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Marktgeflüster (Video): Trump muß jetzt liefern!

Damit die Aktienmärkte nicht in Turbulenzen geraten, muß Donald Trump jetzt liefern – und er hat viele Baustellen gleichzeitig!

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Markus Fugmann

Sowohl Wall Street als auch der Dax treten heute auf der Stelle – aber das Thema, das gestern die Märkte verunsichert hat, ist nicht verschwunden: die Renditen für US-Staatsanleihen weiter unverändert auf hohem Niveau, der Dollar noch stärker. Damit die Aktienmärkte nicht in Turbulenzen geraten, muß Donald Trump jetzt liefern: erstens bei den NAFTA-Verhandlungen mit der Deadline schon morgen, zweitens bei den derzeit laufenden Gesprächen mit Chinas Spitzenvertretern in Washington, und drittens in Sachen Nordkorea, das wieder zu einem Konfliktthema zu werden scheint und dadurch auch die Gespräche mit China erschwert. Die Lösung all dieser Probleme ist in den Märkten eigentlich schon eingepreist – wenn das aber schief geht, düften die derzeit noch ruhigen Märkte in Turbulenzen geraten..

Ein Kommentar

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  1. Gixxer

    17. Mai 2018 00:03 at 00:03

    Der Dax ist heute abermals an der 13.030 nach unten abgewiesen worden.
    Deshalb kann er morgen diese Marke durchaus noch überbieten. Mich macht aber skeptisch, dass trotz des „Absturzes“ des €/$ von 1,20 auf unter 1,18 der Dax diese Hürde noch nicht geschafft hat.

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Indizes

Rüdiger Born: Chance im Gold als „Trade des Tages“

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am

Zu meinen US-Ideen die nicht ausgelöst wurden, möchte ich hier kurz Stellung beziehen. Da sieht man nämlich wie wichtig es ist mit Stops zu arbeiten. Beim Gold entsteht gerade eine gute Chance. Daher haben wir Gold heute im „Trade des Tages“. Die Idee lässt sich auch auf Crude Oil übertragen.

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Aktien

Handelskrieg USA vs China abgeblasen? US-Märkte vorbörslich im Plus

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Die USA hatten letztes Jahr nach eigenen Angaben ein Handelsbilanzdefizit nur mit China in Höhe von 375 Milliarden Dollar. Importen von 505 Milliarden Dollar standen lediglich Exporte von 130 Milliarden Dollar gegenber. Das ist ein verdammt guter Grund für einen großen Handelskrieg – aber der wurde nun offenbar erst einmal (!) abgeblasen.

Zwar hat Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow gestern beim US-Sender CBS gesagt, dass Zölle keineswegs vom Tisch seien. Zölle seien Teil jeder Verhandlung, und sie könnten womöglich Teil von Zwangsmaßnahmen sein. Aber das klingt eher nach einer allgemeinen Drohung um dem Gegenüber Stärke zu zeigen. Wichtiger scheinen die konkreten Aussagen von US-Finanzminister Steve Mnuchin, vom Weißen Haus, und von den offiziellen chinesischen Regierungsmedien zu sein. Von diesen drei Organen hört man am Wochenende von einer grundsätzlichen Einigung, die aber noch nicht ins Detail geht.

Man werde keinen Handelskrieg führen, und die gegenseitige Erhöhung von Zöllen werde beendet – so sagte es Chinas Vize-Regierungschef Liu He. US-Finanzminister Mnuchin klang in seinen Aussagen sehr ähnlich, als er sagte, dass es gegenseitige Strafzölle vorerst nicht mehr geben werde. Man habe bedeutende Fortschritte erzielt. Es gehe jetzt darum ein Rahmenabkommen zu vereinbaren.

Das Wichtigste für die USA ist, dass das Defizit endlich verringert werden soll, und zwar in großem Umfang. Das soll erreicht werden, indem China deutlich mehr Produkte aus den USA importiert. Hierbei wurden die Bereiche Agrar und Energie genannt. Dies werde Wachstum und Beschäftigung in den USA fördern, so das Weiße Haus. Das klingt natürlich gut für die US-Arbeiter im Bergbau und in der Landwirtschaft. So eine Vereinbarung war auch dringend nötig, denn China war gerade dabei den US-Landwirten die Exporte abzuwürgen – jetzt steht offenbar das Gegenteil bevor – noch mehr Agrar-Exporte von Trumps Stammwählern Richtung China. Dafür wird er sich mächtig feiern lassen.

Aber wer verliert? Denn irgendwer muss in dieser Rechnung verlieren. Wenn China beispielsweise Kohle und Erze aus den USA kauft, könnten diese Produkte teurer sein als die Importe, die bislang massenhaft aus Australien kommen. Also zahlen chinesische Importeure mutmaßlich höhere Preise, und australische Rohstoffkonzerne sowie die hiermit verbundenen Arbeitsplätze sind die Verlierer. Ebenso wird es beispielsweise mit großen Agrar-Produzenten wie Brasilien laufen – hier werden Exporteinnahmen wegbrechen und das Land wird noch mehr in die Krise stürzen, weil die fehlenden Umsätze jetzt in die USA umgelenkt werden.

Also ist es doch noch „irgendwie“ ein Handelskrieg – zulasten anderer Länder, die indirekt betroffen sind, weil ihnen Umsätze fehlen, und Jobs verloren gehen werden! Der US-Aktienmarkt scheint diese Nachrichtenlage natürlich positiv aufzunehmen – der Dow Jones notiert 3 1/2 Stunden vor Börsenstart mit einem Plus von 227 Punkten, der S&P 500 mit +16 Punkten.

Handelskrieg
Ein Sojabohnenfeld in Indiana, USA.

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Finanznews

Marktgeflüster (Video): Es geschehen Wunder!

Wie die Aktienmärkte auf wundersame Weise tickende Zeitbomben ignorieren..

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Markus Fugmann

Es geschehen ja fast schon Wunder derzeit an den Finanzmärkten! Da brennt es bei den Währungen der Emerging Markets lichterloh – aber die Aktienmärkte interessiert das nicht. Gleichzeitig starke Turblenzen am drittgrößten Anleihemarkt der Welt, also am italienischen Anleihemarkt – aber die Aktienmärkte interessiert das nicht. Was in Italien passiert mit der neuen Regierung ist viel bedeutsamer als damals die Griechenland-Krise, weil Italien das 10-fache BIP Griechenlands hat: eine neue Euro-Krise ist wohl vorprogrammiert. Dazu die drängende Frage, ob sich der Handels-Konflikt der USA mit China, aber auch mit der EU in Wohlgefallen auflösen wird. All das sind tickende Zeitbomben, die sowohl vom Dax als auch von der Wall Street ignoriert werden. Die Frage ist nur: wie lange noch?

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