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Marktgeflüster (Video): Teure Übernahmen in Spätphasen der Konjunktur

An einem ansonsten ruhigen Montag steht eine geplante Übernahme im Fokus der Aktienmärkte: Broadcom möchte Qualcomm für 130 Milliarden Dollar kaufen, das wäre die größte Übernahme aller Zeiten im Tech-Sektor. Solche Übernahmeversuche passieren seltsamerweise nie zu Zeitpunkten, bei denen es (finanziell) günstig wäre, sondern in Spätphasen der Konjunktur (die USA haben nun seit acht Jahren einen Aufschwung, also schon überdurchschnittlich lange)..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

An einem ansonsten ruhigen Montag steht eine geplante Übernahme im Fokus der Aktienmärkte: Broadcom möchte Qualcomm für 130 Milliarden Dollar kaufen, das wäre die größte Übernahme aller Zeiten im Tech-Sektor. Solche Übernahmeversuche passieren seltsamerweise nie zu Zeitpunkten, bei denen es (finanziell) günstig wäre, sondern in Spätphasen der Konjunktur (die USA haben nun seit acht Jahren einen Aufschwung, also schon überdurchschnittlich lange). Während die großen US-Indizes zwischenzeitlich neue Allzeithochs erreichen, bleibt der Dax kaum verändert unter der 13500er-Marke stecken – trotz eines Euros unter der 1,16er-Marke. Der Fokus verschiebt sich nun auf den Besuch Trumps in Südkorea und China einerseits, sowie auf den Hochpunkt der Berichtssaison von Dax-Unternehmen andererseits..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Michael

    6. November 2017 18:48 at 18:48

    @Markus, herrlich schelmisch heute ;) Kaum zu überbieten, die ersten drei Minuten unverblümter Wahrheit. Da flüchten sich sogar die Märkte in sichere Häfen und schämen sich des Holy Dollars :) :)

  2. Avatar

    Jana

    6. November 2017 19:55 at 19:55

    ich bin im Grunde auch gegen softe Waffengesetze – aus unserer Sicht kann man das nicht verstehen was in den USA los ist…..ich erkundige mich ja auch oft über alternative Medien aus den USA (konservativ)………da habe ich mit jemanden jetzt mal dazu geschrieben: man sollte das Ganze auch mal aus der Sicht der Leute betrachten, die nicht in dicht besiedelten Gebieten wohnen sagte der mir. Mit Bezug auf den Mittleren Westen vor Allem. Flächenmäßig ist das ein riesen Land dort und es ist nicht wie bei und, dass man bei Notfällen mal schnell die Polizei oder sonst wen anruft und die sind in maximal 10-15 min da. Wer das denkt liegt falsch. Die Leute die dort fernab in der Pampa wohnen sehen es als sehr wichtig an, dass man sich im Notfall selbst verteidigen kann. Wer keine Schusswaffe hat und wird überfallen hat kaum Chancen auch wenn er den Notruf verständigt. Bis die vor Ort sind ist alles schon vorbei. Deswegen sind dort extrem viele gegen die Einschränkungen bei Waffenrecht. So wurde es mir von jemandem dort übermittelt. Ich konnte das auch teilweise nachvollziehen. Vielleicht sollte man in dicht besiedelten Gebieten schärfere Gesetze machen als in nicht so dicht besiedelten Gebieten.Soll sich jeder selbst seine Meinung machen.

    • Avatar

      Michael

      6. November 2017 22:20 at 22:20

      Das ändert doch nichts an der Aussage, dass so manche Amis anscheinend vollkommen wahnsinnig sind: Jeder Irre läuft mit Waffe herum, läuft in Kirchen, Schulen oder irgendwelche Menschenversammlungen, ballert rum und tötet mal schnell ein paar Dutzend unschuldige Menschen.
      Wer fernab in der Pampa innerhalb der größten, phänomenalsten, einzigen, von Gott geschaffenen Mutter der Demokratie wohnt und sich nicht sicher fühlt, weil staatliche Organe versagen, sollte sich fragen, ob er tatsächlich im besten aller Länder lebt. Ob der Wilde Westen und Selbstjustiz vielleicht noch mehr gelten, als moderne Gesetze aus dem 20. Jahrhundert. Ob man sich evtl. mehr Sorgen um die innere Sicherheit machen müsste, als um die Rolle der Weltpolizei.
      Wäre es nicht angesagt, die Kriminellen im eigenen Land zu entwaffnen, bevor man sich an die große Aufgabe „Welt“ heranwagt?

    • Avatar

      Gerd

      6. November 2017 23:02 at 23:02

      Wieso und weshalb, da kann ich als Nichtamerikaner eh nichts zu sagen.
      Was ich mal bemerken möchte, es ist nicht so, dass ausschließlich Anhänger von Trump oder der Republikaner im Besitz von Waffen sind. Die Clinton-Wähler sind es selbstverständlich ebenso.

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        Gerd

        6. November 2017 23:15 at 23:15

        Ich kann nicht ausschließen, dass Michael meint, das wäre eine Antwort auf seinen Kommentar gewesen. Er ist aber für Jana. Seinen hatte ich noch nicht gelesen gehabt.

        • Avatar

          Michael

          6. November 2017 23:59 at 23:59

          Gerd, da Sie ja nicht mehr direkt mit @Michael kommunizieren, aber anscheinend über ihn, lassen Sie uns also in der dritten Person sprechen: Nein Gerd, Michael meint weder, dass Sie auf seinen Kommentar geantwortet haben, noch dass Sie diesen gelesen haben. Sie haben es zwar scheinbar faktisch getan, was die einfache Hierarchie hier in der Kommentarfunktion beweist. Ich kann aber nicht ausschließen, dass Sie noch immer nicht wissen, wie man direkt auf Kommentare antwortet, ohne andere Menschen zufällig und ohne Absicht mit einzubeziehen.
          Es könnte also jederzeit sein, dass Sie Michael nicht antworten wollten. Ich schließe aber auch nicht aus, dass Sie es wollen…

  3. Avatar

    Zimmermann

    6. November 2017 20:15 at 20:15

    Die DAX Unternehmenszahlen werden wunderbar. Ist mir auch aufgefallen, dass der DAX stagniert. Der DAX bereitet anscheinend den Ausbruch für die 14.000 Marke vor. Da würde ich doch meinen, „Strong Long“.

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Aktien

Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Aktien

Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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