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Marktgeflüster (Video): Trump und die weiße Konterrevolution

Heute scheinbar wenig Bewegung an den Märkten – es ist die Ruhe vor dem Sturm! Der Dollar weiter stark, leichte Erholung bei US-Staatsanleihen, der Dax an und unter der 10700er-Marke. Der Fokus im heutigen Video liegt auf den ersten Personalentscheidungen von Donald Trump, die schon die Richtung anzeigen, was auf uns zukommen wird..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute scheinbar wenig Bewegung an den Märkten – es ist die Ruhe vor dem Sturm! Der Dollar weiter stark, leichte Erholung bei US-Staatsanleihen, der Dax an und unter der 10700er-Marke. Der Fokus im heutigen Video liegt auf den ersten Personalentscheidungen von Donald Trump, die schon die Richtung anzeigen, was auf uns zukommen wird: es sind rechte Hardliner und Tea-Party-Anhänger, die Trump heute in entscheidende Positionen gehievt hat. Es ist eine weiße Konterrevolution gegen die demografischen Trends in den USA – und daraus werden schwerste Konflikte vor allem mit Afroamerikanern entstehen, die unter dem neurechten weißen Establishment kaum reale Chancen haben werden. Die USA stehen nach der Machtübernahme Trumps vor sehr schweren Zeiten!

29 Kommentare

29 Comments

  1. Avatar

    Mulinski

    18. November 2016 18:55 at 18:55

    Singt jetzt FMW auch das hohe kulturmarxistische Lied des bösen weißen Unterdrücker mit? Was heißt da weiße Konterrevolution? Die USA waren schon immer, bis auf 2 Ausnahmen von White Anglo-Saxon Protestant beeherrscht und werden es auch bleiben! Und wenn wir schon beim demografischen Trend sind, dann sind es die Hispanics die Anspruche stellen dürften, nicht Afroamerikaner.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. November 2016 19:00 at 19:00

      @Mulinski, was bitte ist Kulturmarxismus?

      • Avatar

        @chrisp

        18. November 2016 19:53 at 19:53

        Bin auch skeptisch bzgl der Fugmann-These. Die Spaltung der US-Gesellschaft ist schon seit Jahrzehnten im Gange, aber selbst unter Bush Jun. (wahrlich kein Freund der US-Minderheiten) kam es nicht zu größeren Unruhen, auch nicht nach Katrina (obwohl Afroamerikaner und Hispanics die Hauptleidtragenden des extrem miesen Katastrophenmanagments der Regierung waren). Afroamerikaner und andere Minderheiten sind die Herrschaft der WASP-Elite einfach gewöhnt, Obama war da die berühmte Ausnahme von der Regel (die noch dazu viele auch aus der black community am Ende ziemlich enttäuscht hat). Außerdem hat man offenbar das Wesen eine Populisten wie Trump noch immer nicht verstanden. Zwischen dem was er im Wahlkampf angekündigt hat und dem, was er am Ende des Tages tatsächlich umsetzen wird, besteht überhaupt kein zwingender Zusammenhang. Der Mann hat die Gabe, jede Behauptung oder Ankündigung schon morgen in ihr Gegenteil zu verkehren, gerade diese Unberechenbarkeit ist ja ein charakteristisches Merkmal populistischer Politik. Niemand weiß genau, was auf uns zukommt (auch FMW nicht), aber wahrscheinlich gilt auch hier: angekündigte Revolutionen finden nicht statt.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. November 2016 20:04 at 20:04

          @chrisp, Trump hat heute drei Schlüsselpositionen mit ultrarechten Hardlinern besetzt! Für den neuen Sicherheitsberater Flynn ist Islam und islamistischer Terror ein und dasselbe, weil der Islam eine politisch Ideologie im Gewand der Religion sei. Der neue CIS-Auslandschef Pompeo ist Tea-Party-Anhänger und leidenschaftliches Mitglied der Waffenlobby NRA. Und der neue Justizminister ist Jeff Sessions, der als bekennender Rassist gilt! Also das klingt für mich nicht so, wie Sie das formulieren: „Zwischen dem was er im Wahlkampf angekündigt hat und dem, was er am Ende des Tages tatsächlich umsetzen wird, besteht überhaupt kein zwingender Zusammenhang.“

