die US-Steuerreform, Tesla und Facebook. Und dann kommt heute noch Apple und die Ernennung des neuen Fed-Chefs..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute geht es turbulent zu an der Wall Street! Zunächst die geplante Steuerreform, die einige aus Sicht der Märkte sehr gute Punkte enthält (Unternehmenssteuer soll permanent auf 20% gesenkt werden etc.), aber auch einige Punkte, die sich die Wall Street vielleicht noch nicht so bewußt gemacht hat: eine Steuer auf im Ausland geparkte Dollars von 12%, die gezahlt werden muß (nach derzeitigem Stand), ob ein Unternehmen die Dollars in die USA zurück führt oder nicht! Das würde etwa für Apple bedeuten (die heute um 21.30Uhr ihre Zahlen veröffentlichen werden, wir berichten auf finanzmarktwelt.de so live wie möglich), dass ca. 36 Milliarden Dollar an sofort zu zahlenden Steuern fällig wären! Ansonsten Sturm auch bei Tesla und Elon Musk, nachdem die gestrigen Zahlen enttäuschten und Goldman Sachs faktisch die Kreditwürdigkeit anzweifelt. Ab 20Uhr heute die Verkündung, wer neuer Fed-Chef wird..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Oberste-Berghaus

    2. November 2017 18:54 at 18:54

    Tja, so sollte es immer sein. Kurz, knackig, präzise-ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Mit solchen Informationen kann man arbeiten-weiter so
    Oberste-Berghaus

  2. Avatar

    PK

    2. November 2017 19:41 at 19:41

    ich seh das mit den 12% pauschale Besteuerung nicht so negativ.
    Denn bislang war dieses Geld „tod“.
    Nun kann es in den Kreislauf gepumpt werden. Apple wird dann die Knete zurück holen und möglicherweise auf Übernahmetour gehen. Das ist das, was solche Firmen am Gipfel des Zeniths üblicherweise mit so viel Geld machen. Andere Firmen werden folgen.
    Es gibt daher übrigens einen Indikator, der misst wieviel Cash Firmen horten. Ist es zu viel, dann ist es NICHT positiv für die Aktie. Die Wachstumszeit ist dann vorbei.

    P.S. Natürlich sollte man auch nicht so wenig Geld haben wie Tesla.
    Ich bin total gespannt, wie lange es dauert bis hier die Renditen der Anleihen deutlich anspringen. Ein Tip: Man kann die shorten !!
    Die nächste Anleihe wird er nicht mehr für 5% plazieren können.

    • Avatar

      leftutti

      2. November 2017 23:09 at 23:09

      @PK, Warum war dieses Geld Ihrer Meinung bisher tot (es heißt übrigens nicht tod, wie Sie bisher ab und an wiederholt geschrieben haben)?
      Wo hat Apple 12% (36 Milliarden) vorsichtshalber gebunkert? Der utopisch überzogene Börsenkurs dieser Firma beruht doch auch zu großen Teilen darauf, dass Apple seit Jahrzehnten in Irland und Co. „legal“ Steuern sparen durfte und sich dadurch einen quasi steuerfreien Wettbewerbsvorteil verschafft hat.
      36 Milliarden sind nach heutiger Steuervermeidungs-Denkweise anscheinend nichts Besonderes mehr, aber auch Apple muss das erst einmal verbuchen und verdauen.
      Technologisch ist Apple inzwischen zwischen Tim Cook und Elon Musk angelangt, während sich Steve Jobs mehrfach im Grab umdreht.
      Ich denke, Apple’s unendlicher Börsen-Höhenflug wird sich auch den Realitäten stellen müssen. Ich hoffe es zumindest…

      • Avatar

        PK

        3. November 2017 08:58 at 08:58

        selbstverständlich kann Apple das Geld weiter offshore lassen und in andere offshore Geschäfte investieren.
        Apple kann es aber eben NICHT ohne eine weitere Besteuerung Geld nach Amerika zurückführen um es dort zu investieren.
        Darum geht es ja bei der ganzen Sache.
        Daher sind die 36 Milliarden ein Geschenk an Apple. Bezahlen die aus der Portokasse.

        https://www.cnbc.com/2017/05/02/trump-tax-holiday-could-be-windall-for-these-stocks.html

        Wenn das so kommt, werden wahrsch. 500 Milliarden an Cash retour in die USA fliesen und für Aktienrückkaufprogramme, Aquisitionen und Ausschüttungen verwendet werden (und nur etwas für Investitionen).
        Also das ganze ist bullisch.
        Man kann das nicht auf einmal so hinstellen, als wäre das irgendwie bearisch.

        Die Bären müssen sich einfach mal objektiv eingestehen, daß dieser ganze Anstieg des Marktes über die letzten Monate so langsam einen Sinn bekommt.
        Er war eben doch schlauer.
        Der Markt hat in allen Punkten bisher das bekommen was er wollte. Und die Steuerreform wird er auch bekommen, das erzählt uns der Markt auch.
        Man muss sich langsam fragen, ob der US Markt nicht komplett die Kontrolle über diese ganzen Entscheidungen selbst übernommen hat.
        Siehe z.B. Trumps Entscheidung für Powell.
        Die Wahlfreiheit für Taylor war doch nie wirklich da. Das war doch alles nur eine Scheinwahl. Alle wussten von Anfang an, daß es Powell wird.
        Vielleicht wusste es Trump noch nicht, aber die Wallstreet wusste es.
        Was erwartet man, wenn man einen US-Präsidenten hat der sich über jeden 1% Anstieg der Wallstreet per Twitter freut ?
        Die haben ihm schon gesteckt was die wollen.

