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Marktgeflüster (Video): Warum so viel auf dem Spiel steht!

Warum sind die Märkte derzeit so nervös? Die Antwort liefert ein Blick auf die Verschuldung der US-Konsumenten, die derzeit bei 18,5 Billionen (!) Dollar liegt (Immobilienkredite, Kreditkarten-Schulden, Auto- und Studentenkredite). Anders als in Deutschland sind diese Kredite in den USA flexibel verzinst, der Zinssatz richtet sich nach den Inflatonserwartungen und den Anleiherenditen – beides geht derzeit steil nach oben. Und das hat dramatische Konsequenzen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Warum sind die Märkte derzeit so nervös? Die Antwort liefert ein Blick auf die Verschuldung der US-Konsumenten, die derzeit bei 18,5 Billionen (!) Dollar liegt (Immobilienkredite, Kreditkarten-Schulden, Auto- und Studentenkredite). Anders als in Deutschland sind diese Kredite in den USA flexibel verzinst, der Zinssatz richtet sich nach den Inflatonserwartungen und den Anleiherenditen – beides geht derzeit steil nach oben. Das bedeutet dass die Schulden der US-Konsumenten (wie auch der US-Firmen) immer drückender werden, selbst wenn die Fed die Zinsen nicht erhöht. Dabei haben die Amerikaner eine Sparquote von nur 2,9% (nahe des Allzeittiefs). Das ist das eigentliche Thema, um das es geht – hochverschuldete Konsumenten und Firmen in einer US-Wirtschaft, deren BIP zu 70% aus Konsum (auf Pump) besteht! Was passiert mit der Wirtschaft und den US-Firmen, wenn die Konsumenten weniger konsumieren können?

27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    9. Februar 2018 18:48 at 18:48

    Das scheint ja noch ein würdiges Ende dieser Bären-Woche zu geben :-) Jetzt shorten bis der Arzt kommt?

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    9. Februar 2018 19:25 at 19:25

    Mit der abendlichen Analyse von Markus F. offenbart sich einmal mehr das ganze Dilemma unseres Leitindex. Wir haben eine viel niedrigere Aktienbewertung, viel niedrigere Zinsen, eine viel niedrigere Verschuldung der Verbraucher (langfristige Immo-Darlehen, keine Studentenkreditverschuldung, keine Kreditkartenexzesse), eine erheblich höhere Sparrate der Bürger, eine erheblich geringere Staatsverschuldung und dennoch fällt der Dax stärker als die US-Pendants. Wochenlang hätte man die Dax-Schwäche mit der $-Schwäche begründet. Jetzt steigt der Greenback. Wir sind – man möchte es fast so formulieren – ein Spielball fremder Mächte.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Februar 2018 19:31 at 19:31

      @Wolfgang, so ist es! Die Amis sind bis über beide Ohren verschuldet und konsumieren nur (70% der Wirtschaft ist Konsum). Deutschland dagegen hat viel Produktion und hohe Sparraten. On the long run wird sich das duchsetzen als Wirtschaftsmodell. Was eine reine Konsumgesellschaft ohne Spar-Puffer nicht aushalten kann ist, wenn Geld teurer wird. Das ist jetzt die Enthebelung nicht nur an der Wall Street, sondern auch der US-Konsumenten – die müssen den Gürtel jetzt enger schnallen, weil der Anstieg der Zinsen direkt Löcher in deren Taschen reißen! DAher werden die Amerikaner gezwungen sein, ihre Aktienpositionen, die noch im Gewinn sind, zu verkaufen, um die gestiegenen Kosten durch gestiegenen Zinsen leistbar zu machen!

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      Nouri

      9. Februar 2018 19:39 at 19:39

      Ich bin ja überhaupt kein fan von Trump, aber bei den Märkten gilt wirklich America first..das muss man den lassen

      Wenn die Leitbörse im Sinkflug ist, wird es überall schwierig – europäische Aktien sind vergleichsweise attraktiver als die amerikanischen, jedoch drängt sich der Einstieg meiner Meinung noch nicht auf…

      Der riesige Bondmarkt – einiges grösser als der Aktienmarkt meldet sich auf einmal zurück, da wird ein neues Gleichgewicht gesucht..

    • Avatar

      PK

      9. Februar 2018 19:47 at 19:47

      wir haben aber auch ganz andere Firmen im Dax als in den US-Indizes.
      Wir haben eine völlig kaputte Deutsche Bank, wir sind sehr Automobilabhängig in einer Zeit, in der massive Investitionen anstehen usw.
      Trotzdem sehe ich den Dax in der Mittelfrist aber besser als die USA.
      Ich werd nächste Woche mal wieder etwas auf Einkaufstour gehen, nachdem ich Gottseidank meinen Cash Anteil so hochgefahren hatte. Aber eher Stockpicking als stur einen Dax ETF

      • Avatar

        Wolfgang M.

        9. Februar 2018 20:56 at 20:56

        @PK. Nach Marktkapitalisierung sind mit SAP, Siemens, Allianz, Bayer und BASF aber fünf Dax-Konzerne in Front mit über 400 Mrd. Marktkapitalisierung (fast 40% des Dax) und damit nicht aus dem Automobilsektor. Wer sagt denn, dass BMW, Daimler, Vw und Audi mit ihren Milliarden -Investitionen in E-Mobilität Tesla nicht ruckzuck ins Hintertreffen bringen? Verkauft denn BMW nicht schon heute mehr E-Autos als Tesla? Der Knackpunkt sind aus meiner Sicht die Unternehmensgewinne. Wenn diese durch die Zinsaussichten in D nicht fallen, dürften sich schon bald Kaufgelegenheiten ergeben – natürlich unter Berücksichtigung des späten Konjunkturzyklusses. Denn mittelfristig haben die Dax-Unternehmensgewinne und der Dax eine sehr deutliche Korrelation, allen Ausreißern bei den Konjunkturwendepunkten zum Trotz. Schönes Wochenende

        • Avatar

          PK

          10. Februar 2018 08:08 at 08:08

          ich bin langfristig optimistisch für unsere Automobilhersteller, aber daß die Bilanzen jetzt 2-3 Jahre etwas unter der Umstellung leiden werden ist schon deutlich abzusehen. Und auf so einen Zeitrsaum reagiert die Börse eben schon, da bin ich einigermassen sicher.
          Man kann natürlich auch der Meinung sein, daß das ja in der aktuellen relativen Unterbwertung gegenüber anderen Indizes enthalten ist, auch das ist möglich.
          Tesla ist überhaupt kein echtes Thema was den Absatz von E-Autos in 5 Jahren betrifft. Die werden jetzt erst mal ziemlich unter den steigenden Zinsen und dem fallenden Junkbond Markt leiden, müssen die doch in der allernächsten Zeit neues Kapital aufnehmen.

          • Avatar

            Wolfgang M.

            10. Februar 2018 10:02 at 10:02

            @PK. D‘ accord. Klar befinden sich die deutschen Autobauer in einer Umbruchphase. Aber sie haben keine 2 bis 3 Jahre Zeit. Vw verkaufte im letzten Jahr 4 Mio Kfz in China und müsste aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben schon im Jahr 2019 10% elektrifizierte Fahrzeuge liefern, ebenso wie BMW und Daimler. Auch wenn es in Deutschland u.a. wg. der Infrastruktur nicht so schnell zur Umstellung kommen sollte, stehen die Autohersteller am größten Kfz-Markt der Welt ganz schön unter Zeitdruck. Ein weiterer Sargnagel für Tesla. Da die Märkte die Kosten für die Investitionen einpreisen, haben die drei deutschen Branchengrößen ein aktuelles KGV von unter 8. Wer kriegt die Kurve am schnellsten?

  3. Avatar

    Nouri

    9. Februar 2018 19:30 at 19:30

    Vielen Dank für die täglichen Kommentare zum Markt – seit langem ein treuer Fan – weiter so ;)

    spannend werden auch die Lombardkredite werden…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. Februar 2018 19:33 at 19:33

      @Nouri, vielen Dank!

      Hinweis: am Dienstag kommen die US-Verbaucherpreise – wenn die nicht höher als erwartet ausfallen, kommt eine saftige Zwischenrally an der Wall Street!