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            @chrisp

            18. November 2016 20:34 at 20:34

            Ja, keine Frage, dass es grauslich wird. Mein Punkt ist nur: Das war es auch schon unter Bush jun. – ohne gewaltsame Unruhen. Auch Bush j. hat sein (erstes) Kabinett mit ultrarechten Falken und Hardlinern besetzt, 2004 bei den midterms hatte er ebenfalls eine satte Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses. Natürlich hat er das auch weidlich ausgenützt, um seine Agenda zu pushen (Irak-Krieg, Patriot-Act, Guantanamo und andere Wahnsinnigkeiten). Innere Unruhen hat all dies aber nicht ausgelöst …

          • Avatar

            sabine

            19. November 2016 18:25 at 18:25

        • Avatar

          Michael

          18. November 2016 20:13 at 20:13

          Am Ende entscheidet nicht Trump, sondern die eingesetzten Leute, die ihn im Wahlkampf gekauft haben.
          Nur beim Atomkoffer hat er noch die letzte Wahl. Na habediehre!!!

      • Avatar

        Michael

        18. November 2016 20:04 at 20:04

        https://de.wikipedia.org/wiki/Cultural_Marxism_(Schlagwort)
        Als Kampfbegriff der amerikanischen neuen Rechten beschreibt „Cultural Marxism“ einen angeblichen konspirativen Versuch der „Linken“, durch Angriffe auf den American Way of Life die Kultur und Moral der USA zu zerstören…

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. November 2016 20:06 at 20:06

          @Michael, da war ich einen Tick schneller :)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. November 2016 19:56 at 19:56

      @Mulinski: hier eine Definition ihres schrägen Begriffs „kulturmarxistisch“ (http://de.wikimannia.org/Kulturmarxismus):

      „Kulturmarxismus ist ein politisches Schlagwort der amerikanischen Rechten, das in der Auseinandersetzung mit und Kritik an der kommunistischen Ideologie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verwendet wird.
      Laut dem Politikwissenschaftler Thomas Grumke habe die amerikanische neue extreme Rechte eine Umdeutung des Feindbildes vorgenommen, da die klassische Rote Angst („Red Scare“) nicht mehr funktioniere. Teil dieser Strategie ist es, Kampfbegriffe wie Kulturmarxismus in die Debatte einzuführen. Als Kampfbegriff der amerikanischen neuen Rechten beschreibt Kulturmarxismus einen angeblichen konspirativen Versuch der „Linken“, durch Angriffe auf den American Way of Life die Kultur und Moral der Vereinigten Staaten zu zerstören.“

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    Denker

    18. November 2016 19:36 at 19:36

    Sehr sehr gut,

    wer erklärt die Situation schon so genau.
    Da steckt viel Arbeit und Erfahrung dahinter, die Dinge jeden Tag zu bennen.

    Weiter so und vielen Dank an Herrn Fugmann

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    Lossless

    18. November 2016 19:41 at 19:41

    Meine Lektüre im Moment ob er auch wirklich alles bedacht hat was kommen könnte und was für Maßnahmen zu ergreifen wären?

    „Draghi: Unkonventionelle Maßnahmen weiter notwendig
    Vor der Rede von Bundesbankpräsident Weidmann hatte auf derselben Konferenz Mario Draghi gesprochen, der Präsident der Europäischen Zentralbank. Draghi verwies darauf, dass die Wirtschaftsleistung des Euroraums im Jahr 2016 wieder das Vorkrisen-Niveau erreicht habe. Auch die Beschäftigung habe im Vergleich zum Krisenjahr 2013 um rund vier Millionen Arbeitsplätze zugelegt. Dies seien ermutigende Entwicklungen. Dennoch sei es notwendig, die aktuellen geldpolitischen Maßnahmen des Euroraums weiterzuführen, um das Inflationsziel des EZB-Rats zu erreichen. „Die EZB wird weiter handeln und alle Instrumente innerhalb ihres Mandates nutzen, um eine Teuerungsrate unter, aber nahe zwei Prozent sicherzustellen“, sagte Draghi. Die aktuellen Maßnahmen würden nach Schätzungen der EZB die Inflationsrate in aktuellen und nächsten Jahr um mehr als ein halbes Prozent erhöhen.“

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      Petkov

      19. November 2016 12:32 at 12:32

      @Lossless, und da soll mir einer erzählen, dass Sie „nur“ ein technischer Analyst sind :-)
      Marios Aussage habe ich ebenfalls zur Kenntnis genommen, der Markt hat aber ziemlich gelangweilt darauf reagiert… Das waren früher Zeiten, wo ein halbes, süffisantes Lächeln für 300 Punkte gereicht hat.
      Ich denke seinen Inflationszielen käme er allein aufgrund der $-Aufwärtung ein gutes Stück näher. Ich denke trotz aller Mahnstimmen, dass sich der Ölpreis eher bei 50 als bei 40$ einpendeln wird.
      Was wird aber passieren, wenn der $ irgendwann mal nach seinem Höhenflug „zwangsabgewertet“ werden MUSS? Über den Stand der Verschuldung in $ haben wir kürzlich hier gelesen… Eigentlich ist da nichts mehr zu retten, versuchen, werden sie es trotzdem, denke ich.

