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Marktgeflüster (Video): Trump, Iran, Dollar

Die Meldungen überschlagen sich vor allem am Nachmittag: wird Trump doch nicht das Iran-Abkommen kündigen, aber dafür mit neuen Sanktionen vor allem die iranische Ölindustrie treffen wollen, wie CNN berichtet? Die Märkte jedenfalls nervös, der Ölpreis mit einem Abstur..

Markus Fugmann

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Die Meldungen überschlagen sich vor allem am Nachmittag: wird Trump doch nicht das Iran-Abkommen kündigen, aber dafür mit neuen Sanktionen vor allem die iranische Ölindustrie treffen wollen, wie CNN berichtet? Oder wird Trump doch das Abkommen kündigen, wovon zuvor fast alle ausgingen? Die Märkte jedenfalls nervös, der Ölpreis mit einem Absturz nach dem CNN-Bericht (so oder so dürfte der Iran versuchen, so viel Öl auf den Markt zu schmeißen wie möglich, wenn es US-Sanktionen gibt!) – aber das alles kann sich schnell wieder ändern! Der Dollar weiter auf dem Vormarsch, was dem Dax gefällt, aber vor allem die Emerging Markets unter Druck bringt mit ihren stark abwertenden Währungen und ihrer hohen Dollar-Verschuldung..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    8. Mai 2018 18:57 at 18:57

    Gold profitiert schon…in Euro.
    Am schwachen Euro dürfte wohl auch Italien seinen Anteil haben. Hat kaum jemand auf dem Schirm, ein schwarzer Schwan eben. Dort gehts richtig rund, zwei zerstrittene Europa-unfreundliche Parteien, die keine Regierung zustandebringen, niemand der sich um Schulden oder Wirtschaft kümmert, Neuwahlen, düstere Aussichten. Irgendwann wirds der Papa-Draghi nicht mehr richten.

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      Lausi

      8. Mai 2018 20:11 at 20:11

      Ach, Berlusconi (alias „die wandelnde Mumie“) wird’s schon richten (Ironie off). Dass Italien letztendlich dem Euro das Genick brechen wird, wird ja schon seit längerem diskutiert. Im Moment sieht es in bella Italia wahrlich düster aus. Hat damit der Abstieg des Euros in den Orkus schon begonnen? Was mich etwas zweifeln lässt, ist dieses Plateau, was sich zwischen Februar und April ausgebildet hat. Ein Plateau als Top-Formation ist mir eigentlich kaum bekannt – aber wie sagt Herr Fugmann so schön: Alles ist möglich – auch das Gegenteil! Schaumermal :-)

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        Marko

        8. Mai 2018 20:44 at 20:44

        Italien wird garantiert nicht das Genick des EUR brechen
        mit einer BIP-Verschuldung um die 140 %, fast schon tarditionell, bei denen.

        Natürlich ist die Argumentation der EZB immer noch da, warum man „gar nix macht“ (also keine Zinserhöhungen, Rücknahme des Einlagezinssatzes usw), das da mit dem „gar nix“ ist natürlich den Spaniern, Italienern usw geschuldelt.

        Eines würde mich dann mal interessieren, wie dann die einzelnen Nationalstaaaten überhaupt zurechtkämen, mit der der neuen „Deutsche Mark“ im Rücken ?
        Respektive der Bundesbank ? Das die dann das Ruder hier in Europa übernehmen würden, dies sollte doch klar sein ? Das war doch die Hauptursache, warum die Europärer gesgat haben, wir wollen den EUR ?
        Und die Bundesbank würde genau das machen, was sie schon vorher gemacht hat (vor dem EUR) , nämlich auf die Deutsche Wirtschaft zu schauen, natürlich wäre dies eine Schwächung, in dem Sinne, weil man dann wieder „angreifbar“ wäre (also den EUR nicht hätte, respektive die „starke DM“ wieder da wäre.
        Was da in Griechenland, Spanien, Italien usw loswäre ?

        Weil dann spielt der Markt nach Bundesbank-Regeln. Und natürlich könnten die Südeuropäer, peu a peu dann Ihre „Klopapier-Währungen“ abwerten, nur nach einen eventuellen EUR-Kollpas wäre dies nicht gerade intelligent.

  2. Avatar

    Marko

    8. Mai 2018 20:00 at 20:00

    Na, dass der EUR/USD mal so richtig „abschmiert“ ist natürlich ein Vorteil für Europa, das hier spielt der EZB natürlich in die Karten, während die Amis doof aus der Wäsche schauen, und dieser EUR /USD -Wechselkurs ist nicht gerechtfertigt ! Gerade bei den 1,25 habe ich gedacht, welche Drogen nehmen die Marktteilnehmer sonst noch ? ;) :D

    Und das da ist normal, schaun mer mal, wo die Kiste landet.

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