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Marktgeflüster (Video): Trump, Brexit – und andere Kleinigkeiten

Von Markus Fugmann

Wenn Trump das durchsetzen wird, was er in den Interviews am Wochenende gesagt hat, ist die Nachkriegsordnung, die seit 1945 bestand, zu Ende – mit unabsehbaren Folgen. Heute Wirtschaftsminister Gabriel mit einer großartigen Entgegnung auf Trump, BMW kriecht nicht zu Kreuze wie die US-Autobauer und will das Werk in Mexiko weiter bauen, zumal die größte BMW-Fabrik in den USA steht. Und May wird morgen ihre Absicht eines harten Brexit verkünden – auch das mit nicht absehbaren Folgen, weil die Handelsströme extrem vernetzt sind (gerade bei Autobauern, wo Teile hin- und hergeschickt werden zu Weiterverarbeitung). In China Turbulenzen am Aktienmarkt, bis die Regierung eingriff, und in Italien nach der Ratingabstufung durch DBRS Banken unter Druck – wie in ganz Europa, nachdem Goldman Sachs RBS abgestuft hat..



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16 Kommentare

  1. Wie nach 1945…?
    Daß ich das noch erleben darf,mit meinen Goldtalern…
    Dann aber auf gehts,wir warten darauf!

  2. Amerika ist zweifelsohne der größte Brandstifter auf Erden.
    Ihre Politik der Regime-Changes hat uns schon etliche Probleme bereitet und wird uns auch noch weitere bereiten.
    Und was macht unsere Politik? Wir sanktionieren Russland wegen der „Annexion“ der Krim. Nicht, dass ich die Taten Russlands gut heißen möchte, aber es sollte doch gleiches Recht für alle gelten. Demnach müssten wir also auch die USA sanktionieren. Dies wird logischerweise nicht passieren, also sollten wir zumindest die Sanktionen gegen Russland aufheben.
    Immerhin kosten uns diese etliche Arbeitsplätze.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/eu-contra-russland-sanktionen-setzen-300-000-arbeitsplaetze-aufs-spiel/10251054-2.html

    1. Wer braucht den „Bettelstaat“ Deutschland noch?
      Die Industrieelle Wirtschaftsmacht De hat trotz Billiglöhne ausgedient!
      In Zukunft gibts bei vielen Bürgern nur Wasser&Brot…
      Siehe z.b. Internet-power!!!!
      Merkelt weiter so und es geht schneller in den Abgrund….

  3. mal aus Sicht der USA : das Dilemma
    Das horrend angewachsene Handelsbilanzdefizit der USA zeigt, dass der Dollar im Hinblick auf den Außenhandel der USA deutlich überbewertet ist. Bei einem Kursniveau, wie es sich für den Dollar als internationale Reservewährung herausgebildet hat, können die Exporte der USA nicht mit den Importen mithalten. Das zeigt sich nicht nur das Handelsdefizit mit China, sondern auch mit Deutschland, Japan, EU, Nafta etc (1).
    Eine relative Schwächung des Dollarkurses durch die Geldpolitik (niedrige Zinsen, Dollarflutung der Märkte, Schuldenanhäufung) hat nur geringen und zeitlich begrenzten Erfolg, wie die Politik der FED 2009-16 gezeigt hat. Einen Abwertungswettlauf kann Amerika nicht gewinnen. Für ein neues Plaza-Agreement (1985) fehlt heute die Kraft. Auch Trumps China-bashing wird das Problem nicht lösen.
    Amerika hat kaum eine andere Wahl als über Zölle die Kurslücke zu schließen und die Importpreise so auf ein für das Inland wettbewerbsneutrales Niveau anzuheben. Dies würde der US-Industrie, der Ölförderung und dem Agrarsektor erlauben sich zu erholen und wenigstens den Inlandsmarkt wieder selbst zu beliefern.
    Diese Zusammenhänge dürften in USA seit langem bekannt sein, allerdings fürchtete wohl jede Regierung den Ansehensverlust der Nation und die Preiserhöhungen für die Bevölkerung. Die Schattenseite der jahrelang billigen Importe, der Zerfall der US-Wirtschaft in wichtigen Segmenten und die resultie-rende Arbeitslosigkeit haben Trump nun ins Weiße Haus geschwemmt mit dem ausdrücklichen Regierungsauftrag gegenzusteuern. Damit besteht erstmals Rückenwind für Reformen in den USA.
    Unklar ist, wie weit Trump sich der Belastungen der Amerikaner im Falle einer Abschirmung gegen die billigen Importe im Klaren ist. Weiterhin, ob die aus der Importverteuerung resultierenden Konjunkturbelastungen durch Ankurbelungsmaßnahmen via Infrastrukturinvestitionen, Ausbildungsförderung, Steuererleichterungen, Repatriierung von Auslandsgewinnen u.ä. kompensiert werden können. Oder auch, wie angesichts der sektoral erheblich divergierenden internationalen Konkurrenzfähigkeiten, etwa die der IT- und Internetbranche im Unterschied zur Stahlindustrie, mit differenzierten Importbeschränkungsmaßnahmen Kollateralschäden vermieden werden können. Die umfangreichen, dennoch wenig erfolgreichen Handelsbeschränkungen gegen Japan unter Reagan 1981-85 haben das Ausmaß der Probleme einer Marktabschottung deutlich gemacht.
    Es zeichnet sich m.E. ab, dass einem Präsidenten Trump und seinem gewählten Beraterstab das Format zur Bewältigung dieser großen Reformvorhaben fehlen wird. Er wird wohl beginnen und dann steckenbleiben.

  4. Das Dilemma mal aus Sicht der USA :
    Das horrend angewachsene Handelsbilanzdefizit der USA zeigt, dass der Dollar im Hinblick auf den Außenhandel der USA deutlich überbewertet ist. Bei einem Kursniveau, wie es sich für den Dollar als internationale Reservewährung herausgebildet hat, können die Exporte der USA nicht mit den Importen mithalten. Das zeigt sich nicht nur das Handelsdefizit mit China, sondern auch mit Deutschland, Japan, EU, Nafta etc (1).
    Eine relative Schwächung des Dollarkurses durch die Geldpolitik (niedrige Zinsen, Dollarflutung der Märkte, Schuldenanhäufung) hat nur geringen und zeitlich begrenzten Erfolg, wie die Politik der FED 2009-16 gezeigt hat. Einen Abwertungswettlauf kann Amerika nicht gewinnen. Für ein neues Plaza-Agreement (1985) fehlt heute die Kraft. Auch Trumps China-bashing wird das Problem nicht lösen.
    Amerika hat kaum eine andere Wahl als über Zölle die Kurslücke zu schließen und die Importpreise so auf ein für das Inland wettbewerbsneutrales Niveau anzuheben. Dies würde der US-Industrie, der Ölförderung und dem Agrarsektor erlauben sich zu erholen und wenigstens den Inlandsmarkt wieder selbst zu beliefern.
    Diese Zusammenhänge dürften in USA seit langem bekannt sein, allerdings fürchtete wohl jede Regierung den Ansehensverlust der Nation und die Preiserhöhungen für die Bevölkerung. Die Schattenseite der jahrelang billigen Importe, der Zerfall der US-Wirtschaft in wichtigen Segmenten und die resultie-rende Arbeitslosigkeit haben Trump nun ins Weiße Haus geschwemmt mit dem ausdrücklichen Regierungsauftrag gegenzusteuern. Damit besteht erstmals Rückenwind für Reformen in den USA.
    Unklar ist, wie weit Trump sich der Belastungen der Amerikaner im Falle einer Abschirmung gegen die billigen Importe im Klaren ist. Weiterhin, ob die aus der Importverteuerung resultierenden Konjunkturbelastungen durch Ankurbelungsmaßnahmen via Infrastrukturinvestitionen, Ausbildungsförderung, Steuererleichterungen, Repatriierung von Auslandsgewinnen u.ä. kompensiert werden können. Oder auch, wie angesichts der sektoral erheblich divergierenden internationalen Konkurrenzfähigkeiten, etwa die der IT- und Internetbranche im Unterschied zur Stahlindustrie, mit differenzierten Importbeschränkungsmaßnahmen Kollateralschäden vermieden werden können. Die umfangreichen, dennoch wenig erfolgreichen Handelsbeschränkungen gegen Japan unter Reagan 1981-85 haben das Ausmaß der Probleme einer Marktabschottung deutlich gemacht.
    Es zeichnet sich m.E. ab, dass einem Präsidenten Trump und seinem gewählten Beraterstab das Format zur Bewältigung dieser großen Reformvorhaben fehlen wird. Er wird wohl beginnen und dann steckenbleiben

    1. ist das eine Gehirnwäsche,weil es 3x erscheint?!

    2. das fmw 3x den selben text bringt,ist schon defuse…

  5. Für diejenigen,die sich noch im Tiefschlaf befinden:
    Wenn Trump seine Truppen aus DE abzieht,dann würde ich an eurer Stelle mal den Persilkarton packen,denn es könnte sein,daß er sich Putin mit einverleib der Usa, sich die Ukraine unter den Nagel reißt!
    ja ja,wg. Ukraine incl.Refugees,wird De abtriften!
    ….aber keine Sorge….der Russe befreit euch dann vom Moslem und spielt sich dann als „Retter“auf!
    Allsazeera ist dann live dabei(mein sender no.1)
    Goldige Zeiten brechen wieder an!

    1. mein deutsch ist ja heute wieder sensationell,lol

    2. Deutsche Welle Tv diskutiert vorab schon den Nato Austritt der Usa….alles läuft nach Plan!

  6. wer kann denn diesen völlig fehlbesetzen begriff, „flüchtlinge“ noch hören. es ist und bleibt nichts anderes, als eine bewußt, inszenierte und dreist durchgeführet asyl invasion mit landnahme und einwanderung in die löchrigen sozialsysteme. ohne gegenwehr ! die zukünftigen darauf fußenden entwicklungen werden michels augen nochso manche wutt-und wohlstandsträne abfordern. merkel…für mich abartiges unwort des jahrhunderts. aber sie macht leider nichts ganz alleine. da sind wir wieder bei der asylindustrie, dem amerikanischen polit und finanzsumpf und den allmachtsfantasien von kleinst und größenwahnsinnigen weltdorfschwätzern, ähm politeliten…brrr, was für eine realitätsferner euphemismus. naja…es bleibt kapitalismus brutalis. ob sinnloses rot rot geschwätz, grüner vollverachtungs terror oder sich zerfleischende schwarze cdu irrsinn…nur machtegoistisches gedöns und opium fürs dummvolk.

  7. Fugmann der Sozi hehe.

    Trump hat völllig recht, bei allem.

  8. Black Friday ist im Anmarsch,wenn Trump sein Amt antritt!
    Jetzt sind wir wieder an der Reihe…..

  9. „Das horrend angewachsene Handelsbilanzdefizit der USA zeigt, dass der Dollar im Hinblick auf den Außenhandel der USA deutlich überbewertet ist. Bei einem Kursniveau, wie es sich für den Dollar als internationale Reservewährung herausgebildet hat, können die Exporte der USA nicht mit den Importen mithalten. Das zeigt sich nicht nur das Handelsdefizit mit China, sondern auch mit Deutschland, Japan, EU, Nafta etc (1).“

    Die „Überbewertung“ des Dollar resultiert eher daraus, dass es seit 2001 den EUR gibt, die einzige ernstzunehmende Konkurrenz zum USD. Eigentlich sollte man eher andersherum fragen, warum ist der EUR so teuer ? Weil die Amis nix auf die Reihe bringen, siehe Handelsdefizit ? :D

    „…Die umfangreichen, dennoch wenig erfolgreichen Handelsbeschränkungen gegen Japan unter Reagan 1981-85 haben das Ausmaß der Probleme einer Marktabschottung deutlich gemacht.
    Es zeichnet sich m.E. ab, dass einem Präsidenten Trump und seinem gewählten Beraterstab das Format zur Bewältigung dieser großen Reformvorhaben fehlen wird. Er wird wohl beginnen und dann steckenbleiben…“

    Genau, Herr Schoeller, das Projekt Trump, mit unendlich vielen neuen Arbeitsplätzen für die US Bürger, ist in unserer heutigen vernetzten Welt ist zum Scheitern verurteilt, gerade mit seinen Hau-Drauf-wenn-es-nicht-die-USA-ist-Parolen.
    Ich sage : mach doch, mein lieber Donald, die USA mag technologisch führend sein (IT), aber sie ist mit Sicherheit eines nicht : Der Nabel der Welt.
    Wer mit Handelskriegen anfangen will, und sich natürlich gewisse Brüder im Geiste sucht, aber dann glaubt, damit durchzukommen, der hat Selnstbewußtsein…

  10. „Die Deutsche Bank hat zum ersten Mal seit zehn Monaten wieder den Kapitalmarkt mit einer unbesicherten Euro-Anleihe angezapft.“ :D :D

    Danke, mein lieber Donald und dich mag ihn wirklich, den Comedy-Präsidenten, der sich prinzipiell nix von seinen Beratern sagen lässt. Gerade die Sache mit dem Twitter-Account. – Endlisch noormaale Leute !

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