      Angenommen der Mario sieht seine zärtlich mit der Bazooka aufgebaute Inflation dahin bröckeln… Dann finde ich die Aktienkäufe gar nicht so utopisch…

      • Avatar

        Lossless

        19. November 2016 13:50 at 13:50

        Wenn man sich nur die letzten 8 Tage ansieht wird man bemerken der Markt ist berechenbar man muss als Investor nur dieses gewisse Gespür besitzen (Timing). Erfahrungen im Markt ist durch nichts zu ersetzen. Irgendwann wird er sein Geld aus den Märkten ziehen und dann wird man sehen was kommen muss. Vielleicht werden wir eine Wiederholung des letzten Dezembers erleben. Ich sehe die gleichen Verhaltensweisen im Markt.

  4. Avatar

    Michael

    18. November 2016 19:48 at 19:48

    @ Fugmann: Ich kann mich Ihrer Meinung nur anschließen. Die amerikanische (Ge)StaPo provoziert ja selbst schon unter der Regierung Obama seit Jahren innere Konflikte durch fortgesetzte Tötungen (Morde) Nicht-Weißer.
    Ich will mir gar nicht vorstellen, welche Brut am Ende die entscheidenden Positionen innehaben wird (Politiker, Richter, Cops). Legislative, Judikative und Exekutive in einer Hand. Kurze Wege, kurzer Prozess. Den weißen Nazi-Cops, die jetzt schon ungestraft abschießen, was Hautpigmente hat, wird es recht sein.
    Aber ich muss mich wiederholen: Irgendwie selber schuld, wenn man einer so entscheidenden Wahl fernbleibt (v.a. Hispanics allgemein und junge Menschen aller Couleur). Wobei natürlich viele Anti-Trump-Wähler in wichtigen Wahlbezirken wegen drohender Spießrutenläufe durch fanatisch brüllende Mengen voller bedrohlicher weißer Vierkantschlüsselköpfe (Konstantin Wecker, Gestern habns an Willy daschlogn) der Wahl aus verständlichen Gründen ferngeblieben sind.

  5. Avatar

    Denkender

    18. November 2016 20:44 at 20:44

    @ Fugmann,
    dieses Szenario sollte eigentlich schon Obama zugeteilt werden.
    Diese Unruhen sind gewollt, viele Blogger hatten darüber schon vor Jahren berichtet.
    Die Errichtung der sogenannten Internierungslager und Aufrüstung der inneren Sicherheit wurde die letzten Jahre zügig aufgebaut… interessant ist das Trump ein Spezialist für Firmenpleiten ist,… siehe Info hier.
    https://www.youtube.com/watch?v=G4k981X2Qo4&t=561s
    Diese Entwicklung hat auch mit der elitären Ideologie der sogenannten und als Verschwörungstheorie abgehandelten NWO zu tun,…neue Weltordnung.
    Es ist nichts anderes als ein bankrotgehen von Staaten die als Firmen fungieren.
    Dieses Szenario wird sich global ausbreiten, auch in Deutschland… es wird geteilt und geherrscht. jeder gegen jeden… Ordo ab Chao
    Niemand soll verstehen, dass es an diesem schuldenbasierenden Finanzsystem liegt. Solange die Menschen sich gegenseitig zu Fall bringen wird der wahre Schuldige immer im Verborgenen bleiben. Das Platzen der ganzen Blasen wird katastrophale Folgen für die Bevölkerung haben. 1929 wird dagegen wohl nur wie ein Kindergeburtstag aussehen.

    Die wenigen, die das System verstehen, sind entweder so sehr interessiert an ihrem eigenen Profit oder so abhängig von seiner Gunst, daß es von dieser Klasse keine Opposition geben wird, während die große Masse der Menschen, intellektuell unfähig, den enormen Vorteil für das Kapital zu begreifen, ihre Lasten ohne Murren ertragen wird, vielleicht sogar, ohne jemals Verdacht zu schöpfen, daß das System ihren Interessen feindlich gegenübersteht. (Rothschild )

    „Ich bin ein sehr unglücklicher Mensch. Ich habe unbeabsichtigt mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unser Kreditsystem ist zentralisiert. Das Wachstum der Nation und alle unsere Aktivitäten befinden sich in den Händen von einigen wenigen Männern. Wir sind zu einer der am schlechtesten geführten, am meisten kontrollierten und fremdbestimmten Regierungen der zivilisierten Welt geworden, keine Regierung der freien Meinung mehr, keine Regierung der Überzeugung und der Mehrheitsentscheidung, sondern eine Regierung, die von der Meinung und der Nötigung einer kleinen Gruppe dominanter Männer abhängt.“
    Das schrieb Woodrow Wilson einige Jahre, nachdem er auf Jekyll Island den „Federal Reserve Act“ unterzeichnet hatte, mit dem 1913 eine von privaten Bankiers beherrschte Zentralbank (FED) geschaffen wurde, die sogenannte „Kreatur von Jekyll Island“…
    … alles läuft nach Plan

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    gerd

    18. November 2016 21:10 at 21:10

    Ein kleines bisschen finde ich das rassistisch von FMW. Man kann die Menschen doch nicht in ethnische Gruppen aufspalten und davon eine Regierungsbildung beurteilen wollen.

    Und wieso kümmert ihr euch um Amerika?
    Schaut lieber mal nach Deutschland.

    Wie viele Arbeiter sind im Bundestag vertreten? Wie viele Beamte, Selbstständige. Wieviele Studierte. Wie viele Juristen. Und wieviele Promovierte? Und wie müsste die Quote sein, wenn es „gerecht“ zugehen sollte im Vergleich zur Gesamtbevölkerung?

    Und ein solcher Bundestag wählt den Kanzler. Und wie setzt die Regierung sich in der Regel zusammen. Da gibts auch keine Chancengleichheit für die verschiedensten Gesellschaftsklassen. Und ganz bestimmt nicht für die Minderprivilegierten. Schon mal eine Rentnerin als Ministerin gesehen, die vorher mit 700Euro Minirente auskommen musste?

    Und selbst bei uns soll es Fälle geben, wo sich ein Regierungsmitglied trotz Hochschulabschluss für die Interessen der vielen Menschen ohne Abitur einsetzen.

    Aber Ihr stürzt euer Augenmerk ausgerechnet auf die Rasse, auf die ethnische Herkunft.
    Geht doch mal einfach davon aus, dass alle Menschen gleich sind. Da braucht und sollte man das überhaupt nicht erwähnen.

    Und bei all den an die Wand gemalten düsteren Vorahnungen glaubt Goldman (und die Redaktion) an einen steigenden Dollar? Irgendwas passt da nicht.

    Da gehe ich gleich dreimal lieber in britische Pfunde oder Gold.

    • Avatar

      Lossless

      18. November 2016 21:23 at 21:23

      Gerd, ich glaube Sie haben wahrscheinlich etwas falsch verstanden. Trump wird im Januar ca. 4500 Menschen austauschen (gesamte Verwaltungen fast alles) in wichtigen Positionen. Dies ist nach so einer WAHL gang und gebe. Hingegen in Deutschland nur die Spitze ausgetauscht wird ca. 40 – 80 Leute.

      • Avatar

        gerd

        18. November 2016 22:41 at 22:41

        Das mit den Zahlen, sowohl der einen als der anderen, übernehme ich jetzt gerne von Ihnen, weil ich die nicht kenne. Wobei, ob großer oder kleinerer Austausch, ob wenige Spitzenpositionen mit Entscheidungsbefugnis oder viele kleine Positionen in den unteren Chargen ausgetauscht werden. Wer will beurteilen was bedeutsamer ist?
        Es kann beides so oder so sein.

        Und natürlich kann auch nicht ausschließen, dass sich in Amerika was Schlimmes zusammenbraut. Ich könnte es sogar noch schwärzer malen als Herr Fugmann.
        Weil alles von egoistischen großen Tieren im Hintergrund gesteuert und gelenkt wird -auch Trump-
        sehen wir in zwei Jahren in Amerika eine Diktatur. Oder die Generäle haben die Macht an sich gerissen, um noch größeren Schaden abzuwenden, sprich den Bürgerkrieg, der fast unvermeidlich geworden ist noch gerade im Anfangsstadium zu ersticken.
        Das kann alles kommen, muss aber nicht.
        Und ist im Moment reinste Spekulation.

        Mich hat mehr gestört, dass es immer wieder um Rassen, um Herkunft geht. In der Regel von den Menschen, die sagen, sie würden da gar keinen Unterschied machen. Und dann machen gerade diese Menschen den Unterschied so sehr wie, na so sehr wie manch anderer eben nicht..

        Zb. Michael hat als Antwort auf Trg.. u.a. bemerkt: „Quoten in der Politik sollen doch die Bevölkerung widerspiegeln.“
        Und denkt dabei anscheinend sofort nur an „Rassen“. Nicht aber an die Arbeiterklasse ohne hohe Schulbildung. Aus der Unterschicht Stammende. Ohne finanziellen Rückhalt.
        Und auf der anderen Seite den Gelehrten mit Studium und oft mit blauem Blute. Diejenigen, die schon von Geburt an dank ihres Elternhauses Millionäre sind. Darin sind die Menschen in der Tat unterschiedlich, und das begleitet sie durchs gesamte Leben.
        Und da müssten Quoten gefordert werden – wenn schon.

        Na, ja und so schlägt Michael damit eben auch in die Kerbe von Herrn Fugmann. Er scheint der Meinung zu sein, er wäre das Gegenteil von einem Rassisten und müsste andere aufklären.
        So mache ich es – ich gebe es zu – leider auch. Jetzt im Moment auch gerade wieder. Ich denke nämlich, dass viele von denen, die selbst von sich denken, sie wären das Gegenteil von einem Rassisten, genau das Gegenteil sind.
        Obwohl ja alle Menschen gleich sind, weisen bei jeder Gelegenheit darauf hin, dass es in ihren Augen unterschiedliche Rassen gibt, woraus folgt, dass diese dann auch quotenmäßig überall vertreten sein müssten. Woraus ich wiederum schlussfolgere, jemand der Menschen in Rassen aufteilt, ist ein Rassist.

        Wenn doch einfach mal akzeptiert würde, dass alle Menschen gleich sind, egal ob schwarz oder weiß oder sonstwas, dann bräuchte die Welt auch keine Quoten. Zumindest nicht auf so einem Gebiet.

        Will damit sagen, der Umstand, dass bis jetzt nicht 50% der Trumpschen Regierung aus Nichtweißen besteht, sagt noch gar nicht viel.

        Zumindest nicht genug, um schon wieder größere Unruhen am Horizont aufsteigen zu sehen – als Amerika ohnehin alle wieviel Jahre hatte. Darf gar nicht mehr dran denken, was da so Anfang der 90er los war.

        • Avatar

          Michael

          19. November 2016 02:12 at 02:12

          @gerd:
          Da haben Sie mich aber richtig missverstanden. Ich denke nicht an „Rassen“, in meinem beruflichen und privaten Kreis verkehre ich mit Männern und Frauen jeglicher Herkunft.
          Ich bin vollkommen frei von den mir von Ihnen unterstellten Einstellungen und betrachte meine Mitmenschen als das, was sie sind. Es gibt vollkommene Idioten unter Frauen und Männern, unabhängig davon, ob diese aus weißen, gelben, schwarzen, braunen oder roten Rassen stammen. Aber ebenso gibt es unter all den genannten „Rassen“ und Geschlechtern liebenswerte, ehrliche und hoch respektable Menschen.
          Das, und nur das ist mir wichtig. Wer mich betrügt und belügt, ist für mich gestorben, egal ob Frau oder Mann, schwarz oder weiß, Politiker oder Arbeiter.
          Und ich habe keine „finanziellen Rückhalt“, wie Sie mir oben indirekt unterstellen, ich stamme aus einer Arbeiterfamilie…

    • Avatar

      Lars

      19. November 2016 00:32 at 00:32

      Ein kleines bisschen finde ich das rassistisch von FMW. Man kann die Menschen doch nicht in ethnische Gruppen aufspalten und davon eine Regierungsbildung beurteilen wollen.
      Die FMW spaltet doch die Menschen nicht in ethnische Gruppen auf und beurteilt sie danach. Sie steht doch für Gleichberechtigung, oder?
      Und wählen wir alle in Deutschland nicht alle unseren Kanzler bzw. die Kanzlerin alle 4 Jahre aus neue? Sogar nach Mehrheit, nicht nach seltsamen Wahlsystemen wie in Dreamland USA?
      Sie zitieren: Geht doch mal einfach davon aus, dass alle Menschen gleich sind. Da braucht und sollte man das überhaupt nicht erwähnen.

      Wie viele Arbeiter sind im Bundestag vertreten? Wie viele Beamte, Selbstständige. Wieviele Studierte. Wie viele Juristen. Und wieviele Promovierte? Und wie müsste die Quote sein, wenn es „gerecht“ zugehen sollte im Vergleich zur Gesamtbevölkerung?

      Sie klingen nicht, wie ein „Arbeiter“, der vorhat, seine Arbeitskraft an einen Kapitalisten zu verkaufen, was ohnehin ein überkommener Begriff aus dem kalten Krieg ist. Die „Arbeiterklasse“ setzt sich inzwischen doch aus den Mindestlohn-Willigen zusammen, die noch bereit sind, für den global akzeptablen Mindestlohn zu arbeiten. Und das sind sicher nicht die paar arbeitslosen deutschen Männer, denn die sind zu unqualifiziert, zu faul oder zu überheblich oder zu beschäftigt, weil sie sich gerade in Schwarzarbeit oder im Streik befinden und nichts tun dürfen, was nach Arbeit aussieht.
      Es gibt mehr als genügend Selbständige, Studierte und Promovierte mit Einkommen von 900 bis 1500 EUR brutto pro Monat (abzüglich der privaten Vorsorgeaufwendungen für Rente, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung usw.), die inzwischen die sog. Bürgerentlastung für „Arbeiter“ und Angestellte mit finanzieren müssen.

      Also spalten Sie bitte die Menschen nicht in soziologische oder ethnische Gruppen auf, von denen Sie keine Ahnung haben, und richten Sie Ihren Kommentar inhaltlichauf diesen Artikel, der halt mal von Amerika handelt.

      Viele andere Artikel betreffen Deutschland, vielleicht wäre Ihre Meinung zur Verteilung der Sitze im demokratisch gewählten deutschen Bundestag dort besser aufgehoben.

      • Avatar

        Gerd

        21. November 2016 00:25 at 00:25

        So sehr ich mir auch herbeiwünsche, die Menschen und die Welt wäre gut und alles würde schon seinen wohlgefälligen Verkauf nehmen (was auch auf die Aktienkurse positiv abfärben sollte), so muss ich zugeben, dass sind Träumereien von mir.

        In sofern sollte ich FMW dankbar sein – und an anderer Stelle bin ich das ja auch regelmäßig- dass FMW durch die über den Tellerrand hinausschauende Berichterstattung mir regelmäßig wieder die Augen öffnet, selbst wenn es mir nicht gefällt.

        Und Ihnen sage ich ein kleines Dankeschön, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, beim Thema zu bleiben. Ich gestehe, es war nicht korrekt von mir, auf die m.E. unbefriedigenden Verhältnisse in Deutschland abzulenken, wenn das von FMW ausgesuchte Thema die USA betraf und eben nicht Deutschland.

        Viele Grüße

  7. Avatar

    TIP

    18. November 2016 21:37 at 21:37

    Die Welt war noch nie gerecht. Daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Interessant ist, wie werden sich die Märkte bei diesen Rahmenbedingungen entwickeln? Ist die erwartete Leitzinserhöhung durch die FED im Dezember bereits eingepreist? Wird verstärkt das große Kapital der Pensionskassen und Versicherungen in die Anleihen wandern? Wieviel verbleibt in den Aktienmärkten? Soll man auf fallende Indizes setzen? @ Hr. Fugmann: Wie stehen Ihre Prognosen für den Jahresverlauf 2017?

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      19. November 2016 10:36 at 10:36

      Die Kurse spiegeln die Erwartungen wider. Kommt keine Zinserhöhung, würde das die Märkte auf dem falschen Fuß erwischen (-> Dollar runter und Anleihen rauf bzw. Zinsen runter). Kommt sie wie erwartet, ist das schon weitestgehend eingepreist. Kommt sie und fällt höher aus als erwartet, steigt der Dollar und Anleihen sinken (steigende Zinsen).

  8. Avatar

    frank.trg

    18. November 2016 21:51 at 21:51

    Konterrevolution ist genau der passende Begriff. Aber im positiven Sinne. Wir erleben mit Trump nun wahrlich eine Konterrevolution und sehen nun die reale Chance die zerstörerische „Revolution“ zu stoppen die wir seit gut 20 Jahren erleben. Die schleichende ultraliberale Revolution die dabei ist die gesamte westliche Welt zu destabilisieren und alle Werte und Kulturen im Westen zu zerstören. Feminismus, Globalisierung (Lohndumping, Unsicherheit, Arbeitsplatzverlagerung), Islamisierung, Zerstörung der Familie etc. alle das kann nun Dank Trump gestoppt werden. Das ist zumindest meine Hoffnung und die vieler Millionen Menschen in Amerika und Europa.

    • Avatar

      Michael

      19. November 2016 02:59 at 02:59

      Die „schleichende ultraliberale Revolution“, die alle Werte und Kulturen zerstört und die Welt destabilisiert, basiert doch auf der Wall Street, den Börsen in London und dem Rest der gierigen Finanzgeier.
      Da wird auch Trump schnell sein Schwänzchen einziehen, noch bevor er sein Amt antritt.
      Feminismus, Globalisierung, Islamisierung, Zerstörung der Familie in einem Atemzug zu nennen, ist verwegen und ambitioniert. Impliziert einfach und populistisch, dass die „schleichende ultraliberale Revolution“ Schuld an allem ist. Ohne auch nur ansatzweise zu differenzieren oder den Versuch einer Erklärung zu liefern, wer oder was hinter dieser mysteriösen Revolution steckt.
      Am Ende ist unser laufender Hosenanzug Schuld, wie immer.

      • Avatar

        frank

        19. November 2016 10:34 at 10:34

        Die Erklärung dafür habe ich doch geliefert. Ultraliberalismus. Dieser ist verantwortlich für den Zerfall.

  9. Avatar

    Gies

    19. November 2016 00:13 at 00:13

    Herr Fugmann,
    ich danke IHNEN für Ihr tägliches Engagement !
    Sie und Ihr Team leisten großartige Arbeit die Weltfinanzmärkte
    gut erklärt täglich auf den Punkt zu bringen !!
    Ich sehe diese Videos morgens und Abends ….immer und immer wieder gern !
    Und bewundere Ihre Arbeit und hoffe das Sie allen Interessierten lange erhalten bleiben…
    Schönes Wochenende

  10. Avatar

    m.d

    19. November 2016 00:54 at 00:54

    Herr Fugmann und die FMW ist in meinen Augen der beste Nachrichtensender weit und breit. Wir beschweren uns über die Lügenpresse aber wenn jemand die Wahrheit berichtet dann wollen wir das auch nicht wahr haben.
    Kulturmarxismus ? Wenn man schon mit solchen Wörtern kommt dann sag ich, das ist mehr Nationalmarxismus was in den USA passiert.
    Wünsche jedem ein schönes Wochenende.
    MfG

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Echter Wohlstand nur mit Aktien möglich – Werbung

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Lieber Börsianer,

das ist die harte Wahrheit. Im europäischen Vergleich sind wir nicht besonders wohlhabend. Rein rechnerisch entfällt auf jeden erwachsenen Deutschen ein Vermögen von 216.654 US-Dollar. Österreicher verfügen in dieser Statistik über ein Vermögen in Höhe von 274.919 US-Dollar. In der Schweiz „sitzt“ jeder Erwachsene dagegen auf einem gewaltigen Vermögen von 564.653 US-Dollar, wie die Crédit Suisse in ihrem Global Wealth Databook ausgerechnet hat.

Das ist natürlich nur ein statistischer Wert, den man entsprechend lesen muss. So sind in der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl überdurchschnittlich viel bedeutende Großunternehmen wie etwa Novartis, Nestlé oder ABB angesiedelt. Deren Vermögen geht in diese Statistik ebenfalls ein, ohne dass der Schweizer Privatmann dies auf seinem Konto oder Depot unmittelbar spürt.

Diese statistische Verzerrung gilt allerdings für Deutschland und Österreich in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Auch hier gibt es Großunternehmen. In ihrer Grundaussage lügt diese Statistik also nicht. Deutsche und Österreicher sind relativ arm. Was sind die Ursachen unserer relativen Armut?

Wir waren im vergangenen Jahrhundert schlecht „beraten“, als wir uns an zwei Weltkriegen maßgeblich beteiligt haben und damit unsere Vermögenssubstanz zweimal weitgehend zerstört haben. In der Schweiz hat man unterdessen weiter aufgebaut und sich über Fluchtgelder aus den damaligen Krisenregionen Europas gefreut.

