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Marktgeflüster (Video): Trump und die Deutsche Bank – das Risiko

Donald Trump ist das größte Risiko für die Deutsche Bank! Warum? Weil Trump der Deutschen Bank 300 Millionen Dollar schuldet und dafür persönlich gehaftet hat. Eine milde Strafe durch das US-Justizministerium hätte daher ein Geschmäckle – das Risiko ist hoch, dass da mehr kommt als die Märkte erwarten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Donald Trump ist das größte Risiko für die Deutsche Bank! Warum? Weil Trump der Deutschen Bank 300 Millionen Dollar schuldet und dafür persönlich gehaftet hat. Bekanntlich will das US-Justizministerium ja bald (wann genau ist unklar) die endgültige Strafe für die Deutsche Bank verkünden, und das Problem ist, dass das Ganze nun ein sehr großes „Geschmäckle“ hätte, wenn man zu stark von der 14-Milliarden-Strafe herunter gehen würde angesichts der engen Geschäftsbeziehung Trumps mit den Deutschen. Das aber haben die Märkte nicht so ganz „auf dem Zeiger“, man erwartet weiter nur maximal fünf Milliarden Dollar. Ansonsten die Aktienmärkte heute nicht im Plus, der Dow Jones immer noch nicht bei der 20.000er-Marke – was ist bloß los mit der unendlichen Trump-Rally?

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33 Kommentare

33 Comments

  1. Avatar

    Günter Mertens

    22. Dezember 2016 18:25 at 18:25

    Markus, Markus…
    wenn Du so weiter machst, wird erst Trump und etwas später ein Herr Fugmann erschossen oder es gibt einen Unfall…
    Trump steht dann in der Zeitung, aber ein Herr Fugmann?
    Denke an Deine Familie.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2016 18:27 at 18:27

      @Güner, wie meinst du das?

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 18:47 at 18:47

        @Markus
        Ich bewundere – wie Du vielleicht schon mitbekommen hast – Deine / Eure Finanzseite. Eben gerade deshalb, weil sehr viel wirtschafts- gesellschafts- und politische Themen aufgegriffen werden. Einfach super, aber ich frage mich wozu? Hier geht es ja darum, Geld zu verdienen (z.B. mit Nachfolgern beim Trade des Tages usw.). Aber Du und die Redaktion veröffentlichen unverdrossen sehr politische Themen mit denen man eigentlich (weil kontraproduktiv) kein Geld verdienen kann. Diese Unverdrossenheit finde ich klasse, wie gesagt. Ich wollte dich nur etwas sensibilisieren in Bezug darauf, wie weit Du / Ihr geht. Man muss sich ja nicht unnötigerweise Feinde schaffen.
        Ganz lieben Gruß, Frohe Weihnachten und ein gutes / erfolgreiches Neues Jahr
        Günter

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. Dezember 2016 19:03 at 19:03

          @Günter, alles klar! Ebenfalls viele Grüsse und frohe Weihnachten!

          • Avatar

            Steven

            23. Dezember 2016 00:15 at 00:15

            M.Kay. macht alles richtig .

            Die Snowden Methode ..maximale Öffentlichkeit (y) Yeeear

      • Avatar

        Petkov

        22. Dezember 2016 20:56 at 20:56

        Und klar kann man damit Geld verdienen. Dem Billig-Mainstream Konkurrenz zu machen ist schwierig. Und auch Apple hat mal mit Nischenprodukten angefangen. Klicken Sie nur munter auf die Werbebanner, dann sollte es schon passen, hoffe ich.

    • Avatar

      Petkov

      22. Dezember 2016 20:49 at 20:49

      Hallo Herr Mertens,

      wenn das, was Sie schreiben nicht stimmt, dann haben Sie einfach zu viele Filme über Nordkorea oder Russland gesehen.

      Wenn es jedoch stimmt, dann sollten Sie nicht Hr. Fugmann abwürgen, sondern Teil der Bewegung werden ;) Denn ein Nordkoreaner kann in den Westen fliehen. Unsere Fluchtrichtung kann logischerweise nur gen Osten sein. Dort hätten wir zumindest Originale und keine DDR-Amateurnachahmer :) So wie der Major Rütting :) :) :)

      Ach übrigens: Die vorliegende Recherche von FMW ist zwar wie üblich 1a und mit ihrer Tiefe im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich einmalig. Aber eben nur da ;) Andere waren schneller und erfreuen sich bester Gesundheit.

      In diesem Sinne:
      @Hr. Fugmann: bitte inbeirrt weitermachen. Für die ganz Großen auf der Welt sind Sie zum Glück noch zu klein, aber für uns sind Sie die ganze große Finanzmarktwelt.

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 22:39 at 22:39

        @Petkov
        Hi,
        ja, was ich geschrieben habe ist mein Gefühl und echt.
        Denke, Herr Fugman hat mich verstanden. Ich kritisiere gar nicht was er schreibt. Ich bewundere nur… Wie Sie auch schreiben: „Einmalig“.
        Aber warum in den Osten gehen? Wie währe es denn mit Süden? Alle kommen aus Afrika. Vielleicht keine schlechte Idee „antizyklisch“ zu handeln und dorthin zu gehen. Ein Kontinent mit Potenzial! Aber wie immer – man muss früh genug auf die Idee kommen um dabei zu sein.
        Freundlichen Gruß

        • Avatar

          Petkov

          22. Dezember 2016 23:41 at 23:41

          Sie sind ein Visionär, Herr Mertens! Vielleicht ist es wirklich der neue langfristige Trend. Aber ich warte erstmal die Trendbestätigung bzw. auf den Trigger ab. Die 1. Welle nach Norden war recht impulsiv, aber die Rückführung ähh der Rücksetzer ist immer noch recht wackelig, eindeutig korrektiv, so dass ich mit einer zweiten überschießenden Welle rechne.

  2. Avatar

    ubsb55

    22. Dezember 2016 18:41 at 18:41

    Hallo Herr Fugmann. Es wird doch vermutet, dass das Urteil gegen die DB zeitnah verkündet wird. Da wäre es doch gar kein Problem, denn “ The Donald “ ist ja dann noch gar nicht im Amt, hat also seine Gang noch gar nicht installiert. Ich sehe eher die Gefahr, das man dem Sonnenkönig Eins auswischen könnte, indem man sein Kreditinstitut ein bischen ins straucheln bringt. Das wird aber genau so hoch ausfallen, wie unsere Politiker im Notfall zu helfen bereit sind. Die Amis wissen doch auch ganz genau, fällt die DB, dann fallen sehr viele mit, und auch in den USA wird das dann ziemlich Kopfschmerzen geben. Wenn unsere Politiker im Vorfeld durchscheinen lassen, dass sie die DB nicht retten werden ( ist natürlich utopisch), dann wird die Strafe auch nicht so hoch ausfallen. Das Pack wird sich nicht gegenseitig das Wasser abgraben.

    • Avatar

      Walter Schmid

      22. Dezember 2016 19:12 at 19:12

      Das sehe ich ganz genauso. Im Übrigen hat sich Donald Trump schon um so Vieles keinen Kopf gemacht, da wird ihn ein „Geschmäckle“ bei einer zu niedrigen Strafzahlung der Deutschen Bank ziemlich egal sein.

  3. Avatar

    tomgala

    22. Dezember 2016 18:44 at 18:44

    Das solltest Du erklären, damit wir das hier nicht als unangemessen Brandmarken.
    Beim geschriebenen Wort kann man keine Gestik oder einen satirischen Unterton erkennen. Bitte daran denken !

    • Avatar

      tomgala

      22. Dezember 2016 18:47 at 18:47

      …..das war an @günter mertens

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 18:59 at 18:59

        @tomgala
        Ja, Sie haben recht. Habe mal wieder einfach (zu schnell?) so geschrieben, wie gefühlt…
        Ich hoffe, dass meine Antwort an Herrn Fugman meinen Text erhellt. Jedenfalls besteht keine Gefahr!

        • Avatar

          tomgala

          23. Dezember 2016 11:40 at 11:40

          Jawoll ! Alles wieder schön. Danke

  4. Avatar

    hans

    22. Dezember 2016 19:14 at 19:14

    Die CIA, die NSA, der BND, der MI6 usw. haben es auf islamistische Finanzterroristen und nicht nur auf unschuldige Zivilisten abgesehen:-) (@Güner, wie meinst du das?).

    Also Vorsicht, sonst wird es mit dem nächsten Weizenbier nix mehr.

    Bevor ich es vergesse, ein Danke für die täglichen Berichte und Ihnen schöne Feiertage

  5. Avatar

    columbo

    22. Dezember 2016 19:42 at 19:42

    „Finanzmarktwelt“ würde schlagartig an Beliebtheit verlieren, wenn es eine reine Spielcasino-Seite werden würde.
    Viel Feind, viel Ehr. Weiter so, die Seite wird immer besser.

  6. Avatar

    tomasz

    22. Dezember 2016 20:05 at 20:05

    Guten Abend,
    ich glaube, dass jetzt ein KI wie die DB nicht fallen gelassen werden können. Man hat jedes erdenkliche Feuerchen im Keime erstickt, und wird es auch weiterhin tun. Irgendwas werden sich die Herren und Damen schon einfallen lassen, damit hier kein Lehmann-Effekt eintritt. Regularien werden noch oft so zurechtgebogen, bis sie passen. Dann kann man mit Recht behaupten, man handle innerhalb eines Mandats. Nur so ein Gefühl, die EZB ist zur Gelddruckerei Europas verkommen. Die Preisstabilität ist nur noch ein Feigenblatt. Nach Vorbildern muss man nicht lange suchen. Man schaue nur auf das Theater der FED, wie oft wurde ein Zinsschritt angekündigt und bei jedem erdenklichen Anlässchen wurde auf Gefahren hingewiesen. Aus der Zinswende ist ein Wendchen geworden und sobald es wieder holprig wird, wird die Druckmaschine angeworfen. Nach Qe ist vor Qe. Nachdem Tabus erfolgreich gebrochen wurden, behilft man sich immer wieder derselben Handlungen. Hat sich schon jemand gefragt, warum sich niemand der Verantwortlichen in den USA Kopfschmerzen über Staatsschulden macht? Es ist egal, es ist nur eine Zahl. Es geht nicht um Rückzahlung, es geht einfach darum, die Sache am Laufen zu halten. Schuldenexpansion ist gleich Dollarverfall ist gleich Wachstum von DOW und Co.. Daher haben Shorties strukturelle Nachteile. Sie können gegen das Aufblasen der Verschuldungssummen nichts machen. Zwichendurch gibts mal ne Korrektur, aber im Nachblick verblassen diese zu kümmerlichen Zuckungen im Langfristchart. Da kann das ShillerKGV noch so oft hergenommen werden, es wird wohl ein ShortieBlutbad geben. Die TrumpEuphorie nimmt jetzt erst Fahrt auf, das sind in seinem Kabninett alles allerfeinste Kapitalisten, die werden dafür sorgen, dass noch jede Menge Geld von arm zu reich umverteilt wird. Jede Wette, den Aktien wird´s nicht schaden.
    Schönen Abend Euch

    • Avatar

      Petkov

      22. Dezember 2016 21:52 at 21:52

      Da ist viel dran. Kürzlich haben die Brüsseler Witzfiguren wieder Richtung Apple gezischt. Ich glaube, in Sachen DeuBa werden Sie in den saueren Apple beißen müssen und die DeuBa darf dann America lediglich um 5 Milliarden greater machen. Danach vertragen sich alle wieder.

      Aber Ihre düsteren Aussichten für Shorties teile ich spätestens seit heute, wo Opa Icahn zum Märchenvorleser bestellt wurde. Wir waren auch bisher am Rande des Wahnsinns, aber jetzt setzen wir zum dreifachen Salto vorwärts an. Das Doofe ist, wenn es dann endlich dramatisch bergab geht, werden die meisten Bären schon ausgerottet sein. Aber vielleicht bleibt es zumindest volatil. Und wir reden ja von nordamerikanischen Grislis oder? Denn in Europa brauchen die Braunbären aufgrund Trumps Amerika first nicht wirklich Angst vor Dachsen zu haben… Das besagt zumindest die Fundamental-Zoologie

    • Avatar

      ubsb55

      23. Dezember 2016 09:35 at 09:35

      tomasz. Die von Dir erwähnten “ allerfeinsten Kapitalisten“ werden dann auch wieder vorher wissen, wenn dann am Ende der grosse Knall kommt. Die sind dann raus aus dem Risiko und sammeln dann nachher billig wieder ein. Dann werden die Reichen noch reicher. Der Deubel scheißt eben auf einen großen Haufen.

  7. Avatar

    chimbuman

    22. Dezember 2016 23:11 at 23:11

    Hallo! Der Präsident tritt ja erst sein Amt im Januar an. Hat Trump denn wirklich jetzt schon soviel Einfluss auf das Geschehen, dass er die Strafzahlung beeinflussen könnte? Es heißt ja, die Entscheidung fällt die nächsten Tage…

  8. Avatar

    Der Katamaransegler

    23. Dezember 2016 01:01 at 01:01

    Moin Herr Fugmann,
    Ihre Art der Recherche und Ihre Art der Präsentation via Schrift-Beitrag und Videos trägt Früchte. Sie haben einen Garten angelegt, Pflänzchen gesetzt und haben viele Monate zugeschaut, was aus dem bestellten Boden keimt
    Unverdrossen und mit zäher Beharrlichkeit ziehen Sie „Ihr Ding durch“
    Tag für Tag.
    Meine Hochachtung !
    Die gute Saat geht auf – in Ihrer Seite brennt das Leben, brennen die Kommentare.
    Ich habe schon viele Foren kommen und gehen sehen.
    Ihres ist gesegnet mit vollblütigen Enthusiasten. Jeder schreibt auf seine Weise – Kritisch, humorvoll, sakastisch, ironisch. Von speichelleckend bis schlangengiftig reicht die Bandbreite der Kommentare.
    Mir geht es wie vielen: Es macht es Freude hier zu lesen und inspiriert und verführt zugleich Gedanken in die Tasten zu hämmern.
    Eigentlich wollte ich gar nicht online sein – aber es reizt doch, mal zu schauen ..
    und siehe da: Grosshirn liest, interpretiert und feuert das Schreibzentrum an ..
    Das limbische System (auch so eine Hilfskonstruktion der Neuro-Psycho-Kollegen)
    liefert gefühlsmässige Bestätigung.
    Nächsten Tags liest Grosshirn nochmal Korrektur und sagt zur anderen Hälfte: „Mann, Segler, watt haste da wieder verwurstet ?“
    Der Fugmann wird das kennen …
    Kein Zweifel: Dieser Kommentar hat keinen Bezug zum Video-Thema
    Obwohl.. Segler meint: Hat der Markus wieder eine Meldung aufgegriffen und treibt fröhlichfeixend die neue Deutsche Trump-Bank-Sau durchs FMW-Dorf.
    Nun gut. – .. sizilianischwurzelige Neu-Hamburgische Bayern dürfen das.

    Im Ernst:
    Macht echt Spass hier.
    Aber die Form des Forums ist blöd.
    Was ich gut finde: Beiträge werden erst nach Sichtung freigeschaltet.
    Das eliminiert von vornherein die sonst domierenden Fake-Posts, die Trolle, die endlos-öden Broker-Diskutanten.

    Gefallen hat mir der Satz: „Pack schlägt sich – Pack verträgt sich “
    auch Petkov’s Ritt durch die Genres der Satire bis zum Zynismus auf einem Pferd, dass man Börsenfauna nennen könnte.
    Den „Peagasus“ habe ich absichtlich nicht gewählt – aber gemeinsam schaukeln wir uns schon noch dorthin.

    • Avatar

      Günter Mertens

      23. Dezember 2016 11:55 at 11:55

      @Segler
      „Nächsten Tags liest Grosshirn nochmal Korrektur und sagt zur anderen Hälfte: „Mann, Segler, watt haste da wieder verwurstet ?“
      Bingo! Hurra, ich bin nicht alleine!
      :-)

  9. Avatar

    Hawkeye

    23. Dezember 2016 07:09 at 07:09

    Strafe für die DBK nur 3,1 Mrd. Für Kundenerleichterungen müssen über 5 Jahren weitere 4,1 Mrd. berappt werden.
    Einigung noch unter der alten Administration (Demokraten), also nix Trump (wie auch schon weiter oben geschrieben).
    Würde sagen das war hier leider ungerechtfertigte Panikmache, denn „the Donald“ hat hier seine Hände noch nicht im Spiel gehabt, und somit gibt es auch kein Geschmäckle.
    Ich fürchte Sie werden sich wahrscheinlich an der absoluten Höhe ($7,2 Mrd.) festbeißen, und das die DBK ja nur $5,9 Mrd. zurückgestellt hat. Aber ein großer Teil, die 4,1 Mrd., müssen über die nächsten 5 Jahre, wenn überhaupt, verbucht werden.
    Ich würde sagen, ein teurer Deal, insbesondere im Vergleich zu den anderen amerikanischen Banken, aber kein lebensbedrohlicher Deal, wie es so mancher Short-Seller gerne hätte.

    Die anderen Rechtsstreitigkeiten (Russland, Iran usw.) müssen natürlich auch noch abgeschlossen werden. Sind von ihrer absoluten Höhe aber weniger bedeutend, der hier abgeschlossene Fall.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Dezember 2016 07:16 at 07:16

      @Hawkeye, dass Donald Trump heir seine Hände nicht im Spiel hat, solange das Urteil vor seinem Amtsantritt verkündet wird, ist doch klar. Das Geschmäckle ergibt sich aber eben daraus, dass der künftige Präsident dieser zu bestrafenden Bank Geld schuldet, und aufgrund dieser Überlegung ist das eben nicht wie Sie meinen „ungerechtfertigte Panikmache“ gewesen..

      • Avatar

        Hawkeye

        23. Dezember 2016 07:44 at 07:44

        In dem Bezug ist ihre Argumentationskette ohne jeden Zweifel schlüssig, aber hätte man die Geschichte nicht nach dem 20.01.2017 (Amtseinführung Trump) bringen können, wenn diese Gefahr bzw. das Geschmäckle wirklich akut bzw. greifbarer gewesen wäre.
        Das Herr Cryan sich vor dem Jahresende 2016 (alte Administration) vergleichen wollte, war ja ohnehin schon länger bekannt.

        • Avatar

          gerd

          23. Dezember 2016 10:04 at 10:04

          „…aber hätte man die Geschichte nicht nach dem 20.01.2017 (Amtseinführung Trump) bringen können,…“

          Genau das war auch mein Gedanke, sonst werden nur unnötiger Weise ein paar Bären bei der Stange gehalten.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            23. Dezember 2016 10:06 at 10:06

            @Gerd, verstehe ich nicht; es war sehr wahrscheinlich, dass in Kürze das Urteil zur Deutschen Bank kommen würde, daher machte der Artikel von gestern Sinn; dagegen würde es keinen Sinn machen, das irgendwann nach der Amtseinführung Trumps zu bringen..

  10. Avatar

    gerd

    23. Dezember 2016 10:36 at 10:36

    @Markus Fugmann, jetzt haben Sie mich aber da liegen.

    In Ihrem Bericht von gestern:
    „Deutsche Bank: Warum es gefährlich ist, dass Donald Trump ihr 300 Millionen Dollar schuldet!“

    habe ich angemerkt, dass Sie mal wieder die Pferde scheu machen mit einer Befürchtung, die im Moment absolut überhaupt noch greifbar war.

    Ich schrieb, dass sie selbst ja bis zwei Tage zuvor noch relativ fest davon überzeugt waren, dass das Urteil noch unter Obama kommen werde, sehr wahrscheinlich sogar noch diese Woche. So wie es jetzt auch der Fall ist.

    Also war das Thema, wie Sie es ja später auch noch im Videoausblick ausführten, für mich eine frei von Ihnen erfundene Befürchtung. Ich könnte auch denken, um mal wieder vor Long-Positionen zu warnen.

    Und da sie selbst die Vereinbarung ja bereits für diese Woche erwartet hatten, wie sie sagten, hätten Sie erstmal abwarten sollen und das Thema Deutsche Bank-Trump dann bringen dürfen/müssen, wenn sich die Obama-Zeit dem Ende nähert und es tatsächlich noch keine Übereinkunft gab.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Dezember 2016 10:40 at 10:40

      @Gerd, wieso denn? Die eigentliche Meldung war doch, dass Trump der Deutschen Bank viel Geld schuldet und das zu Komplikationen führen kann, die es so nicht gegeben hätte, wenn Trump keinerlei Beziehung zur Deutschen gehabt hätte. Jenseits der Frage long oder short an den Märkten, denn die Entscheidung über die Deutsche Bank ist das wichtigste Markt-Event derzeit, das war doch schon im Vorfeld klar.
      Ein Journalist kann über Ihre Aussage nur den Kopf schütteln..

      • Avatar

        gerd

        23. Dezember 2016 11:56 at 11:56

        Vielleicht können wir es so stehen lassen.
        Ich hatte Ihren Artikel soo verstanden – o.k. missverstanden –
        ein Justizministerium unter Donald Trump dürfe wegen Trumps 300Mio Schulden nicht in den Ruch des Gschmäckle kommen. Um diesen Gefälligkeitsanschein von vornherein zu vermeiden, würde die Strafe gegen die Deutsche drastisch ausfallen. Die Strafe würde also sehr wahrscheinlich zumindest höher sein müssen, als sie geschätzt unter dem neutralen Obama ausfallen könnte. Und das wäre in der Folge nicht gut für den Aktienkurs.

        Wie gesagt, so hatte ich den Artikel (miss)verstanden.
        Aber Sie hatten das anders gemeint. O.K.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          23. Dezember 2016 11:56 at 11:56

          @Gerd, alles gut!

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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