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Marktgeflüster (Video): Tragödien hinter den Zahlen!

Die heutigen US-Arbeitsmarktdaten bringen den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Gesellschaft auf den Punkt! Fast alle neue Stellen entstanden im Niedriglohnsektor – weswegen die Löhne, anders als erwartet, nicht stiegen. Fast eine Millionen Amerikaner haben sich im Oktober aus dem US-Arbeitsmarkt verabschiedet..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die heutigen US-Arbeitsmarktdaten bringen den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Gesellschaft auf den Punkt! Fast alle neue Stellen entstanden im Niedriglohnsektor – weswegen die Löhne, anders als erwartet, nicht stiegen. Fast eine Millionen Amerikaner haben sich im Oktober aus dem US-Arbeitsmarkt verabschiedet, ein wichtiger Grund dafür dürfte die neue Volksseuche in den USA sein: ärztlich verschriebene Schmerzmittel, die selbst bei Routine-Eingriffen angwendet werden und süchtig/arbeitsunfähig machen. Trump hat bisher sein Versprechen nicht einhalten können, ein Job-Wunder zu vollbringen – seine Bilanz ist bisher deutlich schlechter als die Obamas in seinem letzten Amtsjahr! Die Aktienmärkte zunächst verschreckt nach den schwachen Zahlen, dann half jedoch ein starker ISM Index den Märkten wieder auf die Beine – vor allem dem US-Dollar..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    altbär

    3. November 2017 19:28 at 19:28

    Wenn man als Permabulle immer nur die schöne Seite der Medaille sehen will, kann man das positiv für die Pharmabranche u. die Aktienkurse sehen .Die Selbsdemontage der Weltmacht geht weiter, ob man das mit Gelddrucken verhindern kann bezweifle ich.Ich hoffe dass Trump die Börsen möglichst schnell noch viel höher treibt !

  2. Avatar

    Jana

    3. November 2017 20:21 at 20:21

    ja das mit der Pharmaindustrie ist auch ein Thema für sich – deren Ziel kann es von natur aus nicht sein so viele Menschen wie möglich zu Heilen indem man Ursachen ausfindig macht und diese beseitigt. Viel lieber die Auswirkungen permanent behandeln und nach Möglichkeit Tabletten über das gesamte Leben an einen Menschen zu bringen. Das geht heutzutage schon im Kindergarten los – früher fast ein Unding das die Kinder schon in einem solchen Alter so viele Tabletten/ Medikamente bekommen.
    Am besten die Konsumenten gleich von kleinauf an sich binden. Die Pharmaindustrie hat null Interesse daran, dass ein Patien zu 100 % geheilt ist und ohne Medikamente leben kann.

  3. Avatar

    BerndL

    3. November 2017 23:43 at 23:43

    warum die amis abhänig von schmerzmitteln werden und noch mehr interessantes dazu http://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr1/rp/leute/20171101-1000.m.mp3 ab 9:33

    • Avatar

      Gerd

      4. November 2017 11:06 at 11:06

      Ich stufe für mich persönlich das Audio als insgesamt hörenswert an.
      Die ersten dreißig Minuten schon mal auf jeden Fall.
      (Das Schöne beim Audio für mich, es kann so nebenher laufen)

  4. Avatar

    Beobachter

    4. November 2017 09:14 at 09:14

    Beim Hören des Videos ist mir sofort die Ähnlichkeit mit den Finanzmärkten durch den Kopf geschossen.Bei den Finanzmärkten will man seit Jahren jedes Problem mit Schmerzmitteln ( QE ) lösen ohne an die langfristigen Konsequenzen zu denken.Jetzt sind die Märkte süchtig u.man kann nicht mehr aufhören.Während bei den Suchtproblemen in USA jeder Normalo sofort weiss dass das nicht gut endet u. man sofort stoppen muss ,( warum brauchte es Trump um das zu bemerken? )
    diskutieren in der Finanzbranche gebildete u. erfahrene
    Leute um die Weiterführung des Gelddruckens ohne Rücksicht auf die langfristigen negativen Konsequenzen.Übrigens wie oft reden wir über steigende Wohnungskosten, dabei sind die Gesundheitskosten in den letzten Jahren in gewissen Ländern für eine 4-köpfige Familie fast ebenso hoch gestiegen ,( aber wir haben ja keine Teuerung ! ! )

    • Avatar

      PK

      4. November 2017 09:32 at 09:32

      ja, so ist es.
      Aber das sind halt die Rahmenbedingungen die uns vorgegeben werden.
      Wir können uns noch 1000x drüber aufregen und uns schmollend in eine Ecke verziehen oder als Alternative überlegen mit welchen Methoden man da am besten durchkommt, oder sogar noch Kohle verdienen kann.
      Wie immer der Unterschied zwischen „Price“ und „Value“.
      Schönes Beispiel Bitcoins. Hier habe ich (neben vielen anderen) den typischen Anfängerfehler gemacht auf Value zu achten und nicht auf „Price“.
      Value=0, Price=7000.