      • Avatar

        m.d

        9. Februar 2018 23:37 at 23:37

        Hallo Herr Fugmann, danke für die Info. aber ich hätte ne frage. falls die verbraucherpreise niedriger ausfallen, wie müsste sich dann eurusd und gold verhalten. gerne auch meinungen von den usern.
        schönes wochenende allen fmw’lern

      • Avatar

        PK

        10. Februar 2018 09:32 at 09:32

        ja, im Lauf des Freitags, als das Zwischentief bestätigt wurde war abzusehen, daß sich im hourly ein Doppelboden bilden würde im ES. So ins WE gehen ist natürlich super und deshalb gab es dann am Schluss kein halten mehr.
        Interessant, daß der Aufstieg deutlich impulsiver statt fand als der Abstieg.
        Daher denke ich auch, daß wir nächste Woche eine Zwischenrally sehen werden.
        Segler und ich waren mal einer Meinung und hatten fleissig VIX geshortet. Ich hab dein Einstieg vielleicht nicht ganz so gut getroffen (weil ich da gar nicht mehr am PC saß) und bin im Schnitt bei 51 short aber wenn man hier den Einsatz gering genug hält, was das absolut Entscheidende bei diesen Trades ist, kann man Volaspikes bis 90 auch aushalten.
        Aber trotzdem hat sich vieles geändert. Die Umstellung ist dramatisch und hat schwere Schäden in der Bullenpsyche und diversen automatischen Dip – Kaufprogrammen hinterlassen – was für uns Daytrader sehr gut ist.
        Ich denke im übrigen, daß wir in diesem Jahr nicht mehr in einen richtigen Aufwärtstrend einschwenken werden, wird eher ein Tradingmarkt. Aber lassen wir uns halt mal überraschen.

        • Avatar

          Chris

          11. Februar 2018 17:44 at 17:44

          @PK
          Mit welchem Papier haben Sie den VIX getradet, Broker, Bank?
          Ich würde es mir gerne mal anschauen.
          Ist der Spread nicht zu hoch?
          Wie klappte es mit der Kursstellung?

          Danke

          • Avatar

            PK

            11. Februar 2018 20:39 at 20:39

            Hi Chris,

            Segler und ich sind beide bei IB.
            Im Grunde gibt es zu diesem Broker keine echte Alternative.
            Wir shorteten den VXX.
            Das ist ein Long VOLA ETF. Spread ist wenige Cent, manchmal Null. Extrem gut gehandelt das Teil.
            Ich denke er geht schnell um 10 Punkte nach unten, dann dauert es aber etwas weil die Backwardation erst abgebaut werden muss.
            Ich erwarte im Verlauf dann weitere Volaspikes. Das ist noch nicht zu Ende.
            Man muss halt MEGA Vorsichtig sein mit dem Shorten dieser INstrumente. Sie fallen – GARANTIERT – langfristig aber können fast beliebig Spiken.
            Ich wette, 99% der Trader gehen mit zu großen Posis in sowas rein.

          • Avatar

            Segler

            12. Februar 2018 01:32 at 01:32

            Hallo Chris,
            PK scheint anderweitig beschäftigt und ich erlaube mir stellvertretend Dir eine Antwort zu schreiben.
            1. Wir haben VXX geschortet – nicht direkt den VIX. Das geht nur mit Optionen:
            2. VIX habe ich short mit deep- In-The-Money Optionen, Strike 13, Preis 9 Dollar
            VXX haben wir beide short
            SVXY long

            Dazu müsstest Du den Option Trader aufmachen und oben „VIX“ als Underlying eintippen
            Broker = direkt bei Interactivebrokers
            Lynx oder Captrader geht auch, ist minimal teurer, aber Du hast deutschsprachigen und übrigens sehr guten Support !!
            Für Einsteiger empfehlenswert.
            3. Papier ? – Nein. Papertrades bringen garnichts !
            Mein Tipp: Beginne mit richtigen Trades, aber extrem kleiner Size
            Nimm Dir drei bis fünf Jahre Zeit zum Lernen.
            4. Spread in den Vola Produkten ? Ach Gottchen. Fast nirgendwo sind die Bid/ask Spreads so niedrig, wie in den millionenfach gehandelten Vola-Produkten. Fast so, wie bei Aktien von Coca Cola
            Spreads liegen irgendwo in der zweiten Stelle hinterm Komma
            5. Kursstellung ? – Die Frage verstehe ich nicht. Es werden doch sekündlich massenweise Kurse gestellt. ??
            Nicht nur zu real time hours, auch vor- und nachbörslich
            Okay- Am Montag wurde aufgrund der extremen Vola manchmal der Handel auf „halt“ gesetzt.
            Vergiss nicht, dass täglich ca 50 bis 100 Millionen Stück gehandelt werden.
            Banken kannst Du vergessen.
            98 % aller Banker wissen nicht, was Vola Produkte sind. Die sind hardcore-mässig drauf gebimst, Dir die hauseigenen Produkte von Fonds zu verhökern. Dafür werden sie bezahlt und bekomme fette Provisionen.
            Mehr können die nicht. Mach Dir keine Illusionen.
            Sehr seltene Ausnahmen (ich kenne einige) bestätigen die Regel.

            Oder handelst Du mit OptionsSCHEINEN ?
            Wenn ja – vergiss es. Das ist Kinderkacke.
            Du steckst Dir freiwillig selber einen Ring durch die Nase und gibst dem Emittenden die Kette daran festgemacht in die Hand und dann betest Du auf Knien um seine Gnade, dass er Kurse stellt, und wenn nicht, lässt er Dich tanzen und zappeln wie ein dressierter Bär, der um das Ende seiner Schmerzen und um ein Töpfchen Honig winselt.
            Das allerschlimmste sind KO-Scheine.
            Wenn Du noch drin steckst: Macht nichts. Jeder muss da offensichtlich durch. Warrants sind der Initiationsritus mit dessen Bestehen und Überwinden man in die Welt der Erwachsenen aufgenommen werden kann.

            Lass Dich nicht abschrecken.
            Herzliche Grüsse von einem wirklich wohl meinenden , wenn auch manchmal bissigen Segler. :-)
            Wenn Du Fragen hast – immer los

  4. Avatar

    Denker

    9. Februar 2018 19:32 at 19:32

    @Fugmann,
    vordergründig mag die Zinsfestbindung bei deutschen Banken wohl so sein.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich das die AGBs im Rahmen der EU Bankenunion soweit angepasst wurden das Verträge weiterverkauft werden dürfen.
    Da aber niemand das Kleingedruckte liest geschweige versteht wird es auch bei uns ein böses Erwachen geben. Im Falle eines Zinsschocks lassen sich demnach auch AGBs schnell anpassen…. Merke: die Bank gewinnt immer;-)

    • Avatar

      Chris

      9. Februar 2018 19:59 at 19:59

      Ja, es gibt mindestens drei Ausnahmeklauseln:

      1. Veränderungen der Einkommenssituation:
      Arbeitslosigkeit, Krankheit, Familienzuwachs, …

      2. Veränderungen der Vermögenswerte:
      Wertminderung der Objekte in der Nachbarschaft, der eigenen Immobilie, sonstigen Vermögens, wie Aktien

      3. Feststellung einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts

  5. Avatar

    Chris

    9. Februar 2018 19:53 at 19:53

    Auf BILD gibt es bereits ersten Artikel auch in Deutschland

    ZINS-HAMMER für Immobilienkäufer

  6. Avatar

    Peter Hebel

    10. Februar 2018 10:48 at 10:48

    Wohin die Märkte gehen, vermag wohl keiner zu sagen, die Diskussion hier finde ich aber sehr konstruktiv und ich stimme zu, dass die europäischen Aktien deutlich attraktiver sind als die amerikanischen, langfristig wird sich das durchsetzen. Das Shiller-KGV deutet darauf hin, dass amerikanischen Aktien in den nächsten 10-20 (!) Jahren nur sehr magere Folgerenditen erwarten lassen. Ich frage, ob das die gesamte Gesellschaft trifft, die ja oft auch für die Rente in Retirement Plans investiert und das Geld dann später wieder daraus abzieht…

  7. Avatar

    Peter Hebel

    10. Februar 2018 10:49 at 10:49

    …auf Aktienbasis

  8. Avatar

    Beobachter

    11. Februar 2018 18:17 at 18:17

    @Wolfgang M. Ich verstehe auch nicht, dass die Börsen von Japan China u.auch der Eurostoxx 50 u. der DAX mehr verlieren als der eigentliche Auslöser USA.
    China A 50 hat sogar mit minus 8,5 % geschlossen, kein Mensch redet davon.Wieder einmal der Beweis ,dass Börse Nichts mit Wirtschaft zu tun hat! Fugmann wurde kürzlich für diese Aussage kritisiert.
    Ich glaube DIE KUH IST NOCH NICHT VOM EIS,
    Der Rebound am Freitag könnte auch unter Einfluss des
    PPT entstanden sein ?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      12. Februar 2018 07:00 at 07:00

