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Marktgeflüster (Video): Warum eine Bohne die Weltmärkte verändern wird!

China hat heute klar gemacht, dass man in gleichem Umfang zurück schlagen wird mit Zöllen gegen US-Produkte – und das Erstaunliche dabei ist, dass auch Sojabohnen aus den USA mit Zöllen belegt werden sollen. Und das hat weitreichende Konsequenzen!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

China hat heute klar gemacht, dass man in gleichem Umfang zurück schlagen wird mit Zöllen gegen US-Produkte – und das Erstaunliche dabei ist, dass auch Sojabohnen aus den USA mit Zöllen belegt werden sollen. Und das hat weitreichende Konsequenzen, weil das Reich der Mitte nicht in der Lage sein wird, die US-Sojabohnen zu ersetzen, die es für seine stets wachsende Fleisch-Produktion braucht (Sojabohnen sind das Tierfutter Nummer eins). Das bedeutet zweierlei: erstens, dass China lieber eigene Firmen opfert (die dem wachsenden Kostendruck nicht werden Stand halten können) als klein beizugeben, und zweitens, dass die Inflation in China stark anziehen wird – und diese Inflation exportiert China dann in die Welt, worauf dann wiederum die Notenbanken reagieren müssen. Nach anfänglichem Schock spielt die Wall Street eine Patrioten-Rally, von der zweifelhaft ist, ob sie von Bestand sein wird..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Varia

    4. April 2018 18:45 at 18:45

    Hallo Herr Fugmann,

    US Indexes laufen verdächtig computermäßig…
    Link ist lesenswert: https://de.wikipedia.org/wiki/Plunge_Protection_Team

  2. Avatar

    Columbo

    4. April 2018 18:56 at 18:56

    Die Märkte scheinen die Bohnen aber schnell wieder vergessen zu haben. Sind halt etwas schreckhaft.

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    burberg

    4. April 2018 19:21 at 19:21

    Der Chinese wird eh zu fett, da wird er ein Bischen weniger Schweinefleisch essen, bis die ihr Soja irgendwo in Afrika anbauen können. Sie könnten auch gleich Tofu draus machen, also Soja ohne Umweg über das Schwein. Dann wäre da noch die EU, die sicher mit ein paar Schweinehälften aushelfen könnte.

    • Avatar

      Landwirt

      4. April 2018 22:59 at 22:59

      Der Chinese soll erst mal das ESSEN LERNEN!
      Denn nach dem ESSEN,muss die Tischgarnitur ausgewechselt werden!
      I see it everyday,if chinese people go to eat…..

  4. Avatar

    Beobachter

    4. April 2018 19:35 at 19:35

    @Varia, ich glaube das PPT war schon anfangs Feb.am Werk um den Absturz zu verhindern.
    Anscheinend haben die meisten den Warnschuss nicht gehört u.meinten das alte Spiel laufe weiter wie die letzten
    9Jahre.Da der Hype mit den FANG –Aktien nun alle auf dem falschen Fuss erwischt, hat wohl einige überrascht u.jetzt möchten alle zu Höchstkursen verkaufen u.nur noch die Daytrader kaufen.Hat noch nie funktioniert ,wie auch schon mehrmals von FMW thematisiert.Was jetzt passiert war absolut voraussehbar, nur der Zeitpunkt war offen.Ich bin gespannt wie lange das PTT den Fall aufhalten kann.Die Amis können ja den CH – Notenbankchef anfragen wie lange die Verteidigung des Eurokurses bei 1,20 funktioniert hat u. wieviel es gekostet hat.

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    frank

    4. April 2018 20:28 at 20:28

    was für Trugschlüsse… Vielleicht kaufen die Chinesen nun einfach wo anders ihre Sojabohnen oder bauen sie selbst an, oder sie verfüttern eben etwas anderes an ihre Schweine. Im übrigen fallen die Preise für Soja, da die Chinesen nun nicht mehr so viel kaufen, also dürften die Preise sinken u. nicht steigen. Zum anderen sind die Futterkosten an der Fleischproduktion gar nicht entscheidend. Deshalb ist es ein Trugschluss steigende Fleischpreise zu prognostizieren. Und deswegen dann noch auf steigende Zinsen zu verweisen ist hanebüchen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      4. April 2018 20:35 at 20:35

      @frank, ökonomische Zusammenhänge sind scheinbar nicht so Ihr Thema.. erst recherchieren, dann Behauptungen aufstellen!
      Man kann Sojabohnen ersetzen, aber das ist sehr schwer, weil die Sojabohnen extrem nahrungsreich sind; das auf die Schnelle zu ersetzen geht sowieso nicht, das braucht Jahre Vorlauf!

      • Avatar

        Landwirt

        4. April 2018 23:02 at 23:02

        Fugi…des nahrungreichste food is a Greichats und a Mass Bier aus Niederbayern…und koa Sojamuell!

      • Avatar

        frank

        5. April 2018 01:07 at 01:07

        Herr Fugmann, es stimmt für meine Behauptungen hab ich nicht recherchiert, sondern einfach meinen gesunden Menschenverstand benutzt. Sie haben aber auch Behauptungen aufgestellt und in meinen Augen sehr einfache und falsche Thesen aufgestellt (steigende Fleischpreise, Inflation, steigende Zinsen). Ich wollte nur aufzeigen dass es auch ganz anders kommen kann. Wenn Schweine- und Rindfleisch teurer wird, vllt. wird dann vermehrt auf Geflügel umgestellt oder auf Fisch Katze und Hund… ;)

  6. Avatar

    Dieter

    4. April 2018 21:12 at 21:12

    https://www.indexmundi.com/agriculture/?commodity=soybean-oilseed&graph=production
    Da Soja eine einjährige Pflanze ist und die Aussaat noch bevorsteht heißt das dass alle Länder ihre Auspflanzung optimieren werden. Dier Aktion ist eher ein starkes Zeichen sich nicht alles gefallen zu lassen. Der nächste Schritt wird sein dass Amerikaner in China ähnlich komplizierten Visaregelungen unterliegen werden wie Chinesen in USA. Und dann müssen 1 Mio Amerikaner in China die Koffer packen und an ihren Schreibtischen werden Chinesen platz nehmen. Denn derzeit herrscht hier ein dramatisches Ungleichgewicht.

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      Segler

      5. April 2018 08:16 at 08:16

      Danke für den Link. Ihre Postings lese ich gerne. Wäre schön, wenn Herr Fugmann mehr solcher Kommentare freischaltet. An der fehlenden kompetenten Leserschar kann es ja nicht liegen. Auf weekly-Basis hat der ZS Future nur ein klein wenig gezuckt. Von „weltverändernden“ Bewegungen ist da nichts zu sehen.
      Ich handle u.a. Future Options, aber die Vola ist auch im ZS nicht sonderlich angesprungen. Aus dieser Perspektive betrachtet scheint die Bohnenstory als Sturm im Wasserglas. Immerhin – zur Abwechlung mal eine Sojasau durchs Dorf getrieben. Warum nicht ?

  7. Avatar

    Jan

    4. April 2018 21:38 at 21:38

    Die Chinesen sind sehr stark dabei in Afrika ihre Landwirtschaftsporuktion auf zu bauen.
    Wie weit die sind und wie schnell das geht weiß ich nicht.
    Da erwarte ich ein impuls. Verstärktes streben nach „eigenversorgung“ mit landwirtschaftliche produkte. Das Kontinent Afrika wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
    Einigen der Afrikaner auch.
    Als vertriebene.

