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Finanznews

MarktgeflĂŒster (Video): Überraschender Gegenwind

Mit der Gewinnwarnung von Daimler wird aus dem bisher abstrakten Thema „Handelskrieg“ nun eine konkrete Gefahr fĂŒr die AktienmĂ€rkte..

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Markus Fugmann

WĂ€hrend der Dax wegen der Gewinnwarnung von Daimler (aufgrund des Handelskriegs der USA mit China) heute stark Druck ist und maßgebliche UnterstĂŒtzungen gebrochen hat, muß heute auch die bislang scheinbar unverwundbare Wall Street etwas innehalten. Vor allem einige Nasdaq-Werte heute unter Druck nach einem Urteil des obersten Gerichtshofs der USA, wonach E-Commerce-Anbieter nun Verkaufs-Steuern abfĂŒhren mĂŒssen – das war bisher nicht der Fall und hatte stationĂ€re US-EinzelhĂ€ndler klar benachteiligt. Damit endet vorerst das zuletzt immer krassere Auseinanderdriften der US-Indizes und die Rekordjagd von Nasdaq und Russell2000. So oder so: mit der Gewinnwarnung von Daimler wird aus dem bisher abstrakten Thema „Handelskrieg“ nun eine konkrete Gefahr fĂŒr die AktienmĂ€rkte..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Columbo

    21. Juni 2018 18:23 at 18:23

    Ein Wort von Trump und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Wann kommt das Wort? Noch im Juni schÀtze ich, denn ganz blöd ist er nun auch wieder nicht.

  2. Pingback: MarktgeflĂƒÂŒster (Video): Überraschender Gegenwind | finanzmarktwelt.de - Das PressebĂŒro

  3. kritisch

    21. Juni 2018 18:56 at 18:56

    S.g. Herr Fugmann!
    Ihre Untertöne zum Intellekt der Amis finde ich soooooooooooo treffend. Leider sind die EuropĂ€er (resp. deren Politiker) nicht in der Lage mal mit den viel zitierten „Eiern in der Hose“, wie auch bei Merkel?“ hier konsequent und engagiert entgegenzutreten und die Amis Amis sein lassen – Ausrichtung nach dem Reich in der Mitte und der Typ ĂŒber dem großen Teich soll uns doch mal kreuzweise!
    Leider kann ich nur mit sehr emotionaler Meinung das ganze Geschehen reflektieren – es wird mir einfach nur schlecht bei all dem Theater was das abgeht und den Handlungen von mr. President. Der ist wohl in der amerikanischen Geschichte wohl die schlimmste Dupfbacke!

  4. Wolfgang M.

    21. Juni 2018 19:16 at 19:16

    Es sind zwar noch ĂŒber 130 Tage bis zu den Midterm Elections und so lange könnte das Drohen mit Zöllen durch Trump laufen – könnte man glauben. Aber, wenn die Soja- und Schweinebauern im mittleren Westen merken, was ihr Heilsbringer anrichtet und wenn die Wall Street richtig korrigieren wird (10% und mehr), dann ist es mit dem Getöse des PrĂ€sidenten rasch vorbei. Kein PrĂ€sident kann in den USA gegen die Interessen der Großkonzerne regieren – habe ich auch schon x-mal dargelegt – auch Trump nicht. Und das hat nichts zu tun mit der zyklischen Rezession 2019/2020. Die wird so oder so kommen, denn nach dem Auslaufen der Effekte der Steuerreform, bei steigenden Zinsen und steigenden Schulden brĂ€uchte es wirklich einen Heilsbringer, der ökonomische Wunder vollbringen kann. Und das ist dieser Ex-Immobilienhai nicht.
    Gruß

  5. Beobachter

    21. Juni 2018 21:00 at 21:00

    Es ist anzunehmen, dass die Finanzindustrie den Donald unterstĂŒtzen wird bei den nĂ€chsten Wahlen . Obwohl er im Wahlkampf die Wallstreet Gnomen kritisierte, hat er sich mit den Deregulierungen u.s.w. in diesen Kreisen gute Freunde gemacht.
    Anderseits gibt es vielleicht auch unter den Demokraten einige DICKFISCHE die ihm im ungĂŒnstigsten Zeitpunkt eine Börsenkorrektur auftischen könnten.Haben nicht auch die Chinesen Ă€hnliche Andeutungen gemacht.
    Ich glaube nicht, dass der Donald noch sehr lange der Chef dieser wunderbaren Nation sein wird!

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