Jeder dritte Schweizer vermehrt sein Geld an der Börse

Aber lassen wir die Geschichte ruhen! Denn es gibt noch eine andere Erklärung für unseren Vermögensrückstand. Schweizer setzen auf die Aktie, während der deutsche Michel lange Jahre das Sparbuch bevorzugte. So investieren derzeit über 20 % der Eidgenossen aktiv und selbstständig an der Börse. Zählt man hierzu noch die betriebliche Altersvorsorge, die für Schweizer Arbeitnehmer ab einem gewissen Einkommen verpflichtend ist, kommt die Schweiz sogar auf eine Aktionärsquote von deutlich über 30 %. So wird man schließlich wohlhabend.

Erst im vergangenen Jahr schoben die eidgenössischen Pensionskassen erneut satte Extra-Renditen ein, weil sie zu über 30 % am boomenden Aktienmarkt investiert waren. Zu Deutsch: Die Vermögensschere zwischen Deutschland und der Schweiz hat sich zuletzt nochmals zu unseren Ungunsten ausgeweitet. Hierzulande investieren rund 15 bis 16 % der…..

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Daimler: Deutlich sinkender Umsatz, steigender Gewinn

Claudio Kummerfeld

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Daimler Mercedes Logo

Daimler hatte vor genau einer Woche Zahlen zum Quartalsgewinn als Ad Hoc-Mitteilung veröffentlicht. Heute nun hat Daimler offiziell seine kompletten Quartalszahlen veröffentlicht. Und diesem Bericht ist die interessante Tatsache zu entnehmen, dass Daimler es mitten in der Coronakrise geschafft hat denn Gewinn zu erhöhen, während er Umsatz deutlich schrumpft.

Daimler heute auch mit Umsatzzahlen

Egal ob EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) oder bereinigtes EBITDA. Der Gewinn im 3. Quartal ist bei Daimler höher als im 3. Quartal 2019. Das EBITDA steigt von 2,69 auf 3,07 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA steigt von 3,14 auf 3,48 Milliarden Euro. Das letztliche Konzernergebnis belief sich auf 2.158 nach 1,81 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz sinkt um 7 Prozent von 43,3 auf 40,3 Milliarden Euro. Der Fahrzeugabsatz sinkt um 8 Prozent von 839.300 auf 772.700 Stück. Weniger Fahrzeuge, weniger Umsatz, aber mehr Gewinn. Das kann sich sehen lassen gegenüber den Börsianern.

Hier auszugsweise aktuelle Aussagen von Daimler:

Aufgrund eines überzeugenden Produktportfolios und einer positiven Markterholung haben wir im dritten Quartal eine gute Geschäftsentwicklung verzeichnet. Wir haben unsere umfangreichen Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Cash Management erfolgreich vorangetrieben. Mit diesem Schwung sind wir auf dem richtigen Weg, um unser Geschäft wetterfester zu machen. Die Transformation von Daimler ist allerdings ein Langstreckenrennen. Wir halten das Tempo weiter hoch – fokussiert und mit hoher Disziplin.“

Zum Ende des dritten Quartals lag die Nettoliquidität des Industriegeschäfts bei 13,1 (Ende Q2 2020: 9,5) Mrd. €. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug 5.139 (Q3 2019: 2.819) Mio. €. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts erreichte 5.345 (Q3 2019: 2.931) Mio. €.

Der hohe Free Cash Flow im dritten Quartal von rund 5,1 Mrd. € spiegelt die anhaltenden Maßnahmen zur Kostenreduzierung und zum Erhalt der Liquidität sowie die positive operative Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern wider. Dazu trugen auch die Dividende des chinesischen Joint Ventures BBAC über 1,2 Mrd. €, positive Beiträge aus der Entwicklung des Working Capital sowie saisonale Einflüsse bei.

Letzte Woche Donnerstag Abend ging die Daimler-Aktie mit 46,84 Euro aus dem Handel, um dann letzten Freitag auf die Ad Hoc-Meldung höchst erfreut zu reagieren mit Kursen bis zu 49,60 Euro. Nach Kursrückgängen im Verlauf dieser Woche kann die Aktie heute wieder steigen auf aktuell 48,62 Euro. Im Vergleich zu Februar, vor dem Beginn des Börsencrash, notiert die Daimler-Aktie jetzt 5 Euro höher – heute ist es im Vergleich zu gestern ein Plus von 2,1 Prozent.

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