Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Trump-isiert

Die Amerikaner sind regelrecht „trump-isiert“: es herrscht Euphorie, wie heute einmal mehr Daten zur Verbraucherstimmung gezeigt haben: selbiges liegt auf dme höchsten Stand seit 15 Jahren, vor allem weil die Erwartung nach oben schießt, während die aktuelle Lage eher schlechter eingeschätzt wird…

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Amerikaner sind regelrecht „trump-isiert“: es herrscht Euphorie, wie heute einmal mehr Daten zur Verbraucherstimmung (des Conference Board) gezeigt haben: selbiges liegt auf dme höchsten Stand seit 15 Jahren, vor allem weil die Erwartung nach oben schießt, während die aktuelle Lage eher schlechter eingeschätzt wird. Aber der Messias Trump wird es richten, zumal der schon weiß, was sonst noch keiner weiß, nämlich wie das Weihnachtsgeschäft in den USA gelaufen ist, das laut Aussagen Trumps das erste Mal die 1-Billionen-Dollar-Grenze überwunden habe.
Ansonsten braucht Monte dei Paschi doch mehr Geld als erwartet, und bei den Aktienindizes wieder wenig Bewegung heute, die Volumina dünn weil London fehlt..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    27. Dezember 2016 19:16 at 19:16

    Sehr geehrter Herr Fugmann, einmal mehr herzlichen Dank für diese Seite und ihre interessanten und teils auch amüsanten Beiträge. Möge Ihnen der Schalck im Nacken niemals abhanden kommen.
    Der Eifer mit dem Sie sich an Donald abarbeiten erfüllt mich mit besonderer Freude. Nun muss man Ihnen attestieren, dass sie in Donald die größte Bedrohung für die freie Welt und den wunderbaren internationalen Kapitalismus bzw. die Weltwirtschaft sehen. Was aber, wenn sich der vermeintlich frauenfeindliche Vollidiot als wahrer Revolutionär entpuppt ? Was, wenn der Geschäftsmann die richtigen Impulse setzen wird, die Wirtschaft floriert, die (mindestens) Jahrhundert Rallye startet und er zum Super Donald wird ? Gar zum Messias des humanen Kapitalismus ?
    Sie würden dann hoffentlich nicht vor lauter Gram diese Seite einstampfen, Donald und alle Bullen dieser Welt mit einem Fluch belegen und sich in ihre Bärenhöhle verziehen, bis der große Knall doch noch kommt ?

    Einen schönen Feierabend und beste Grüße !

    Kleiner Angestellter

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      27. Dezember 2016 19:25 at 19:25

      @Schleswig-Holsteiner, dass Trump zum Messias des humanen Kapitalismus wird ist schon deshalb mehr als unwahrscheinlich, wenn man sich ansieht, wie er seine eigenen Angestellten behandelt hat.. Aber keine Sorge, selbst für diesen extrem unwahrscheinlichen Fall würde die Seite nicht eingestampft werden.. :)

    • Avatar

      bademeister

      27. Dezember 2016 21:04 at 21:04

      Sollte Trump tatsächlich das amerikanische Individuum über das Kapital stellen, wie er es ja immer wieder verspricht, weswegen ihn anscheinend die einfachen Leute ja auch gewählt haben, begibt er sich in ein für ihn unbekanntes Terrain. Trump versteht eventuell etwas von Kapital und Macht, hat aber keine Ahnung was die Menschen betrifft. Sobald die Menschen das begreifen, irgendwo (oder überall) auf der Welt, wenn seinen Worten keine oder sogar die falschen Taten folgen…und Trump wird sich auf das konzentrieren, was ihn bisher bewegt hat….Macht, Kontrolle, Einflussnahme, Protektionismus…
      Vielleicht der auf absehbare Zeit letzte Präsident der USA…so wie Putin in Moskau.

    • Avatar

      Petkov

      27. Dezember 2016 21:08 at 21:08

      Warum wollen eigentlich so viele Leser, @FMW in eine Bärenhöhle schieben? Manche sogar in die Bärenhölle, das grenzt ja fast schon an finanzpolitischen Fanatismus.

      Naja, ich bin natürlich der letzte, der direkte, sachliche Kritik kritisieren würde. Aber heute habe ich zufällig auf den Link „Redakteure“ geklickt und da taucht auch ein gewisser Hr. Borgmann auf! Wenn diese Person in der Tat ein aktiver Redakteur hier ist, dann zweifle ich jegliche Voreingenommenheit der Seite zugunsten Bullen oder Bären stark an. Dann wäre der Fugmann für die Fundamentalanalysen zuständig, die heutzutage einfach nur noch dünster oder bearish ausfallen können. Der Risse relativiert dann die Schwarzmalerei entsprechend ihrer geringen Bedeutung als Kurstreiber oder Dämpfer in der aktuellen verrückten Finanzwelt. Der Born steht sowieso für erhabene Sachlichkeit und wenn der Borgmann über die täglichen DAX-Lageeinschätzungen drüberschaut, hätten wir ein absolut ausgewogenes und in jeder Hinsicht stimmiges Ganzes.

  2. Avatar

    Marko

    28. Dezember 2016 00:27 at 00:27

    Da wird sowieso nix passieren,frühestens Mitte Januar kann man „die Augen auf machen“, ist das denn so schwer ? Wir Menschen sind schon (teilweise) berechenbar.

  3. Avatar

    Marko

    28. Dezember 2016 00:47 at 00:47

    „Was aber, wenn sich der vermeintlich frauenfeindliche Vollidiot als wahrer Revolutionär entpuppt ?“

    Herr Trump ist genau das, ein frauenfeindlichlicher Vollidiot, na und (coole Analyse , übrigens )?
    die Amis wollen das so ?
    – was ich übrigens schade finde, dass die Frauen im Amiland, dieser Witzfigur nicht gezeigt haben, was eine Harke ist ?
    ich akzeptiere dies , genauso wie den „Brexit“ ?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

weiterlesen

Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage