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Marktgeflüster (Video): Trump und die Deutsche Bank – das Risiko

Donald Trump ist das größte Risiko für die Deutsche Bank! Warum? Weil Trump der Deutschen Bank 300 Millionen Dollar schuldet und dafür persönlich gehaftet hat. Eine milde Strafe durch das US-Justizministerium hätte daher ein Geschmäckle – das Risiko ist hoch, dass da mehr kommt als die Märkte erwarten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Donald Trump ist das größte Risiko für die Deutsche Bank! Warum? Weil Trump der Deutschen Bank 300 Millionen Dollar schuldet und dafür persönlich gehaftet hat. Bekanntlich will das US-Justizministerium ja bald (wann genau ist unklar) die endgültige Strafe für die Deutsche Bank verkünden, und das Problem ist, dass das Ganze nun ein sehr großes „Geschmäckle“ hätte, wenn man zu stark von der 14-Milliarden-Strafe herunter gehen würde angesichts der engen Geschäftsbeziehung Trumps mit den Deutschen. Das aber haben die Märkte nicht so ganz „auf dem Zeiger“, man erwartet weiter nur maximal fünf Milliarden Dollar. Ansonsten die Aktienmärkte heute nicht im Plus, der Dow Jones immer noch nicht bei der 20.000er-Marke – was ist bloß los mit der unendlichen Trump-Rally?

33 Kommentare

33 Comments

  1. Avatar

    Günter Mertens

    22. Dezember 2016 18:25 at 18:25

    Markus, Markus…
    wenn Du so weiter machst, wird erst Trump und etwas später ein Herr Fugmann erschossen oder es gibt einen Unfall…
    Trump steht dann in der Zeitung, aber ein Herr Fugmann?
    Denke an Deine Familie.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2016 18:27 at 18:27

      @Güner, wie meinst du das?

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 18:47 at 18:47

        @Markus
        Ich bewundere – wie Du vielleicht schon mitbekommen hast – Deine / Eure Finanzseite. Eben gerade deshalb, weil sehr viel wirtschafts- gesellschafts- und politische Themen aufgegriffen werden. Einfach super, aber ich frage mich wozu? Hier geht es ja darum, Geld zu verdienen (z.B. mit Nachfolgern beim Trade des Tages usw.). Aber Du und die Redaktion veröffentlichen unverdrossen sehr politische Themen mit denen man eigentlich (weil kontraproduktiv) kein Geld verdienen kann. Diese Unverdrossenheit finde ich klasse, wie gesagt. Ich wollte dich nur etwas sensibilisieren in Bezug darauf, wie weit Du / Ihr geht. Man muss sich ja nicht unnötigerweise Feinde schaffen.
        Ganz lieben Gruß, Frohe Weihnachten und ein gutes / erfolgreiches Neues Jahr
        Günter

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. Dezember 2016 19:03 at 19:03

          @Günter, alles klar! Ebenfalls viele Grüsse und frohe Weihnachten!

          • Avatar

            Steven

            23. Dezember 2016 00:15 at 00:15

            M.Kay. macht alles richtig .

            Die Snowden Methode ..maximale Öffentlichkeit (y) Yeeear

      • Avatar

        Petkov

        22. Dezember 2016 20:56 at 20:56

        Und klar kann man damit Geld verdienen. Dem Billig-Mainstream Konkurrenz zu machen ist schwierig. Und auch Apple hat mal mit Nischenprodukten angefangen. Klicken Sie nur munter auf die Werbebanner, dann sollte es schon passen, hoffe ich.

    • Avatar

      Petkov

      22. Dezember 2016 20:49 at 20:49

      Hallo Herr Mertens,

      wenn das, was Sie schreiben nicht stimmt, dann haben Sie einfach zu viele Filme über Nordkorea oder Russland gesehen.

      Wenn es jedoch stimmt, dann sollten Sie nicht Hr. Fugmann abwürgen, sondern Teil der Bewegung werden ;) Denn ein Nordkoreaner kann in den Westen fliehen. Unsere Fluchtrichtung kann logischerweise nur gen Osten sein. Dort hätten wir zumindest Originale und keine DDR-Amateurnachahmer :) So wie der Major Rütting :) :) :)

      Ach übrigens: Die vorliegende Recherche von FMW ist zwar wie üblich 1a und mit ihrer Tiefe im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich einmalig. Aber eben nur da ;) Andere waren schneller und erfreuen sich bester Gesundheit.

      In diesem Sinne:
      @Hr. Fugmann: bitte inbeirrt weitermachen. Für die ganz Großen auf der Welt sind Sie zum Glück noch zu klein, aber für uns sind Sie die ganze große Finanzmarktwelt.

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 22:39 at 22:39

        @Petkov
        Hi,
        ja, was ich geschrieben habe ist mein Gefühl und echt.
        Denke, Herr Fugman hat mich verstanden. Ich kritisiere gar nicht was er schreibt. Ich bewundere nur… Wie Sie auch schreiben: „Einmalig“.
        Aber warum in den Osten gehen? Wie währe es denn mit Süden? Alle kommen aus Afrika. Vielleicht keine schlechte Idee „antizyklisch“ zu handeln und dorthin zu gehen. Ein Kontinent mit Potenzial! Aber wie immer – man muss früh genug auf die Idee kommen um dabei zu sein.
        Freundlichen Gruß

        • Avatar

          Petkov

          22. Dezember 2016 23:41 at 23:41

          Sie sind ein Visionär, Herr Mertens! Vielleicht ist es wirklich der neue langfristige Trend. Aber ich warte erstmal die Trendbestätigung bzw. auf den Trigger ab. Die 1. Welle nach Norden war recht impulsiv, aber die Rückführung ähh der Rücksetzer ist immer noch recht wackelig, eindeutig korrektiv, so dass ich mit einer zweiten überschießenden Welle rechne.

  2. Avatar

    ubsb55

    22. Dezember 2016 18:41 at 18:41

    Hallo Herr Fugmann. Es wird doch vermutet, dass das Urteil gegen die DB zeitnah verkündet wird. Da wäre es doch gar kein Problem, denn “ The Donald “ ist ja dann noch gar nicht im Amt, hat also seine Gang noch gar nicht installiert. Ich sehe eher die Gefahr, das man dem Sonnenkönig Eins auswischen könnte, indem man sein Kreditinstitut ein bischen ins straucheln bringt. Das wird aber genau so hoch ausfallen, wie unsere Politiker im Notfall zu helfen bereit sind. Die Amis wissen doch auch ganz genau, fällt die DB, dann fallen sehr viele mit, und auch in den USA wird das dann ziemlich Kopfschmerzen geben. Wenn unsere Politiker im Vorfeld durchscheinen lassen, dass sie die DB nicht retten werden ( ist natürlich utopisch), dann wird die Strafe auch nicht so hoch ausfallen. Das Pack wird sich nicht gegenseitig das Wasser abgraben.

    • Avatar

      Walter Schmid

      22. Dezember 2016 19:12 at 19:12

      Das sehe ich ganz genauso. Im Übrigen hat sich Donald Trump schon um so Vieles keinen Kopf gemacht, da wird ihn ein „Geschmäckle“ bei einer zu niedrigen Strafzahlung der Deutschen Bank ziemlich egal sein.

  3. Avatar

    tomgala

    22. Dezember 2016 18:44 at 18:44

    Das solltest Du erklären, damit wir das hier nicht als unangemessen Brandmarken.
    Beim geschriebenen Wort kann man keine Gestik oder einen satirischen Unterton erkennen. Bitte daran denken !

    • Avatar

      tomgala

      22. Dezember 2016 18:47 at 18:47

      …..das war an @günter mertens

      • Avatar

        Günter Mertens

        22. Dezember 2016 18:59 at 18:59

        @tomgala
        Ja, Sie haben recht. Habe mal wieder einfach (zu schnell?) so geschrieben, wie gefühlt…
        Ich hoffe, dass meine Antwort an Herrn Fugman meinen Text erhellt. Jedenfalls besteht keine Gefahr!

        • Avatar

          tomgala

          23. Dezember 2016 11:40 at 11:40

          Jawoll ! Alles wieder schön. Danke

  4. Avatar

    hans

    22. Dezember 2016 19:14 at 19:14

    Die CIA, die NSA, der BND, der MI6 usw. haben es auf islamistische Finanzterroristen und nicht nur auf unschuldige Zivilisten abgesehen:-) (@Güner, wie meinst du das?).

    Also Vorsicht, sonst wird es mit dem nächsten Weizenbier nix mehr.

    Bevor ich es vergesse, ein Danke für die täglichen Berichte und Ihnen schöne Feiertage

  5. Avatar

    columbo

    22. Dezember 2016 19:42 at 19:42

    „Finanzmarktwelt“ würde schlagartig an Beliebtheit verlieren, wenn es eine reine Spielcasino-Seite werden würde.
    Viel Feind, viel Ehr. Weiter so, die Seite wird immer besser.

  6. Avatar

    tomasz

    22. Dezember 2016 20:05 at 20:05

    Guten Abend,
    ich glaube, dass jetzt ein KI wie die DB nicht fallen gelassen werden können. Man hat jedes erdenkliche Feuerchen im Keime erstickt, und wird es auch weiterhin tun. Irgendwas werden sich die Herren und Damen schon einfallen lassen, damit hier kein Lehmann-Effekt eintritt. Regularien werden noch oft so zurechtgebogen, bis sie passen. Dann kann man mit Recht behaupten, man handle innerhalb eines Mandats. Nur so ein Gefühl, die EZB ist zur Gelddruckerei Europas verkommen. Die Preisstabilität ist nur noch ein Feigenblatt. Nach Vorbildern muss man nicht lange suchen. Man schaue nur auf das Theater der FED, wie oft wurde ein Zinsschritt angekündigt und bei jedem erdenklichen Anlässchen wurde auf Gefahren hingewiesen. Aus der Zinswende ist ein Wendchen geworden und sobald es wieder holprig wird, wird die Druckmaschine angeworfen. Nach Qe ist vor Qe. Nachdem Tabus erfolgreich gebrochen wurden, behilft man sich immer wieder derselben Handlungen. Hat sich schon jemand gefragt, warum sich niemand der Verantwortlichen in den USA Kopfschmerzen über Staatsschulden macht? Es ist egal, es ist nur eine Zahl. Es geht nicht um Rückzahlung, es geht einfach darum, die Sache am Laufen zu halten. Schuldenexpansion ist gleich Dollarverfall ist gleich Wachstum von DOW und Co.. Daher haben Shorties strukturelle Nachteile. Sie können gegen das Aufblasen der Verschuldungssummen nichts machen. Zwichendurch gibts mal ne Korrektur, aber im Nachblick verblassen diese zu kümmerlichen Zuckungen im Langfristchart. Da kann das ShillerKGV noch so oft hergenommen werden, es wird wohl ein ShortieBlutbad geben. Die TrumpEuphorie nimmt jetzt erst Fahrt auf, das sind in seinem Kabninett alles allerfeinste Kapitalisten, die werden dafür sorgen, dass noch jede Menge Geld von arm zu reich umverteilt wird. Jede Wette, den Aktien wird´s nicht schaden.
    Schönen Abend Euch

    • Avatar

      Petkov

      22. Dezember 2016 21:52 at 21:52

      Da ist viel dran. Kürzlich haben die Brüsseler Witzfiguren wieder Richtung Apple gezischt. Ich glaube, in Sachen DeuBa werden Sie in den saueren Apple beißen müssen und die DeuBa darf dann America lediglich um 5 Milliarden greater machen. Danach vertragen sich alle wieder.

      Aber Ihre düsteren Aussichten für Shorties teile ich spätestens seit heute, wo Opa Icahn zum Märchenvorleser bestellt wurde. Wir waren auch bisher am Rande des Wahnsinns, aber jetzt setzen wir zum dreifachen Salto vorwärts an. Das Doofe ist, wenn es dann endlich dramatisch bergab geht, werden die meisten Bären schon ausgerottet sein. Aber vielleicht bleibt es zumindest volatil. Und wir reden ja von nordamerikanischen Grislis oder? Denn in Europa brauchen die Braunbären aufgrund Trumps Amerika first nicht wirklich Angst vor Dachsen zu haben… Das besagt zumindest die Fundamental-Zoologie

    • Avatar

      ubsb55

      23. Dezember 2016 09:35 at 09:35

      tomasz. Die von Dir erwähnten “ allerfeinsten Kapitalisten“ werden dann auch wieder vorher wissen, wenn dann am Ende der grosse Knall kommt. Die sind dann raus aus dem Risiko und sammeln dann nachher billig wieder ein. Dann werden die Reichen noch reicher. Der Deubel scheißt eben auf einen großen Haufen.

