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Marktgeflüster (Video): Trump und die Blase

Donald Trump macht wieder und wieder einen schweren Fehler: er schreibt sich die Allzeithochs an den US-Aktienmärkten als sein Verdienst zu, auch die scheinbar so guten US-Konjunkturdaten. Das soll belegen, dass das Weiße Haus gut regiert ist, wird aber seinen Feinden die Vorlage geben, ihn für das Platzen der Blase verantwortlich zu machen. Schon um von eigenem Versagen abzulenken, wird Trump jetzt den Konflikt mit Nordkorea verschärfen, wie er heute seinem Kabinett mitgeteilt hat..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Donald Trump macht wieder und wieder einen schweren Fehler: er schreibt sich die Allzeithochs an den US-Aktienmärkten als sein Verdienst zu, auch die scheinbar so guten US-Konjunkturdaten. Das soll belegen, dass das Weiße Haus gut regiert ist, wird aber seinen Feinden die Vorlage geben, ihn für das Platzen der Blase verantwortlich zu machen. Schon um von eigenem Versagen abzulenken, wird Trump jetzt den Konflikt mit Nordkorea verschärfen, wie er heute seinem Kabinett mitgeteilt hat. Die absehbar zunehmenden geopolitischen Spannungen wiederum dürften zu Dollar-Stärke führen, zumal der Markt so short in der US-Währung ist wie seit Jahren nicht mehr. Der Dax nach ordentlichem Start schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    31. Juli 2017 17:42 at 17:42

    Wenn etwas unter dünnen Volumen gekauft und unter hohen verkauft wie kann der Index dann steigen ?

  2. Avatar

    Denker

    31. Juli 2017 17:51 at 17:51

    Trump und Schuld am Platzen der Blase? Na klar, schließlich ist es Spazialist im Insolvenzrecht . Make Amerika great again! Ja, durch eine anständige Pleite durchaus machbar.

  3. Avatar

    leo

    31. Juli 2017 19:58 at 19:58

    Die entscheidende Frage ist nicht das platzen der Blase sondern was
    man danach tut. Im Gegensatz zu Clinton halte ich Trump zugute für
    Ideen zu sein deren Inhalt die freie Marktwirtschaft stärkt. Mehr Risiko /Haftung
    auch auf Seite des Staates. Auch mehr Rendite für das Risiko (für Unternehmer,
    Aktionäre, Sparer,…) Ich hoffe das man dann auch für den Staat teure Regulierung
    abbaut und sich auf staatliche Aufgaben rückbesinnt. Freiheit heißt auch Begeisterung und Motivation und nicht Fehlersuche und Bestrafung.

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    Michael

    31. Juli 2017 20:21 at 20:21

    Wurde eigentlich schon erwähnt, dass mal wieder, wie fast jeden Tag, ein neues ATH im DOW herbei euphorisiert wurde?
    Nein? Interessiert vermutlich auch keinen mehr.
    Wenn die Amis einmal eine langjährig natürlich gewachsene Grenze (19.000) überschritten haben, scheinen sie zum Exzess zu tendieren. Zur umgekehrt proportionalen Entwicklung der Kurse zur tatsächlichen Entwicklung der wirtschaftlichen, politischen und soziologischen Situation.
    Bis zur nächsten Grenze bei 22.000 oder gar 23.000. Amis denken und rechnen nicht, Amis glauben. Amis hoffen.. Amis machen einfach…

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    Goldkäufer

    31. Juli 2017 20:48 at 20:48

    Könnte der Euro nicht ebenso wie der Dollar zur Fluchtwährung werden?!?
    In diesem Fall würde der EUR/USD auch massiv aufwerten können, vor allem solange Mr. Trump am Ruder ist!!!

  6. Avatar

    Goldkäufer

    31. Juli 2017 20:55 at 20:55

    Könnte der Euro nicht ebenso wie der Dollar zur Fluchtwährung werden?!?

    In diesem Fall würde der EUR/USD auch massiv aufwerten können, vor allem solange Mr. Trump am Ruder ist!!!

    • Avatar

      Michael

      31. Juli 2017 21:53 at 21:53

      @Goldkäufer,
      EUR als Fluchtwährung? Ebenso wie der USD als Fluchtwährung?
      Wie definieren Sie Fluchtwährung? Was soll das sein??
      Eine Art sicherer Hafen? Flucht vor was??
      Wovor fliehen EUR und USD?

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    Goldkäufer

    31. Juli 2017 22:46 at 22:46

    Ich spiele auf die Aussage von Fugmann im Video über den Dollar als Fluchtwährung an. Gemeint ist die Flucht raus aus Aktien, rein in vermeintlich sichere Währungen, bei einem Crash-Szenario…

  8. Avatar

    Michael

    31. Juli 2017 23:50 at 23:50

    Zeitstempel 3:05: Der Markt ist gegen den Dollar positioniert, und wenn die geopolitische Situation sich verschärft, dann ist der Dollar gesucht… Zeitstempel 3:13
    Das ist ein typischer sehr schnell gesprochener Nebensatz von Fugmann (8 Sekunden, auch wenn ernicht von Fluchtwährung spricht).
    Respekt, ich musste mir das etwa fünfmal anhören, bis ich es begriffen habe. Die „Märkte“ tun das leider nicht. Die „Märkte“ handeln, leider etwas unreflektierter, als wir es hier betreiben.

    • Avatar

      Goldkäufer

      1. August 2017 12:15 at 12:15

      Ich frage mich bloß ob Fugmann an dieser Stelle recht hat?

      Als sog. „Goldkäufer“ muss ich den Wechselkurs des EUR/USD natürlich ebenso im Blick haben wie den Goldkurs selbst…

      Sollte Draghi demnächst nicht verkünden, dass das Anleihekaufprogramm zurück gefahren wird, sehe ich den Euro auch gleich wieder am Fallen oder zumindest nicht weiter aufwerten?!?

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Netflix-Quartalszahlen: Erwartungen verfehlt, Aktie fällt

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf TV

Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,24/letztes Quartal 6,15/für heute erwartet 6,4).

Der Gewinn liegt bei 1,74 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,47/letztes Quartal 1,59/für heute erwartet 2,13).

Die Nutzerzahl ist im dritten Quartal um 2,20 Millionen gewachsen. Die Erwartungen lagen bei 2,5 Mio durch Netflix selbst – der Markt erwartete 2,5-3,2 Mio.

Wie man aktuell verkündet, erwartet man 6,0 Millionen neue Nutzer im laufenden 4. Quartal.

Free Cash Flow +1,14 Milliarden Dollar (Vorquartal +899). Operative Marge 20,4 Prozent nach 22,1 Prozent im Vorquartal.

Die Netflix-Aktie reagiert nachbörslich mit -4,7 Prozent.

Kurz-Fazit: Gewinn pro Aktie und die Zahl neuer Abos verfehlen die Erwartungen. Das wird nun nachbörslich abgestraft.

Datenblatt mit aktuellen Quartalszahlen von Netflix

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Stimulus-Hoffnung stirbt zuletzt

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Heute soll angeblich der entscheidende Tag sein. Kommt noch auf den letzten Drücker eine Einigung zwischen Demokraten und Donald Trump über einen neuen Stimulus? Das dürfte kurzfristig die Kurse bewegen.

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Kaufverbot für die Nikola-Aktie – Werbung

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Lieber Börsianer,

am Firmensitz der Nikola in Phoenix (Arizona) glühen schon seit Wochen die Telefonleitungen. Das junge Unternehmen kämpft hart um seine Reputation. Man kämpft um die letzten Investoren, die noch nicht gegangen sind. Und vor allem, man kämpft um seine Partner wie General Motors, Bosch oder Iveco. Denn wenn die abspringen, wird die Nikola-Zentrale in Phoenix zugesperrt.

Aber der Reihe nach! Was ist zuletzt passiert bei Nikola?

Der charismatische Firmengründer Trevor Milton wurde aufs Abstellgleis geschoben und seitdem geben trockene Technikertypen den Ton bei Nikola an. So trat der Technik-Chef Jesse Schneider zuletzt vor die Presse und referierte betont sachlich über Patente, Chassis-Zeichnungen und andere Dokumente. Er legte haarklein auseinander, welcher Bestandteil des Nikola-Trucks fremd eingekauft, welcher extern entwickelt wurde.

Die Veranstaltung war langweilig, aber wichtig. Wenn Nikola überleben will, muss es das Vertrauen des Marktes und der Industrie wiederherstellen. Dafür wollen die Investoren jetzt keine Visionen hören, sondern Fakten und Details sehen.

Diese Fakten und Details entscheiden in den kommenden Wochen über den Kursverlauf der Aktie. Denn am 30. November läuft die Sperrfrist (lock-up-period) für die vorbörslichen Investoren der Nikola ab. Wenn diese Investoren bis dahin nicht von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden können, werden sie an diesem Tag mit großem Volumen aus der Aktie aussteigen und ein erneutes Kursmassaker herbeiführen.

Aber denken wir positiv! Unterstellen wir einmal, Jesse Schneider und CEO Mark Russell können die Investoren überzeugen, dann dürfte auch General Motors an Bord bleiben. Das ist aktuell der wichtigste Nikola-Partner. Mehr noch: Der US-Autobauer entscheidet wahrscheinlich über die Zukunft des Lkw-Bauers Nikola.

Nur zur Erinnerung: General Motors (GM) hat zugesagt, für Nikola die Werkbank zu machen und insgesamt Produktionsleistungen im Wert von 2 Milliarden USD für das Startup zur Verfügung zu stellen. Konkret war oder ist geplant, dass GM den…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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