    • Avatar

      Gerd

      4. November 2017 12:31 at 12:31

      Hallo, Beobachter,
      „Bei den Finanzmärkten will man seit Jahren jedes Problem mit Schmerzmitteln ( QE ) lösen..Jetzt sind die Märkte süchtig u. man kann nicht mehr aufhören“

      Ich sehe es etwas anders. In USA gibt es kein QE mehr. Das Gegenteil. Es wird (in homöopathischer Dosis) sogar zurückgeführt.
      In Europa läuft QE schon lange nicht mehr wegen der Finanzmärkte sondern…die Gründe von Herrn Draghi kennen wir alle.
      Aber Nebenwirkungen mögen durchaus auf Finanzmärkte ausstrahlen.

      Und da wir heute am Samstag ja unter uns sind, vertraue ich Ihnen unter dem Siegel der Verschwiegenheit an, dass ich als strammer Aktienoptimist doch nicht widerstehen konnte und bei 13500 geshortet habe. Aber bitte nicht meinen Kollegen aus dem Bullenlager weitersagen. Die würden mich ob meines Leichtsinns zu recht einen krummen Hund heißen.

      Ich habe jetzt aber auch eine interne Entschuldigung/Erklärung für mein inkonsequentes Verhalten gefunden. Und zwar nach dem Lesen von PK’s Kommentar, den ich mir am liebsten mal wieder einrahmen möchte.
      Ich stufe die Value-Komponente bei den deutschen Aktien durchaus noch höher ein als aktuell, aber ich „hoffe“ drauf, dass viele andere Marktteilnehmer so sehr auf die Price-Komponente sehen, dass es deshalb trotzdem mal zu einem kleinen Rücksetzer kommt (klein heißt für mich in dieser Situation etwa 13200).

      Ganz aktuell sagt mir mein „Gefühl“ jedoch, dass die von mir erwähnten anderen Marktteilnehmer gar nicht dran denken, mir den Gefallen zu tun. 13600 ist wohl das Wenigste für die nächste Woche.

  5. Avatar

    Beobachter

    4. November 2017 10:36 at 10:36

    Nachtrag zu 9″ 14″ Uhr
    Bericht Ärztezeitung 2012 „Amerika sitzt auf der Diabetes -Bombe, JEDER VIERTE JUGENDLICHE HAT DIABETES ODER EINE VORSTUFE
    Das heisst die Gesundheits- u.Sozialkosten werden ins Unermessliche steigen ( nicht nur in den USA ) Während die Pharmafirmen u.das Gesundheitswesen die einzigen stark wachsenden Branchen sind gehen die Staaten finanziell zugrunde.Darum muss man jetzt unbedingt die Steuern senken !

  6. Avatar

    Beobachter

    4. November 2017 16:46 at 16:46

    @Gerd ,Du bist konsequent u.hast ja vor ein paar Tagen gesagt ,dass Du bei 13500 wieder verkaufen würdest.Da mehrere Analysten wichtige Widerstände bei 13380 gesehen haben u.Korrekturen immer unverhofft kommen u..ich die letzten Korrekturen nie erwischt habe bin ich schon früher Short gegangen ( aber bitte auch niemandem weitersagen ).Könnte sein dass US Häuptling Blondkopf auf der Asienreise China u.Japan wegen Währungsmanipulation rügt u.der Dollar schwächer kommt nächste Woche ( d.h. Eurostärke ).= negativ für DAX.Anderseits braucht es jetzt Null Gründe für eine Aktienkorrektur.
    WER JETZT NICHT SHORTET IST EIN FAULBÄR !

  7. Avatar

    Marko

    5. November 2017 19:17 at 19:17

    Macht doch, immer weiter shorten, meine Geldbörse wartet… :D

    Hier ein Grund für die mögliche Aktienkorrektur :

    Jeff Bezos Sells $1.1 Billion Amazon Shares With Stock at Record

    https://finance.yahoo.com/news/jeff-bezos-sells-1-1-224857796.html

    Die FED ist doch längst im Rückwärtsgang, und die in Frankfurt machen nix – der Witz ist, die in Frankfurt dürfen das ! Ich halte das für die falsche Entscheidung der EZB !
    Aber „Bärengrillen“ hat doch auch so seinen Reiz ? :) :D

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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