  8. Avatar

    Jeder für sich

    4. April 2018 22:54 at 22:54

    Ich wäre froh wenn das „geistige“ Eigentum dem „Wrecking Ball“ zum Fraß vorgeworfen wird. Die „guten“ blonden Führerinnen der Welt sollten als Beispiel voran gehen. Leider ist da kein „Geist“ den man stehlen könnte. Die sind halt alle nur AccountantInnen.
    Kann man Guantanamo eigentlich stehlen?. Stellen sie sich mal vor, dass man täglich eingesperrt ist und dieser Idiologisierung zwangsläufig ausgesetzt ist. Murat Kurnas kann übrigens ein Lied davon singen.
    Reden wir Klartext. Märkte wollen erobert werden. Wo käme man hin, wenn jeder kaufen könnte, was er wollte. Der Schuld sei Dank. Die Accounts leben hoch. und jeder kauft von der Accounteuse. Vorzugsweise blond versteht sich.

    Jeden Tag Big Bang Theory, Allah sei Dank, gibt es BMW-Warriors im IS-Style (US) mit vorliebe für BMWs alias deutsche Panzer. Dar Geldwert bemisst sich jedoch nach der „credibility“ vom Schuldner. Da siehts jedoch zappenduster aus.Yup. Inflation.

    Aber! Wie anders sollte man ohne Weltkrieg die Vorschläge von Bosten-Consulting umsetzen?

    Herr Keppler hatte da so eine Theorie. Also der vom bösen Haff. Wohingegen Aliens kürzlich gestorben gestorben sind. Wird also nix mit neuen Märkten.

    Übrigens spielt jede „Weltstadt“ die selbe Laier.

    Where the White Girls are! Pfff.

    Ich kaufe mir jetzt eine Überwachungskamera mit Ton. Ansonsten würde mir meine Einschätzung für die crediblity keiner abnehmen.

    • Avatar

      burberg

      5. April 2018 08:14 at 08:14

      @Jeder, Du brauchst keine Kamera. Ich jedenfalls kann aus deinem Kryptischen Post keinerlei Sinn herauslesen. Ist sicher total cool und ganz Vorne, dann bin ich eben schon zu alt. Wenn Du dir aber die Mühe machst, so viel zu schreiben, dann sollten es doch zumindest einige verstehen. Wie sagte schon Josef G., kurze verständliche Sätze.

    • Avatar

      Columbo

      5. April 2018 10:15 at 10:15

      @Jeder, der neue Peter Handke der Finanzliteratur? Bin sicher, daß dich ein großer Verlag entdecken wird und du berühmt wirst. Wenn nicht, mach bei „Deutschland sucht den Superautor“ mit, vielleicht wirds was, auch wenn es derzeit eher nach einem „Leider Nein“ aussieht“.

  9. Avatar

    Marko

    5. April 2018 00:52 at 00:52

    Na ja, eines muss man sagen :
    es kann nicht sein, dass die Chinesen „Joint-Ventures“ verlangen, d.h. einen „Technologietransfer „. Und dies auf Kosten des „Westens“ Und das ist nicht fair !

    Als Beispiel nenne ich VW, und in der Hinsicht hat der Donald schon recht !

    • Avatar

      Max

      5. April 2018 15:25 at 15:25

      Das ist das, was die Chinesen anbieten. Westliche Unternehmen akzeptieren diesen Deal und gehen diese Partnerschaften ein. Schliesslich will man dort Fuss fassen. Und jetzt beschwert man sich darüber? Hää?
      Vielleicht hat man die Chinesen auch nur unterschätzt? Hatte VW nicht vor Kurzem noch Jettas dort produziert? Sozusagen alte Technologie dorthin transferiert? Und jetzt ist man überrascht, dass die Chinesen doch nicht so doof sind und gleich den ganzen Arm haben wollen ja vielleicht ganz VW? Ja, ja. China geht mit Riesenschritten voran. Wenn man deren Spiel mitspielen will, dann wird der Westen verlieren. Die sind focussiert und sehr schnell. Sieht man ja, wie sie mit gezielten Eingriffen wie Soyabohnen schon Trump in die Knie zwingen. War wohl auch nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft. So ist es eben, wenn man im Wettbewerb steht und mal die anderen besser sind. Der Westen wird noch lernen müssen, wie es sich anfühlt, wenn mal die Anderen das Sagen haben.
      Wie Einhalt

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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