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Marktgeflüster (Video): Verweigerte Aussagen

Mario Draghi heute mit einer fast schon bizarren Verweigerung, als er meinte, man habe über den zukünftigen geldpolitischen Kurs nicht diskutiert – faktisch will Draghi Zeit gewinnen, um die weiteren Entwicklungen (Fed, Handelskrieg) abzuwarten. Der Euro nach anfänglicher Stärke dann unter Druck, was wiederum den Dax beflügelt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es ist ein großes Versteckspiel, das gestern mit Facebook begann: man verweigert die Aussage, wie es jetzt eigentlich geschäftlich weiter gehen soll – die Facebook-Aktie dennoch saftig im Plus (aber wie lange noch?). Und heute dann Mario Draghi mit einer fast schon bizarren Verweigerung, als er meinte, man habe über den zukünftigen geldpolitischen Kurs nicht diskutiert – faktisch will Draghi Zeit gewinnen, um die weiteren Entwicklungen (Fed, Handelskrieg) abzuwarten. Der Euro nach anfänglicher Stärke dann unter Druck, was wiederum den Dax beflügelt, zumal weil die Hoffnung besteht mit der Reise Kudlow/Mnuchins nach China, dass die Dinge schon sich irgendwie in Wohlgefallen auflösen werden. Der nächste Trigger dann nachbörslich mit den Zahlen von Amazon, Microsoft und Intel..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    26. April 2018 21:21 at 21:21

    Ich bleibe dabei, die EZB interessiert die FED NULL !

    Gehen wir mir davon aus, dass die FED die Zinsen zu 0,25 % erhöht, jeweils im Juni, September und Dezember.

    Ja, dann hätten wir aber eine ordentliche Zinsdifferenz (EUR-USD), und was macht die EZB ?
    Gar nix ! :D
    Na dann schaun mer mal, wo der EUR/USD steht, nicht wahr ? :D

    • Avatar

      Pit M.

      26. April 2018 23:05 at 23:05

      Naja wichtig ist bei der Betrachtung aber auch die Inflation in den jeweiligen Gebiet. …..also deswegen dann der Realzins. ……wenn die Inflation in den USA höher ist dann ist der Realzins garnicht so drastisch höher als hier…….allerdings wird bei den Inflationsangaben sowieso überall gelogen. ….in der Euro Zone vielleicht sogar noch mehr. …damit hat Draghi immer einen Grund die Zinsen nicht anzuheben, also wenn die einfach immer eine Inflation von 1 – 1,5 % veröffentlichen ist alles okay für ihn und er muss nichts machen. .

  2. Avatar

    John777

    26. April 2018 23:03 at 23:03

    Ja, Marko…rein nach Zinslogik müsste Eurusd fallen. Es ist so offensichtlich, das ich mit der shortseite noch zu wenig vertrauen hatte. Heute auf dem Tageshoch die Eurusd shorts gecovert. :(
    Mal sehen, ob ich einen Neueinstieg finde.

    Herr Fugmann…rein nach Dow Theorie sind wir auf Monthly, Weekly, Daily noch im Aufwärtstrend. Ihre Downtrendlinie ist bis jetzt nur eine Dreiecksbegrenzung. Um in einen echten Downtrend einzuschwenken, braucht es ein tieferrsTief zum Februar und dann ein niedrigeres Hoch und ein weiteres neues Tief. Im Zweifel ist der Markt also mittelfristig long, egal wieviele Gründe dagegen sprechen mögen.

    Gruß 777

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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