  7. Avatar

    chimbuman

    22. Dezember 2016 23:11 at 23:11

    Hallo! Der Präsident tritt ja erst sein Amt im Januar an. Hat Trump denn wirklich jetzt schon soviel Einfluss auf das Geschehen, dass er die Strafzahlung beeinflussen könnte? Es heißt ja, die Entscheidung fällt die nächsten Tage…

  8. Avatar

    Der Katamaransegler

    23. Dezember 2016 01:01 at 01:01

    Moin Herr Fugmann,
    Ihre Art der Recherche und Ihre Art der Präsentation via Schrift-Beitrag und Videos trägt Früchte. Sie haben einen Garten angelegt, Pflänzchen gesetzt und haben viele Monate zugeschaut, was aus dem bestellten Boden keimt
    Unverdrossen und mit zäher Beharrlichkeit ziehen Sie „Ihr Ding durch“
    Tag für Tag.
    Meine Hochachtung !
    Die gute Saat geht auf – in Ihrer Seite brennt das Leben, brennen die Kommentare.
    Ich habe schon viele Foren kommen und gehen sehen.
    Ihres ist gesegnet mit vollblütigen Enthusiasten. Jeder schreibt auf seine Weise – Kritisch, humorvoll, sakastisch, ironisch. Von speichelleckend bis schlangengiftig reicht die Bandbreite der Kommentare.
    Mir geht es wie vielen: Es macht es Freude hier zu lesen und inspiriert und verführt zugleich Gedanken in die Tasten zu hämmern.
    Eigentlich wollte ich gar nicht online sein – aber es reizt doch, mal zu schauen ..
    und siehe da: Grosshirn liest, interpretiert und feuert das Schreibzentrum an ..
    Das limbische System (auch so eine Hilfskonstruktion der Neuro-Psycho-Kollegen)
    liefert gefühlsmässige Bestätigung.
    Nächsten Tags liest Grosshirn nochmal Korrektur und sagt zur anderen Hälfte: „Mann, Segler, watt haste da wieder verwurstet ?“
    Der Fugmann wird das kennen …
    Kein Zweifel: Dieser Kommentar hat keinen Bezug zum Video-Thema
    Obwohl.. Segler meint: Hat der Markus wieder eine Meldung aufgegriffen und treibt fröhlichfeixend die neue Deutsche Trump-Bank-Sau durchs FMW-Dorf.
    Nun gut. – .. sizilianischwurzelige Neu-Hamburgische Bayern dürfen das.

    Im Ernst:
    Macht echt Spass hier.
    Aber die Form des Forums ist blöd.
    Was ich gut finde: Beiträge werden erst nach Sichtung freigeschaltet.
    Das eliminiert von vornherein die sonst domierenden Fake-Posts, die Trolle, die endlos-öden Broker-Diskutanten.

    Gefallen hat mir der Satz: „Pack schlägt sich – Pack verträgt sich “
    auch Petkov’s Ritt durch die Genres der Satire bis zum Zynismus auf einem Pferd, dass man Börsenfauna nennen könnte.
    Den „Peagasus“ habe ich absichtlich nicht gewählt – aber gemeinsam schaukeln wir uns schon noch dorthin.

    • Avatar

      Günter Mertens

      23. Dezember 2016 11:55 at 11:55

      @Segler
      „Nächsten Tags liest Grosshirn nochmal Korrektur und sagt zur anderen Hälfte: „Mann, Segler, watt haste da wieder verwurstet ?“
      Bingo! Hurra, ich bin nicht alleine!
      :-)

  9. Avatar

    Hawkeye

    23. Dezember 2016 07:09 at 07:09

    Strafe für die DBK nur 3,1 Mrd. Für Kundenerleichterungen müssen über 5 Jahren weitere 4,1 Mrd. berappt werden.
    Einigung noch unter der alten Administration (Demokraten), also nix Trump (wie auch schon weiter oben geschrieben).
    Würde sagen das war hier leider ungerechtfertigte Panikmache, denn „the Donald“ hat hier seine Hände noch nicht im Spiel gehabt, und somit gibt es auch kein Geschmäckle.
    Ich fürchte Sie werden sich wahrscheinlich an der absoluten Höhe ($7,2 Mrd.) festbeißen, und das die DBK ja nur $5,9 Mrd. zurückgestellt hat. Aber ein großer Teil, die 4,1 Mrd., müssen über die nächsten 5 Jahre, wenn überhaupt, verbucht werden.
    Ich würde sagen, ein teurer Deal, insbesondere im Vergleich zu den anderen amerikanischen Banken, aber kein lebensbedrohlicher Deal, wie es so mancher Short-Seller gerne hätte.

    Die anderen Rechtsstreitigkeiten (Russland, Iran usw.) müssen natürlich auch noch abgeschlossen werden. Sind von ihrer absoluten Höhe aber weniger bedeutend, der hier abgeschlossene Fall.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Dezember 2016 07:16 at 07:16

      @Hawkeye, dass Donald Trump heir seine Hände nicht im Spiel hat, solange das Urteil vor seinem Amtsantritt verkündet wird, ist doch klar. Das Geschmäckle ergibt sich aber eben daraus, dass der künftige Präsident dieser zu bestrafenden Bank Geld schuldet, und aufgrund dieser Überlegung ist das eben nicht wie Sie meinen „ungerechtfertigte Panikmache“ gewesen..

      • Avatar

        Hawkeye

        23. Dezember 2016 07:44 at 07:44

        In dem Bezug ist ihre Argumentationskette ohne jeden Zweifel schlüssig, aber hätte man die Geschichte nicht nach dem 20.01.2017 (Amtseinführung Trump) bringen können, wenn diese Gefahr bzw. das Geschmäckle wirklich akut bzw. greifbarer gewesen wäre.
        Das Herr Cryan sich vor dem Jahresende 2016 (alte Administration) vergleichen wollte, war ja ohnehin schon länger bekannt.

        • Avatar

          gerd

          23. Dezember 2016 10:04 at 10:04

          „…aber hätte man die Geschichte nicht nach dem 20.01.2017 (Amtseinführung Trump) bringen können,…“

          Genau das war auch mein Gedanke, sonst werden nur unnötiger Weise ein paar Bären bei der Stange gehalten.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            23. Dezember 2016 10:06 at 10:06

            @Gerd, verstehe ich nicht; es war sehr wahrscheinlich, dass in Kürze das Urteil zur Deutschen Bank kommen würde, daher machte der Artikel von gestern Sinn; dagegen würde es keinen Sinn machen, das irgendwann nach der Amtseinführung Trumps zu bringen..

  10. Avatar

    gerd

    23. Dezember 2016 10:36 at 10:36

    @Markus Fugmann, jetzt haben Sie mich aber da liegen.

    In Ihrem Bericht von gestern:
    „Deutsche Bank: Warum es gefährlich ist, dass Donald Trump ihr 300 Millionen Dollar schuldet!“

    habe ich angemerkt, dass Sie mal wieder die Pferde scheu machen mit einer Befürchtung, die im Moment absolut überhaupt noch greifbar war.

    Ich schrieb, dass sie selbst ja bis zwei Tage zuvor noch relativ fest davon überzeugt waren, dass das Urteil noch unter Obama kommen werde, sehr wahrscheinlich sogar noch diese Woche. So wie es jetzt auch der Fall ist.

    Also war das Thema, wie Sie es ja später auch noch im Videoausblick ausführten, für mich eine frei von Ihnen erfundene Befürchtung. Ich könnte auch denken, um mal wieder vor Long-Positionen zu warnen.

    Und da sie selbst die Vereinbarung ja bereits für diese Woche erwartet hatten, wie sie sagten, hätten Sie erstmal abwarten sollen und das Thema Deutsche Bank-Trump dann bringen dürfen/müssen, wenn sich die Obama-Zeit dem Ende nähert und es tatsächlich noch keine Übereinkunft gab.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Dezember 2016 10:40 at 10:40

      @Gerd, wieso denn? Die eigentliche Meldung war doch, dass Trump der Deutschen Bank viel Geld schuldet und das zu Komplikationen führen kann, die es so nicht gegeben hätte, wenn Trump keinerlei Beziehung zur Deutschen gehabt hätte. Jenseits der Frage long oder short an den Märkten, denn die Entscheidung über die Deutsche Bank ist das wichtigste Markt-Event derzeit, das war doch schon im Vorfeld klar.
      Ein Journalist kann über Ihre Aussage nur den Kopf schütteln..

      • Avatar

        gerd

        23. Dezember 2016 11:56 at 11:56

        Vielleicht können wir es so stehen lassen.
        Ich hatte Ihren Artikel soo verstanden – o.k. missverstanden –
        ein Justizministerium unter Donald Trump dürfe wegen Trumps 300Mio Schulden nicht in den Ruch des Gschmäckle kommen. Um diesen Gefälligkeitsanschein von vornherein zu vermeiden, würde die Strafe gegen die Deutsche drastisch ausfallen. Die Strafe würde also sehr wahrscheinlich zumindest höher sein müssen, als sie geschätzt unter dem neutralen Obama ausfallen könnte. Und das wäre in der Folge nicht gut für den Aktienkurs.

        Wie gesagt, so hatte ich den Artikel (miss)verstanden.
        Aber Sie hatten das anders gemeint. O.K.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          23. Dezember 2016 11:56 at 11:56

          @Gerd, alles gut!

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Grenke das neue Wirecard? Neue Fed-Strategie, Luft für Dax wird dünner

Redaktion

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Wird die Grenke AG das neue Wirecard? Wir haben diesen Themenkomplex diese Woche mehrmals thematisiert, und im folgenden Video wird er auch von Manuel Koch besprochen. Auch bespricht er mit einem Experten die neue Strategie der US-Notenbank Federal Reserve. Es gehe nun nicht mehr darum die Inflation ab einem bestimmen Niveau zu begrenzen. Nein, die Senkung der viel zu hohen Arbeitslosenzahl sei nun das Hauptaugenmerk der Fed. Lange Zeit könne die Notenbank daher nun den Zins ganz tief im Keller belassen.

Und wie sieht es aus mit dem Dax? Gibt es neue Impulse? Im Video wird besprochen, dass derzeit offenbar einige negative Aspekte beiseite geschoben werden. Dennoch werde die Luft nach oben dünn – weitere Anstiege könnten sich also schwieriger gestalten. Auch im Video besprochen werden ganz konkret zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Bayer und Continental seien jeweils ein Kauf. Beide Aktien könne man über das Vehikel einer Stop Buy-Order kaufen.

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Warum haben wir keine Börsengänge mehr? – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist ein eigentümlicher Befund. Im vergangenen Jahr ging der deutsche Aktienmarkt steil. Zu Deutsch: Das Geld saß locker, und die Investoren fassten zu. Trotzdem verschmähten viele Unternehmen dieses Geld und verzichteten auf einen Börsengang. Ganze drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr den Gang aufs Parkett gewagt. 2020 das nämliche Bild. Bis jetzt zähle ich mit Teamviewer und dem Datenbankspezialisten Exasol zwei IPOs (Börsengang).

Zum Vergleich: 1999 feierten 175 Unternehmen hierzulande ihr Börsendebüt, ein Jahr später zählten die Statistiker 142 IPOs. Natürlich wurde damals auch viel Schrott verkauft, wie dann die Folgejahre zeigten. Dennoch legten die Investoren damals den Grundstein für den digitalen Standort Deutschland.

Diese Frage drängt sich auf: Warum geht bei uns jetzt nichts mehr?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Es ist richtig, dass viele Unternehmen derzeit keinen Börsengang planen, weil sie sich das Geld in Form von Fremdkapital anderweitig besorgen können. Ein Beispiel: Wenn die Bosch GmbH bedeutenden Kapitalbedarf hat, dann geht man einfach zur Bank oder zapft den Rentenmarkt an und holt sich dort Fremdkapital zu Nullzinsen.

Holte sich Bosch das Geld als Eigenkapital an der Börse, müsste man eine Dividende von – sagen wir 2 oder 3 % – bezahlen. Der Zusammenhang ist klar: Das derzeitige Zinsumfeld begünstigt also nicht unbedingt den Börsengang, wenn es um die Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit geht.

Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit wie die Beispiele CureVac sowie EuroEyes International zeigen. So feierte der Impfstoff-Spezialist CureVac kürzlich sein Börsendebüt in New York. Und das war eine rauschende Party. Gleich am ersten Tag zog die neue Aktie 250 % in die Höhe. Die Erstzeichner – allesamt US-Investoren – schoben sich rund 700 Millionen USD in die Taschen. Und wir hier blickten in die Röhre.

Und das sei an dieser Stelle, liebe Bundesregierung, schon einmal angesprochen! Das Biotech-Unternehmen aus Tübingen wurde aus dem Staatssäckel üppig alimentiert und subventioniert. Und dann bleibt am Ende ein…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: Plötzlich Angst vor Inflation nach der Fed-Sitzung?

Markus Fugmann

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Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen? Die Indizes kamen gestern bekanntlich während und nach der Pressekonferenz von Jerome Powell unter Druck. Aber warum eigentlich? Die Fed hatte doch praktisch eine Nullzinsgarantie bis ins Jahr 2023 gegeben und sich deutlich optimistischer als zuletzt für die US-Wirtschaft geäußert – normalerweise ist das eine gute Nachricht für die Aktienmärkte. Ein zentraler Punkt aber scheint die leichte Enttäuschung darüber gewesen zu sein, dass die US-Notenbank keine weiteren QE-Maßnahmen in Aussicht gestellt hatte, zumal der erhoffte Stimulus durch die US-Politik bisher ausbleibt. Vermutlich haben die Märkte die Fed als eine Art Ersatz gesehen: wenn die Politik sich nicht einigen könne, dann werde aber doch die Fed einspringen mit neuen Maßnahmen..

Aktienmärkte unter Druck wegen Angst vor Inflation?

Jochen Stanzl dagegen hat eine andere Theorie: die Fed habe klar gemacht, bis 2023 nicht mehr die Zinsen anzuheben, egal was komme . Wenn aber nun die Wirtschaft sich weiter erhole und dann im Oktober (!) der Impfstoff gegen das Coronavirus komme, dann drohe eine starke Inflation. Die Aktienmärkte hätten in den letzten Tagen bereits eine Rotation vorgenommen, eben weil sie Inflation erwarteten: daher seien die zuvor so gut gelaufenen Tech-Werte verkauft, während die zuvor wenig gefragten Zykliker gekauft worden seien – denn diese Zykliker würden sich in inflationären Zeiten gut entwickeln, während die Tech-Werte in der Regel in einem deflationären Umfeld profitieren könnten (da sie mit Preissenkungen gelernt hätten umzugehen – fallende Preise für Smartphones etc.).

Das ist eine interessante Theorie von Jochen Stanzl – aber wenn die Aktienmärkte Inflation erwarten, warum ist dann gestern nach der Fed-Sitzung der Dollar stärker geworden – und Gold schwächer? Und: wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich, dass schon im Oktober ein Impfstoff gegen das Coronavirus wirklich bereit steht – vor allem ein Impfstoff, der nicht nur partiell schützt vor Infektion, sondern wirklich effektiv ist? Aus unserer Sicht ist das sehr unwahrscheinlich – vor allem nicht schon ab Oktober, also nicht so kurzfristig (bislang hat die Menschheit noch gegen kein einziges Corona-Virus einen Impfstoff entickeln können!).

Ja, es gibt diese Rotation der Aktienmärkte: seit Anfang September performen value-Aktien so gut im Vergleich zu growth-Aktien wie schon seit der Finanzkrise nicht mehr – aber das liegt vor allem auch daran, dass jeder extreme Hype einmal endet, auch der bei den US-Tech-Aktien. Also suchen die großen Player am Markt das, was noch nicht völlig überteuert ist – und so beginnt die Rotation der Aktienmärkte.

Ob die Inflation wirklich kommt, bleibt abzuwarten – aber wir glauben schlichtweg nicht, dass die Aktienmärkte gestern plötzlich Angst vor der Inflation bekommen haben sollen. Sie?

Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen nach der Fed-Sitzung?

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