      @Beobachter. Das ist schon eine gewagte These, dass die Börse nichts mit Wirtschaft zu tun hat – zumindest für den Dax. Klar, treiben Angst und Gier der Anleger die Kurse kurz- und mittelfristig in absonderliche Höhen, speziell an den Konjunktur-Wendemarkten. Das Dax KGV schwankte in den letzten Jahrzehnten zwischen 30 (2000) und unter 8 (2011). Sehen Sie sich einmal einen historischen Chart an, mit dem Verhältnis zwischen den Dax-Unternehmensgewinnen und dem Index – da gibt es schon eine Korrelation, mit Tendenz zum Mittelwert. Was aber bedenklich macht ist, dass historisch das ganze System in jedem Staat zumeist in der Periode eines Menschenlebens kollabiert.. Durch Währungsreform/Schuldenschnitt und die Vermögensbildung der Bürger beginnt wieder von vorne. Wie lange ist es seit unserer letzten Währungsreform her? Gruß

  9. Avatar

    Chris

    12. Februar 2018 09:08 at 09:08

    Hallo PK, hallo Segler

    Vielen Dank für Eure ausführliche Antwort.

    Ich bin seit meiner Studentenzeitung dabei, aber nicht hauptberuflich.

    Ich habe einige Broker und Banken durch.

    Gegenwärtig bin ich bei FXCM, OnVista, durch Übernahme leider wieder bei Consors für in der Schweiz gelagerte Edelmetalle und bei captrader, habe dort aber noch nicht gehandelt, die App-Seite ist nutzerunfreundlich aufgebaut.

    Gehandelt habe ich vieles, nur noch keinen VIX, obgleich Florian Homm ihn in seinen Börsenbrief empfohlen hatte. Der VIX war für mein Budget zu teuer.

    Gegenwärtig bin ich gerne im FOREX, Währung und Bund, die laufen sauber, langsamer und mit Zins.

    Also taste ich mich mal ran.

    Vielen Dank

  10. Avatar

    Beobachter

    12. Februar 2018 09:32 at 09:32

    @Wolfgang M., ich schätze ihre Ansichten über das ganze Finanztheater sehr,
    ABER, schauen sie mal:
    Die Länder mit der grössten Börsensteigerung sind diejenigen mit der grössten Währungsabwertung.
    So haben Länder wie Japan u.die Schweiz ( starke Währungen ) seit der Finanzkrise an der Börse viel weniger zugelegt.Der CH- Index hat erst kürzlich das Hoch von 2008 knapp überschritten u.Japan ist vom Hoch
    von 1989 noch meilenweit entfernt.Das erklärt auch die Underperformance des DAX gegen der US Börsen in letzter Zeit, hat doch der Euro seit einem Jahr ca.20% zugelegt.
    Also einfach gesagt ,Länder mit guter Wirtschaft haben starke Währungen aber eher tiefere Börsenkurse ,was sich als Aleger in einheimischer Währung wieder ausgleicht.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      12. Februar 2018 10:36 at 10:36

      @Beobachter. da ist schon was dran. Aber für den Dax? Der Kurs des EUR/USD stand vor 10 Jahren im Hoch bei 1,60, vor 8 Jahren bei 1,50, vor 6 bei 1,47, vor 4 bei 1,39 – erst im Dezember 2016 war der Tiefststand von 1,039 erreicht. Zu dem Zeitpunkt, als Goldman Sachs et al. den deutlichen Rutsch unter die Parität vorausgesagt haben. Was hätte der Dax bei dieser €-Verbilligung für eine Outperformance gg. den US-Indizes haben müssen. Scheint also nur ein Teilaspekt zu sein. Gruß

  11. Avatar

    Altbär

    12. Februar 2018 11:27 at 11:27

    @Wolfgang M., richtig, aber zu diesem Zeitpunkt waren eben die Schwäche des Euros durch Griechenland, Brexit u.s.w. hervorgerufen die negativ auf die EU- Börsen wirkten.

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