Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Und sie bewegen sich doch!

Und sie bewegen sich doch! Nachdem die US-Indizes die letzten beiden Handelstage unverändert schlossen, kommt auf einmal Bewegung auf – die Volatilität (gemessen am VIX) erreicht den höchsten Stand seit der Wahl Donald Trumps. Ist irgend etwas anders als gestern? Nicht wirklich, nur heute nimmt man auf einmal die geopolitischen Spannungen um Syrien und Nordkorea ernst – sie bieten lediglich den Anlaß für eine schon lange überfällige Korrektur der US-Märkte..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Und sie bewegen sich doch! Nachdem die US-Indizes die letzten beiden Handelstage unverändert schlossen, kommt auf einmal Bewegung auf – die Volatilität (gemessen am VIX) erreicht den höchsten Stand seit der Wahl Donald Trumps. Ist irgend etwas anders als gestern? Nicht wirklich, nur heute nimmt man auf einmal die geopolitischen Spannungen um Syrien und Nordkorea ernst – sie bieten lediglich den Anlaß für eine schon lange überfällige Korrektur der US-Märkte. Hinzu kommt die neue Unsicherheit über die Frankreich-Wahl, die nun doch enger werden könnte als lange vermutet. Der Dax schien sich nach US-Börseneröffnung noch abkoppeln zu können – trotz fallender US-Märkte stieg der Dax noch einmal über die 12200er-Marke – aber dann der heftige Abverkauf..

https://youtube.com/watch?v=E9iT2qe_xNU%3Fecver%3D1

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    11. April 2017 18:34 at 18:34

    Irre wie das Minus wieder hochgekauft wurde. Wie geisteskrank. Short macht echt keinen Sinn mehr. Wahrscheinlich nie wieder

    • Avatar

      Walter

      11. April 2017 18:51 at 18:51

      ….aber Gold LONG umso mehr….

    • Avatar

      Mr

      11. April 2017 22:04 at 22:04

      Natürlich kann man gleich doppel Schnapp machen.. freut mich.. : ).. ärgern würde mich wenns ohne Ende weitergelaufen wär und ich nicht mehr dabei.. aber wenn man zum richtigen Zeitpunkt raus ist und dann wieder zum richtigen Zeitpunkt drin is doch Mega ! :P

  2. Avatar

    masud79

    11. April 2017 18:51 at 18:51

    Herr Fugmann sie sollten die Videos etwas später aufzeichnen :-)

  3. Avatar

    Walter

    11. April 2017 19:00 at 19:00

    Rauch am Himmel….Gold UP?
    Wartet mal ab,wenn Putin seine Tanks anwirft!
    Dann macht Gold AH!!

    • Avatar

      Pit

      11. April 2017 21:39 at 21:39

      Gold unter 1000

      • Avatar

        Mr

        11. April 2017 22:07 at 22:07

        Gold 10000000000 ;D genauso realistisch

      • Avatar

        Columbo

        11. April 2017 22:30 at 22:30

        Noch so ein Obergscheiter. Gold unter 1000, haha,
        schön wärs, viele Unzen für wenig Geld, wirds leider nicht mehr spielen.

        • Avatar

          Walter

          12. April 2017 08:20 at 08:20

          104oz schon in de Täsch….
          Einen Caipi aufs Haus….

  4. Avatar

    Marko

    11. April 2017 19:25 at 19:25

    Da ist viel zuviel Angst im Markt, als dass es zu einem siigifikanten „Crash“ / Abververkauf käme.
    „Sie“ bewegen sich nicht !
    Öl und Gold laufen aufwärts, während der Rentenmarkt „schläft“.

  5. Avatar

    Marko

    11. April 2017 19:49 at 19:49

    Apropos „Angst“,

    das kann man sehen, wenn man sich den EUR/YEN bzw. den USD/YEN anschaut…
    Was derzeit komisch ist, dass das Öl nach oben läuft…

    • Avatar

      Mr

      11. April 2017 22:08 at 22:08

      Hätt ich auch nicht gedacht.. .. ärgert mich.. hab bei 48,65 abverkauft und dacht geht wieder unter 45 *grml

  6. Avatar

    nielsentrading

    11. April 2017 19:50 at 19:50

    Jep ganz kurz und knackig. Buy the Dip – TP – abwarten – buy the Dip – TP – Trading ist zurzeit leicht in Zeiten von Hochmut und Leichtsinn…Happy Trading

  7. Avatar

    Wolfgang M.

    11. April 2017 20:07 at 20:07

    „Panik am Markt“, sagte Markus Fugmann. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – aus der Short-Sicht. Was sagt uns dieser Tagesverlauf? Vermutlich herrscht immer noch Anlagenotstand. Ich glaube nach wie vor, dass eine größere Korrektur am US-Markt erst bei enttäuschenden Quartalszahlen kommen wird (außer externen Schocks, kriegerischen Handlungen, Flash Crashs, u.s.w.). Da kennen die Amis keine Nachsicht. Nicht zu vergessen, der psychologische Aspekt. Ich habe in den letzten Wochen einige aktive Fondsmager gehört, die aufgrund der hohen Bewetung der Märkte von Absicherung, entsprechender Cashquote u.ä. gesprochen haben. Diese müssen mitansehen wie ETFs auf den Dax, die immer mehr gekauft werden, steigen, während der eigene Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag und entsprechender Jahresgebühr hinterherhinkt. Wie lange sieht der Manager dabei zu? Aus meiner Sicht auch ein Grund, warum Rückschläge derzeit immer wieder aufgekauft werden. Die billigen ETFs gibt es noch nicht solange. Gruß

  8. Avatar

    Marko

    11. April 2017 20:22 at 20:22

    Besoners cool, ist dass die SNB feuern muss, bis der Arzt kommt.