        Das letzte FED statement hätte doch von Goldman Sachs aufgesetzt werden können. Es war so dermassen im Rahmen der Erwartungen des Marktes, daß der nichtmal um 0.1% gezuckt hat.
        Auch vorher war absolut NULL Nervosität im Handel zu bemerken.

        Wir müssen uns an die völlig veränderten Rahmenbedingungen anpassen oder sterben. Darwin an der Börse.
        Die Pawloschen Hunde überleben, die anderen gehen drauf, um es mal frei nach Fugmann zu sagen.

        • Avatar

          Gerd

          3. November 2017 09:41 at 09:41

          Wieder mal brilliant analysiert und verständlich auf den Punkt gebracht.

          Klasse auch:
          „Der Markt hat in allen Punkten bisher das bekommen was er wollte“

          „Man muss sich langsam fragen, ob der US Markt nicht komplett die Kontrolle über diese ganzen Entscheidungen selbst übernommen hat.“

          „Vielleicht wusste es Trump noch nicht, aber die Wallstreet wusste es“

          Aussagen, die gehören ins Weltkulturerbe, die sind erhaltens- und schützenswert.

          • Avatar

            Wolfgang M.

            3. November 2017 10:16 at 10:16

            @Gerd. Guten Morgen Gerd. Deshalb habe ich wiederholt in diesem Jahr schon geschrieben, das die Dickschiffe (Goldman Sachs, BlackRock und Co.) früher als alle anderen wissen, was in der Wirtschaftspolitik umgesetzt wird. Wieviele Goldmänner sitzen oder saßen in der letzten Jahren an den entscheidenden Stellen, wieviel Senatoren wurden im Wahlkampf unterstützt? Die Finanzlobby in den USA hat es wieder einmal gerichtet und als Nächstes dürfte das Thema Regulierung kommen – also weiter bis zum nächsten Kollaps. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Short-Spekulationist ist das schwierigste Metier. Gruß

          • Avatar

            Gerd

            3. November 2017 10:44 at 10:44

            Aah, Wolfgang, darum auch gerne der Seitenblick auf deren Cashbestände.

  3. Avatar

    madsoul

    2. November 2017 20:11 at 20:11

    warum sollen Sie das geld zurückholen, investieren kann man auch aus kuxemburg und irland, ubd dort die gewinne niedriger versteuern, und bei niedrigen Zinsen leiht man in us weiter geld.

  4. Avatar

    Peter

    2. November 2017 20:55 at 20:55

    Wo sind den die ganzen Crashgurus auf eimal.
    Hört mann nichts mehr .
    Long Long Long!!!

    • Avatar

      Gerd

      2. November 2017 21:34 at 21:34

      Wenn das wirklich so ist, dann hoffe an dieser Stelle ich mal, dass die Wende nicht mehr weit ist.

      • Avatar

        Michael

        3. November 2017 00:01 at 00:01

        @Gerd, mir fällt auf, dass Sie seit Tagen in ungebändigter Schreiblaune sind, sprühend voller Hoffnung vom Licht im Tunell. Zu jedem Thema, zu jedem Kommentar veröffentlichen Sie gut bis best gelaunte Antworten.
        Ihre Short-Trades im DAX kann das ja nicht betreffen, aber Ihre TESLA-Shorts scheinen Grund zu guter Laune zu geben, was ja jederzeit verständlich ist. (sogar linksradikal verblendete Umweltextremisten wie ich sind Anti-Elon ;)
        Ein kleiner TIPP von mir: Den Kommentarbereich von FMW mit @Gerd unde Kommentaren zu überfluten, wird nicht lange funktionieren, vielen wird es zu langweilig werden.

        • Avatar

          Feldmaen

          3. November 2017 07:30 at 07:30

          @Michael, wer sagt denn dass ihre Überflutungen auf dauer weniger langweilig werden? Sie sind immer so voller Kritik dem anderen gegenüber, fassen sie sich mal an die eigene Nase!

  5. Avatar

    Peter

    2. November 2017 21:51 at 21:51

    Ja das die Trenwende kommt ist schon klar.
    Vermute mal noch im November.
    Wenns los geht vermutlich ganz arg.
    langsam kann es nicht sein.
    Weil zuviele warten auf ein Verkaufsignal.
    Vielleicht am Anfang gleich ein Starker Einbruch.
    Dann sind viele wieder auf den falschen Fuss erwischt worden.
    Freitag Schwarz
    oder Montag
    Crash Days the next Week and Montly

    • Avatar

      Columbo

      2. November 2017 22:07 at 22:07

      @Peter, ist das ein Gedicht? Klingt nach Peter Handke. Unverständlich, aber schön. Endlich befreit von der Grammatik. Sind Sie Peter Handke? Dann meine Verehrung.

  6. Avatar

    Peter

    2. November 2017 21:54 at 21:54

    Wo ist eigentlich der Oberbulle Risse.
    Macht wohl einen Winterschlaf.

    • Avatar

      Michael

      3. November 2017 02:07 at 02:07

      Wurde Herr Risse nicht monatelang nur gebasht und hat er am Ende nicht einfach nur Recht? Vielleicht feiert er als dauernd verspotteter Oberbulle die Kurse? Ich würde das tun an seiner Stelle, genüsslich die Kurse bewundern und im Stillen feiern. Feiern wie Gerd im Moment mit Tesla, nur still und leise…

  7. Avatar

    Marko

    2. November 2017 22:15 at 22:15

    „Wo sind den die ganzen Crashgurus auf eimal.
    Hört mann nichts mehr .
    Long Long Long!!!“

    Ihr seid lustig , Ihr Bären, wieso nicht Long,Long,Long ?

    Welche Gründe sprechen (eigentlich) dagegen ?

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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