    Na ja, die SNB will ja nicht hören, man will „fühlen“… :D

    Die SNB, das ist das krasse Gegenbeispiel, zum Brexit…

    Die SNB ist die SchweizerNationalBank, nur zur Info.

  9. Avatar

    leo

    11. April 2017 20:35 at 20:35

    die Zinsen spielen zur Zeit keine Rolle. Wenn der Markt steigt und die Zinsen auch
    knacken früher oder später die Kurse ein. Bei den Anstieg der letzten Jahre
    und einer Panik kann das sehr heftig werden.

    • Avatar

      Marko

      11. April 2017 20:49 at 20:49

      Ihre Analyse ist leider nicht richtig.

      Sie müssten eins Bedenken : die QE – Programme !

      Die QE – Programme, hat der Markt (vorher) nicht gesehen,wegen Lehman.

  10. Avatar

    Walter

    11. April 2017 22:22 at 22:22

    DAX wird in der 38kw17 bei ca.9000 Pkt. +/- aufhalten und im Gegenzug Gold auf ca.1550$ hiefen….
    G N8

  11. Avatar

    scala

    11. April 2017 22:49 at 22:49

    CNN hat ein einfaches Instrument zur Visualisierung der Stimmung an der Börse entwickelt und dieses Teil sinnigerweise mit „fear & greed index“ (Angst und Gier Anzeiger) betitelt, das aus sieben Indikatoren gespeist wird (aktueller Wert und Erläuterungen auf http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/).

    Am 11. April lag dessen Wert bei 31 von 100, d. h. im Angstbereich. Und wie schnell der DOW den DAX mitreisst, war am selben Tag um 16:00 h MEZ gut zu beobachten, als der DAX fast 150 Punkte in die Tiefe rauschte, um bis 22:00 h wieder 120 Punkte nach oben zu krabbeln. Das wird bestimmt nicht das letzte Mal in diesen Tagen gewesen sein…

  12. Avatar

    Kuperkopf

    11. April 2017 23:29 at 23:29

    Das ist keine Korrrektur. Das ist nur der Anlauf zu neuen Höchstständen. :D

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

IHS Markit-Kauf für 44 Milliarden Dollar – wie man gigantisch wächst ohne neue Schulden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

New York Downtown bei Nacht

In der Branche für Finanzdaten, Börsendaten und ökonomischen Analysedaten nimmt die Konzentration auf wenige große Anbieter immer mehr zu. Es gibt Bloomberg, Reuters, große Börsenanbieter wie die Deutsche Börse oder Euronext, und es gibt gerade den Versuch der London Stock Exchange den Datenanbieter Refinitiv für 27 Milliarden Euro zu übernehmen. Jetzt legt S&P Global (gehört zur Standard & Poors-Gruppe) nach und kauft den Datenanbieter IHS Markit. Und das für satte 44 Milliarden Dollar.

IHS Markit war Ende letzter Woche an der Börse noch 37 Milliarden Dollar wert. S&P Global lag bei 82 Milliarden Dollar. Wie schafft man es so viel Geld auszugeben, mal eben 44 Milliarden Dollar? Nun, in diesem Fall ist das gar kein Problem. Man „kauft“ per Aktientausch. Ein richtiger Kauf ist es dann gar nicht. Man fusioniert, und der „Käufer“ erhält an der neuen Firma die Aktienmehrheit. Oder besser gesagt, die bisherigen Aktionäre des größeren Fusionspartners halten dann später auch die Mehrheit am neuen Unternehmen.

So kommt es, dass die bisherigen Aktionäre von S&P Global an der neuen Firma 67,75 Prozent der Anteile halten werden, und die bisherigen Aktionäre von IHS Markit 32,25 Prozent. So haben alle was davon, und die Firma hat keine gestiegene Verschuldung durch diese Transaktion. So können große Konzerne schnell weiter wachsen, ohne sich zu verschulden.

Ganz anders lief es vor vier Jahren bei Bayer, wir erinnern uns alle mit Grausen an die Zeit danach. Die Leverkusener kauften Monsanto für 66 Milliarden Dollar in Cash. Dafür musste man damals eine Brückenfinanzierung über 57 Milliarden US-Dollar aufnehmen, also Kredite. So brockt man sich jede Menge Probleme ein, wenn man seine bisherige Aktionärsstruktur beibehalten will.

Will man extern kräftig zukaufen, muss man sich dann wie Bayer massiv verschulden. Um die Last zu reduzieren, muss man dann brutal einsparen, einzelne Sparten verkaufen usw. Gerade große Konzerne mit stark steigenden Aktienkursen können sich über den Weg des Kaufs mit eigenen Aktien (Fusion) andere Unternehmen einfach und bequem einverleiben. Dann werden die Aktionäre der bisherigen Konkurrenzfirma einfach zu Miteigentümern des eigenen Unternehmens gemacht. Und zack, der Konzern wächst kräftig, ohne dabei neue Schulden machen zu müssen. Natürlich hat der einzelne Altaktionär nach der Transaktion weniger Eigentum am Konzern. Aber dafür ist der Konzern an sich ja auch spürbar gewachsen, wodurch eine Kompensation stattfindet. Langfristig können über diese Methode die ganz großen Konglomerate entstehen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage